Die Idee zu einem ausgeschilderten Weg um die Stadt stammt aus dem Jahr 2003. Der Name Butenpad wurde aus 80 Vorschlägen ausgewählt, die auf Grund eines Aufrufes der Stadt gemacht wurden. Der Weg ist durchgehend ausgeschildert, die Schilder führen in Anlehnung an das Wappentier der Stadt einen “lächelnden Bullen” als Logo.
Günstige “Einstiegspunkte” findet man beispielsweise
- aus Bahnhofsgegend am Osterholzer Hafen
- vom “Marktkauf” am Pumpelberg in Buschhausen und
- vom Krankenhaus über Am Rodelande/Hoppenkamp.
Beginnen wir die Tour doch einfach mal am Hafen und richten uns nach Westen, auf dem Butenpad also im Uhrzeigersinn:
- Von der Nebenstraße “Hinter dem Hafen” zweigt nach wenigen Metern ein schmaler Fuß- und Fahrradweg ab, der sehr idyllisch durch die Hammewiesen nach Lintel führt (Alternative zum Aussichtsturm Linteler Weiden s. u.). Wir kreuzen den Scharmbecker Bach und biegen am Klärwerk nach rechts ab. Vorbei an den alten Linteler Höfen geht’s zum Kreisel an der Ritterhuder Straße.
- Die kräftigste Steigung des Butenpades führt uns auf einer wenig befahrenen Straße hoch zum Bahrenwinkel und dort über schöne Feldwege über den Gartel. In Buschhausen schließt sich eine kurze Links-Rechts-Kombination über die vielbefahrene L 149 (Heidkrug) an, dann geht es “Am Kohlgarten” rechts ab auf eine weniger befahrene Straße um Tierpark Ludwigslust, wo Gelegenheit für einen Service-Stopp ist. Der Butenpad zweigt unmittelbar vor dem Tierpark nach rechts in die “Lange Reihe” ab.
- Auf der wenig befahrenen Langen Reihe geht’s nach Osten Richtung Westerbeck, wo die recht vielbefahrene K 46 (Westerbecker Str.) gekreuzt wird.
- Über “Am Brande” und “Am Holtacker” geht’s nach Wiste und dort die recht abschüssige “Wister Bergstraße” nach Pennigbüttel hinunter.
- In Pennigbüttel müssen wir li. auf den Fahrradweg der K 5 (“Unter den Linden”) einschwenken, nach der Linkskurve dann rechts abbiegen (“Im Hof”) Richtung Sport- und Reitplatz.
- Durch Pennigbüttel und Ahrensfelde geht es dann Richtung Osterholz, wo wir auf die Rübhofstraße stoßen. Vorbei an Findorffschule, Altem Kreishaus und Amtslinde geht’s zur Klosterkirche und von dort in die Hammeniederung.
- Auf einem herrlichen Fahrradweg mit Blick über die Hammewiesen erreichen wir dem Heidkamp, queren noch die vielbefahrene K 9 (“Heidkampstraße”) und gelangen schließlich wieder zum Hafen.
Ein lohnenswerter Abstecher mit ca. vier “Extra-Kilometern” zum Aussichtsturm Linteler Weiden ist seit 2011 möglich. Von Osten, also vom Hafen bzw. Heidkamp kommend, biegt man von der Straße “Hinter dem Hafen” nicht ab, sondern folgt ihr. Sie endet unweit des Aussichtsturmes am Unterlauf des Scharmbecker Bachs, kurz bevor dieser in einen alten Hammearm mündet. Vom Aussichtsturm hält man sich dann nach Nordwest (zum Wasserwerk), um in Lintel wieder auf den Butenpad zu stoßen. Schöner Radweg!



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