Weihnachtsmarkt in Osterholz-Scharmbeck

Weihnachtsmarkt in Osterholz-Scharmbeck

Pünktlich zum ersten Adventswochenende, das 2011 auf das letzte Novemberwochenende fällt, beginnt auch wieder die Saison der Weihnachtsmärkte. Mal sehen, ob es wieder so stimmungsvoll wird wie im Winter 2010, als der Schnee bereits Anfang Dezember Einzug hielt und den Scharmbecker Weihnachtsmarkt wunderbar weiß einfärbte.

In der Region gibt es wie in den vergangenen Jahren Weihnachtsmärkte in Osterholz-Scharmbeck, Hambergen, Worpswede und Lilienthal. Einen Ausflug über den Tellerrand wert sind wie immer die Märkte in Bremen (24.11.-23.12.2011) und Stade (22.11.-23.12.2011, z. B. mit dem Moorexpress am 1., 3., 8., 10., 15., 17.oder 22. Dezember).
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Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Stade hat in der 2. Auflage ihrer Studie “Kommunen im Wettbewerb” einen Vergleich der Kommunen im Elbe-Weser-Raum für den Zeitraum 2009-2010 aufgestellt. Die Studie kann online als PDF-Datei (3.4 Mb) abgerufen werden.

Dort findet sich u. a.:

Gesamtverschuldung der Gemeinden 2009 (Kreditmarktschulden und Kassenkredite):
Rang 7 Hambergen 202 €/Einw.
Rang 32 Schwanewede 950 €/Einw.
Rang 36 Worpswede 1.191 €/Einw.
Rang 43 Grasberg 1.423 €/Einw.
Rang 47 Osterholz-Scharmbeck 1.772 €/Einw.
Rang 48 Ritterhude 1.775 €/Einw.
Rang 52 Lilienthal 2.269 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 1.489 €/Einw. und Deutschland 1.475 €/Einw.

Personalausgaben der Gemeinden 2008:
Rang 2 Hambergen 211,42 €/Einw.
Rang 8 Worpswede 237,29 €/Einw.
Rang 13 Schwanewede 254,22 €/Einw.
Rang 15 Grasberg 263,54 €/Einw.
Rang 38 Lilienthal 322,00 €/Einw.
Rang 45 Ritterhude 353,21 €/Einw.
Rang 46 Osterholz-Scharmbeck 367,03 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 498,64 und Deutschland 555,37 €/Einw.

Gewerbesteuereinnahmen 2009:
Rang 11 Ritterhude 232,95 €/Einw.
Rang 23 Grasberg 148,48 €/Einw.
Rang 25 Osterholz-Scharmbeck 131,61 €/Einw.
Rang 32 Lilienthal 110,12 €/Einw.
Rang 42 Worpswede 93,94 €/Einw.
Rang 43 Schwanewede 89,90 €/Einw.
Rang 54 Hambergen 41,88 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 273,40 und Deutschland 333,95 €/Einw.

Steuereinnahmekraft 2009:
Rang 9 Ritterhude 771,63 €/Einw.
Rang 17 Lilienthal 624,74 €/Einw.
Rang 20 Grasberg 587,24 €/Einw.
Rang 26 Osterholz-Scharmbeck 578,40 €/Einw.
Rang 28 Worpswede 572,34 €/Einw.
Rang 32 Schwanewede 554,64 €/Einw.
Rang 50 Hambergen 444,96 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 719,83 und Deutschland 825,01 €/Einw.

 
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Renate Hochhard
Renate Hochhard betreibt zusammen mit ihrer Freundin Gabi Anna Müller das Atelier Kunst & Druck Worpswede. Kennengelernt habe ich sie beim Start der Torfkahn-Armada, an der sie in der nachempfundenen Tracht einer Teufelsmoor-Bäuerin aus dem 19. Jh. auf einem Worpsweder Torfkahn teilnahm.

Die zum Teil sehr aufwändig geschmückten Kähne gaben eine gute Kulisse ab, um einige der Menschen zu porträtieren, die Zeit und Mühe für eine sehr außenwirksame Präsentation unserer Region investieren.

 
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Stefan Schwenke
Stefan Schwenke ist Jurist und seit 2001 parteiloser Bürgermeister der Gemeinde Worpswede. Die Tatsache, dass er 2006 mit 73.6 % der Stimmen wiedergewählt wurde, sagt wohl genug über sein Engagement und die Akzeptanz desselben bei den anderen Worpswedern.

Als Bürgermeister und Geschäftsführer der Worpsweder Touristik- und Kulturmarketing GmbH war er natürlich auch bei der diesjährigen Torfkahn-Armada präsent, und das sehr zünftig in “Torfschiffer-Uniform”. Vielen Dank nach Worpswede, dass ich das für meine 999 Gesichter ausnutzen durfte!

 

Worpsweder Bahnhof

Der Früh-Express im Worpsweder Herbstnebel

Der von Heinrich Vogeler entworfene Worpsweder Bahnhof (Standort) wurde 1909-10 für die Kleinbahn Bremervörde-Osterholz GmbH erbaut und am 23. Dezember 1910 offiziell eingeweiht. Aufwändig restauriert ist er heute eines der kunsthistorisch bedeutendsten Baudenkmäler Worpswedes und steht unter Denkmalschutz. Neben seiner Funktion als Bahnhof für den seit der Expo 2000 touristisch wieder genutzten Moorexpress beherbergt er das Restaurant Worpsweder Bahnhof (Tel. 04792-1012).
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Als Masterplan Worpswede wird ein im August 2010 von der niedersächsischen Kultusministerin Dr. Wanka vorgestelltes Projekt zur Verbesserung der Worpsweder Museumslandschaft bezeichnet, das auf der Grundlage eines seit 2005 entwickelten Planes die Attraktivität des Künstlerdorfes für “Kulturtouristen” steigern soll. Mit einem Investitionsvolumen von ca. 9 Mio €, davon 6.3 Mio € aus EU-Fördermitteln für strukturschwache Gebiete, sollen bis 2013 umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen in vier Museen und dem Philine-Vogeler-Haus umgesetzt werden. Dabei sollen das Philine-Vogeler-Haus als zentrale Anlaufstelle mit ca. 400.000 €, eine “Orientierungszone” mit 150.000 €, das Roselius-Museum mit 3.3 Mio. €, das Haus am Schluh mit 1.94 Mio. €, der Barkenhoff mit 1.1 Mio. € und die Worpsweder Kunsthalle und das Modersohn-Haus mit jeweils 250.000 € gefördert werden.

Zum 125. Geburtstag Worpswedes im Jahr 2014 soll Gesamtkonzept dann wirksam präsentiert werden, erste Eindrücke wird man bereits 2012 im Rahmen einer Ausstellung zu Heinrich Vogeler gewinnen können.

 

Der als Strommeisterei Worpswede bekannte ehemalige Betriebshof des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in Worpswede nahe der Hammehütte Neu Helgoland (Standort) wurde 2010 geschlossen. Das ca. 26.000 m² große Gelände soll wohl vom Land Niedersachsen für rund € 55.000 an die Gemeinde Worpswede verkauft werden, die das Gelände für touristische Zwecke nutzen will. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 30.7.2010)
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MS Alma in Worpswede

MS Alma am Anleger Neu Helgoland

Die MS Alma ist ein Schiff der Hal över Reederei im Liniendienst auf Lesum, Wümme und Hamme zwischen Bremen-Vegesack und Worpswede. Die 2:45 Std. dauernde Fahrt führt vormittags an jedem Mittwoch, Samstag und Sonntag von Vegesack über Lesum Anleger, Ritterhude und Tietjens Hütte zur Hammehütte Neu-Helgoland und am Nachmittag wieder zurück.
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Breites Wasser im Teufelsmoor

Weiter Himmel über dem Breiten Wasser

Der Begriff “Worpsweder Himmel” beschreibt die besondere Bedeutung des Himmels für die Landschaftsmalerei der 1. Generation Worpsweder Künstler im ausgehenden 19. Jh. insbesondere beim Blick vom Weyerberg über das Teufelsmoor. Der Himmel wurde anfangs besonders von Fritz Overbeck hervorgehoben. Eine verbindliche Beschreibung der Eigenschaften dieses Himmels scheint nicht zu existieren, häufig genannt werden der Eindruck besonderer Weite, Höhe oder Größe sowie Veränderlichkeit. Heute gehört der “Worpsweder Himmel” zu den touristischen Markenzeichen der Teufelsmoor-Region, das einen Bezug zu der damaligen Künstlerbewegung herstellt, “in der es um Nähe zur Natur und zum Menschen, gleichzeitig um neue Ausdrucksformen und Befreiung von bürgerlichen Konventionen ging. Der hohe Himmel und das weite Land waren Symbole der Orientierung nach neuen Horizonten.” (Quelle: Begleittext zur Kunstausstellung “Hoher Himmel – Weites Land” im Bachman-Museum in Bremervörde 2010)
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Am 13. August 2008 kam es bei einer Torfkahnfahrt in Worpswede bei der Hammehütte Neu Helgoland zu einem tragischen Unfall. Eine 70-jährige Ausflüglerin aus der Region Bad Segeberg ertrank, als der mit einer Gruppe von Landfrauen besetzte Torfkahn “Neu Helgoland” an diesem stürmischen Mittwoch-Nachmittag beim Anlegemanöver kenterte. Ein weiterer Passagier wurde schwer verletzt, viele erlitten leichte Verletzungen. Aus zunächst nicht geklärter Ursache war während der Fahrt Wasser in den Kahn eingedrungen. Beim Versuch der Fahrgäste, aus dem Torfkahn auszusteigen, war Panik ausgebrochen. (Quelle: Weserkurier, 16.8.2008)
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