10 Jahre teufelsmoor.eu

Titelseite teufelsmoor.eu im Jahr 2011
teufelsmoor.eu im Jahr 2011
Mehr als 10 Jahre teufelsmoor.eu! Die ersten 21 Beiträge sind auf den 11.7.2007 datiert und die erste („Klosterkirche und umzu“) wurde um 6:07 Uhr geladen.

Genaugenommen sind es eigentlich schon 12 Jahre, wenn man die seinerzeit noch bei blogger.com verwalteten Anfänge des Blogs mitzählt. 2005 hatte ich mit einer Art Heimatkunde-Blog zunächst auf einer Blogger.com-Seite begonnen. Eigens dafür habe ich dann im April 2006 die Domain teufelsmoor.eu registriert.
„10 Jahre teufelsmoor.eu“ weiterlesen

Teufelsmoor

Teufelsmoor
Teufelsmoor
Der Begriff „Teufelsmoor“ ist mehrdeutig. Meist ist eine Landschaft in Niedersachsen gemeint, die einen großen Teil der Hammeniederung nördlich von Bremen umfasst. Eine verbindliche Grenzdefinition gibt es nicht, Größenangaben schwanken zwischen 20 x 20 km und einer Fläche von 500-600 km². Dieses „Teufelsmoor im erweiterten Sinn“ ist als Kulturland Teufelsmoor oder Erlebnis Teufelsmoor zu einem Symbol für die natur- und kulturorientierten Bemühungen um eine Stärkung des Tourismus in der Region geworden. Wohldefiniert hingegen ist Teufelsmoor (damals Düwelsmoor) als Name einer kleinen Ortschaft, die im 14. Jh. erstmals dokumentiert und heute ein Teil der Stadt Osterholz-Scharmbeck ist.
„Teufelsmoor“ weiterlesen

Radtouren rund um Osterholz-Scharmbeck

Radtouren rund um Osterholz-Scharmbeck
Radtour in der Hammeniederung
Die Teufelsmoor-Region ist ein feines Revier für Fahrradtouren geworden. Weil kilometerlange Fahrradwege und wenig befahrene Straßen zu Entdeckungsfahrten mit dem Rad geradezu einladen. Felder, Wiesen, Flüsse, Berge Hügel und attraktive Einkehrmöglichkeiten sorgen für entspannte und zum Teil sehr idyllische Radtouren rund um Osterholz-Scharmbeck. Wenn man sich ein wenig auskennt.
„Radtouren rund um Osterholz-Scharmbeck“ weiterlesen

Radtour OHZ-Cuxhaven

Radweg am Containerterminal Bremerhaven
Radtour OHZ-Cuxhaven: am Containerterminal Bremerhaven
Eine Radtour OHZ-Cuxhaven lässt sich als abwechslungsreiche Ein- oder Zweitagestour mit maritimem Flair und Nordsee-Romantik gestalten. Die Gesamtstrecke von ca. 180 km (Hin- und Rückweg) kann fast nach Belieben auf Schiff, Bahn und Rad aufgeteilt werden. Nachdem wir die Teilstrecke OHZ-Bremerhaven im letzten Jahr schon als Schiffs- und Rad-Kombitour genossen hatten, haben wir diesen Abschnitt jetzt per Bahn abgekürzt. Und für die verbleibenden 100 km eine Übernachtung in Duhnen eingeplant. Das führte zu einem Wochenend-geeigneten Gesamtpaket mit entspannten 45-55 Tageskilometern. Dabei werden gute bis sehr gute Radwege fast ohne Steigungen geboten, außerdem bemerkenswerte Eindrücke u. a. vom Container-Terminal und der Autoverladung in Bremerhaven und dem Old-School-Nordsee-Strandbad-Feeling in Duhnen.
„Radtour OHZ-Cuxhaven“ weiterlesen

2017er Relaunch teufelsmoor.eu

Das neue Titelbild
Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, habe ich teufelsmoor.eu ein neues Design verpasst. Einer der Vorteile von WordPress ist ja die strikte Trennung zwischen den Inhalten, gespeichert in einer Datenbank, und der Form, die von Designtemplates bestimmt wird. Diese heißen bei WordPress Themes und nach etwas über zwei Jahren mit Pisces von wplovin war es in meinen Augen Zeit für einen Relaunch.
„2017er Relaunch teufelsmoor.eu“ weiterlesen

Bahnhofstr. 1-3

Bahnhofstr. 1-3
Bahnhofstr. 1-3 (li. der Neubau von 2016)
Nach vielen Jahren Leerstand an der „AOK-Kreuzung“ ist sie seit 2016 wieder ansehnlicher, der Neubau Bahnhofstraße. 1 wertet den südöstlichen Ortseingang Osterholz-Scharmbecks merklich auf.

Viele Jahre residierte die 1914 per Gesetz gegründete AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse) für den Landkreis Osterholz in einem ursprünglich als Wohnhaus gebauten Gebäude, 1964 feierte sie dort ihr 50-jähriges Bestehen. Die ursprüngliche Immobilie wurde in den 1960er-Jahren abgerissen, 1968 bezog die AOK einen Neubau am gleichen Standort. (Quelle: Menkhoff)
„Bahnhofstr. 1-3“ weiterlesen

Sebastian Drachenberg

<<    #109 von 999 Gesichtern    >>
Sebastian Drachenberg

Vor 10 Monaten habe ich ja schon mal meiner Begeisterung hinsichtlich unserer neuen Nachbarschaft Ausdruck verliehen. Die damalige Darstellung war aber noch unvollständig und ich freue mich, sie jetzt ergänzen zu können.

Der 2. Glücksfall next door ist Sebastian Drachenberg, seines Zeichens Bankkaufmann, Gymnasiallehrer und Stihl-Experte. Auch er ein „alter Osterholz-Scharmbecker“, der nach Ausbildung und Studium den Weg zurück in die alte Heimat gewählt hat. Was mich aus zweierlei Gründen sehr erfreut: erstens bekräftigt es meine hinreichend bekannte Wertschätzung für die hiesigen Lebensumstände und zweitens ist es einfach großartig, dass die beiden hier gelandet sind.

Bahnhofstr. 10 in Osterholz-Scharmbeck

Anfang des 20. Jh. entstand im damaligen Flecken Osterholz entlang der Bahnhofstraße ein neues Villenviertel. 18 Bauplätze wurden 1905 zwischen Bördestraße und Trägers Garten (heute Bahnhofstraße. 22) vermessen. Neben der Kaiserlichen Hauptpost und den Villen von Kreistierarzt Düwell und Apotheker Ruyter entstand irgendwann auch die repräsentative Villa an der Ecke Waldweg/Bahnhofstraße, die heutige Bahnhofstr. 10 in Osterholz-Scharmbeck. In den 1930er-Jahren bis mindestens 1975 wurde sie von der Familie Henke bewohnt und wird heute oft noch als „Henke-Villa“ bezeichnet.
„Bahnhofstr. 10 in Osterholz-Scharmbeck“ weiterlesen

Bahnhofstr. 14 in Osterholz-Scharmbeck

Bahnhofstr. 14 in Osterholz-Scharmbeck
Bahnhofstraße. 14 (re.) und 16 in Osterholz-Scharmbeck ca. 1935
Anfang des 20. Jh. entstand im damaligen Flecken Osterholz entlang der Bahnhofstraße ein neues Villenviertel. Dazu waren im März 1905 im Klosterholz zwischen Bördestraße und Trägers Garten (heute Bahnhofstraße. 22) insgesamt 18 Bauplätze vermessen worden. Neben der 1906 entstandenen Kaiserlichen Hauptpost (Bahnhofstraße. 18) und dem Wohnhaus von Kreistierarzt Gustav Düwell (Bahnhofstr. 16) baute sich auch Apotheker a. D. Friedrich Ruyter eine repräsentative Villa, die heutige Bahnhofstr. 14 in Osterholz-Scharmbeck (auf den Fotos re., früher Bahnhofstr. 83). Das Grundstück dafür hatte er 1907 dem Fabrikanten C. W. Schröder abgekauft.
„Bahnhofstr. 14 in Osterholz-Scharmbeck“ weiterlesen

Bahnhofstr. 16

Bahnhofstraße 16 in Osterholz-Scharmbeck
Bahnhofstraße. 16 (li.) und 14 ca. 1935
Anfang des 20. Jh. entstand im damaligen Flecken Osterholz entlang der Bahnhofstraße ein neues Villenviertel. Im März 1905 wurden im Klosterholz zwischen Bördestraße und Trägers Garten (heute Bahnhofstraße. 22) insgesamt 18 Bauplätze vermessen. 1906 entstanden hier die Kaiserlichen Hauptpost (heute Bahnhofstraße. 18) und das auf den Fotos links befindliche Wohnhaus von Kreistierarzt Gustav Düwell (heute Bahnhofstr. 16, früher Bahnhofstr. 86), das er für sich und seine Familie bauen ließ. In der Nachbarschaft bauten u. a. Zigarrenfabrikant Hoyermann und Apotheker a. D. Ruyter ihre Villen.
„Bahnhofstr. 16“ weiterlesen

Schlauchturm

Schlauchturm in Osterholz-Scharmbeck
Schlauchturm in Osterholz-Scharmbeck ca. 1930 - Foto: E. Krohn
Der Schlauchturm genannte ehemalige Steigerturm am Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck wurde 1926 auf Antrag der Feuerwehr nach Beratung im Scharmbecker Magistrat erbaut. Der 17.35 m hohe Klinkerbau am Spritzenhaus sollte eine trockene Aufbewahrung der Schläuche ermöglichen und zudem als Zierde des Marktplatzes dienen. Den damals noch aus Hanf gefertigten Schläuchen drohte andernfalls Schimmelbefall. Nach jahrelangem Leerstand und einem tristen Bauruinen-Desaster 2012-14 ist im neu errichteten Anbau jetzt das griechische Restaurant Kreta von Theodora Lefteroglou und Vasili Diamantakis untergebracht.
„Schlauchturm“ weiterlesen

AOK-Kreuzung in Osterholz-Scharmbeck

AOK-Kreuzung in Osterholz-Scharmbeck
Die AOK-Kreuzung ca. 1930 - Foto: E. Krohn
Im Volksmund heißt die Kreuzung Bahnhofstraße / Bördestraße / Heidkampstraße / Bremer Straße in Osterholz-Scharmbeck oft noch AOK-Kreuzung, obgleich die Namensgeberin AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse) sie bereits 2005 verlassen hat. Immerhin aber feierte die Krankenkasse an der AOK-Kreuzung 1964 ihr 50-jähriges Bestehen, damals noch in dem ehemaligen Wohnhaus re. im Bild. 1968 enstand dann ein Neubau im 60er-Jahre-Stil, der wiederum 2014 abgerissen wurde.

Verkehrsknoten

So beschaulich wie auf dem ca. 1930 entstandenen Foto blieb die Kreuzung nicht lange. Die Inbetriebnahme der Hammebrücke bei Tietjens Hütte im Jahr 1938 verschaffte ihr bald den Status eines Verkehrsknotenpunktes. Nicht zuletzt, weil große „Frequenzbringer“ wie Bahnhof, Reiswerke, Kaufhaus Reuter, Drettmann-Werke und Landkreis-Verwaltung in unmittelbarer Nähe lagen. Nicht umsonst wurde hier die erste Ampelanlage Osterholz-Scharmbecks installiert, am 25. April 1974 vom damaligen Landrat Walter Schlüter höchstpersönlich in Betrieb genommen. Anfang der 1980er-Jahre berichtete die Lokalpresse regelmäßig über Pläne zur „Entschärfung“ der stauträchtigen Kreuzung. Unter anderem wurde dabei an eine Verlängerung der Osterholzer Straße direkt zur Heidkampstraße (K9) gedacht.

Kriegerdenkmal am Marktplatz

Kriegerdenkmal Marktplatz Osterholz-Scharmbeck
Marktplatz Osterholz-Scharmbeck (ca. 1930)
Das Kriegerdenkmal am Scharmbecker Markt gibt es jetzt schon über 50 Jahre nicht mehr. Es wurde Ende Mai 1922 vom damalig selbstständigen Flecken Scharmbeck in Gedenken an die 108 im 1. Weltkrieg gefallenen Scharmbecker am damaligen Kirchplatz errichtet und am 8. Dezember 1964 von einem Lastzug zerstört, dessen Fahrer sich mit der davor befindlichen Linkskurve der damaligen Hauptstrecke Bremen-Stade offenbar nicht anfreunden konnte.
„Kriegerdenkmal am Marktplatz“ weiterlesen

Neuigkeiten vom Orgel-Pilz

Puzzle gegen Orgel-Pilz in der Willehadi-Kirche
Das Anti-Pilz Puzzle in der Willehadi-Kirche
Puzzlestück für Puzzlestück strahlt sie wieder in altem Glanz. Die fast 300 Jahre alte Erasmus-Bielfeldt-Orgel in der St. Willehadi-Kirche in Osterholz-Scharmbeck wird sich heute an Heiligabend nochmal mächtig ins Zeug legen. Und die großzügigen Spenden ihrer Unterstützer werden dafür Sorge tragen, dass sie vom Orgel-Pilz genesen und auch Weihnachten 2017 wieder „O du fröhliche“ untermalen kann.

Die Willehadi-Gemeinde freut sich sehr über die großartige Resonanz auf ihre Puzzle-Aktion. In den ersten drei Wochen sind fast 150 Puzzleteile gespendet worden, dafür soll ich allen Spendern herzlich danken. Was ich hiermit gerne tue.

Puzzleteile können für jeweils € 10.- erworben werden, so wird sich die graue Vorlage Stück für Stück weiter zu einem prächtigen und farbenfrohen Instrument entwickeln. Spender erhalten auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. In der Willehadikirche wird es die Puzzleteile wieder zu den Orgeltagen vom 3. bis 5. Februar geben Wer per Überweisung spenden möchte, wendet sich bitte an kirchenmusik@willehadi.de.

Bahnhofstr. 77a

Bahnhofstraße 77 a in Osterholz-Scharmbeck
Bahnhofstraße 77a ca. 1930
Das Haus in der Bahnhofstr. 77a in Osterholz-Scharmbeck (früher Bahnhofstr. 327 im Flecken Scharmbeck) hat zunächst viele Jahrzehnte ein Fotogeschäft beherbergt. 1910 übernahm der Fotograf Ernst Krohn das Atelier von W. Siekmann.

1927 mechanische Schuhmacherei „Merkur“ (Franz Honkomp)
1928 „Besohlanstalt Rekord“.

Krohn zog mit dem Atelier 1949 in sein Wohnhaus Bahnhofstraße 87 um.

1969-79 H. Renken „hosen spezialist“
1983 Naturgarne
1989 SB Sonnenstudio.
1992 Pizza-Blitz
(Quelle: Meenkhoff und diverse Ausgaben des Osterholzer Kreisblattes)

Sammelalbum Heimatbilder

Heimatbilder Osterholz-Scharmbeck
Rückseite des 1. Fotos der 1. Serie
Anfang der 1930er Jahre hat der Fotograf Ernst Krohn eine Sammlung von Fotos aus dem Landkreis Osterholz aufgelegt. Die Bilder müssen ungefähr 1930 bis 1935 entstanden sein und wurden unter dem Titel „Heimatbilder! Kennst du deine Heimat?“ in örtlichen Geschäften als Sammelobjekte abgegeben. Die Scans der historischen Fotografien verdanke ich Jürgen Heitmann aus Worpswede, vielen Dank dafür!
„Sammelalbum Heimatbilder“ weiterlesen

Voland-Villa in Osterholz-Scharmbeck

Voland-Villa Osterholz-Scharmbeck
Voland-Villa ca. 1930

Diese idyllisch anmutende Szene ist seit Jahrzehnten Geschichte. 1981-82 entstand hier die Bahnunterführung, die der damalige Ministerpräsident Ernst Albrecht so „scheußlich“ fand, als er Osterholz-Scharmbeck 1982 anlässlich des Niedersachsentages besuchte. (Quelle: Menkhoff) Seither ist die zwischen Bahngleisen, Straßenunterführung (Osterholzer Str.) und „Querspange“ (Am Kleinbahnhof) eingepferchte Voland-Villa kaum noch zu sehen. Nach jahrelangem Leerstand wechselte sie 2009 den Besitzer und wurde mit der Geschichte ihrer aufwändigen Sanierung durch die Familie Raspe 2014 Gegenstand der Serie „Baudenkmale im Landkreis Osterholz“ im Osterholzer Kreisblatt. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 7.1.2014)

Die Bremer Familie Voland hatte das heute denkmalgeschützte Gebäude 1897 als Sommerresidenz im Schweizer Baustil der Jugendstil-Zeit erbaut. Sie hatte Gefallen gefunden an der illustren Sommerfrische rund um das Hohetor (heute Erntefestplatz), wo sich 1864 mit Windhorsts Gasthaus und 1865 mit dem Hotel Bremer Haus sowie dem Hotel Hansa-Haus jeweils mit Sommergärten und Sälen eine regelrechte Partymeile für das vergnügungssuchende Bremer Klientel etabliert hatte. Tausende von Bremer Ausflüglern nutzten die 1862 eröffnete Bahnlinie als für damalige Verhältnisse exzellente Verbindung in’s Grüne.

Riesschule in Ritterhude

Riesschule Ritterhude
Riesschule in Ritterhude

In der Riesschule in Ritterhude residiert seit 2008 die Oberstufe des Gymnasiums Ritterhude. Die 1930 eingeweihte Riesschule galt seinerzeit als modernstes Schulgebäude Preußens. Auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters und Landrates Christian Evers hatten die nach New York ausgewanderten und dort zu Reichtum gekommenen Gebrüder Ries die heute denkmalgeschützte Schule gestiftet, ebenso wie die Turnhalle (1912), die alte Apotheke (1926), das Rathaus (1928), das Pfarrhaus (1929) und die alte Post (1932).

Das Foto stammt von Ernst Krohn, der bis 1949 in der Bahnhofstr. 77 a ein Fotogeschäft unterhielt. Es muss etwa 1930 entstanden sein und gehört zur Sammlung „Heimatbilder! Kennst du deine Heimat?“, die damals als Sammelobjekte in örtlichen Geschäften abgegeben wurde. Den Scan verdanke ich Jürgen Heitmann aus Worpswede, danke!