Ortseingang am Hafenkanal im Moornebel

Osterholz-Scharmbeck ist die Kreisstadt des Landkreises Osterholz in Niedersachsen und liegt knapp 20 km nördlich von Bremen im sog. Elbe-Weser-Dreieck. Osterholz-Scharmbeck, oft auch OHZ (nach seinem Autokennzeichen) und früher O’beck-City (nach den damals hier stationierten US-Amerikanern) genannt, hat etwas über 30.000 Einwohner und im Ortskern kleinstädtischen, in den eingemeindeten Ortschaften (Freißenbüttel, Garlstedt, Heilshorn, Hülseberg, Ohlenstedt, Pennigbüttel, Sandhausen, Scharmbeckstotel und Teufelsmoor) zum Teil auch ländlichen Charakter. Detaillierte Informationen finden Sie u. a. auf den Internetseiten der Stadt sowie dem Wikipedia-Artikel über OHZ. Osterholz-Scharmbeck entstand erst 1927 durch den zuvor jahrelang umstrittenen Zusammenschluss der Orte Osterholz und Scharmbeck und erhielt 1929 die Stadtrechte.

Maimarkt auf dem Scharmbecker Markt

Bereits 1862 nannte die Reichsbahn den genau zwischen beiden Orten errichteten Bahnhof der neuen Eisenbahnlinie Bremen–Geestendorf (Bremerhaven) “Osterholz-Scharmbeck” und 1869 schloss sich die Reichspost dieser Schreibweise an. In den folgenden Jahrzehnten führte das zu einem physischen “Zusammenwachsen” der beiden Orte entlang ihrer späteren “heimlichen Hauptstraße” Bahnhofstraße. Auf Anregung des Kreises wurde 1910 eine Kommission aus Vertretern beider Gemeinden gewählt, die ein Urteil über den möglichen Zusammenschluss abgeben sollte. Dessen ungeachtet stieß die Forderung des Kreisausschusses nach Zusammenschluss der Gemeinden im Jahre 1926 sowohl in der Bevölkerung (541 Nein- und 380 Ja-Stimmen) als auch bei den Lokalpolitikern auf Widerstand. Der Fleckenausschluss Osterholz lehnte den Zusammenschluss 2-mal ab.

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