Heinrich Schmidt-Barrien: „Water över Weyerdamm“
Sowat as ’n Novellen von ehrgistern (1666-1756)
72 Seiten
1995, Verlag H. Saade, Osterholz-Scharmbeck
ISBN 3-922642-31-4

Osterholz-Scharmbeck – Radfahren – Mac – Fotografie
Heinrich Schmidt-Barrien: „Water över Weyerdamm“
Sowat as ’n Novellen von ehrgistern (1666-1756)
72 Seiten
1995, Verlag H. Saade, Osterholz-Scharmbeck
ISBN 3-922642-31-4

(Verl. Heinrich Künne, Bremen ... thank you, Bob!)
1957 gekauft von Friedrich Meyer. 1962 verkauft an den Dipl.-Volkswirt Hubertus Bultjer aus Bremen, der hier ein Agrarkulturinstitut plante.
Bultjer geriet 1964 in die Schlagzeilen, nachdem er in der nahe gelegenen „Weinstube Adam“ auf seine Lebensgefährtin Liselotte Thomsen einstach. Er war in Folge der aufwändigen Restaurierung des Gutes in finanzielle Schwierigkeiten geraten, Petroleum-Behälter auf dem Gut führten zu der Annahme, dass er das Gutshaus abbrennen wollte. Das Gut wurde im März 1966 zwangsversteigert, das einzige Gebot über DM 380.000.- kam von der Iduna-Versicherung. Als diese Pläne schmiedete, die historischen Gebäude abzureißen und durch 8-geschossige Hochhäuser zu ersetzen, kaufte die Stadt der Versicherung das Gut samt 29.930 m² Grundstück 1975 für DM 380.000.- ab. Quelle: Menkhoff
469 Geburten hat das Standesamt Osterholz-Scharmbeck 2010 registriert, 27 mehr als im Vorjahr und 25 mehr als 2008. Die beliebtesten Mädchennamen waren Sophie (17), Marie, Anna-Laura (6) sowie Leonie und Hannah. Bei den Jungsnamen führte Luis (8) vor Aaron, Finn, Joel, Lasse, Mattis und Maximilian (je 5). (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 19.2.2011)
Bredbeck oder Gut Bredbeck (Standort) besteht heute aus dem Tagungshaus Bredbeck des Landkreises und einem privat genutzten Gut (Diplom-Landwirt Meyer zu Erbe).
Bereits 1534 standen dort zwei durch einen Bachlauf getrennte Höfe, einer von ihnen mit einer Wassermühle. Einen der Höfe kaufte 1850 der Scharmbecker Textilfabrikant Kommerzienrat Martin Schmand. Er baute am Flussufer ein Herrenhaus, das heutige Haupthaus der Tagungsstätte, und ließ einen großzügigen Park nach englischem Vorbild anlegen. 1889 wurde das Anwesen von den Gebrüdern Wulff aus Geestemünde, dem heutigen Bremerhaven, übernommen. Sie etablierten dort ein von Sommergästen stark frequentiertes Ausflugslokal am See. 1893 verkauften sie das Gut an den Bremer Silberfabrikanten Bergfeld (Fa. Koch & Bergfeld), der dort die Villa Bredbeck errichtete. 1901 erhielt Gutspächter August Lambrecht einen Telefonanschluss.
1937 kaufte die Familie Borgward das Gut als Sommersitz. 1940 wurde es vom „Reichsfiskus Luftfahrt“ des Deutschen Reiches übernommen, der im Herrenhaus ein Offizierskasino einrichten wollte. Dazu kam es jedoch nicht und der umfangreiche Besitz wurde stückweise veräußert. Herrenhaus und umgebender Park dienten ab 1942 der Landesversicherungsanstalt Oldenburg als Lungenheilanstalt.
1971 erwarb schließlich der Landkreis Osterholz Herrenhaus und Park, 1974 wurde mit dem Bau der dann 1976 eröffneten Jugendbildungsstätte des Landkreises begonnen. Diese wurde bis Mitte der 90er Jahre vom Land Niedersachsen gefördert, 1998 wurde dann aus der Jugendbildungsstätte das Tagungshaus Bredbeck. Es arbeitet seither als Eigenbetrieb des Landkreises Osterholz wirtschaftlich selbstständig.
(Quellen: Menkhoff, Webseite Tagungshaus und Osterholzer Kreisblatt 19.1.2011)
Das Günnemoor zwischen den Ortschaften Teufelsmoor, Bornreihe und Verlüßmoor wird als Kern des Moorkomplexes westlich der Hamme angesehen, die Dicke der Torfschicht betrug hier bis zu 9,60 m.
Seit 1920 wird der Torf im Günnemoor industriell abgebaut, zunächst von der Kreistorfwerk Teufelsmoor GmbH und seit 1980 von der TURBA-Torfindustrie GmbH. Dieser Torfabbau (insgesamt ca. 15 Millionen m³) hat über Jahrzehnte zu teilweise heftigen Auseinandersetzungen mit Naturschützern geführt.
1998 schien mit einem Vertrag zwischen Abbauunternehmen und Landkreis über die schrittweise Wiedervernässung des Geländes und die Beendigung des Abbaues bis 2013 eine Trendwende in Richtung Naturschutz besiegelt. Große Flächen wurden wiedervernässt, seit 1999 wird das Günnemoor wieder von Kranichen als Brutregion genutzt.
Im Unterschied zu den typischen Kuhlen, die durch den kleingewerblich-bäuerlichen Torfstich entstanden sind, bieten die hier großflächig ebenen Abbauflächen eine einmalige Chance, wieder ein Hochmoor entstehen zu lassen.
Interessanterweise stellte die TURBA 2003 einen Erweiterungsantrag auf Abtorfung von zusätzlichen 250 an das bisherige Abbaugebiet angrenzende Hektar Moor. Die Naturschutzverbände haben dagegen entschiedenen Widerstand angekündigt (mehr dazu bei Radio Bremen …).
Im November 2010 wurden Pläne des Landes Niedersachsen bekannt gemacht, zwei zusätzliche Vorranggebiete für den Torfabbau in der Ortschaft Teufelsmoor und in Hambergen mit einer Größe von zusammen 90 ha auszuweisen (vgl. Landes-Raumordnungsprogramm). In Teufelsmoor betrifft dies eine 20 ha große Heidelbeer-Plantage sowie angrenzende Flurstücke in unmittelbarer Nachbarschaft zum bereits großflächig abgetorften und jetzt mühsam renaturierten Areal von 240 ha. Gegen den Entwurf für eine Änderung des Landes-Raumordnungsprogramms in Niedersachsen haben sowohl die Stadt Osterholz-Scharmbeck als auch der Landkreis Osterholz Stellung bezogen. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 18.11.2010)
In der überarbeiteten Vorschlagsversion für das Raumordnungsprogramm vom Februar 2012 sind die im Günnemoor geplanten zusätzlichen Vorranggebiete dann in der Tat gestrichen (vgl. Entwurf S. 18).
2013 wurde ein sehr interessanter „Moorlehrpfad“ (siehe Verbindungsweg Teufelsmoor-Verlüßmoor) eingeweiht, der am Südwestrand der ehemaligen Abbaufläche verläuft und einen guten Einblick in die Geschichte vermittelt.
Die Familie ter Berg war Anfang des 20. Jh. eine angesehene Kaufmannsfamilie in Ritterhude. Ihre dortige Existenz lässt sich bis in das Jahr 1730 zurückverfolgen, die Vorfahren sind aus Groningen in Holland zugewandert. Den Namen ter Berg erhielten sie durch die Heirat von Sophie Simons (geb. 06.04.1858 in Ritterhude) und Hartog ter Berg (geb. 05.05.1856 in Noordbroek, Niederlande; gest. 1921 in Ritterhude).
„Ter Berg (Familie)“ weiterlesen
Unter der Adresse Bahnhofstr. 2-8 ist am südöstlichen Beginn der Bahnhofstr. (Ecke Bördestr., sog. „AOK-Kreuzung“) ein Standort der Berufsbildenden Schulen (BBS) Osterholz zu finden.
1956 wurde die Haushaltungsschule als Teil der Kreisberufsschule in Betrieb genommen. 1961 wurde die Kreisberufsschule eingeweiht. Quelle: Menkhoff
Ende 2010 wurde über Pläne des Landkreises Osterholz berichtet, die Außenstelle der BBS aus wirtschaftlichen Gründen zu Gunsten eines Neubaus am Hauptstandort aufzugeben. Während für eine Sanierung des Komplexes etwa 7.7 Mio € aufgebracht werden müssten, sei ein Neubau mit geschätzten 6 Mio € günstiger, so der Landkreis. Entsprechende Planungskosten wurden für 2012 bereits veranschlagt, dabei sollen alternative Lösungen beleuchtet werden. Einerseits könnte der L-förmige mittlere Gebäudeteil B (Hausnr. 4) erhalten und beispielsweise für Jugendamt, Bildungswerk und Ländliche Erwachsenenbildung genutzt werden, die bislang in der Bremer Str. 35 untergebracht sind. Andererseits sei auch ein Abriss des gesamten Komplexes auf dem 7.900 m² großen Areal mit einer Neubebauung evtl. unter Einbeziehung der seit Mitte 2006 leerstehenden AOK-Immobilie denkbar. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 9.11.2010)
Ende 2012 waren diese Pläne dann erstmal auf Eis gelegt, weil die in Niedersachsen 2013/14 verbindlich einzuführenden Inklusionsschulen Unsicherheit über die weitere Nutzung der Pestalozzischule erzeugt hatten. Da die BBS dort zukünftig Räume wird nutzen können, besteht Unklarheit über deren zusätzlichen Raumbedarf. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 31.12.2012)
Als Masterplan Worpswede wird ein im August 2010 von der niedersächsischen Kultusministerin Dr. Wanka vorgestelltes Projekt zur Verbesserung der Worpsweder Museumslandschaft bezeichnet, das auf der Grundlage eines seit 2005 entwickelten Planes die Attraktivität des Künstlerdorfes für „Kulturtouristen“ steigern soll. Mit einem Investitionsvolumen von ca. 9 Mio €, davon 6.3 Mio € aus EU-Fördermitteln für strukturschwache Gebiete, sollen bis 2013 umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen in vier Museen und dem Philine-Vogeler-Haus umgesetzt werden. Dabei sollen das Philine-Vogeler-Haus als zentrale Anlaufstelle mit ca. 400.000 €, eine “Orientierungszone” mit 150.000 €, das Roselius-Museum mit 3.3 Mio. €, das Haus am Schluh mit 1.94 Mio. €, der Barkenhoff mit 1.1 Mio. € und die Worpsweder Kunsthalle und das Modersohn-Haus mit jeweils 250.000 € gefördert werden.
Zum 125. Geburtstag Worpswedes im Jahr 2014 soll Gesamtkonzept dann wirksam präsentiert werden, erste Eindrücke wird man bereits 2012 im Rahmen einer Ausstellung zu Heinrich Vogeler gewinnen können.
Ende Oktober 2010 wurde im Planungs- und Entwicklungsausschuss der Stadt Osterholz-Scharmbeck ein Masterplan Einzelhandel genanntes lokales Einzelhandelskonzept verabschiedet. Als „Hauptzentrum“ wird die Bahnhofstraße zwischen den Kreuzungen Am weißen Sande/Lange Straße und Marktstraße/Loger Str. samt angrenzenden Straßen gewichtet. Als „Nebenzentren“ werden u. a. Marktkauf am Pumpelberg, Meyerhoff in Buschhausen und Binnenfeld bezeichnet. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 5.11.2010)

Die Legende ist als PDF zum Download oder gedruckt für € 4.00 beim Landkreis Osterholz erhältlich, eine DVD mit dem Theaterstück für Kinder und Jugendliche von der Scharmbecker Speeldeel e.V. auf Plattdeutsch gibt es ebenfalls beim Landkreis für € 6.90.
„Legende vom Teufelsmoor“ weiterlesen

„Jewish graveyard“ weiterlesen


Dies blieb bis zur Einweihung der Kleinbahnlinie zwischen Osterholz und Worpswede 1910 die wichtigste Verbindung der Worpsweder und ihrer Nachbarn mit dem Amt Osterholz, zu dem sie verwaltungstechnisch gehörten.

Seit 1999 legt ein Teil der „westziehenden“ Vögel auf dem Weg nach Frankreich, Spanien oder Nordafrika alljährlich eine mehrwöchige Rast im Teufelsmoor ein, um sich zu sammeln und Fettreserven für den Weiterflug anzufressen. Diese Tendenz wurde durch Waldentwicklung und landwirtschaftliche Extensivierung weiter gefördert. Mittlerweile sind alljährlich im Herbst und auch auf dem Rückflug im Frühjahr einige Tausend der „Glücksvögel“ in unserer Region zu Gast.
„Kraniche“ weiterlesen
| Trailer zur Fernsehserie |
1982 produzierte Radio Bremen die Fernsehserie Teufelsmoor. Sie schildert das Leben mehrerer Generationen der fiktiven Bauernfamilie Kehding von den Anfängen der Moorkolonisierung bis in das ausklingende 20. Jahrhundert. Die sechs Folgen wurden 1983 (Radio Bremen), 1984 (Regionalprogramm Nord), 1992 (Das Erste), 1998 (N3) und 2003 (NDR) ausgestrahlt.
„Fernsehserie“ weiterlesen

Als Bestandteil eines „naturverträglichen Wegenetzes“ soll der Turm der Öffentlichkeitsarbeit und Besucherlenkung dienen.
„Himmelstreppe“ weiterlesen

Am 31. Mai 2010 wurden die Kleinstadthelden für den Bundesvision Song Contest am 1. Oktober in Berlin nominiert, Lena Meyer-Landrut hat sie bereits zu einer ihrer Lieblings-Bands erklärt.
„Kleinstadthelden“ weiterlesen

„Ritterhuder Schleuse“ weiterlesen

„Ritterhude“ weiterlesen
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| Blick über die Wümme ins Blockland (mehr Fotos …) |
Die in der Lüneburger Heide am Wilseder Berg entspringende Wümme windet sich im Bremer Becken in Form großer Schleifen oder Mäander zwischen ihren Deichen. Das Gebiet zwischen den Deichen steht seit 1988 als NSG „Untere Wümme“ unter Naturschutz. Der zum Landkreis Osterholz gehörige Teil der Wümmemarsch nördlich des Flusses wird als St. Jürgensland bezeichnet, der Bremer Teil südlich des Flusses als Blockland.
„Wümme“ weiterlesen

„Alma“ weiterlesen