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	<title>Historische Aufnahmen &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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	<description>Osterholz-Scharmbeck - Radfahren - Mac - Fotografie</description>
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	<title>Historische Aufnahmen &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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		<title>Davidsohn, John</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 05:35:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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					<description><![CDATA[John Davidsohn (auch Johan Davidsohn und später John Davidson; geb. 1. August 1904, gest. Sept. 1985) war ein Sohn der alteingesessenen und angesehenen Kaufmannsfamilie Davidsohn in Scharmbeck. Im Nationalsozialismus wurde er entrechtet und mehrmals verhaftet, bevor ihm 1939 die Flucht nach England gelang. Nach dem 2. Weltkrieg wanderte er in die USA aus. John war &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/davidson-johan/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Davidsohn, John“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="DavidsohnJohn1" aria-describedby="caption-DavidsohnJohn1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/uSYRstzX3yUneotBgE78Pw?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh5.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/TLflwra_NKI/AAAAAAAAUCU/1c7CF8cZsH8/s400/John%20and%20Ilse%20Davidsohn2.jpg" alt="Johann und Ilse Davidson"/></a><figcaption id="caption-DavidsohnJohn1" class="wp-caption-text">Johan und Ilse Davidsohn ca. 1913</figcaption></figure> <strong>John Davidsohn</strong> (auch Johan Davidsohn und später John Davidson; geb. 1. August 1904, gest. Sept. 1985) war ein Sohn der alteingesessenen und angesehenen <a href="http://www.teufelsmoor.eu/allgemein/davidsohn/">Kaufmannsfamilie Davidsohn</a> in Scharmbeck. Im Nationalsozialismus wurde er entrechtet und mehrmals verhaftet, bevor ihm 1939 die Flucht nach England gelang. Nach dem 2. Weltkrieg wanderte er in die USA aus.<br />
<span id="more-3975"></span></p>
<p>John war das älteste Kind von Sally Davidsohn und dessen Frau <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/davidsohn-toni/">Toni, geb. Goldschmidt</a>. Mit seiner 1906 geborenen Schwester <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/davidsohn-ilse/">Ilse</a> wuchs er schräg gegenüber der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-105/">Synagoge</a> im Haus <a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-84/">Bahnhofstr. 84</a> (&#8222;Kohlmannsches Erbe&#8220;) auf, das die Davidsohns 1902 gekauft hatten. </p>
<p>John studierte Jura und bestand im Juli 1931 das 1. Staatsexamen. Das Referendariat absolvierte er beim Amtsgericht Wesermünde-Geestemünde. Nach der sog. Machtergreifung Hitlers wurde er in Folge des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_Wiederherstellung_des_Berufsbeamtentums"> Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums</a> am 29. Mai 1933 &#8222;mit Rücksicht auf die gegenwärtigen Zeitverhältnisse &#8230; von sogleich ab bis auf weiteres beurlaubt&#8220;. Im November 1934 wurde er von 40-50 Männern zusammengeschlagen, in &#8222;Schutzhaft&#8220; genommen und nach Berlin gebracht, nachdem er mehrere Flugblätter entfernt hatte, die zum Boykott jüdischer Geschäfte aufriefen.</p>
<p><figure id="DavidsohnJohn2" aria-describedby="caption-DavidsohnJohn2" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="https://photos.app.goo.gl/Zy2SbBpsp1Si2Ppc9"><img decoding="async" src="http://lh4.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/S7TdlBlf2FI/AAAAAAAASq4/3WN2fHRcb1c/s400/19381110_Schutzhaft.JPG" alt="Polizeiprotokoll Johan Davidsohn Schutzhaft"></a><figcaption id="caption-DavidsohnJohn2" class="wp-caption-text">Polizeiprotokoll betr. 'Schutzhaft'</figcaption></figure>Nach der sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938">Reichspogromnacht</a> (9./10. November 1938), in deren Verlauf SA-Männer im Anschluss an die vereitelte Brandstiftung an der ehemaligen Synagoge in die Wohnungen ansässiger Juden eindrangen und u. a. Johans Schwester Ilse schwer verletzten, wurden Johan und sein Cousin <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/stolperstein/davidsohn-ernst/">Ernst</a> in &#8222;Schutzhaft&#8220; genommen. </p>
<p>Mindestens seit 1938 bemühte sich John um eine Ausreise in die USA. Trotz eines aktenkundigen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Affidavit">Affidavits</a> seiner dort geborenen Cousins Edwin und James Davidson gelang ihm dies zunächst aber nicht.</p>
<p><figure id="DavidsonJohn3" aria-describedby="caption-DavidsonJohn3" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/LZW01RqzoL4Qq6MlRocZttMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/-oaZFP7rduBk/T50U7pcz_MI/AAAAAAAAXts/l9llDDkTYYc/s400/PassDavidsohnJohn.jpg"/></a><figcaption id="caption-DavidsonJohn3" class="wp-caption-text">Pass 1939</figcaption></figure>Am 31. März 1939 erhielt John in Osterholz-Scharmbeck noch einen neuen Pass mit dem seit Anfang 1939 für alle Juden verbindlich vorgeschriebenen roten &#8222;J&#8220;, auch bei der Volkszählung vom 17.05.1939 wohnte er noch in der Bahnhofstr. 84 (ID-Nr. VZ275455). Am 11. August 1939 und damit nur drei Wochen vor Beginn des 2. Weltkrieges konnte er schließlich an Bord der MS Europa von Bremenhaven nach Southamptom flüchten. </p>
<p>In England lernte er die 1936 aus Gelsenkirchen geflüchtete Else Eichwald kennen, die beiden heirateten 1942 in Hammersmith. Am 3.5.1946 emigrierten beide dann von Liverpool in die USA. Im Zuge der sog. Wiedergutmachung nach dem 2. Weltkrieg wurde John zum Regierungsrat a. D. ernannt und bezog Ruhegehalt, im Jahre 1959 in Höhe von DM 851,98 monatlich. Vor seinem Tod im September 1985 lebte John in Queens im Staat New York. </p>
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		<title>Bahnhofstr. 1-3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2017 06:31:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnhofstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[1968]]></category>
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		<category><![CDATA[AOK]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Eckgrundstück an der AOK-Kreuzung in Osterholz-Scharmbeck ist 2016 neu bebaut worden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="bahnhofstr1bis3" aria-describedby="caption-bahnhofstr1bis3" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/fSALhBhS0fHlNSvjNk9JSErBiNtA68SpC1WkVhsJXpRDghczsBcWiKOv3LdW4ERGPG_B1lqjf1NRfh2e00k_t14QBRKWRLYEaqkSLIVBTRmBa2h05oIeoovbaFKr33CSoN4hmH9YiL9LjJ4m0vFVnuNn_WTVETWl-Wbkikm2auVde8Ywzeq2YuTVSWOLn0qWQdeVU4teMCfRjUyNwg-Xe6JGh1IlQNRSVNLi71lxU4Z7r3cftrVOYDNu1NCkNCS_lnSe_jdtYsuzyyhJxEj9D6W7cqmT88QwhQvcmSaEBOVJZ6X-kRRvNuS6yDX5vPT-YK44b8uxMCng0DNS9j8DBKiehb3AALZlg4SvKEpEDLvNYV2AlBy2RUG6A6cp9Ybsa9VZNEh0TcyEmVNUtsO_wDOtL81V2DEI7cULh6YAU2e9GT3JTGYA731UpIkXUTJ4EtWdI9DZkVBy6a60i1p_Vu_q-cGGDaKmmm0qOUsnCG7nX2hba0tL3oAu4zUuTJci1HmaFTBGOlKEQi0qFEthNv8sSzictBGZw4nSlqjHsJgWCnLcIVsMmdLUmnnWBpIP2IYSBrdnhE0c4uYLDnXuqh2MYAgvwqJa5OqxP3Mbn_4zimH4Jy0Vaw=w2048-h1365-no" alt="Bahnhofstr. 1-3"><figcaption id="caption-bahnhofstr1bis3" class="wp-caption-text">Bahnhofstr. 1-3 (li. der Neubau von 2016)</figcaption></figure>Nach vielen Jahren Leerstand an der &#8222;<a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/aok-kreuzung-in-osterholz-scharmbeck/">AOK-Kreuzung</a>&#8220; ist sie seit 2016 wieder ansehnlicher, der Neubau <strong>Bahnhofstraße. 1</strong> wertet den südöstlichen Ortseingang Osterholz-Scharmbecks merklich auf.</p>
<p>Viele Jahre residierte die 1914 per Gesetz gegründete AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse) für den Landkreis Osterholz in einem ursprünglich als Wohnhaus gebauten Gebäude, 1964 feierte sie dort ihr 50-jähriges Bestehen. Die ursprüngliche Immobilie wurde in den 1960er-Jahren abgerissen, 1968 bezog die AOK einen Neubau am gleichen Standort. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small><br />
<span id="more-2445"></span></p>
<p>2005 verließ die AOK den Standort und zog in einen Neubau an der Poststraße. Im hinteren Gebäude Bahnhofstr. 3 residiert seit März 2008 die <em>Tagespflege Osterholz</em> (Inhaberinnen Jutta Krüger und Martina Gramatzki). </p>
<p><figure id="bahnhofstr1a" aria-describedby="caption-bahnhofstr1a" style="width: 500px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://c8.staticflickr.com/1/269/31763378175_c73ee14fc6.jpg" width="500" height="302" alt="Bahnhofstr. 1 in Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-bahnhofstr1a" class="wp-caption-text">Bahnhofstr. 1 (re.) ca. 1930 an der AOK-Kreuzung</figcaption></figure>Das ehemalige Hauptgebäude an der Ecke (Bahnhofstr. 1) wurde im Juli 2014 abgerissen, nachdem der neue Eigentümer (Bauunternehmen Kück aus Vollersode) es nicht wie geplant gewerblich vermieten konnte. Kück errichtete dort ein neues Wohn- und Geschäftshaus. Am 2. Mai 2016 eröffneten die Zahnärztinnen Susanne Hartkens-Jensch und Dr. Claudia Stelljes (zuvor Bahnhofstr. 20) im Erdgeschoss auf 230 m<sup>2</sup> ihre neuen Praxisräume.</p>
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		<title>Schlauchturm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2017 08:26:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Schlauchturm genannte ehemalige Steigerturm am Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck wurde 1926 auf Antrag der Feuerwehr nach Beratung im Scharmbecker Magistrat erbaut. Der 17.35 m hohe Klinkerbau am Spritzenhaus sollte eine trockene Aufbewahrung der Schläuche ermöglichen und zudem als Zierde des Marktplatzes dienen. Den damals noch aus Hanf gefertigten Schläuchen drohte andernfalls Schimmelbefall. Nach jahrelangem Leerstand &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/schlauchturm/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schlauchturm“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="schlauchturm4" aria-describedby="caption-schlauchturm4" style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh3.googleusercontent.com/FqNvU2MOQxcYJsOIlbYM6SpsfYdp6LbFFSqCuAU07UpUpoz8DVQ7iIcfS-ASYdmGLQQNaBsylmmfbBq2mZt94jm_WXlD9J7-WrrXdcw_lQOcUCW5udCHgKJoq1zAb3zpAVk_s6cMvTc=w1920-h1080" width="500" height="305" alt="Schlauchturm in Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-schlauchturm4" class="wp-caption-text">Schlauchturm in Osterholz-Scharmbeck ca. 1930 - Foto: E. Krohn</figcaption></figure>Der <strong>Schlauchturm</strong> genannte ehemalige Steigerturm am Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck wurde 1926 auf Antrag der Feuerwehr nach Beratung im Scharmbecker Magistrat erbaut. Der 17.35 m hohe Klinkerbau am Spritzenhaus sollte eine trockene Aufbewahrung der Schläuche ermöglichen und zudem als Zierde des Marktplatzes dienen. Den damals noch aus Hanf gefertigten Schläuchen drohte andernfalls Schimmelbefall. Nach jahrelangem Leerstand und einem tristen Bauruinen-Desaster 2012-14 ist im neu errichteten Anbau jetzt das griechische Restaurant <em>Kreta</em> von Theodora Lefteroglou und Vasili Diamantakis untergebracht.<br />
<span id="more-47"></span></p>
<p>Nach Zusammenlegung der Feuerwehren Scharmbeck und Osterholz wurde 1976 in der Heimstraße ein neues Gebäude für die Feuerwehr errichtet, so dass Spritzenhaus und Schlauchturm nicht mehr benötigt wurden. Die Gebäude am Marktplatz beherbergten zunächst eine Zigarrenmacherwerkstatt und von ca. 2000 bis 2006 das Stadtmarketing, bevor es nach Schließung der Kammann-Ablegers &#8222;Ohlala&#8220; in den Eckladen neben der Commerzbank zog. Im Schlauchturm betrieb dann Carsten Ellmers 14 Monate lang ein Kunst-Atelier. Bereits im April 2006 formulierte Stadtbaurat Fanelli-Falcke den Wunsch der Stadt Osterholz-Scharmbeck, dort zusätzliche Gastronomie anzusiedeln.</p>
<p><figure id="schlauchturm3" aria-describedby="caption-schlauchturm3" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh4.googleusercontent.com/-8Dxp0CDSVQw/SfQzHgvFGxI/AAAAAAAAKwE/4xHGti5K_C0/s400/200904Citylight_0045.jpg" height="201" width="400" alt="Schlauchturm Osterholz-Scharmbeck"/><figcaption id="caption-schlauchturm3" class="wp-caption-text">... und 2009</figcaption></figure>Anfang 2007 verkaufte die Stadt den Turm an Horst Kammeier, Helmut Kück und Andreas Schäfer (KKS Grundstücksgesellschaft). Sie hatten auch das Nachbargrundstück erworben, ehemals &#8222;Gaststätte Denker&#8220; und zuletzt &#8222;Storchennest&#8220;, im Januar 2004 Opfer einer Brandstiftung. Trotz bereits erteilter Baugenehmigung begruben sie 2009 ihre Pläne für ein Geschäftshaus. 2010 übernahm Kammeiers <em>H3 Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH</em> die Immobilien. Dessen Pläne für ein Restaurant im Turm und einen neuen Anbau scheiterten zunächst am Veto des Denkmalschutzes, dem der Anbau zu dominant erschien. In der anschließenden Neuplanungsphase verlor die <a href="http://www.nasch.com/3-0-Ueber-uns.html">NASCH Systemgastronomie GmbH</a> ihr Interesse, dort eines ihrer „Fast-Casual-Dining“-Restaurants zu betreiben, weil sie Konkurrenz von der Mensa am Campus befürchteten. Anfang 2012 plante Kammeier dann einen eingeschossigen kleineren Anbau.</p>
<h6>Das Bauruinen-Desaster</h6>
<p><figure id="schlauchturm2" aria-describedby="caption-schlauchturm2" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-IYyQ62PFxsY/UJVi16JMMwI/AAAAAAAAZS0/Ty0KtNMr8hs/s400/20121031verluessmoor002.jpg" height="267" width="400" /><figcaption id="caption-schlauchturm2" class="wp-caption-text">im Dez. 2012 keine Attraktion ...</figcaption></figure>Im Mai 2012 wurde noch frohlockt und eine Fertigstellung zum Herbstmarkt avisiert, im Juni aber kamen die Bauarbeiten überraschend zum Erliegen. Ein Artikel im Kreisblatt am 5. Juli ließ tief blicken: sowohl Bauherr Kammeier als auch der Landkreis Osterholz in Gestalt seines Pressesprechers Thorsten Klabunde bezeichneten den Stillstand als &#8222;planmäßige Pause von unbestimmter Dauer&#8220;. Sie solle der Abstimmung zwischen Denkmalschutz und Bauherren über &#8222;zentrale Details wie die Fassadenmaterialien&#8220; dienen &#8230; und möglicherweise bis Ende 2014 währen. Ich hab&#8217;s nicht fassen können, war es wirklich <em>Absicht</em>, Bewohnern und Besuchern unserer Stadt <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/marktstrase/marktstr-4">wieder mal</a> an solch&#8216; zentraler Stelle eine unansehnliche Bauruine zuzumuten? </p>
<p>Ende Dezember 2012 war der Lokalpresse zu entnehmen, dass der Baustopp wohl doch nicht ganz so planmäßig war. Entgegen der vorherigen Darstellungen ließ Baudezernent Eckermann verlauten, der Rohbau weiche von der Baugenehmigung ab. Kammeier begründete die Abweichung damit, dass der anvisierte Mieter (erstmals öffentlich als Kreta-Wirt vom Haus am Markt ge-outet) bodentiefe Fenster abgelehnt habe. Gleichzeitig bestätigte Kammeier dem Kreisblatt gegenüber das Interesse der Eigentümergemeinschaft &#8222;Haus am Markt&#8220; am Auszug des Griechen, um dort 800 zusammenhängende Quadratmeter anbieten zu können. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 27.12.2012)</small> </p>
<p>Es ging also um handfeste wirtschaftliche Interessen. Aber nein: &#8222;Wie ein Sechser im Lotto&#8220; sei es für die Stadt (!), wenn das <em>Kreta</em> an den Schlauchturm umziehe. Das würde zu einer Belebung des Marktplatzes beitragen, so am 29. Dezember die <em>Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Osterholz</em>. Nur folgerichtig, wenn diese erst im Oktober reaktivierte CDU-Gliederung von der Stadt Osterholz-Scharmbeck forderte, nicht &#8222;über langwierige abstrakte Diskussionen&#8220; das eigentliche Ziel aus dem Auge zu verlieren. Das war schon ein wenig lustig, Kritik an der offensichtlichen Missachtung einer Baugenehmigung als &#8222;langwierige abstrakte Diskussion&#8220; zu bezeichnen.</p>
<p><figure id="Schlauchturm1" aria-describedby="caption-Schlauchturm1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh4.googleusercontent.com/-f5S68qOh68w/UpsR1C00_qI/AAAAAAAAd8s/0kr2QnzSdJ4/s400/201311Schlauchturm.jpg" height="300" width="400" /><figcaption id="caption-Schlauchturm1" class="wp-caption-text">... im Nov. 2013 schien es voran zu gehen</figcaption></figure>Im April 2013 ging es nach Einbau bodentiefer Fenster und einem Termin mit Stadt und Landkreis mühsam voran. Die Fenster fanden Zustimmung bei den beteiligten Ämtern und hinsichtlich des Daches hatte man sich auf ein &#8222;Karl-Zip-Dach&#8220; (gemeint war vermutlich ein Aluprofil-Dach wie von der Fa. <a href="http://www.kalzip.com">Kalzip</a>) in der Farbe von oxidiertem Kupfer statt auf ein begrüntes Dach geeinigt. Die Fassadenfarben hingegen blieben strittig. Das von Kammeier favorisierte marsrot für das Hauptgebäude gefiel der Stadt, nicht aber dem Landkreis. Das lichtgrau für den Wintergarten lehnten beide ab. Ein neuer Vorschlag mit hellen Grüntönen wurde erarbeitet und Kammeier plante die Fertigstellung für Ende Juni. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 16.4.2013)</small> </p>
<p>Ende November 2013 dann (also fast Juni <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) waren die Fortschritte sogar sichtbar: lichtgrau für das Hauptgebäude des Anbaus war auf einmal doch wieder schicklich und der Wintergarten hatte Lärchenholz-Paneelen erhalten. Im April 2014 sollte das <em>Kreta</em> einziehen.</p>
<h6>Schlauchturm heute</h6>
<p>Seither läuft&#8217;s &#8230; auch am Schlauchturm. Mit dem <em>Kreta</em>, dem <em>Menada</em> und <em>Stagges</em> geht wieder was in der Gastro-Szene am Marktplatz. Und der Schlauchturm hat 2015 mit Monika und Olaf Dostalek neue Besitzer gefunden.Sozusagen als Dreingabe zum eigentlichen Investitionsobjekt, dem Anbau mit der Gastronomie. Für den derzeit ungenutzten Turm suchen sie jetzt nach geeigneter Verwendung. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 28.12.2016)</small> </p>
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		<title>AOK-Kreuzung in Osterholz-Scharmbeck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2016 17:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Volksmund heißt die Kreuzung Bahnhofstraße / Bördestraße / Heidkampstraße / Bremer Straße in Osterholz-Scharmbeck oft noch AOK-Kreuzung, obgleich die Namensgeberin AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse) sie bereits 2005 verlassen hat. Immerhin aber feierte die Krankenkasse an der AOK-Kreuzung 1964 ihr 50-jähriges Bestehen, damals noch in dem ehemaligen Wohnhaus re. im Bild. 1968 enstand dann ein Neubau &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/aok-kreuzung-in-osterholz-scharmbeck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„AOK-Kreuzung in Osterholz-Scharmbeck“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="aokkreuzung1" aria-describedby="caption-aokkreuzung1" style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://c8.staticflickr.com/1/269/31763378175_c73ee14fc6.jpg" width="500" height="302" alt="AOK-Kreuzung in Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-aokkreuzung1" class="wp-caption-text">Die AOK-Kreuzung ca. 1930 - Foto: E. Krohn</figcaption></figure>Im Volksmund heißt die Kreuzung Bahnhofstraße / Bördestraße / Heidkampstraße / Bremer Straße in Osterholz-Scharmbeck oft noch <strong>AOK-Kreuzung</strong>, obgleich die Namensgeberin AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse) sie bereits 2005 verlassen hat. Immerhin aber feierte die Krankenkasse an der AOK-Kreuzung 1964 ihr 50-jähriges Bestehen, damals noch in dem ehemaligen Wohnhaus re. im Bild. 1968 enstand dann ein Neubau im 60er-Jahre-Stil, der wiederum 2014 abgerissen wurde.</p>
<h6>Verkehrsknoten</h6>
<p>So beschaulich wie auf dem ca. 1930 entstandenen Foto blieb die Kreuzung nicht lange. Die Inbetriebnahme der Hammebrücke bei <a href="https://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/tietjens-hutte/">Tietjens Hütte</a> im Jahr 1938 verschaffte ihr bald den Status eines Verkehrsknotenpunktes. Nicht zuletzt, weil große &#8222;Frequenzbringer&#8220; wie <a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhof-osterholz-scharmbeck/">Bahnhof</a>, <a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholzer-reiswerke/">Reiswerke</a>, <a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/kaufhaus-reuter/">Kaufhaus Reuter</a>, <a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/fahrzeugwerke-fritz-drettmann/">Drettmann-Werke</a> und Landkreis-Verwaltung in unmittelbarer Nähe lagen. Nicht umsonst wurde hier die erste Ampelanlage Osterholz-Scharmbecks installiert, am 25. April 1974 vom damaligen Landrat Walter Schlüter höchstpersönlich in Betrieb genommen. Anfang der 1980er-Jahre berichtete die Lokalpresse regelmäßig über Pläne zur &#8222;Entschärfung&#8220; der stauträchtigen Kreuzung. Unter anderem wurde dabei an eine Verlängerung der Osterholzer Straße direkt zur Heidkampstraße (K9) gedacht. </p>
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		<title>Kriegerdenkmal am Marktplatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2016 14:23:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Marktstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Kriegerdenkmal am Scharmbecker Markt gibt es jetzt schon über 50 Jahre nicht mehr. Es wurde Ende Mai 1922 vom damalig selbstständigen Flecken Scharmbeck in Gedenken an die 108 im 1. Weltkrieg gefallenen Scharmbecker am damaligen Kirchplatz errichtet und am 8. Dezember 1964 von einem Lastzug zerstört, dessen Fahrer sich mit der davor befindlichen Linkskurve &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/kriegerdenkmal-am-marktplatz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kriegerdenkmal am Marktplatz“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="denkmal1" aria-describedby="caption-denkmal1" style="width: 600px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/uXTf7YoXWVDAW7v5kB8Q8DkDuw-u3OITYt3ZatPi03ftac0hHdb6qt0d4lnqXUqwTUmaVfKUKOe1zR5NzoEbZNAfyGApEnaQ_7dTvn2dDavri-SnmclC5d4UnGzEW-q61LDnh2jM-shLj3RTBRcFfqlFPMenOisGxmHvZE0i7GPKgKKpG6SZabxYfCquZVWjUxt24E19dCh6N81xKgNawl_m_vZ6ZBG_bmPZrbqUpXGt1n4vFlaaFxkHaH-8DU_PnclfecNu34aY7LUuPb8uCKfZH1iKz8EGonZKq1W2naYHpIMK0ymOv2XbfaUMmxkX2X_d0Lby7z6QEvtE6w49ltIfe-i-QLdVrEANJo6oXBtwLx4e6Yi0aFPLG6Fsp6JqUuUqHcZM10fecZgr6PEhckke0RfW5Ch9mJfsHiPuoo7oay6V46Z_2USsdOiEewiRj6GgrNFrbcVK1wxaDAAxgTMzXKkr0MGRrwcM4Am-S3RZKPjJIBmsYq7XA-i9baea0XV39hPpbJymgfyvJpP4QHpfwWQWqjHZaxLgANNFOHirPkb5D_C0TVhfkDLy6r5fpPL77Dy3vAHC6b4ZGpBJoC5eOlCC3OTJegUtHNF9Fi8vMNtGHkoeXA=w1413-h943-no" alt="Kriegerdenkmal Marktplatz Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-denkmal1" class="wp-caption-text">Marktplatz Osterholz-Scharmbeck (ca. 1930)</figcaption></figure>Das <strong>Kriegerdenkmal am Scharmbecker Markt</strong> gibt es jetzt schon über 50 Jahre nicht mehr. Es wurde Ende Mai 1922 vom damalig selbstständigen Flecken Scharmbeck in Gedenken an die 108 im 1. Weltkrieg gefallenen Scharmbecker am damaligen Kirchplatz errichtet und am 8. Dezember 1964 von einem Lastzug zerstört, dessen Fahrer sich mit der davor befindlichen Linkskurve der damaligen Hauptstrecke Bremen-Stade offenbar nicht anfreunden konnte.<br />
<span id="more-11174"></span></p>
<p>Das Foto auf der Postkarte mit Marktplatz und Willehadi-Kirche zeigt die Linkskurve mit dem Denkmal am Ende der Marktstraße und dürfte um 1930 entstanden sein, wenn man die Schreibweise Osterholz-Scharmbeck (ab 1927) und die Größe der 1897 gepflanzten <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/kaiser-wilhelm-eiche/">Kaiser-Wilhelm-Eiche</a> am rechten Bildrand berücksichtigt. Links im Bild die <em>Alte Apotheke</em>, heute <a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/marktstrase/marktstr-11/">Marktstraße 11</a>, noch ohne den 1931 vollendeten Anbau zur Straße.</p>
<p>Die zweite Fotografie von Ernst Krohn aus dem <a href="https://www.teufelsmoor.eu/fotokram/sammelalbum-heimatbilder/">Sammelalbum &#8222;Heimatbilder&#8220;</a> ist bei einer sog. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Leo_Schlageter">Schlageter</a>feier entstanden, die von den Nazis seit 1923 alljährlich am 24. Mai zelebriert wurde. Die Anzahl an SA-Leuten und Sympathisanten lässt mich vermuten, dass die Aufnahme 1931 oder 1932 gemacht worden ist, wahrscheinlich aus dem 1. Stock von <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/stagges-hotel/">Stagges Hotel</a>.</p>
<p><figure id="denkmal2" aria-describedby="caption-denkmal2" style="width: 500px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://c2.staticflickr.com/6/5613/31763368545_ea45baaa23.jpg" width="500" height="305" alt="Kriegerdenkmal Marktplatz Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-denkmal2" class="wp-caption-text">Kriegerdenkmal ca. 1931 (Schlageterfeier) - Foto: E. Krohn</figcaption></figure>Das Scharmbecker Kriegerdenkmal wurde nach seiner Zerstörung nicht wieder aufgebaut. Stattdessen wurde am Volkstrauertag 1966 im neuen Stadtpark eine Gedächtnisstätte für die Toten beider Weltkriege eingeweiht. Erhalten sind im Bereich der Kernstadt noch das <em>Kriegerdenkmal für die Gefallenen des deutsch-französischen Krieges 1870-71</em> (kurz <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/denkmal/">Denkmal</a>) vom damaligen Amt Osterholz und das <em>Ehrenmal für die Gefallenen</em> des Fleckens Osterholz (Eingang des Osterholzer Friedhofs).</p>
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		<title>Fotogalerie Heimatbilder ca. 1935</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2016 11:09:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotogalerien]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Historische Fotografien aus dem Landkreis Osterholz von Ernst Krohn, siehe dazu den Artikel Sammelalbum Heimatbilder.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Historische Fotografien aus dem Landkreis Osterholz von Ernst Krohn, siehe dazu den Artikel <a href="https://www.teufelsmoor.eu/fotokram/sammelalbum-heimatbilder/">Sammelalbum Heimatbilder</a>.<br />
<span id="more-11153"></span></p>
<div id="flickr_ohz1935_8346"><div class="slickr-flickr-gallery sf-lightbox"><ul><li class="active"><a href="https://live.staticflickr.com/682/30978544164_9d5665f312_o.jpg"  ><img src="https://live.staticflickr.com/682/30978544164_51d1bae8ae_s.jpg"   title="Bahnhofstr77a" /></a></li></ul></div><script type="text/javascript">jQuery("#flickr_ohz1935_8346").data("options",{"caption":true,"desc":false,"auto":true,"pause":5000,"speed":500,"mode":"fade","dynamic":true,"dynamicEl":[{"thumb":"https:\/\/live.staticflickr.com\/682\/30978544164_51d1bae8ae_s.jpg","src":"https:\/\/live.staticflickr.com\/682\/30978544164_9d5665f312_o.jpg","caption":"Bahnhofstr77a"}]});</script><div style="clear:both"></div></div>
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		<title>Sammelalbum Heimatbilder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2016 10:40:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotokram]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang der 1930er Jahre hat der Fotograf Ernst Krohn eine Sammlung von Fotos aus dem Landkreis Osterholz aufgelegt. Die Bilder müssen ungefähr 1930 bis 1935 entstanden sein und wurden unter dem Titel &#8222;Heimatbilder! Kennst du deine Heimat?&#8220; in örtlichen Geschäften als Sammelobjekte abgegeben. Die Scans der historischen Fotografien verdanke ich Jürgen Heitmann aus Worpswede, vielen &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/fotokram/sammelalbum-heimatbilder/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Sammelalbum Heimatbilder“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="sammel1" aria-describedby="caption-sammel1" style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://c6.staticflickr.com/1/581/31702417541_74d89a7ab8.jpg" width="500" height="305" alt="Heimatbilder Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-sammel1" class="wp-caption-text">Rückseite des 1. Fotos der 1. Serie</figcaption></figure>Anfang der 1930er Jahre hat der Fotograf Ernst Krohn eine Sammlung von Fotos aus dem Landkreis Osterholz aufgelegt. Die Bilder müssen ungefähr 1930 bis 1935 entstanden sein und wurden unter dem Titel <em>&#8222;Heimatbilder! Kennst du deine Heimat?&#8220;</em> in örtlichen Geschäften als Sammelobjekte abgegeben. Die Scans der historischen Fotografien verdanke ich Jürgen Heitmann aus Worpswede, vielen Dank dafür!<br />
<span id="more-11145"></span></p>
<p>Zusammen mit weiteren historischen Aufnahmen gibt es die Sammelfotos jetzt Stück für Stück <a href="https://www.teufelsmoor.eu/Thema/geschichte/historische-aufnahmen/">hier auf teufelsmoor.eu</a> zu sehen, auch <a href="https://www.teufelsmoor.eu/fotokram/galerien/fotogalerie-heimatbilder-ca-1935/">als Fotogalerie</a>. Aus dem Text der Fotorückseiten schließe ich, dass die Sammelbildchen seinerzeit wie Rabattmarken in den örtlichen Einzelhandelsgeschäften ausgegeben wurden und so die Kunden bei der Stange halten sollten. Kann sich irgendjemand womöglich an diese Aktion noch erinnern &#8230; oder kennt jemanden, der jemanden kennt, der sich erinnern kann?</p>
<p><figure id="sammel2" aria-describedby="caption-sammel2" style="width: 500px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://c5.staticflickr.com/1/682/30978544164_51d1bae8ae.jpg" width="500" height="317" alt="Bahnhofstraße 77 a in Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-sammel2" class="wp-caption-text">Bahnhofstraße 77 a</figcaption></figure>Krohn begann seine Fotografenlaufbahn 1897 in Cuxhaven und kam über Buxhtehude schließlich 1910 nach Scharmbeck, wo er in der <a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-77a/">Bahnhofstr. 77 a</a> das Atelier von W. Siekmann übernahm. 1949 zog er mit dem Geschäft in sein Wohnhaus in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-87/">Bahnhofstraße 87</a>, als 68-Jähriger feierte er am 1. Juli 1950 das 40jährige Bestehen seines Fotogeschäftes. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 1.7.1950)</small> Sein mehr als 60 Jahre umfassendes Fotoarchiv soll von den Erben leider vernichtet worden sein. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 31.10.2015)</small></p>
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		<title>Voland-Villa in Osterholz-Scharmbeck</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/voland-villa-in-osterholz-scharmbeck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2016 08:01:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese idyllisch anmutende Szene ist seit Jahrzehnten Geschichte. 1981-82 entstand hier die Bahnunterführung, die der damalige Ministerpräsident Ernst Albrecht so &#8222;scheußlich&#8220; fand, als er Osterholz-Scharmbeck 1982 anlässlich des Niedersachsentages besuchte. (Quelle: Menkhoff) Seither ist die zwischen Bahngleisen, Straßenunterführung (Osterholzer Str.) und &#8222;Querspange&#8220; (Am Kleinbahnhof) eingepferchte Voland-Villa kaum noch zu sehen. Nach jahrelangem Leerstand wechselte sie &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/voland-villa-in-osterholz-scharmbeck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Voland-Villa in Osterholz-Scharmbeck“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="volland1" aria-describedby="caption-volland1" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://c1.staticflickr.com/1/650/30953641623_10ff133080_c.jpg" width="800" height="485" alt="Voland-Villa Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-volland1" class="wp-caption-text">Voland-Villa ca. 1930</figcaption></figure>
<p>Diese idyllisch anmutende Szene ist seit Jahrzehnten Geschichte. 1981-82 entstand hier die Bahnunterführung, die der damalige Ministerpräsident Ernst Albrecht so &#8222;scheußlich&#8220; fand, als er Osterholz-Scharmbeck 1982 anlässlich des Niedersachsentages besuchte. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small> Seither ist die zwischen Bahngleisen, Straßenunterführung (<em>Osterholzer Str.</em>) und  &#8222;Querspange&#8220; (<em>Am Kleinbahnhof</em>) eingepferchte <strong>Voland-Villa</strong> kaum noch zu sehen. Nach jahrelangem Leerstand wechselte sie 2009 den Besitzer und wurde mit der Geschichte ihrer aufwändigen Sanierung durch die Familie Raspe 2014 Gegenstand der Serie &#8222;Baudenkmale im Landkreis Osterholz&#8220; im Osterholzer Kreisblatt. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 7.1.2014)</small></p>
<p>Die Bremer Familie Voland hatte das heute denkmalgeschützte Gebäude 1897 als Sommerresidenz im Schweizer Baustil der Jugendstil-Zeit erbaut. Sie hatte Gefallen gefunden an der illustren Sommerfrische rund um das Hohetor (heute Erntefestplatz), wo sich 1864 mit <em>Windhorsts Gasthaus</em> und 1865 mit dem <em>Hotel Bremer Haus</em> sowie dem <em>Hotel Hansa-Haus</em> jeweils mit Sommergärten und Sälen eine regelrechte Partymeile für das vergnügungssuchende Bremer Klientel etabliert hatte. Tausende von Bremer Ausflüglern nutzten die 1862 eröffnete Bahnlinie als für damalige Verhältnisse exzellente Verbindung in’s Grüne.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Riesschule in Ritterhude</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/riesschule-in-ritterhude/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2016 15:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ritterhude]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Riesschule in Ritterhude residiert seit 2008 die Oberstufe des Gymnasiums Ritterhude. Die 1930 eingeweihte Riesschule galt seinerzeit als modernstes Schulgebäude Preußens. Auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters und Landrates Christian Evers hatten die nach New York ausgewanderten und dort zu Reichtum gekommenen Gebrüder Ries die heute denkmalgeschützte Schule gestiftet, ebenso wie die Turnhalle (1912), &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/riesschule-in-ritterhude/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Riesschule in Ritterhude“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="ries1" aria-describedby="caption-ries1" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://c8.staticflickr.com/1/287/31763386135_1c358d170d_c.jpg" width="800" height="485" alt="Riesschule Ritterhude"><figcaption id="caption-ries1" class="wp-caption-text">Riesschule in Ritterhude</figcaption></figure>
<p>In der <strong>Riesschule in Ritterhude</strong> residiert seit 2008 die <a href="http://gymnasium-ritterhude.info/inhalte/die-oberstufe-des-gymnasiums-ritterhude-der-riesschule">Oberstufe des Gymnasiums Ritterhude</a>. Die 1930 eingeweihte Riesschule galt seinerzeit als modernstes Schulgebäude Preußens. Auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters und Landrates Christian Evers hatten die nach New York ausgewanderten und dort zu Reichtum gekommenen Gebrüder Ries die heute denkmalgeschützte Schule gestiftet, ebenso wie die Turnhalle (1912), die alte Apotheke (1926), das Rathaus (1928), das Pfarrhaus (1929) und die alte Post (1932).</p>
<p>Das Foto stammt von Ernst Krohn, der bis 1949 in der <a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-77a/">Bahnhofstr. 77 a</a> ein Fotogeschäft unterhielt. Es muss etwa 1930 entstanden sein und gehört zur Sammlung <em>&#8222;Heimatbilder! Kennst du deine Heimat?&#8220;</em>, die damals als Sammelobjekte in örtlichen Geschäften abgegeben wurde. Den Scan verdanke ich Jürgen Heitmann aus Worpswede, danke!</p>
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		<title>Marktstr. 5</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/marktstr-5/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2016 08:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Marktstraße]]></category>
		<category><![CDATA[1844]]></category>
		<category><![CDATA[1968]]></category>
		<category><![CDATA[OHZ]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Saade]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.teufelsmoor.eu/?p=79</guid>

					<description><![CDATA[Das geschichtsträchtige Haus an der Marktstr. 5 (früher Marktstr. 75) in Osterholz-Scharmbeck steht seit 1968 nicht mehr, heute residiert unter der Postadresse Marktstraße 1-5 die Volksbank Osterholz im neuen Bankhaus Ecke Marktstraße/Baustraße. 1844-45 ließ Zimmermeister Johann Tietjen an der &#8222;Kreuzstraße&#8220;, wie die Häuser an der Kreuzung damals allgemein genannt wurden, von Maurermeister Hinrich Segelken ein &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/marktstr-5/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Marktstr. 5“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="marktstr5a" aria-describedby="caption-marktstr5a" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/oDr_0GKXtNKYalhqekAtag?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh3.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/S060Kg6yKKI/AAAAAAAASWw/p1sRPGMutUA/s400/Marktstr_alt-1.jpg" alt="Marktstraße in Scharmbeck ca. 1920"/></a><figcaption id="caption-marktstr5a" class="wp-caption-text">Das dritte Haus von li. ist die Marktstr. 5<br />(Postkarte vermutlich um 1915. Die Kirchenstraße ist eigentlich nicht abgebildet, sie beginnt erst an der Willehadi-Kirche im Hintergrund)</figcaption></figure>Das geschichtsträchtige Haus an der Marktstr. 5 (<a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/hausnummern-in-ohz/">früher</a> Marktstr. 75) in Osterholz-Scharmbeck steht seit 1968 nicht mehr, heute residiert unter der Postadresse <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/marktstrase/marktstr-1/">Marktstraße 1-5</a> die Volksbank Osterholz im neuen Bankhaus Ecke Marktstraße/Baustraße.<br />
<span id="more-79"></span><br />
1844-45 ließ Zimmermeister Johann Tietjen an der &#8222;Kreuzstraße&#8220;, wie die Häuser an der Kreuzung damals allgemein genannt wurden, von Maurermeister Hinrich Segelken ein 2-geschossiges Wohn- und Geschäftshaus errichten. Als Schwiegersohn Johann Steeneck 1896 sein neues Haus in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-44/">Bahnhofstraße 44</a> bezog, verkaufte er die Marktstr. 5 an den Kaufmann Bernhard Ruroede, der hier ein Kolonialwarengeschäft etablierte.  </p>
<p>Im Obergeschoss wohnte und praktizierte als Nachfolger von Dr. Tasche von 1861 bis 1899 Dr. Neander, ein Arzt aus Geismar in Hessen (Anm.: vermutlich eher aus Geismar bei Göttingen, s. Kommentare). Er war nach dem Weggang von Dr. Kettler aus Osterholz von 1865 bis 1888 der einzige Arzt in Osterholz und Scharmbeck. Nach seinem Tod übernahm 1899 <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/cohen-dr-richard/">Dr. Richard Cohen</a> die Praxis. Der quartierte sich zunächst in <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/stagges-hotel/">Stagge&#8217;s Hotel</a> ein, 1901 zog er dann in die Marktstr. 5 <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Meenkhoff</a>)</small> und 1902 kaufte er das Gebäude. <small>(Quelle: Rund um den Scharmbecker Marktplatz – damals. Hans Siewert, 1983)</small></p>
<p>1899 eröffnete Fritz Saade noch im Haus von Ruröde eine Buchdruckerei und Papierhandlung, sowie im gleichen Haus nebenan einen Zigarren-, Zigaretten- und Tabakladen. 1901 machte Wilhelmine Meyer ein Putz- und Hutgeschäft auf. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Meenkhoff</a>)</small> Die Buchdruckerei Saade wurde 1902 zur <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-81-2/">Bahnhofstr. 81</a> verlegt. <small>(Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken, 1967)</small></p>
<p>1923 wurde das Gebäude von der 17 Jahre zuvor gegründeten Spar- und Leihkasse bezogen <small>(Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken, 1967)</small>, die 1975 zur &#8222;<em>Volksbank</em>&#8220; umgenannt wurde.</p>
<p>1945 eröffnete Dr. K. Schliemann (Chefarzt des Krankenhauses) seine Praxis, 1946 verlegt er sie zur <a href="http://www.teufelsmoor.eu/allgemein/lindenstr-17/">Lindenstr. 17</a>. 1947-49 betrieb die &#8222;Hannoversche Presse&#8220; eine Lokalredaktion. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Meenkhoff</a>)</small></p>
<p>Das Gebäude wurde 1968 abgerissen, nachdem die Spar- und Leihkasse auf dem ehemaligen Holzplatz hinter dem Haus einen Neubau errichtet und am 22. Juni in Betrieb genommen hatte. </p>
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		<title>Bahnhof Osterholz-Scharmbeck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2016 04:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1862]]></category>
		<category><![CDATA[OHZ]]></category>
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					<description><![CDATA[2012 feierte der Bahnhof Osterholz-Scharmbeck seinen 150. Geburtstag. Genau am 23. Januar 1862 wurde er mit der Bahnverbindung Bremen-Geestendorf (Geestemünde) in Betrieb genommen. Seither hat er einiges mitgemacht und anderthalb Jahrhunderte Bahnhofsgeschichte erzählen viel über die Geschichte des heutigen Osterholz-Scharmbeck und seiner Bewohner. Im Laufe der Jahre hat der Bahnhof viele Rollen gespielt: Vom Inbegriff &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhof-osterholz-scharmbeck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bahnhof Osterholz-Scharmbeck“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/NWxJ4siSfEi2L6gSyL-wxNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-UC2ZHuy-pJ8/TwgNWdr_apI/AAAAAAAAW5E/V4JbTNZosck/s400/ca1905Bahnhof.jpg" height="227" width="400" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Alte Postkarte um 1910</figcaption></figure>2012 feierte der <strong>Bahnhof Osterholz-Scharmbeck</strong> seinen 150. Geburtstag. Genau am 23. Januar 1862 wurde er mit der Bahnverbindung Bremen-Geestendorf (Geestemünde) in Betrieb genommen. Seither hat er einiges mitgemacht und anderthalb Jahrhunderte Bahnhofsgeschichte erzählen viel über die Geschichte des heutigen <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/osterholz-scharmbeck">Osterholz-Scharmbeck</a> und seiner Bewohner. Im Laufe der Jahre hat der Bahnhof viele Rollen gespielt: Vom Inbegriff des Modernen über das Wirtschaftszentrum der Stadt bis hin zum nahezu überflüssigen Streitobjekt. Nicht zu vergessen seine namensgebende Rolle: Mit seiner Bezeichnung <em>&#8222;Osterholz-Scharmbeck&#8220;</em> war er dem Zusammenschluss der Orte Osterholz und Scharmbeck 65 Jahre voraus.<br />
<span id="more-5862"></span></p>
<h5>Planungen</h5>
<p>1858 nahm der ein Jahr zuvor in Bremen gegründete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutscher_Lloyd">Norddeutsche Lloyd</a> mit den Dampfern <em>Bremen</em> und <em>New York</em> einen Linienverkehr zwischen dem neuen Hafen in Bremerhaven und New York auf. Der Bedarf nach Transportkapazitäten zwischen Bremen und Bremerhaven für Waren und Personen explodierte. Die Eisenbahn war zu dieser Zeit, etwa 25 Jahre nach dem Start der ersten deutschen Verbindung zwischen Nürnberg und Fürth, ohne Zweifel das modernste und vielversprechendste Transportmittel. So beschlossen die Hansestadt Bremen und das Königreich Hannover, die gemeinsam finanzierte und 1847 eröffnete Bahnstrecke Wunstorf-Bremen nach Geestemünde zu verlängern, mit Anschluss an das benachbarte Bremerhaven. Jahrelang stritten sie zunächst um die Streckenführung. Bremen favorisierte eine von Vegesack ausgehende Direktverbindung an die Wesermündung, Hannover wollte die Strecke über Lesum, Scharmbeck und Beverstedt führen, um Geestemünde leichter mit Hamburg verbinden zu können. Letztendlich einigte man sich als Kompromiss auf die heutige Streckenführung. Die Baukosten lagen bei knapp 4.8 Mio Reichstalern.</p>
<p>Um keinen der damals selbstständigen Flecken Osterholz und Scharmbeck zu bevorzugen und beide gleichermaßen von der Bahnverbindung profitieren zu lassen, wurde der Bahnhof genau zwischen beiden auf seinerzeit völlig freiem Feld errichtet, umgeben von Ackerland und dem Klosterholz. Osterholz und Scharmbeck waren nur über den sandigen <em>Korenweg</em> (=Karrenweg) zu erreichen, die Verbindung Scharmbecks zum Osterholzer Hafen. </p>
<h5>Die ersten Jahre</h5>
<p>Die Bahn wurde von Beginn an gut angenommen, bereits im ersten Betriebsjahr gingen in Osterholz-Scharmbeck 19.595 Fahrkarten über den Schaltertisch. Zunächst verkehrten in beide Richtungen jeweils ein Vormittags- und ein Nachmittagszug, die Fahrt nach Bremen dauerte morgens 65 und nachmittags 50 Minuten. Der Fahrpreis lag bei 9 Groschen in der dritten und 17 Groschen in der ersten Klasse.</p>
<p>Der neue Bahnhof übte große Anziehungskraft aus, in seiner unmittelbaren Nähe entwickelte sich eine rege Bautätigkeit. 1862 eröffnete das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-31/">Kaiserliche Postamt</a> (heute Bahnhofstr. 31), 1864 nahmen die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/frerichs-co/">Frerichs-Werke</a> (heute Alte Faun-Hallen) mit anfangs 60 Mann Belegschaft die Produktion auf. </p>
<p>Die für damalige Verhältnisse exzellente Verbindung in&#8217;s Grüne führt auch Tausende von Bremer Ausflüglern in die Region. Hinrich Windhorst, erster Pächter der Bahnhofsgaststätte, witterte gute Geschäfte und baute 1864 am Hohetor (heute Erntefestplatz) einen Festsaal mit Sommergarten. <em>Windhorsts Gasthaus</em> blieb nicht lange allein, bereits 1865 eröffneten in direkter Nachbarschaft das <em>Hotel Bremer Haus</em> sowie das <em>Hotel Hansa-Haus</em> ebenfalls mit Sommergärten und Sälen für das vergnügungssuchende Bremer Klientel. </p>
<p>1865 wurde der Weg von Scharmbeck zum Bahnhof gepflastert und wenig später <em>Bahnhofstraße</em> benannt. 1869 öffnete die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/bahnhofstr-36/">private Rektorschule</a> (später Mittelschule und Pestalozzi-Schule) in der Bahnhofstraße seine Türen.</p>
<h5>100 Jahre Wirtschaftszentrum</h5>
<p>Während das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/denkmal/">Kriegerdenkmal</a> am heutigen Rathaus 1872 noch auf freiem Feld zwischen Scharmbeck und Bahnhof entstand, verwandelte sich die Umgebung des Bahnhofs in den folgenden Jahrzehnten zum unbestrittenen Zentrum der späteren Kreisstadt.</p>
<p>In den 1870er-Jahren eröffnete das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-33/">Bahnhofshotel</a> (heute Rumpelstilzchen), 1885 nahmen die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/osterholzer-reiswerke/">Osterholzer Reiswerke</a> ihre Produktion auf. 1893 entstand das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-37/">Manufakturgeschäft Ehlen</a> (später 1898-1934 Fa. Cohen und 1934 bis in die 1970er-Jahre die legendäre Fa. Meyerhoff), 1908 eröffnete die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-34/">Osterholz-Scharmbecker Bank</a> (später Kreissparkasse) und 1927 das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/kaufhaus-reuter/">Kaufhaus Reuter</a>. </p>
<h5>Jüngere Vergangenheit</h5>
<p>Bis in die 1970er-Jahre konzentrierte sich am Bahnhof ein Großteil der hiesigen Wirtschaftskraft, dann allerdings wandelte sich die Situation nachhaltig. Die Fa. Meyerhoff zog nach Buschhausen, die Reiswerke stellten ihren Betrieb ein und wurden abgerissen. 1982 schließlich verschwand der Bahnübergang, die Bahnhofstraße wurde zur &#8222;beidseitigen Sackgasse&#8220;. Auch der Neubau des Geschäftshauses <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-30/">Bahnhofstraße 30</a> auf dem Gelände der Reiswerke 1982 und des in der Nachbarschaft 1983 fertiggestellten <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/finanzamt-osterholz/">Finanzamtes</a> konnten in den 1980er-und 90er-Jahren nicht darüber hinweg täuschen, das die Bahnhofsumgebung ihren früheren Glanz verloren hatte. </p>
<p>Der 1997 eröffnete Neubau der Kreissparkasse, das ca. 2006 fertiggestellte Büro- und Geschäftshaus am alten Meierhoff-Standort und das 2011 von der Maribondo-Stiftung im ehemaligen Reuter-Gebäude eröffnete Bowlingcenter haben die Stimmung in den letzten Jahren zwar wieder zum Positive gewendet, der Bahnhof selbst aber bleibt vorerst auf einem gefühlten Abstellgleis. Vorläufiger Höhepunkt dieser Entwicklung war Anfang 2012 die überraschende Schließung der Ticket-Verkaufstelle einer privaten DB-Agentur, über die das Kreisblatt Anfang Januar berichtete. Deren Nachfolger schloss gut 2 Jahre später am 29. April 2014, nachdem Deutsche Bahn und der bisherige Agentur-Betreiber „ihr Vertragsverhältnis beendet“ hatten, wie vom Bahn-Pressesprecher mitgeteilt wurde. </p>
<p>Im Juni 2016 übernahm die <a href="http://aieg.de">Aedificia GmbH</a> aus Frankfurt das Gebäude von der britischen <em>Main Asset Management GmbH</em>. Die Aedificia-Geschäftsführer Stefan Steinert und Abdol Rasoulinia vermarkten etwa 25 Bahnhofsimmobilien in Deutschland und wünschen sich weitere Mieter als Ergänzung zum vorhandenen DB-Ticket-Verkauf mit Paket- und Postshop (Dennis Zipter), z.B. Gastronomie, Bäcker-Filiale oder Apotheke. Wenn 70 % des Bestandes vermietet seien, plane man eine Sanierung des Objektes.</p>
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		<title>Bahnhofstr. 18</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Apr 2016 15:24:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnhofstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Damals & Heute]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[1906]]></category>
		<category><![CDATA[1966]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem das 1967-68 errichtete Gebäude an der Bahnhofstraße 18 in Osterholz-Scharmbeck drei Jahre leer stand und zum Verkauf angeboten wurde, wird am 18.4.2016 um 6.30 Uhr dort der Dorfladen Osterholz des neuen Besitzers Maribondo-Stiftung eröffnet. Anfang des 20. Jh. hatte die Reichspost hier das repräsentative &#8222;Kaiserliche Postamt&#8220; errichtet und 1906 eröffnet, nachdem das gegenüberliegende, 1862 &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-18/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bahnhofstr. 18“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="bahnhofstr1801" aria-describedby="caption-bahnhofstr1801" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/W5-muFeKc982EDf_v1lsldMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh4.googleusercontent.com/-vNTpL_LDB1g/TyY4ZHkZNpI/AAAAAAAAXGE/60Hw4k67OYg/s400/Bahnhof18_ca1908.jpg" height="248" width="400" /></a><figcaption id="caption-bahnhofstr1801" class="wp-caption-text">Kaiserliches Postamt ca. 1908</figcaption></figure>Nachdem das 1967-68 errichtete Gebäude an der <strong>Bahnhofstraße 18</strong> in <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholz-scharmbeck/">Osterholz-Scharmbeck</a> drei Jahre leer stand und zum Verkauf angeboten wurde, wird am 18.4.2016 um 6.30 Uhr dort der <em>Dorfladen Osterholz</em> des neuen Besitzers <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/maribondo-da-floresta/">Maribondo-Stiftung</a> eröffnet.<br />
<span id="more-1898"></span></p>
<p>Anfang des 20. Jh. hatte die Reichspost hier das repräsentative &#8222;Kaiserliche Postamt&#8220; errichtet und 1906 eröffnet, nachdem das gegenüberliegende, 1862 an der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-31">Bahnhofstr. 31</a> noch von der Preußischen Post gebaute Postamt zu klein geworden war. </p>
<p>Im Zuge einer umfangreichen Modernisierung erhielt es 1934 eine neue Schalterhalle, eine Telefonzelle und 34 Schließfächer. 1935 wurde das Post-Selbstanschlussamt in Betrieb genommen, das 1901 mit seinerzeit 17 Teilnehmern begründete Fernsprechnetz hatte Ende 1934 in Osterholz-Scharmbeck 198 Teilnehmer. 1966 wurde das Gebäude abgerissen und machte einem Neubau Platz, der am 17. Juli 1968 eingeweiht wurde.</p>
<p><figure id="bahnhofstr1802" aria-describedby="caption-bahnhofstr1802" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/zAKlcfPFXelsOuxcHixfi9MTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh3.googleusercontent.com/-j-F4byAwG9Y/TyY4Xh5yakI/AAAAAAAAXGE/wVQzM-GMs2k/s400/Bahnhof18_2009.jpg" height="271" width="400" /></a><figcaption id="caption-bahnhofstr1802" class="wp-caption-text">Nicht unbedingt schöner ... der Neubau von 1968</figcaption></figure>Hier stand ab 1990 das erste bargeldlose Kartentelefon Osterholz-Scharmbecks. 1992 eröffnete die Fachschule für Altenpflege (Leiterin Petra Speckmann) in der 1. Etage des Postgebäudes. 1999 wurde das langjährige Hauptpostamt für den Publikumsverkehr geschlossen, nachdem das neue Postamt in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/marktstr-2/">Marktstr. 2</a> (Ecke Bahnhofstr.) eröffnet worden war. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small></p>
<p>Im April 2008 veräußerte <em>&#8222;Deutsche Post World Net&#8220;</em> das Gebäude mit ca. 1.200 weiteren Objekten an den in Luxemburg ansässigen <em><a href="http://www.lorac-fund.lu/about.de.html">Lorac Investment Fund</a></em>. Nachdem die Postfächer bereits 2009 und der Postzustellstützpunkt Anfang 2012 ausgezogen waren, sollte die Immobilie mit einer Gesamtfläche von 1.767 m² und dem Grundstück von 3.580 m² im Januar 2012 für € 788.000 verkauft werden. <small>(Quelle: Internet-Verkaufsanzeige und Osterholzer Kreisblatt 30.1.2012)</small></p>
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		<title>Herbstmarkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2015 04:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1748]]></category>
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					<description><![CDATA[Der traditionell eigentlich im Oktober abgehaltene Scharmbecker Herbstmarkt galt lange Zeit neben dem Markt in Leer als bedeutendster Viehmarkt im Nordwesten der Provinz Hannover. Der 267. Herbstmarkt vom 25. bis 29. September 2015 ist wie in den Jahren zuvor kein &#8222;echter&#8220; Viehmarkt, auch wenn durch den Verkauf von allerlei Kleinvieh (Hühner, Gänse etc.) und die &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/herbstmarkt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Herbstmarkt“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="herbstmarkt1" aria-describedby="caption-herbstmarkt1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/HistorischeAufnahmen/photo#5112967405861704370"><img decoding="async" src="http://lh6.google.de/moorteufel/RvToxBaJkrI/AAAAAAAABZU/-qs9rmJklk0/s400/SCAN0130.JPG" alt="Herbstmarkt"></a><figcaption id="caption-herbstmarkt1" class="wp-caption-text">Quelle: J. Segelken <em>Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch</em>. Selbstverlag, 1938</figcaption></figure>Der traditionell eigentlich im Oktober abgehaltene <strong>Scharmbecker Herbstmarkt</strong> galt lange Zeit neben dem Markt in Leer als bedeutendster Viehmarkt im Nordwesten der Provinz Hannover. Der <a href="http://osterholz-scharmbeck.de/index.phtml?NavID=422.492&#038;La=1">267. Herbstmarkt</a> vom 25. bis 29. September 2015 ist wie in den Jahren zuvor kein &#8222;echter&#8220; Viehmarkt, auch wenn durch den Verkauf von allerlei Kleinvieh (Hühner, Gänse etc.) und die alljährliche <em>Bullenwette</em> Anklänge an alten Zeiten gepflegt werden. Heutzutage handelt es sich um ein fünf Tage währendes Stadtfest mit Fahrgeschäften, Live-Konzerten, Disco-Abenden und einem verkaufsoffenen Sonntag.<br />
<span id="more-110"></span><br />
Nachdem 1739 der erste Antrag gestellt und im Mai 1748 in Hannover die Konzession erteilt worden war, wurde am 17. Oktober 1748 der erste Scharmbecker Herbstmarkt (und am darauf folgenden 3. Mai der erste Maimarkt) eröffnet. Ende des 18. Jh. wechselten bereits um die 500 Rinder ihren Besitzer. 1795 wurden zusätzliche Krammärkte an den Markttagen und 1799 ein jeweils zweiter Markttag genehmigt. </p>
<p>Gegen Ende des 19. Jh. erreichte der Markt seinen größten Umsatz, dabei waren dann weit mehr als 4.000 Stck. Vieh im Handel, die einen Umsatz von fast 500.000 Talern brachten. Bis weit in die Hunde- und Koppelstraße stand das Vieh zu beiden Straßenseiten, die anliegenden Häuser verwandelten sich an den Markttagen zu Herbergen und Schänken. Selbst der Organist und der Sohn des Arztes beantragten und erhielten Schankkonzessionen, die Herbstferien wurden in Scharmbeck auf die Markttage abgestimmt.</p>
<p><figure id="herbstmarkt2" aria-describedby="caption-herbstmarkt2" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/IxYL3HWJFF1ofYO4VbpVdNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh3.googleusercontent.com/-8sh6gwOFRts/VgZDyMqXxlI/AAAAAAAAi9A/xTozmaYrNvU/s400-Ic42/20150926Herbstmarkt0031.jpg" height="267" width="400" alt="Herbstmarkt Osterholz-Scharmbeck"/></a><figcaption id="caption-herbstmarkt2" class="wp-caption-text">Flohmarkt in der Bahnhofstraße</figcaption></figure>Anfang des 20. Jh. verlor der Viehmarkt zunehmend an Bedeutung. Konkurrierende Märkte in Stotel und Hagen, Viehseuchen und die damit einhergehenden veterinärmedizinischen Beschränkungen sowie das Kaufverhalten der Großhändler führten zu einem Rückgang der Geschäfte. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/ohz-heimatbuch-1967/">Segelken 1967</a></small> 1927 verzeichnen die Händler immerhin noch einen Umsatz von 750 Stck. Rindvieh und 450 Pferden am ersten sowie 900 Stck. Rindvieh, 750 Pferden und 500 Ferkeln am zweiten Tag des Marktes. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small></p>
<p>Früher war der Herbstmarkt ohne Zweifel die &#8222;fünfte Jahreszeit&#8220; für Osterholz-Scharmbeck und noch Ende der 1990er-Jahre arbeiteten viele Betriebe am Herbstmarkt-Dienstag mit bestenfalls halber Kraft. Der Flohmarkt am Samstagvormittag leidet in den letzten Jahren zunehmend unter Ausstellerschwund und auch die &#8222;Oktoberfestparty in der Viehmarktschänke“ im Festzelt an der Marktweide war schon mal besser frequentiert. Besonders bei gutem Wetter bleibt der Sonntag mit Bullenwette, verkaufsoffenem Sonntag (13-18.00 Uhr) und allerlei Aktionen zwischen Marktplatz und Marktweide ein Publikumsmagnet. Montag ab 13.00 Uhr gibt es dann auf der Marktweide tatsächlich Vieh zu bestaunen, das allerdings nur noch gegen Gage auftritt. Offiziell wird der <em>Scharmbecker Vieh- und Krammarkt</em> um 20.30 Uhr vom Bürgermeister eröffnet, am Dienstag kann dann ab 7.00 Uhr gefeilscht werden.</p>
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		<title>Molkerei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jan 2015 13:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.teufelsmoor.eu/?p=9825</guid>

					<description><![CDATA[Die ehemalige Molkerei in Osterholz-Scharmbeck an der Loger Str. lag etwa bei der heutigen Hausnummer 11 gegenüber der Wärmestube (früher Loger Str. 426). Das Gebäude wurde Ende der 1960er-Jahre abgerissen. Die Molkerei entstand Ende des 19. Jh.. Nach mehreren Jahren des Leerstandes übernahm sie 1924 der 45-jährige Ludwig Giese. Mit zwei Gehilfen und einem Lehrling &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/molkerei/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Molkerei“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="molkerei1" aria-describedby="caption-molkerei1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh6.googleusercontent.com/-84fxLzbPboQ/VKfuXhAwQQI/AAAAAAAAhjA/Mqk5KOtXx1Q/s400/molkerei1.JPG" alt="Molkerei in Osterholz-Scharmbeck Aufnahme ca. 1910"><figcaption id="caption-molkerei1" class="wp-caption-text">Molkerei ca. 1910 (Foto: Atelier Heinr. Steffens)</figcaption></figure>Die ehemalige <strong>Molkerei</strong> in <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholz-scharmbeck/">Osterholz-Scharmbeck</a> an der Loger Str. lag etwa bei der heutigen Hausnummer 11 gegenüber der Wärmestube (<a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/hausnummern-in-ohz">früher</a> Loger Str. 426). Das Gebäude wurde Ende der 1960er-Jahre abgerissen.</p>
<p>Die Molkerei entstand Ende des 19. Jh.. Nach mehreren Jahren des Leerstandes übernahm sie 1924 der 45-jährige Ludwig Giese. Mit zwei Gehilfen und einem Lehrling nahm er die Produktion wieder auf, später stieß nach Ausbildung an einer Molkereifachschule auch sein Sohn dazu. In Handarbeit wurden Butter und Schichtkäse produziert, der Umsatz konnte von anfangs 550 auf bis zu 30.000 Liter Milch täglich im Jahr 1937 gesteigert werden. </p>
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		<title>Marktstr. 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 04:50:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Marktstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Unser OHZ]]></category>
		<category><![CDATA[1534]]></category>
		<category><![CDATA[1629]]></category>
		<category><![CDATA[1838]]></category>
		<category><![CDATA[1957]]></category>
		<category><![CDATA[1975]]></category>
		<category><![CDATA[2014]]></category>
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					<description><![CDATA[Eckgrundstück Bahnhofstraße/Marktstraße in Osterholz-Scharmbeck, heute u.a. Schreibwaren Kolibri.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="marktstr2_1" aria-describedby="caption-marktstr2-1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/oDr_0GKXtNKYalhqekAtag?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh3.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/S060Kg6yKKI/AAAAAAAASWw/p1sRPGMutUA/s400/Marktstr_alt-1.jpg" alt="Marktstraße in Scharmbeck ca. 1920"/></a><figcaption id="caption-marktstr2-1" class="wp-caption-text">Marktstr. 2 (re. im Bild)<br /><small>(Postkarte vermutlich um 1915. Die Kirchenstraße ist eigentlich nicht abgebildet, sie beginnt erst an der Willehadi-Kirche im Hintergrund)</small></figcaption></figure>Marktstr. 2 in <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholz-scharmbeck/">Osterholz-Scharmbeck</a> (früher Hinter der Wurth bzw. Marktplatz) ist heute ein Geschäftshaus an der Ecke Bahnhofstr./Marktplatz, das der Eigentümergemeinschaft Stehnke gehört. Von 1999 bis 2009 war hier das Postamt, 2009-2014 dann eine &#8222;Post-Partner-Filiale&#8220; in den Geschäftsräumen des Schreibwarenladens <em>&#8222;Kolibri&#8220;</em> (Inh. Birgit Reuter). Ende März 2014 schloss die Post-Filiale, was im Dezember 2013 eine lebhafte Diskussion <a href="http://www.weser-kurier.de/region/osterholz_artikel,-Bald-keine-Post-mehr-an-der-Marktstrasse-_arid,737046.html">im Kreisblatt</a> und <a href="https://www.facebook.com/groups/172046252845413/">einschlägigen Internet-Foren</a> zur Folge hatte.<br />
<span id="more-2055"></span></p>
<p>Das zentral gelegene Grundstück hat eine bewegte Geschichte hinter sich, die den Wandel vom Bauerndorf zur Kreisstadt illustriert. Viele Jahrhunderte stand hier einer der acht Vollhöfe Scharmbecks, das alte Bauernhaus existierte bis 1957. Besitzer waren: 1534/36 Segelke Tytken; 1629 Hinrich Titken. 1637, 1650 und 1670 Hinrich Tietjen (auch Titken und Titcken). 1677-1712(?) Jacob Titjen (1649-1717). 1712(?)-1716 Hinrich Tietjen. 1716-31 Karl Tietjen (1690-1731). 1731-33 Witwe von Karl Tietjen, 1733-47 dann ihr 2.Mann Albert Schnibben. 1747-73 Johann Friedrich Tietjen (1720-1804). 1773-1805 Johann Otto Flathmann (1752-1813, verheiratet mit Margarete Adelheid geb.Tietjen). 1805-28 Peter Friedrich Flathmann. 1828-77 Johann Flathmann (&#8222;Jan Grönland&#8220;, 1806-1896). 1877-1938 Johann Flathmann (1852-1938). 1938-51 Witwe von Johann Flathmann und Johann Flathmann (USA). Seit 1951 Fa. Gottfried Stehnke. <small>(Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken, 1967 und <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff 2009</a>)</small></p>
<p>1838 wurde die Durchgangsstraße -neuerdings ein Teil der Landstraße Bremen-Stade- gepflastert und auf 32 Fuß verbreitert, dafür musste das Bauernhaus auf die gegenüberliegende Straßenseite versetzt werden. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff 2004</a>)</small></p>
<p><figure id="marktstr2_2" aria-describedby="caption-marktstr2-2" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh4.googleusercontent.com/-tdPRKw_UoTQ/VIQOXqiNZKI/AAAAAAAAheY/6MvzrlKSVUA/s400/Marktstr3Tanke.jpg" alt="Marktstraße in Osterholz-Scharmbeck 1966"/></a><figcaption id="caption-marktstr2-2" class="wp-caption-text">Marktstr. 2 anno 1966 (Foto: Wolf Gang)</figcaption></figure>Das Bauernhaus wurde 1957 vom Eigentümer (Fa. Stehnke) abgerissen und durch eine vom Architekten Johannes Plantikow entworfene Esso-Tankstelle ganz im Stil der 50er-Jahre ersetzt. Bei den Baggerarbeiten fanden Mitarbeiter der Firma in einer Tiefe von 1.20 m einen Tonkrug mit ca. 360 Gold- und Silbermünzen aus dem 15. und 16. Jahrhundert, hauptsächlich aus dem späten Mittelalter (ca. 1512).  Der restaurierte Schatz steht heute als Dauerleihgabe der Fa. Stehnke im Kreisheimatmuseum in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/museumsanlage-ohz/">Museumsanlage Osterholz</a>. 1969 übernahm G. Sikora die Tankstelle. <small>(Quelle: Osterholz-Scharmbeck in den fünfziger Jahren, Hrsg. Sigrid Hofmann, ca. 2004 und <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff 2009</a>)</small></p>
<p>1975 wurde an Stelle der Tankstelle ein Geschäftshaus errichtet <small>(Quelle: Rund um den Scharmbecker Marktplatz – damals. Hans Siewert, 1983)</small> und ein PLUS-Discountmarkt eröffnet. <small> (Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff 2009</a>)</small> </p>
<p>1998 haben die Frauenärztinnen Elisabeth Plümpe-Maaß und Dr. Lioba Wekenborg ihre Praxis (zuvor Praxis Ahlers nebenan in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstrase-100/">Bahnhofstr. 100</a>) in das Eckhaus verlegt und im April 1999 eröffnete das neue Postamt. Das bisherige Hauptpostamt in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-18/">Bahnhofstr. 18</a> wurde dafür geschlossen. Ebenfalls 1999 Umzug der Naturheil-Praxis Reinhard Scheibel und Eröffnung des Lernzentrums Hansen. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff 2009</a>)</small></p>
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		<title>Mahnmal Bahnhofstraße</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2014 18:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnhofstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Stolperstein]]></category>
		<category><![CDATA[Unser OHZ]]></category>
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					<description><![CDATA[An der Bahnhofstraße 105 in Osterholz-Scharmbeck befindet sich heute eine Gedenkstätte für die hiesigen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Das von Steinmetzmeister Wolfgang Strauß aus der Langen Straße geschaffene Mahnmal steht auf dem Grundstück der ehemaligen jüdischen Synagoge, die in der Reichspogromnacht 1938 von SA und sympathisierenden Bürgern der Stadt in Brand gesetzt, von der örtlichen &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/mahnmal-bahnhofstrasse/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Mahnmal Bahnhofstraße“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="mahnmal0" aria-describedby="caption-mahnmal0" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh4.googleusercontent.com/-h1itQviBmcE/VGGj_fIZsoI/AAAAAAAAhbk/e5VsHkJ8O-U/s400/IMG_1286.JPG" alt="Mahnmal in Osterholz-Scharmbeck" width="400" height="267" /><figcaption id="caption-mahnmal0" class="wp-caption-text">Granitplatte und Stelen</figcaption></figure>An der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-105/">Bahnhofstraße 105</a> in Osterholz-Scharmbeck befindet sich heute eine Gedenkstätte für die hiesigen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Das von Steinmetzmeister Wolfgang Strauß aus der Langen Straße geschaffene Mahnmal steht auf dem Grundstück der ehemaligen jüdischen Synagoge, die in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938">Reichspogromnacht 1938</a> von SA und sympathisierenden Bürgern der Stadt in Brand gesetzt, von der örtlichen Feuerwehr unter dem Kommando von Fritz Torbohm aber gelöscht und vor der Zerstörung bewahrt wurde.<br />
<span id="more-9675"></span></p>
<p><figure id="mahnmal1" aria-describedby="caption-mahnmal1" style="width: 267px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh6.googleusercontent.com/-ZfLFudOHmtk/VGGj_azjpTI/AAAAAAAAhbk/QNvuB60TDNI/s400/IMG_1287.JPG" alt="Gedenktafel am Mahnmal Osterholz-Scharmbeck" width="267" height="400" /><figcaption id="caption-mahnmal1" class="wp-caption-text">Gedenktafel</figcaption></figure>Die Gedenkstätte besteht aus einer Granitplatte, 19 Stelen, dem Untergrund aus Pflastersteinen und einer Gedenktafel am Nachbarhaus. Sie wurde am 9. November 2006 eingeweiht, dem 68. Jahrestag der Novemberpogrome.</p>
<ul>
<li>Die mittig platzierte polierte Granitplatte wiegt 2 Tonnen und trägt die 23 Namen der jüdischen Gemeindemitgliedern, die im Nationalsozialismus ums Leben kamen. Sie ist symbolisch mehrfach gebrochen und wird von rostenden Flacheisen scheinbar notdürftig zusammengehalten.</li>
<li>19 teilweise polierte hellgraue Stelen stellen sich Passanten sinnbildlich in den Weg und sollen an die in Konzentrationslagern ermordeten jüdischen Bürger der Stadt erinnern.</li>
<li>Die Pflastersteine des Bodens stammen von der ehemaligen Ladestraße am Bahnhof, auf der viele Juden den letzten Weg auf dem Abtransport in die KZ zurückgelegt haben sollen.</li>
<li>Die Gedenktafel am Nachbarhaus trägt die Inschrift<br />
<blockquote><p>IN DER ZEIT DER NATIONALSOZIALISTISCHEN GEWALTHERRSCHAFT WURDEN JÜDISCHE BÜRGERINNEN UND BÜRGER DER STADT OSTERHOLZ-SCHARMBECK IN DEN KONZENTRATIONSLAGERN LODZ-MINSK-THERESIENSTADT-AUSCHWITZ UND AN ANDEREN ORTEN ERMORDET ODER IN DEN TOD GETRIEBEN</p>
<p>AN DIESEM STANDORT BEFAND SICH DAS GEBÄUDE DER FRÜHEREN SYNAGOGE DER JÜDISCHEN GEMEINDE</p></blockquote>
</li>
</ul>
<figure id="mahnmal2" aria-describedby="caption-mahnmal2" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/i0H7pTdGkNMMGTOF5hwWpNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-tGmNsrswrJs/VGOa187iKYI/AAAAAAAAhc8/TH0qt4SVB3Q/s400/Synagoge1938.jpg" alt="Jüdisches Mahnmal Osterholz-Scharmbeck" width="400" height="271" /></a><figcaption id="caption-mahnmal2" class="wp-caption-text">Die ehemalige Synagoge nach der Reichspogromnacht 1938</figcaption></figure>
<p>Die 23 Namen auf der Granitplatte, fälschlicherweise wurde oft nur von 22 Namen berichtet, sind diese:</p>
<p><a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/bahr-hedwig/">Hedwig Bähr</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/aron-moritz/">Moritz Aron</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/meyer-hanni/">Hanny Cohen</a> (Anm.: Cohen war Hannys Geburtsname, nach ihrer Hochzeit mit Bernhard Meyer 1940 oder 1941 während ihrer Zeit im Bremer Judenhaus hieß sie eigentlich Hanny Meyer)<br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/cohen-alfred-und-flora/">Alfred Cohen</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/cohen-dr-richard/">Dr. Richard Cohen</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/cohen-henny/">Henny Cohen</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/cohen-clara-und-siegmund/">Clara und Siegmund Cohen</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/lowenstein-leopold/">Leopold Löwenstein</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/meibergen-moritz/">Moritz Meibergen</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/ratusch-anna/">Anna Ratusch</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/davidsohn-ilse/">Ilse Davidsohn</a><br />
Ottilie Davidsohn (Anm.: Ottilie starb am 7.4.1939 im Alter von 79 J. lt. Sterbeurkunde an &#8222;spastischer Spinalparalyse&#8220;)<br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/stolperstein/davidsohn-ernst/">Ernst Davidsohn</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/davidsohn-toni/">Toni Davidsohn</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/meyer-rosenhoff/">Selma u. Hugo Rosenhoff</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/meyer-rosenhoff/">Ruth Rosenhoff</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/meyer-rosenhoff/">Cläre Rosenhoff</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/heidemann-iwan/">Irma u. Iwan Heidemann</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/heidemann-grete-und-alfred/">Grete u. Alfred Heidemann</a></p>
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		<item>
		<title>Davidsohn (Familie)</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/davidsohn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 14:16:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Stolperstein]]></category>
		<category><![CDATA[1772]]></category>
		<category><![CDATA[Poststraße]]></category>
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					<description><![CDATA[Die jüdische Familie Davidsohn lebte etwa 200 Jahre lang in Osterholz und Scharmbeck. Unter ihnen waren hochangesehene Kaufleute und Lokalpolitiker, ihr Manufakturgeschäft und späteres Textilkaufhaus J. D. Davidsohn in der Poststraße war mehr als 160 Jahre lang eines der prägenden Merkmale von Stadtbild und Einkaufserlebnis. Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurden die hier ansässigen Familienmitglieder verfolgt und &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/davidsohn/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Davidsohn (Familie)“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Davidsohn01" aria-describedby="caption-Davidsohn01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/IzRbRfyfXJ7c0tzlHjAT0g?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://lh4.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/TLSbCtTNfRI/AAAAAAAAUBc/k12etgvhkG8/s400/davidsohn%20store5.jpg" height="307" width="400" alt="Kaufhaus Davidsohn in Scharmbeck"/></a><figcaption id="caption-Davidsohn01" class="wp-caption-text">Das Kaufhaus Davidsohn in der Poststraße (Foto von Bob Davidson mit frdl. Genehmigung von Jonathan Strauss)</figcaption></figure>Die jüdische <strong>Familie Davidsohn</strong> lebte etwa 200 Jahre lang in Osterholz und Scharmbeck. Unter ihnen waren hochangesehene Kaufleute und Lokalpolitiker, ihr Manufakturgeschäft und späteres Textilkaufhaus <em>J. D. Davidsohn</em> in der Poststraße war mehr als 160 Jahre lang eines der prägenden Merkmale von Stadtbild und Einkaufserlebnis. Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurden die hier ansässigen Familienmitglieder verfolgt und entrechtet, mindestens vier von ihnen kamen in Konzentrationslagern ums Leben. Insoweit ähnelt die Familie in Vielem der gleichfalls jüdischen Familie Cohen (vgl. u. a. <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/cohen-clara-und-siegmund/">Clara und Siegmund Cohen</a>), über die einer der Nachkommen ein beeindruckendes Buch (<a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-ein-denkmal/">Beer K: Ein Denkmal der Familie Cohen)</a> veröffentlicht hat. Nach meiner bisherigen Kenntnis fehlen vergleichbare historische Betrachtungen zur Familie Davidsohn, so dass die Geschichte der Familienmitglieder nur bruchstückhaft geschildert werden kann. Wesentlichen Anteil an dieser Darstellung haben Bob Davidson (USA) und Jonathan Strauss (London), die als direkte Nachfahren der Scharmbecker Davidsohns mit Unterstützung von Klaus-Peter Schulz viele Informationen zusammengetragen und Fotografien zur Verfügung gestellt haben.<br />
<span id="more-3361"></span></p>
<h3>Die Wurzeln</h3>
<p>&#8222;Urvater&#8220; der hiesigen Davidsohns war Moses Hein (gestorben ca. 1792), wohl ein Neffe von Levi Hertz, dem ersten namentlich erwähnten Jude in Scharmbeck. Moses heiratete Jette David (ca.1745-6.9.1825), im Jahr 1772 gründeten sie in der Obernstraße (später Poststraße 159 und heute Poststraße 4) ein Textilgeschäft. Jette und Moses hatten fünf Kinder:</p>
<ol>
<li>Miriam Davidsohn (∼1768-14.4.1816), verheiratet mit Jacob Nachmann aus Fulda</li>
<li>David Moses Davidsohn (25.9.1780-8.6.1852), verheiratet seit 12.8.1806 mit Röschen Cohn.</li>
<li>Johanne Davidsohn (∼1788-11.11.1873), verheiratet mit Meyer Aronsohn. Sie lebte 1830 und 1844 als Witwe in Scharmbeck.</li>
<li>Friederike (Fratje) Davidsohn, verheiratet mit Joseph Michael Goldberger (10.3.1776-12.4.1859) </li>
<li>Frommedt (Fromet) Davidsohn (gest. ∼1837), verheiratet mit Salomon Meyer aus Eicholz (2.3.1780-9.2.1865), der 1830 und 1844 noch in Scharmbeck lebte.</li>
</ol>
<p>Röschen und David Moses Davidsohn hatten ebenfalls fünf Kinder:</p>
<ol>
<li>Moses David Davidsohn (12.8.1805-10.7.1857), verheiratet mit Rebecka Fontheim aus Diepholz (25.4.1800-17.6.1870)</li>
<li>Frieda Davidsohn (geb. ca. 1808)</li>
<li>Frodche Davidsohn (4.11.1810-1.11.1883 in Harpstedt), verheiratet mit Meyer Goldschmidt</li>
<li>Isaac David Davidsohn (12.5.1813-20.4.1896), verheiratet seit 3.9.1845 mit Jeanette Joseph (2.9.1825-15.2.1907)</li>
<li>Hein David Davidsohn (2.1.1820-8.5.1845)</li>
</ol>
<p>Während sich Moses David im benachbarten Osterholz eine Existenz als Kaufmann aufbaute, blieb sein jüngerer Bruder Isaac David in Scharmbeck und übernahm die elterliche Firma. Deren späterer Name <em>&#8222;J. D. Davidsohn&#8220;</em> ist auf die im 19 Jh. übliche Schreibweise <em>Jsaac</em> zurückzuführen, könnte theoretisch aber auch als Abkürzung für <em>Jette David Davidsohn</em> bereits während der französischen Besatzungzeit (1803-1813) entstanden sein, als die Juden französischem Recht folgend einen festen Familiennamen annehmen mussten.</p>
<h3>Der &#8222;Osterholzer Zweig&#8220;</h3>
<p><figure id="Davidsohn1823" aria-describedby="caption-Davidsohn1823" style="width: 144px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/mpVUWnyHcozDpUuMsTktXNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh3.googleusercontent.com/-ETAQEmNaz9A/T6a3RDo4n_I/AAAAAAAAXuU/j_NsoO0cUr8/s144/1823SchutzantragMoses1.jpg" height="144" width="90" /></a><figcaption id="caption-Davidsohn1823" class="wp-caption-text">Seite 1 des Antrags</figcaption></figure>Als 19-Jähriger stellte Moses David 1823 beim Amt Osterholz einen Antrag auf Gewährung &#8222;Landesherrlichen Schutzes&#8220; für eine Tätigkeit als Kaufmann in Osterholz. Er begründete ihn mit der Tatsache, dass zwei dort zuvor ansässige Handelsunternehmen nicht mehr existierten und ein Glaubensgenosse in Osterholz zwar bereits wohnhaft sei, sich aber ausschließlich vom Schlachterhandwerk ernähre. Außerdem habe er den Warenhandel bei seinem Vater hinlänglich erlernt, der sein Vorhaben auch finanziell unterstütze.</p>
<p>Seinem Antrag wurde stattgegeben und Moses David Davidsohn war auch 1830 noch als Kaufmann in Osterholz registriert. 1840 wurde er Bezirksvorsteher der jüdischen Gemeinde und 1844 war er Distriktvorsteher. Rebecka und Moses David Davidsohn hatten vier Kinder:</p>
<p><figure id="Davidsohn10" aria-describedby="caption-Davidsohn10" style="width: 140px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/HCx0-wxCsiNQ6MkCcUtfMw?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://lh6.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/TMqZlVv2fvI/AAAAAAAAUIQ/BardiHKy5P0/s144/Rosalie%20Levison%20%26%20Emma%20Bauchwitz.jpg" height="144" width="138" /></a><figcaption id="caption-Davidsohn10" class="wp-caption-text">Rosalie Levison<br />und<br />Emma Bauchwitz</figcaption></figure><strong>1. Rosalie (Roeschen) Davidsohn (11.11.1832-6.2.1919)</strong><br />
heiratete am 18.6.1856 Abraham Levison (14.6.1814-7.10.1898) aus Bückeburg. Die Levisons hatten vier Kinder. Ihre Tochter Emma (7.5.1857-11.7.1942) heiratete 1883 Leopold Bauchwitz aus Neustadt (Dosse) und wurde 1942 in Theresienstadt ermordet. Einen Teil der Informationen in diesem Artikel verdanken wir ihrem Urenkel Jonathan Strauss aus London. <small>(Abb. mit frdl. Genehmigung von Jonathan Strauss)</small> Emmas Schwester Bertha heiratete Bernhard Kramer, ihr Sohn Albert Kramer (18.8.1887-6.10.1942) war als Stadtdirektor von Köln einer der wenigen jüdischen Beamten in der Zeit vor der nationalsozialistischen Machtergreifung, er kam in einem Konzentrationslager ums Leben.</p>
<p><strong>2. Jen Davidsohn (geb. ca. 1837)</strong><br />
heiratete am 8.11.1861 in Scharmbeck David Delmonte (geb. ca. 1833).</p>
<p><strong>3. Ernst Jacob Davidsohn (2.4.1841-5.3.1918)</strong><br />
heiratete am 21.6.1871 in Rheine Betty Ephraim (17.8.1847-22.9.1927).</p>
<p><strong>4. Sophie Davidsohn (geb. 25.4.1845)</strong><br />
verheiratet mit Theodore Ephraim.</p>
<p><figure id="DavidsohnFindorff" aria-describedby="caption-DavidsohnFindorff" style="width: 144px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/Q3QkN_3mLIdyw-Dxq_4miNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh3.googleusercontent.com/-7NgcmhsSDRc/T6gBhcIdW2I/AAAAAAAAXuw/CG9SRdcMxOg/s144/Findorffstr1600.jpg" height="90" width="144" /></a><figcaption id="caption-DavidsohnFindorff" class="wp-caption-text">ehem. Findorffstr. 27 (abgerissen)</figcaption></figure><strong>Ernst Jacob Davidsohn </strong>übernahm den elterlichen Betrieb, 1873 war die Fa. J. Davidsohn in der Hauptstraße 27 (später Unter den Linden, heute Findorffstraße 6, das Gebäude wurde in den 1970er-Jahren ebgerissen) als eines von fünf jüdischen Unternehmen in Osterholz verzeichnet. 1878 wurde der &#8222;Kaufmann Jacob Davidsohn&#8220; zum Ersatz-Schöffen für das Amt Osterholz und 1903 zum Rechnungsführer der Israeliten-Gemeinde Scharmbeck/Osterholz gewählt. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small> Betty und Ernst Jacob hatten drei Kinder:</p>
<p><strong>1. Rebecca Sophie Davidsohn (14.10.1874 &#8211; 10.3.1902)</strong><br />
heiratete am 19.11.1898 Max Mengers (geb. 21.7.1872). Sie starb im Alter von 27 Jahren in Hamburg.</p>
<p><strong>2. Ida Davidsohn (geb. 24.3.1876) </strong><br />
heiratete am 5.9.1903 Heinrich Heilbuth (oder Heilbut, geb. 8.11.1870) aus Lübeck. 1918 lebten sie in Hamburg</p>
<p><strong>3. Dr. Egon Davidsohn (geb. 13.4.1880)</strong><br />
studierte im Sommersemester 1903 an der <em>Königlich bayerischen Ludwig-Maximilians-Universität</em> in München Medizin und wohnte zu dieser Zeit Am Glockenbach 23/0. Später heiratete er Toni Grappel (oder Grassl) aus Untertürkheim.</p>
<p>Im Oktober 1916 kam es im Hause Davidsohn zu einem Brand, bei dem dank nachbarschaftlicher Hilfe nur geringer Schaden entstand. Im November 1916 wurde die Fa. <em>M. D. Davidsohn</em> im Handelsregister beim Amtsgericht gelöscht. Am 8.4.1919 wurden Haus und Grundstück (ca. 32 ar 04 qm) zum Verkauf angeboten und am 15.4.1919 in der Wohltmann&#8217;schen Gastwirtschaft öffentlich zum Aufgebot gebracht. <small>(Quelle: Zeitungsannoncen)</small></p>
<h3>Der &#8222;Scharmbecker Zweig&#8220;</h3>
<p>Jeanette und Isaac David Davidsohn blieben in Scharmbeck, sie gehörten 1830 und 1844 zu den jeweils acht jüdischen Familien des Fleckens <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small> und hatten neun Kinder:</p>
<table class="ohneRand">
<tr class="ohneRand">
<td>
<figure id="Davidsohn02" aria-describedby="caption-Davidsohn02" style="width: 115px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/AqSG4ZVwuoIWcJowLVfs-g?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://lh4.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/TLrPk9Kif9I/AAAAAAAAUC0/XGOLzHUfLMc/s144/Emil%20Davidsohn1.jpg" height="144" width="107" alt="Emil Davidsohn"/></a><figcaption id="caption-Davidsohn02" class="wp-caption-text">Emil Davidsohn</figcaption></figure><br />
<figure id="Davidsohn03" aria-describedby="caption-Davidsohn03" style="width: 115px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/nEFXqEBOlL98RWDe_jJw_A?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://lh6.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/TLrPmV76UbI/AAAAAAAAUC4/RB_-BaXxWe4/s144/Herman%20Davidsohn1.jpg" height="144" width="96" alt="Hermann Davidsohn"/></a><figcaption id="caption-Davidsohn03" class="wp-caption-text">Herman Davidsohn</figcaption></figure><br />
<figure id="Davidsohn04" aria-describedby="caption-Davidsohn04" style="width: 115px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/jOfo9Bq63p_1QiR4qI9jlw?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://lh5.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/TLrVLhGs4AI/AAAAAAAAUDI/mvnUEMfIw4c/s144/Hermine%20Davidsohn%20Leeser1.jpg" height="144" width="104" alt="Hermine Leeser geb. Davidsohn"/></a><figcaption id="caption-Davidsohn04" class="wp-caption-text">Hermine Leeser</figcaption></figure>
</td>
<td>
<ol>
<li>Emil Davidsohn (7.10.1846-27.12.1914), der in die USA auswanderte und 1914 in Quincy, Illinois starb.</li>
<li>Julius Davidsohn (15.12.1848-15.5.1858), im Alter von neun Jahren verstorben.</li>
<li>Rosalie Davidsohn (9.9.1850-2.8.1924), verheiratet mit Alexander Löwenstein (19.8.1846-7.12.1929). Ihr Sohn Carl (Karl) Löwenstein (geb. ca. 1879) floh mit seiner Familie 1933 nach Amsterdam (Scheldestraat 108) und dessen Sohn Bernd Löwenstein (geb. 1916) beabsichtigte 1938, in die USA auszuwandern.</li>
<li>Fredericke Davidsohn (22.10.1852-11.7.1925).</li>
<li>Johanna Davidsohn (8.4.1855-13.3.1932), verheiratet mit Lewin H Cohen (ca. 1842-28.9.1888).</li>
<li>(David) Eduard Davidsohn (26.4.1857-21.12.1917), verheiratet mit Ottilie Leeser (2.9.1860-7.4.1939).</li>
<li>Sally Davidsohn (26.9.1859-ca. 1938), verheiratet mit <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/davidsohn-toni/">Toni Goldschmidt</a> (27.12.1877-28.7.1942) aus Harpstedt.</li>
<li>Herman Davidson (3.2.1862-7.3.1925), verheiratet mit Irene Charlotte Meyer (23.6.1874-17.1.1955) aus Quincy, Illinois. Sein Enkel Bob Davidson hat viele Informationen und Abbildungen für diesen Artikel zusammengetragen.</li>
<li>Hermine Davidsohn (21.8.1863-ca. 1925), verheiratet mit Jacob Leeser.</li>
</ol>
<p><small>Abb. mit frdl. Genehmigung von Bob Davidson</small>
</td>
</tr>
</table>
<p>Das Kaufhaus <em>J. D. Davidsohn</em> war 1873 als eines von sechs jüdischen Unternehmen in Scharmbeck verzeichnet, 1878 wurde ein Neubau bezogen, der im Wesentlichen heute noch erhalten ist. 1892 übernahmen Eduard und sein Bruder Sally die Firma. </p>
<p>Als 24-jähriger wurde Eduard 1881 Vize-Schützenkönig. 1893, 1897, 1911 und 1915 wurde er zum Bürgervorsteher und 1906 in den Aufsichtsrat der neu gegründeten Spar- und Vorschußkasse gewählt. 1902 erwarb er das Kohlmannsche Erbe an der Bahnhofstraße 280 (heute <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-84/">Bahnhofstraße 84</a>). 1909 war er Vorsteher der Synagogengemeinde Scharmbeck, 1910 gewann er vor dem Landgericht Verden zwei das Wegerecht betreffende Prozesse gegen die Gemeinde und den Schulvorstand der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/menckeschule/">Scharmbecker Schule</a>. 1913 ließ er von der Fa. Gottfried Stehnke in der Lindenstraße ein Haus bauen, das dem Gendarmeriewachtmeister als Dienstwohnung dienen sollte. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small></p>
<p>Ottilie und Eduard hatten zwei Kinder:</p>
<ol>
<li>Johanna Davidsohn (geb. 8.3.1890) heiratete am 6.4.1919 den Zahnarzt Louis Rosendahl (29.5.1877-7.3.1958) aus Dortmund. Sie flüchtete mit ihrem Mann und ihrer am 19.8.1920 in Düsseldorf geborenen Tochter Gerda (später Gerda Richards) 1939 über England in die USA. Louis Rosendahl hat handschriftliche Erinnerungen hinterlassen, die im <a href="http://www.lbi.org/">Leo Baeck Institute</a> in New York digitalisiert abrufbar sind.</li>
<li><a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/stolperstein/davidsohn-ernst/">Ernst Davidsohn</a> (27.7.1891-ca. 28.7.1942), ermordet in Minsk. </li>
</ol>
<p><a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/davidsohn-toni/">Toni</a> und Sally Davidsohn hatten drei Kinder:</p>
<ol>
<li><a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/davidson-johan/">John (&#8222;Johan&#8220;) Davidsohn</a> (geb. 1.8.1904), konnte 1939 noch nach England flüchten, wo er Else Eichwald heiratete. Er emigrierte 1946 in die USA und starb im September 1985 im Staat New York.</li>
<li><a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/davidsohn-ilse/">Ilse Davidsohn</a> (22.1.1906-ca. 1942), ermordet im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ghetto_Minsk">Ghetto von Minsk</a>.</li>
<li>Gertrud Davidsohn (13.9.1908-11.4.1909), die als Säugling starb.</li>
</ol>
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		<title>Gut Sandbeck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 18:31:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
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					<description><![CDATA[1856 starb Friedrich Christian Heinrich August von Sandbeck als Letzter derer von Sandbeck &#8222;in fast ärmlichen Verhältnissen, weil er mit der Leitung des Gutes überfordert war&#8220;. Für 140.000 Thaler erwarb der Celler Bankier C. Hostmann das Gut. Quelle: Menkhoff 1957 gekauft von Friedrich Meyer. 1962 verkauft an den Dipl.-Volkswirt Hubertus Bultjer aus Bremen, der hier &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/gut-sandbeck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gut Sandbeck“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="sandbeck1" aria-describedby="caption-sandbeck1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/ols5bCPzAAbEshLqr0QNaw?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh3.googleusercontent.com/_OV4xvtkBx0M/TXEyUomX2pI/AAAAAAAAUrU/KDiX-qeAw9c/s400/gut%20sandbeck.jpg" height="260" width="400" /></a><figcaption id="caption-sandbeck1" class="wp-caption-text">Postkarte ca. 1920er-Jahre<br />(Verl. Heinrich Künne, Bremen ... thank you, Bob!)</figcaption></figure>1856 starb Friedrich Christian Heinrich August von Sandbeck als Letzter derer von Sandbeck &#8222;in fast ärmlichen Verhältnissen, weil er mit der Leitung des Gutes überfordert war&#8220;. Für 140.000 Thaler erwarb der Celler Bankier C. Hostmann das Gut. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small></p>
<p>1957 gekauft von Friedrich Meyer. 1962 verkauft an den Dipl.-Volkswirt Hubertus Bultjer aus Bremen, der hier ein Agrarkulturinstitut plante. </p>
<p>Bultjer geriet 1964 in die Schlagzeilen, nachdem er in der nahe gelegenen &#8222;Weinstube Adam&#8220; auf seine Lebensgefährtin Liselotte Thomsen einstach. Er war in Folge der aufwändigen Restaurierung des Gutes in finanzielle Schwierigkeiten geraten, Petroleum-Behälter auf dem Gut führten zu der Annahme, dass er das Gutshaus abbrennen wollte. Das Gut wurde im März 1966 zwangsversteigert, das einzige Gebot über DM 380.000.- kam von der Iduna-Versicherung. Als diese Pläne schmiedete, die historischen Gebäude abzureißen und durch 8-geschossige Hochhäuser zu ersetzen, kaufte die Stadt der Versicherung das Gut samt 29.930 m² Grundstück 1975 für DM 380.000.- ab. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small></p>
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		<title>Davidsohn, Ilse</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/menschen/davidsohn-ilse/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 14:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Stolperstein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ilse Davidsohn (1906-1942) war die Tochter der alteingesessenen und angesehenen Kaufmannsfamilie Davidsohn in Scharmbeck. Sie wurde am 22. Januar 1906 als Tochter von Sally Davidsohn und dessen Frau Toni (geb. Goldschmidt aus Harpstedt) geboren. Ihr Vater und sein Bruder Eduard hatten 1892 das Bekleidungshaus J. D. Davidsohn in der Poststraße übernommen, Eduard wurde 1893 bis &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/menschen/davidsohn-ilse/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Davidsohn, Ilse“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="IlseDavidsohn2" aria-describedby="caption-IlseDavidsohn2" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/9r4n8Pho28U6MYbACSVBog?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://lh3.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/TLflyWQOWOI/AAAAAAAAUCY/_j2xOAfMGFI/s400/John%20and%20Ilse%20Davidsohn3.jpg" height="288" width="178" alt="Ilse Davidsohn, Osterholz-Scharmbeck"/></a><figcaption id="caption-IlseDavidsohn2" class="wp-caption-text">ca. 1907 - Foto: Atelier Heinr. Steffens<br />mit frdl. Genehmigung von Bob Davidson, USA</figcaption></figure>Ilse Davidsohn (1906-1942) war die Tochter der alteingesessenen und angesehenen <a href="http://www.teufelsmoor.eu/allgemein/davidsohn/">Kaufmannsfamilie Davidsohn</a> in Scharmbeck. Sie wurde am 22. Januar 1906 als Tochter von Sally Davidsohn und dessen Frau Toni (geb. Goldschmidt aus Harpstedt) geboren. Ihr Vater und sein Bruder Eduard hatten 1892 das Bekleidungshaus <em>J. D. Davidsohn</em> in der Poststraße übernommen, Eduard wurde 1893 bis 1915 insgesamt vier Mal zum Bürgervorsteher und 1906 in den Aufsichtsrat der neu gegründeten Spar- und Vorschußkasse gewählt. </p>
<p>Ilses älterer Bruder Johan (&#8222;John&#8220;) Davidsohn war 1904 auf die Welt gekommen, ein drittes jüngeres Geschwisterkind starb noch in der frühen Kindheit.</p>
<p><figure id="IlseDavidsohn1" aria-describedby="caption-IlseDavidsohn1" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/Lf2HT_DL2LFvaQ0ajDJYKw?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh5.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/S9MkqB61cdI/AAAAAAAASvQ/uWNu7JzUd04/s288/DavidsohnIlse.jpg" alt="Ilse Davidsohn"></a><figcaption id="caption-IlseDavidsohn1" class="wp-caption-text">ca. 1936</figcaption></figure>Die ganze Familie wurde im Nationalsozialismus entrechtet. Nach der vereitelten Brandstiftung an der ehemaligen Synagoge in der sog. Reichspogromnacht (9./10. November 1938) verletzten SA-Männer Ilse schwer, ihr Cousin <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/stolperstein/davidsohn-ernst/">Ernst (geb. 1891)</a> und ihr Bruder Johan wurden am Folgetag in “Schutzhaft” genommen. John flüchtete noch im gleichen Jahr in die USA, nachdem er bereits 1934 als 30-jähriger Referendar von 40-50 Männern zusammengeschlagen, in “Schutzhaft” genommen und nach Berlin gebracht worden war. Damals hatte er mehrere Flugblätter, die zum Boykott jüdischer Geschäfte aufriefen, entfernt.</p>
<p>Der seit 1933 von den Nationalsozialisten organisierte, u. a. mit Plakaten und uniformierten Wachen vor den Geschäften durchgesetzte Boykott jüdischer Geschäfte führte 1938 zur Geschäftsaufgabe, das Bekleidungshaus wurde von Heinrich von Seggern übernommen. Ilse musste mit ihrer Mutter Toni und ihrem Cousin Ernst in das zuvor von John bewohnte Haus in der Bahnhofstraße 84 ziehen. 1939 mussten die Davidsohns dort die Familie ihres ehemaligen Konkurrenten <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/cohen-alfred-und-flora/">Alfred Cohen</a> als Mieter aufnehmen, die auf Grund des Gesetzes über Mietverhältnisse mit Juden vom 30. April 1939 von der Stadtverwaltung unfreiwillig zum Umzug genötigt wurden. Die Immobilie in der Poststraße verkaufte Toni im Januar 1941, bevor sie mit Ilse in ein Bremer Judenhaus in der Wiesbadener Straße umzog. </p>
<p>Ilse wurde am 17. November 1941 mit 569 ihrer Leidensgenossen (440 aus Bremen und 130 aus dem Regierungsbezirk Stade) am Bremer Lloydbahnhof zusammengetrieben und über Hamburg, wo weitere 407 Juden aus Hamburg und Umgebung zusteigen mussten, nach Minsk verfrachtet. Dort kam sie am 23. November an, ihr weiteres Schicksal ist nicht bekannt. Sie kam entweder bereits im ersten Winter im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ghetto_Minsk">Ghetto von Minsk</a> oder 1942 im Rahmen der Massentötungen durch Vergasen oder Erschießen ums Leben.</p>
<h3>Eintrag im Gedenkbuch beim Bundesarchiv</h3>
<blockquote><p>Davidsohn, Ilse<br />
* 22. Januar 1906 in Osterholz-Scharmbeck<br />
wohnhaft in Osterholz-Scharmbeck</p>
<p>Deportation:<br />
ab Hamburg<br />
18. November 1941, Minsk, Ghetto</p>
<p>Todesdatum:<br />
28. Juli 1942, Minsk, Ghetto</p></blockquote>
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		<title>Buch: OHZ alte Ansichten Bd 2</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/ohz-in-alten-ansichten-band-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 09:11:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[1990]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.teufelsmoor.eu/?p=3108</guid>

					<description><![CDATA[Bildband: Osterholz-Scharmbeck in alten Ansichten Band 2 von Jürgen Meyer-Korte Europäische Bibliothek &#8211; Zaltbommel/Niederlande (1990) ISBN 9028848878 Einweihung der Hammebrücke bei Tietjens Hütte 1938 (Abb. aus J. Segelken &#8222;Heimatbuch&#8220; von 1938, das gleiche Foto ist auch in dem hier besprochenen Band enthalten) Format ca. DIN A5 quer mit 2 Seiten Text-Einleitung und 76 Seiten mit &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/ohz-in-alten-ansichten-band-2/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Buch: OHZ alte Ansichten Bd 2“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bildband: <strong>Osterholz-Scharmbeck in alten Ansichten Band 2</strong><br />
von Jürgen Meyer-Korte<br />
Europäische Bibliothek &#8211; Zaltbommel/Niederlande (1990)<br />
ISBN 9028848878</p>
<table style="width:295px; float:left">
<tr>
<td><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/Blg3yw4LMe2HJKTCEWPoNw?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh4.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/RvTodhaJkmI/AAAAAAAABYs/ybopE3fwkmI/s288/SCAN0134.JPG" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td align="center"><small>Einweihung der Hammebrücke bei Tietjens Hütte 1938 (Abb. aus J. Segelken &#8222;Heimatbuch&#8220; von 1938, das gleiche Foto ist auch in dem hier besprochenen Band enthalten)</small></td>
</tr>
</table>
<p> Format ca. DIN A5 quer mit 2 Seiten Text-Einleitung und 76 Seiten mit Reproduktionen schwarz-weißer Postkarten und jeweiligen Hintergrundinformationen.</p>
]]></content:encoded>
					
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