Die jüdische Familie Davidsohn lebte etwa 200 Jahre lang in Osterholz und Scharmbeck. Unter ihnen waren hochangesehene Kaufleute und Lokalpolitiker, ihr Manufakturgeschäft und späteres Textilkaufhaus J. D. Davidsohn in der Poststraße war mehr als 160 Jahre lang eines der prägenden Merkmale von Stadtbild und Einkaufserlebnis. Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurden die hier ansässigen Familienmitglieder verfolgt und
weiterlesen ...Johan Davidsohn (später John Davidson; geb. 1. August 1904, gest. Sept. 1985) war ein Sohn der alteingesessenen und angesehenen Kaufmannsfamilie Davidsohn in Scharmbeck. Im Nationalsozialismus wurde er entrechtet und verhaftet, bevor ihm 1939 noch die Flucht über England in die USA gelang. Johan war das älteste Kind von Sally Davidsohn und dessen Frau Toni, geb.
weiterlesen ...Am 28. April 2012 beginnt die neue Saison für den Moorexpress (mehr Fotos …). Nachdem in den Wintermonaten wie üblich nur Sonderfahrten u. a. zu den Weihnachtsmärkten Stade, Osterholz-Scharmbeck und Worpswede stattfanden (siehe Moorexpress-Flyer), verkehren die historischen Triebwagen bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen wieder nach Fahrplan 4-mal täglich zwischen Bremen und Bremervörde, 3-mal davon
weiterlesen ...Ferdinand Krogmann “Worpswede im Dritten Reich 1933-1945″ 1. Aufl. 2011, Donat-Verlag Hardcover, 304 S. , € 19.80 Krogmann (*1948) ist ehemaliger Geschichts- und Politiklehrer und schied 1994 aus dem Schuldienst aus. Ende der 1990er-Jahre kam er als “Auswärtiger” nach Worpswede, wo er sich über viele Jahre intensiv mit der Geschichte des Ortes und seiner teils
weiterlesen ...Die Muna in Lübberstedt war im 2. Weltkrieg eine Produktions- und Lagerstätte für Munition und Außenstelle des KZ Neuengamme. Nach Planungen aus dem Jahr 1936 entstanden in Axstedt und Lübberstedt 1939-40 zunächst sieben Barackenlager für Reichsarbeitsdienst und Wehrmacht. Ab August 1941 wurden unter der Bezeichnung Lufthauptmunitionsanstalt 2/XI Lübberstedt Seeminen, Fliegerbomben und Flak-Munition produziert und in
weiterlesen ...Bis 1934 Bahnhofstraße 474, fälschlicherweise wird auch für den neu errichteten Gebäudekomplex Bahnhofstr. 30 oftmals die Adresse “Bahnhofstr. 32-34″ verwendet.. Das heutige Gebäude wurde 1908 von der Osterholz-Scharmbecker Bank erbaut und 1926 von der Amtssparkasse angekauft. (Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band I, 2004) 1934 wurde beim Umbau der Kreissparkasse der erste Luftschutzkeller mit
weiterlesen ...Nachdem das 1862 an der Bahnhofstr. 31 noch von der Preußischen Post gebaute Postamt Anfang des 20. Jh. zu klein wurde, errichtete die Reichspost hier direkt gegenüber einen repräsentativen Neubau. 1906 eröffnete das neue “Kaiserliche Postamt”. 1934 wurde es modernisiert und erhielt eine neue Schalterhalle, eine Telefonzelle und 34 Schließfächer. 1935 wurde das Post-Selbstanschlussamt in
weiterlesen ...Die Holtstelle (auch als Haltestelle, Holz Stelle und Holtz Stelle bezeichnet) war eine seenartige Erweiterung der Hamme im Bereich der heutigen Eisenbahnbrücke, die der weitgehend am Ende des 19. Jh. vorgenommenen Hammekorrektur zum Opfer fiel. Ihren Namen verdankt die Holtstelle ihrer jahrhundertlangen Bedeutung als Handels- und Umschlagsplatz für den im Teufelsmoor abgebauten Torf. Von ca.
weiterlesen ...Stagges bzw. früher “Stagges Hotel” und seit 2012 “Stagge’s Wirtshaus am Markt” (Standort) ist das traditionsreichste noch bestehende Gasthaus Osterholz-Scharmbecks. Es besteht jetzt über 320 Jahre und hat eine wechselvolle Geschichte als Dorfkrug, Marktherberge, Kult-Diskothek und Speisegaststätte hinter sich. Im Herbst 2011 stand das Lokal mehrere Wochen leer, Mitte November stellte sich dann der örtliche
weiterlesen ...Der heute nur noch von Privatbooten und Torfkähnen genutzte Hafen in Osterholz-Scharmbeck (mehr Fotos) ist mittlerweile über 240 Jahre alt und war noch bis in die 1930er-Jahre ein viel genutzter Umschlagsplatz im Güterverkehr.
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