Corona-Wasserstand Landkreis Osterholz 11.01.2021

Corona-Zahlen Landkreis Osterholz
Neuinfektionen im Landkreis Osterholz (Quelle: NLGA 11. Jan. 2021 - Vorsicht: Meldeverzug)

Heute ist 1 weitere Infektionen gemeldet, diese für den gestrigen Sonntag. Insgesamt sind es damit jetzt 1440 Corona-Infektionen. 7-Tage-Mittel (10,3) und Inzidenzwert (72,0) bleiben unverändert. Letzterer weiterhin auf dem Höchststand der letzten 8 Tage, aber noch im Abwärtstrendkanal. Im Niedersachsenvergleich der aktuellen Inzidenzwerte fallen wir vom 7. auf den 8. Platz unter 45 Landkreisen und kreisfreien Städten.

Die Zahl der mit Covid-19 verstorbenen Landkreis-Bewohner ist auf 36 (+2) angestiegen.

Als aktiv infiziert gelten 100 (+6 seit Freitag), davon werden 4 (±0) stationär behandelt. In Grasberg ist die Zahl aktiver Infektionen seit Freitag von 3 auf 10 angestiegen, in den Landkreis-Gemeinden liegt der Anteil aktiver Infektionen jetzt zwischen 0,5 (Lilienthal) und 1,3 (Grasberg) pro 1.000 Einw.. Die Zahl der Personen in häuslicher Quarantäne wegen Kontaktes zu einem Infizierten (Kontaktperson Kategorie 1) ist mit 116 (±0) unverändert.

Corona-Wasserstand Landkreis Osterholz 22.12.2020

Corona-Zahlen Landkreis Osterholz
Neuinfektionen im Landkreis Osterholz (Quelle: NLGA 22. Dez. 2020 09:00 Uhr - Vorsicht: Meldeverzug)

1238 (+6) Corona-Infektionen gemeldet, alle neuen vom gestrigen Montag. Inzidenzwert (93,0) und 7-Tage-Mittel (15,1) steigen leicht, bleiben aber noch im Abwärtstrendkanal. Im Niedersachsenvergleich fallen wir vom 20. auf den 21. Platz unter 45 Landkreisen und kreisfreien Städten. Die Zahl der mit Covid-19 verstorbenen Landkreis-Bewohner ist unverändert 23 (±).

Die Zahl der aktiv Infizierten ist mit 250 (±) unverändert, 7 (+1) von ihnen werden stationär behandelt. 1094 (-77) Personen sind wegen Kontaktes zu einem Infizierten (Kontaktperson Kategorie 1) in häuslicher Quarantäne.

Weihnachten und Corona

Weihnachtsmarkt Osterholz-Scharmbeck
Aus besseren Zeiten ... Weihnachtsmarkt Osterholz-Scharmbeck
Romantische Schneelandschaften, Glühwein, Driving home for Christmas, Familienidylle, verdientes Chillen zum Jahresausklang … alljährlich eine Zeit voller Bilder und Sehnsüchte.

Und dann Corona … Oh je! Oder vielleicht doch nur halb so schlimm und wird schon gut gehen? Angesichts sinkender Infektionszahlen und der in Aussicht gestellten Lockerungen zum Weihnachtsfest könnte man ja vielleicht unsicher werden. Wie wollt ihr Weihnachten feiern?

Ich fürchte, die kommenden sechs Wochen werden sehr entscheidend und potenziell lebensgefährlich sein. Ich würde gerne möglichst viele Mitmenschen überzeugen, sich und ihren Lieben das Schlimmste zu ersparen.

Die Fakten
  1. Das SARS-Cov-2-Virus ist ein emotionsloser winziger Eiweißklumpen, dem christliche Feiertage völlig egal sind, genauso übrigens wie islamische oder jüdische Feiertage.
  2. Corona-Neuinfektionen Deutschland
    Corona-Neuinfektionen in Deutschland
    Der steile Anstieg der Infektionszahlen vom Oktober ist gestoppt. Seit dem 8. November und damit eine Woche nach Inkrafttreten des „Lockdown light“ stagnieren die Neuinfektionen auf hohem Niveau. In der Folge ebenfalls seit Wochen kaum verändert die Zahl aktiv Infizierter. Sie wird bekanntlich nur geschätzt und liegt bei ca. 300.000, also etwa 0,36 % der Bevölkerung.
  3. In den Regionen ist das Infektionsgeschehen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Während sich einige Städte und Landkreise positiv entwickeln, kommt es in anderen zu teilweise unerwarteten und manchmal rasanten Ausbrüchen.
  4. Anders als zu Beginn der Pandemie noch gedacht, wird das Virus nicht nur durch Tröpfcheninfektion weitergegeben. Entscheidend beteiligt sind auch Aerosole, unsichtbare Sprühnebel mit kleinsten virushaltigen Partikeln. Sie können das Virus in geschlossenen Räumen über viele Meter verbreiten. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion über Aerosole steigt mit der Dauer des Aufenthaltes und nimmt ab mit der Größe und Höhe des Raumes, dem Schutzfaktor getragener Masken und der Intensität von Lüftung bzw. Luftreinigung. Mit Hilfe dieser Parameter lässt sich das durchschnittliche Infektionsrisiko in einem Raum abschätzen. Ein solches mathematisches Modell hat die Arbeitsgruppe um Prof. Jos Lelieveld in der Abt. Atmosphärenchemie am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz entwickelt und im November publiziert (Originalarbeit). In „Zeit Online“ ist das Modell von einer Autorengruppe um Fabian Dinklage am 26.11. sehr anschaulich präsentiert (Artikel).
  5. Corona-Intensivpatienten
    Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen
    Deutschlands Intensivstationen sind seit Wochen sehr stark belastet. Die Anzahl an Patienten mit Covid-19 nimmt weiter zu, wenn auch langsamer als im Oktober. Ihr Anteil an der Gesamtzahl von Intensivpatienten ist regional sehr unterschiedlich, zwischen 3 % in Schlesweig-Holstein und 27 % in Berlin. Derzeit werden täglich gut 500 neue Covid-Patienten auf deutschen Intensivstationen aufgenommen. Lt. DIVI-Intensivregister waren in 1.287 meldenden Kliniken von 20.541 Erwachsenenbetten am 3. Dezember noch 4.325 frei. Ob diese frei gemeldeten Betten tatsächlich für die Versorgung von Patienten zur Verfügung stehen, ist sehr strittig. Schon jetzt sind vermeintlich freie Betten wegen des Mangels an qualifiziertem Personal oftmals nicht belegbar und die Berichte von Notärztinnen und Notärzten über zum Teil mehr als 100 km weite Verlegungsfahrten häufen sich.
  6. Lt. ARD-DeutschlandTrend vom 3.12. halten 53 % der Befragten die Ausnahme hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen über die Weihnachtstage für „eher richtig“. Mehr als die Hälfte hat also wenig oder keine Bedenken, dass sich zehn Erwachsene aus beliebig vielen Haushalten zusammen mit beliebig vielen bis zu 14-Jährigen in geschlossenen Räumen aufhalten.
  7. Die Fallsterblichkeit von Corona-Infizierten liegt in Deutschland derzeit bei >60-Jährigen zwischen 2.0 und 2.5 %, bei über 80-Jährigen bei 12.1 bis 13.5 %.
Meine Prognosen
  • Weihnachtsidyllle
    Über Weihnachten werden sich viele Menschen verschiedener Generationen aus eigentlich getrennten Haushalten über Stunden innerhalb geschlossener Räume treffen. Selbst wenn es uns im Landkreis gelingt, die Infektionszahlen bis dahin halbwegs im Griff zu halten, werden auch Menschen aus höher belasteten Regionen dabei sein. Wenn sich ein Infizierter an Weihnachten mit beispielsweise 14 Menschen 5 Std. lang in einem Raum von 40 m2 aufhalten sollte, wird er statistisch drei weitere infizieren.
  • Die Infektionszahlen werden deshalb ab Jahresbeginn 2021 nochmals merklich ansteigen.
    Covid-Infektionen USA
    Corona-Neuinfektionen in den USA
    Wie das aussehen kann, zeigt der Verlauf der Neuinfektionen in den USA, wo man Ende November schon Hoffnung auf ein Abflauen der 3. Welle hatte. Wenige Tage nach Thanksgiving, dem wichtigsten Familienfest der US-Amerikaner, kam es dann aber zu einem erneuten Anstieg der Zahlen. In Deutschland wird der Anteil über 60-Jähriger und über 80-Jähriger hoch bleiben. Demzufolge werden auch kritische Verläufe ab der 2. Januarwoche nochmals häufiger werden.
  • Zum Anstieg der Covid-Fallzahlen wird hinzukommen, dass pflegerisches und ärztliches Fachpersonal in Folge eigener Erkrankung, Isolation oder Quarantäne häufiger ausfällt. Die gewohnte intensivmedizinische Maximalversorgung wird nicht mehr überall und zu jeder Zeit vorausgesetzt werden können. Das betrifft dann nicht nur Covid-Patienten, sondern auch Menschen mit Herzinfarkt, anderen schweren Erkrankungen oder nach schweren Verkehrsunfällen.
  • In der Folge wird die Fallsterblichkeit auch in Deutschland zunehmen.
Was kann man tun?
  • Vermeidet es auf Teufel komm raus, euch selbst oder eure Lieben über Weihnachten oder Silvester zu infizieren.
  • Wenn irgend möglich: Indoor-Weihnachten nur in der gewohnten Umgebung mit den Menschen im eigenen Haushalt.
  • Für Verwandte und Freunde, die eure Nähe brauchen oder deren Nähe ihr braucht, gibt es meines Erachtens diese Optionen:
    1. Video-Weihnacht: Bei Freunden in den USA stand an Thanksgiving neben dem Truthahn ein Tablet auf dem Tisch. Darauf lief stundenlang die Familien-Videokonferenz. Jetzt wäre noch Zeit, allen Familienmitgliedern eine geeignete Infrastruktur zu basteln.
    2. Corona-Schnelltest
      Schnelltest negativ 🙂
      Outdoor-Weihnacht: Draußen mit 1.50 m Abstand hat das Virus kaum eine Chance.
    3. Masked Xmas: Wenn es unbedingt drinnen sein muss, können Masken und eine zeitliche Beschränkung auf 60 (besser natürlich 30) Minuten das Infektionsrisiko deutlich mindern. Mindestens alle >60-Jährigen sollten dann FFP2-Masken verwenden.
    4. Wenn es unbedingt drinnen und ohne Maske sein muss, kann eine selbst auferlegte Quarantäne von 5 Tagen vor dem Treffen mit anschließendem PCR-Test (am Tag vor dem Treffen) oder AG-Schnelltest (am Tag des Treffens) das Infektionsrisiko drastisch senken. Die sonstigen Hygieneregeln sollten natürlich weiterhin Beachtung finden.
Zu guter Letzt

Am Ende wird alles gut … und wenn es noch nicht gut ist, war es noch nicht das Ende.

Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass unser Leben schon zu Ostern um ein Vielfaches angenehmer, bunter und menschlicher sein wird. Bleibt bis dahin gesund 🙋‍♂️

Corona-Wasserstand Landkreis Osterholz 10.11.2020

Corona-Zahlen Landkreis Osterholz
Neuinfektionen im Landkreis Osterolz (Quelle: NLGA 10. Nov. 2020 09:00 Uhr - Vorsicht: Meldeverzug)

Mit „nur“ 13 neuen Fällen (11 für den gestrigen Montag, 2 Nachmeldungen) fällt der Inzidenzwert im Landkreis Osterholz auf 125,5.

Erstmals seit Langem geht auch die geschätzte Zahl aktuell Infizierter zurück, wie auch gestern bereits im Land Bremen. Mit aller Vorsicht ein Silberstreif am Horizont.

Gemeinde Aktive Infektionen
6.11. 9.11. 10.11.
Grasberg 21 21 20
Hambergen 10 11 10
Lilienthal 34 32 33
Osterholz-Scharmbeck 51 65 64
Ritterhude 36 32 30
Schwanewede 45 55 50
Worpswede 4 5 5
Summe 201 221 212

Aktuell befinden sich lt. Gesundheitsamt 1.483 (+177) Personen wegen Kontaktes zu einem Infizierten (Kontaktperson Kategorie 1) in häuslicher Quarantäne.

Lebensgefahr in Lintel – wie lange noch?

Radweg Ritterhuder Straße
Alles neu ... macht der Oktober 2019
Benutzungspflicht linksseitig aufgehoben, Fußweg re. freigegeben
Update 22.10.2019: Das nenne ich prompte Reaktion, ich bin beeindruckt! Noch keinen Monat ist es her, dass ich mich mit dem nachfolgend beschriebenen Problem an die Stadtverwaltung gewandt hatte. Die Zuständigen bei Stadt und Landkreis haben kurzerhand einen Ortstermin abgehalten und beschlossen, Variante 1 (s. u.) umzusetzen. Und was sehe ich heute auf meiner Kontrollfahrt? Alles bereits in die Tat umgesetzt, an dieser Stelle besten Dank an Fr. Preißner und Hr. Schleucher von der Stadt sowie Hr. Herrmann vom Landkreis!

Jetzt gilt also:

  1. Die Benutzungspflicht des linksseitigen Radwegs ist aufgehoben. Dieser darf somit in Richtung Scharmbeckstotel (bis zur Bedarfsampel) nicht mehr befahren werden.
  2. Radfahrer sollen jetzt vom Kreisel bis zur Ampel auf der Fahrbahn radeln, dürfen aber auch den freigegebenen rechtsseitigen Fußweg (s. Foto) benutzen. Dort haben sie (wie immer auf derartigen Wegen) auf Fußgänger besondere Rücksicht zu nehmen, Fußgänger haben absoluten Vorrang.
  3. Ab der Bedarfsampel direkt hinter der ARAL besteht wieder Benutzungspflicht des linksseitigen Radwegs. Hier ist also an der Ampel die Fahrbahn zu kreuzen.

Und so war die Situation vorher (Originalartikel vom 24.9.2019)

Radweg Ritterhuder Straße
Radweg vor der ARAL in Lintel
Vor zwei Wochen ist gleich in Serie passiert, was ich seit vielen Jahren befürchtet habe. Am 10. September sind vor der ARAL-Tankstelle unabhängig voneinander gleich zwei 80-Jährige auf Pedelecs von Autofahrern beim Verlassen des Tankstellengeländes übersehen, angefahren und leicht verletzt worden. (Quelle: Presseportal Polizei VER/OHZ 11.9.2019)

Für den Radverkehr besteht dort in meinen Augen dringender Handlungsbedarf. Der ab Linteler Kreisel benutzungspflichtige Radweg in Richtung Scharmbeckstotel ist 2014 bei der Aufhebung der Benutzungspflicht fast aller Radwege in Osterholz-Scharmbeck übrig geblieben. Ich habe das schon damals sehr bedauert, weil die Tankstellenausfahrt für Radfahrer „entgegen der Fahrtrichtung“ ein hohes Unfallrisiko darstellt. Auch der ADFC Osterholz hat im Sommer 2019 hiesige Parteien und Stadtverwaltung bei Ortsterminen genau auf diesen Gefahrenpunkt hingewiesen. Das Teilstück der Ritterhuder Straße (hier K5) ist mit 13.850 Kfz / 24 Std. (davon 178 Lkw) eine vielbefahrenen Straßen (Quelle: Entwurf Lärmaktionsplan der Stadt Osterholz-Scharmbeck, Stand 4.2018), im städtischen Verkehrsentwicklungsplan eine der Rad-Hauptrouten und außerdem Bestandteil des Radverkehrsnetzes im Kommunalverbund Niedersachsen/Bremen.
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„Osterholz-Scharmbeck” kann weg

Osterholz-Scharmbeck
Jetzt bloß keine Aufregung, die Stadt Osterholz-Scharmbeck kann natürlich nicht weg … nur ihr Name. Meine These: Statt „Osterholz-Scharmbeck” sollte sie „Osterholz” heißen. Für diesen Satz wäre ich vor 20 Jahren vermutlich geteert und gefedert worden, vielleicht auch schlimmer. Heute hingegen wissen viele überhaupt nicht mehr, was es mit dem Doppelnamen auf sich hat. Und man muss es auch gar nicht mehr wissen, der Name „Osterholz-Scharmbeck” war immer schon ein Notbehelf und ist mittlerweile eher kontraproduktiv.
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Wölfe

Wolf
Foto: G. Kramer
Jetzt sind sie definitiv auch im Teufelsmoor wieder angekommen. Nach mehr als 150 weitgehend wolfsfreien Jahren gibt es seit 2006 wieder Wölfe in Niedersachsen, seit 2012 steigt ihre Zahl kontinuierlich. Im Landkreis Osterholz wurde erstmals 2013 bei Garlstedt ein Wolf fotografiert. 2017 musste Kreisjägermeister und Wolfsexperte Heiko Ehing schon knapp 150 Hinweisen nachgehen, etwa 25-mal mit dem Ergebnis eines eindeutigen Wolf-Nachweises (C1 oder SCALP-Kategorie 1). Während sich ein vermeintlicher Wolfsangriff auf eine ausgewachsene Ponystute in Osterholz-Scharmbeck im Mai noch als falscher Verdacht entpuppte, wurden im September und Oktober erstmals im Landkreis Nutztiere eindeutig von Wölfen gerissen: Im Raum Hambergen zwei größere Kälber und in Lübberstedt zwei Schafe.
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Neuigkeiten vom Orgel-Pilz

Puzzle gegen Orgel-Pilz in der Willehadi-Kirche
Das Anti-Pilz Puzzle in der Willehadi-Kirche
Puzzlestück für Puzzlestück strahlt sie wieder in altem Glanz. Die fast 300 Jahre alte Erasmus-Bielfeldt-Orgel in der St. Willehadi-Kirche in Osterholz-Scharmbeck wird sich heute an Heiligabend nochmal mächtig ins Zeug legen. Und die großzügigen Spenden ihrer Unterstützer werden dafür Sorge tragen, dass sie vom Orgel-Pilz genesen und auch Weihnachten 2017 wieder „O du fröhliche“ untermalen kann.

Die Willehadi-Gemeinde freut sich sehr über die großartige Resonanz auf ihre Puzzle-Aktion. In den ersten drei Wochen sind fast 150 Puzzleteile gespendet worden, dafür soll ich allen Spendern herzlich danken. Was ich hiermit gerne tue.

Puzzleteile können für jeweils € 10.- erworben werden, so wird sich die graue Vorlage Stück für Stück weiter zu einem prächtigen und farbenfrohen Instrument entwickeln. Spender erhalten auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. In der Willehadikirche wird es die Puzzleteile wieder zu den Orgeltagen vom 3. bis 5. Februar geben Wer per Überweisung spenden möchte, wendet sich bitte an kirchenmusik@willehadi.de.

Die Orgel ist krank

Orgel-Puzzle in der Willehadi-Kirche
Das Anti-Pilz Puzzle in der Willehadi-Kirche
Die Spendenaktion zur Sanierung der Erasmus-Bielfeldt-Orgel in der St. Willehadi-Kirche in Osterholz-Scharmbeck ist angelaufen. Jeder edle Spender kann noch während des Weihnachtsmarktes in der Kirche Puzzleteile für jeweils € 10.- erwerben. Die farbigen Puzzleteile werden Stück für Stück aus der grauen Vorlage wieder eine prächtiges und farbenfrohes Instrument machen und der Spender erhält auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Wer per Überweisung spenden möchte, wendet sich bitte an kirchenmusik@willehadi.de.

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Alles brennt!

Feuerwehr-Übung in Osterholz-Scharmbeck
Feuerwehrübung
… aber nur der Übung halber 🙂 . Mann, waren wir froh gestern abend, als sich die gespenstische Szenerie an der Mühle von Rönn als Feuerwehr-Übung entpuppte. Beim Heimkommen hatte die beste Ehefrau von allen reichlich Blaulicht oben an der Lindenstraße gesehen und bei näherem Hinsehen war die Mühle auch deutlich intensiver angestrahlt als üblich. Mit ziemlich flauem Gefühl machten wir uns auf den kurzen Weg, aber schon nach wenigen Metern wurden wir beruhigt: Es ist ’ne Übung! Dann konnte ich auch rasch noch die Kamera holen, die Szene versprach ein paar feine Pics.
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Winter 2015/16

Teufelsmoor bei Frost
"Winterwonderworld" durch gefrorenen Nebel
Mit frühlingshaften 14 °C zu Weihnachten begann dieser Winter nicht grade arktisch, im Januar haben wir aber immerhin zwei Frostperioden mit fotogener Schneedecke erleben dürfen (3.-7. und 20.-22.). Der 22. war ganz besonders schön, blauer Himmel bei knackigen -7 °C und alle Bäume und Sträucher überzogen mit gefrorenem Nebel vom Vortag. In der drauffolgenden Nacht überrollte uns eine Front von Regen, der sofort zu Eis gefror und rund um das Bremer Kreuz zu einer Reihe von Unfällen führte. Von da ab gab’s für diesen Winter erstmal nur Plusgrade und überwiegend Schmuddelwetter.

Schulausfall auf Grund schlechter Witterung wird morgens gegen 6:00 Uhr vom Landrat nach Rücksprache mit der Polizei angeordnet. Einzig verlässliche Informationskanäle sind die Radiosender, im Internet die Verkehrsmanagementzentrale und der Landkreis bei Twitter (Landkreis_OHZ) und per Telefon (0800-9301133).

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt Osterholz-Scharmbeck
Der Weihnachtsmarkt in Osterholz-Scharmbeck dauert traditionell nur ein Adventswochenende, seit 2012 am 2. Advent.

Auf dem Marktplatz im Carée die von der Stadt für 50.- bis 180.- € vermieteten Holzbuden und das Zeltdorf der Mittelaltertruppe Domus Draconis. Bei gutem Wetter drängeln sich Jung und Alt bei Glühwein, diversen Punschgetränken, Currywurst und Feuerkünstlern. Im Haus am Markt und dem Zelt allerlei Hobby- und Kunsthandwerker, in der Willehadikirche Musikdarbietungen oder stille Einkehr mit Krippenausstellung.

Weihnachtsmarkt in Osterholz-Scharmbeck
Weihnachtsmarkt 2010 im Schnee
Selten ist es so stimmungsvoll wie im Winter 2010, als der Schnee bereits Anfang Dezember Einzug hielt und den Scharmbecker Weihnachtsmarkt wunderbar weiß einfärbte. Damals war auch die Kaiser-Wilhelm-Eiche noch mit einer Lichterkette geschmückt, die 2013 der Überlebenswahrscheinlichkeit des fast 120 Jahre alten Baumes geopfert werden musste.

In der Region gibt es wie in den vergangenen Jahren Weihnachtsmärkte in Osterholz-Scharmbeck, Hambergen, Worpswede und Lilienthal. Einen Ausflug über den Tellerrand wert sind wie immer die Märkte in Bremen (24.11.-23.12.2011) und Stade (z. B. mit dem Moorexpress).
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