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	<title>Osterholz &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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	<description>Osterholz-Scharmbeck - Radfahren - Mac - Fotografie</description>
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		<title>Radweg Heidkampstraße ohne Konzept</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2021 13:26:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
		<category><![CDATA[Radverkehrspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Update Juni 2021: Zwischenzeitlich ist das (immer noch abrupte) Ende des Radweges knappe 100 m stadteinwärts verlagert worden. Damit ist die Sicht beim Queren der Straße besser und somit das Gefährdungspotenzial geringer. Weiterhin aber fehlen jegliche Querungshilfe und ein Schutzstreifen für die Weiterfahrt stadteinwärts. Ohne diesen bin ich allein in den letzten Wochen drei mal &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholz/radweg-heidkampstrasse-ohne-konzept/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Radweg Heidkampstraße ohne Konzept“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="ohnekonzept10" aria-describedby="caption-ohnekonzept10" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/3DUYjuk72SgF73dDEmWIkfeOxDgN0CtaH78k7h081DL2ZIgcbtDqdlxL9FCgPvx56fxsKaGSny4l6qWvy5PHspmZcKcQu_Yj7QWpBcpcoXZT5wMztbpi4SxDMgsIxcdKdolw4tb81TE=w2400" alt="Radweg Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-ohnekonzept10" class="wp-caption-text">Das neue Radweg-Ende ... ab auf die Straße!</figcaption></figure><strong>Update Juni 2021:</strong> Zwischenzeitlich ist das (immer noch abrupte) Ende des Radweges knappe 100 m stadteinwärts verlagert worden. Damit ist die Sicht beim Queren der Straße besser und somit das Gefährdungspotenzial geringer. Weiterhin aber fehlen jegliche Querungshilfe und ein Schutzstreifen für die Weiterfahrt stadteinwärts. Ohne diesen bin ich allein in den letzten Wochen drei mal angehupt worden, weil ich die Fahrbahn zu benutzen wagte. Radfahrer aber <strong>müssen</strong> hier auf die Fahrbahn, die Weiterfahrt auf dem Fußweg wird nach Inkrafttreten der Bußgeldnovelle voraussichtlich 55-100 € Verwarngeld nach sich ziehen.</p>
<p><figure id="ohnekonzept0" aria-describedby="caption-ohnekonzept0" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/F6jS13lmy_RNgKxPwpJ4_3P5u9CMVpcsGLNQtGj7vbt5GdxjZMb1NlxWRNFf24nPe1VFUsuhC5p5TJRLBeD2ozmbeqbOQP5QAxQ1wzd5VzY9H3JON5lXoNZCwvzaadbso8e7bbiLYfYE-6Z54zHlmEcOCqO88RY9hw_Ydgusqv8gDQ-3oJGFp1tX3yU0DGry0-clm8DqS8r_1SfB8qTzTqxgUqAFLrgyWTtAqksHT0Np-37AyD_Co-4s1K_m5UqFFd8IsDsW_1_AfASlUBVxrm6Tt1G9HEDLY0SG_LK2w4AyvvlmZUYk9j3Nm66GkXgliBZ84Y1y7N8eaofbE81Lh60FobwWBRJSyGsHG4GPXYfWvknid9tUCBVy5C9BURvHSRtGfVhk4CfjjPOq4GtRw_2tKYg3hGsIVeE1f_EgtHPs2NgTOcELravKfSld8nSpOjDLguN6sFiBc8u4mu-vTU2CytBBhbz1SLAFbT8FW7gcb5NAlHMNuz3OD1HnfyzMdC4LJ0E0aXZ2H52srjBvcqfZPEdOIQ9YGaQWflN_W2OnVA7QxaY5rRl8t7Y59kFGiMjIqqr8jZCpzXeaQAdLBTKwGRbo-jC_bMB5PzmJo4vjMJFQiuG_6tPUIw=w1460-h1606-no" alt="Radweg Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-ohnekonzept0" class="wp-caption-text">Heidkampstraße - K9</figcaption></figure><strong>Ursprüngliche Fassung vom 29.07.2017:</strong><br />
Am südöstlichen Ortseingang von Osterholz-Scharmbeck haben Radfahrer kein leichtes Spiel. Eben noch mehr oder weniger idyllisch von Tietjens Hütte am Hafenkanal entlang zu <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/onkel-hermann/">Onkel Hermann</a> geradelt, stehen sie auf dem Radweg der Heidkampstraße (K9) ohne Vorwarnung vor einer schweren Entscheidung. Lieber eine Ordnungswidrigkeit begehen &#8230; oder Selbstmord riskieren?<br />
<span id="more-11405"></span></p>
<p>Direkt am Ortseingangsschild hört nämlich der bis dahin benutzungspflichtige linksseitige Radweg abrupt auf (s. Foto).<br />
<figure id="ohnekonzept1" aria-describedby="caption-ohnekonzept1" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/IEHIvsp5oVTFMJvAj9zbEPGbqInDrIgZojcJwukT5CWPVWD_tfAxgnupAJOP1r9EFF9UNk7e7su244dVbCvD0CC-_qQ5JDBY6W3GIBwaoUNohvxK6gh5uBHc6IPP3k3DILLpEjlX1wVqgDCmDcZ8RCo2sj1-WAwjqbO_7UfK773V3avDhodecsJRkZMwpHfOK7oDVh6XLrOMvfhI6ZusEX9sgtxGvXO6ZR10luuBshvm3gWS756aKZqwPURGQXmFGv3UpY-3BlGABr8KiPxpq2K0ooB1oJfYBDw8iHE2aCGp2xxFb2PYGYfY08PMCLWvSgHUI4539O3SopquDRYM0i_m45KsQ0SF4hEk7w4mw02JYCLW5Gc11J8rNkH1CWmwJYxLHhVfnfh8cwkmMWj43j6W9H32AUV5JsI9SEcJg6Vmcg9Nvo1IsKgEsWm-cRSh2umBFE67HEtsHAkCTa2DqjQzSNp1bCZYwUddE4d3MQRiUuzyB4xTAhwTdV8GiUH7wMf2bmJYQhEZOFTCPMWymoWsB020SO5Rw1Xy2e8mXqNQSRq7mtnvYUuatFpSe5sk5dQ1ZtP-tcq7c5cb1scObrPyQEWhYO5TSmOUWn3TCa9vVaYIOHfJnFhL-48Lsij8=w2356-h1766-no?.jpg" alt="Radweg endet"><figcaption id="caption-ohnekonzept1" class="wp-caption-text">Das Ende des Radweges bis 2020</figcaption></figure>Um die Fahrt ordnungsgemäß auf der Fahrbahn fortzusetzen, ist der Radler ohne jedwede Querungshilfe gezwungen, die Heidkampstraße zu kreuzen. Selbst dem Geübten fällt es schwer, eine der laut Verkehrszählung von 2011 meistbefahrenen Straßen des Stadtgebietes zu überqueren. 8.447 Kfz pro Tag waren es 2011, davon 647 Lkw <small>(Quelle: Landkreis Osterholz &#8211; Verkehrsbelastungen an Kreistraßen 2011 bis 2012)</small>, und besonders im nachmittäglichen Berufsverkehr sind ausreichende Verkehrslücken Mangelware. Zumal entgegenkommende Autos in der Kurve erst spät zu sehen sind und viele von ihnen im Angesicht des Ortsausgangsschildes bereits beschleunigen.</p>
<p>Eine solche &#8222;Verkehrsführung&#8220; (oder besser: Nicht-Führung) ist abgesehen von der wenig einladenden Signalwirkung auf auswärtige Radfahrer bei deren Erstkontakt mit Osterholz-Scharmbeck in meinen Augen schlicht vorschriftswidrig. Schreibt doch die <em>Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO)</em> in der Fassung vom 22. Mai 2017 über Radwege unmissverständlich:</p>
<blockquote cite="http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26012001_S3236420014.htm#ivz1"><p>&#8218;Eine Benutzungspflicht kommt in der Regel außerhalb geschlossener Ortschaften, ein Benutzungsrecht innerhalb geschlossener Ortschaften ausnahmsweise in Betracht.<br />
Am Anfang und am Ende einer solchen Anordnung ist eine sichere Querungsmöglichkeit der Fahrbahn zu schaffen.&#8216;</p></blockquote>
<p>Von einer derart &#8222;sicheren Querungsmöglichkeit&#8220; sind wir hier an der K9 doch ein Stückchen weg, würde ich sagen. Deshalb wünsche ich mir sehr, dass möglichst bald eine anderer Absatz der o.g. Verwaltungsvorschrift zum Tragen kommt: </p>
<blockquote><p>&#8218;Die Straßenverkehrsbehörde, die Straßenbaubehörde sowie die Polizei sind gehalten, bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Radverkehrsanlagen auf ihre Zweckmäßigkeit hin zu prüfen und den Zustand der Sonderwege zu überwachen. Erforderlichenfalls sind von der Straßenverkehrsbehörde sowie der Polizei bauliche Maßnahmen bei der Straßenbaubehörde anzuregen.&#8216;</p></blockquote>
<h3>Rechtliche Situation</h3>
<p>Seit Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht im Oktober 2014 handelt es sich bei dem Fußweg an der Heidkampstraße um einen reinen Fußweg. Wer ihn als Radfahrer befährt, riskiert ein Bußgeld von € 15.- (mit Behinderung € 20.-). Schwerer wiegt noch, dass im Falle eines Unfalls evtl. auf Alleinschuld des Radfahrers erkannt wird, wenn der Unfallgegner (z. B. Kfz aus einer Grundstückseinfahrt) ausreichend langsam war. </p>
<h3>Alternativen für den Radweg Heidkampstraße</h3>
<p>Leider schon eine recht vertrackte Situation mit der recht vielbefahrenen und nicht sonderlich breiten K9. Eine in jeder Hinsicht optimale Lösung wird es ohne größere Investition nicht geben, fürchte ich. Trotzdem denke ich, dass es besser geht als jetzt. </p>
<ul>
<li>Die einfachste Lösung wäre vermutlich, Radfahrern mit dem Zusatzschild &#8222;Radfahrer frei&#8220; ein Benutzungsrecht für den linksseitigen Fußweg einzuräumen. Ändert strukturell leider nichts, bringt aber wenigstens Rechtssicherheit für Radfahrer, die mehrheitlich eine Querung der Straße scheuen.</li>
<li>Sichere Querungsmöglichkeit mit Bedarfsampel wie an der Stubbenkuhle (L153) in Pennigbüttel am Sankt-Willehadus-Weg. </li>
<li>Radfahrer grundsätzlich über die Hafenstraße umleiten. Diese müsste dann aber hinsichtlich des Straßenbelags für den Radverkehr noch etwas &#8222;ertüchtigt&#8220; werden. </li>
</ul>
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		<title>Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 15:37:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck (Webseite) gruppiert sich rund um das Findorffhaus auf dem Gelände des ehemaligen Klostergutes im Ortsteil Osterholz. Zu ihr gehören das Norddeutsche Vogelmuseum, das Heimatmuseum, das Mitmachmuseum und das Museum für Schifffahrt und Torfabbau. In Folge eines immensen Sanierungsbedarfs und sinkender Besucherzahlen geriet sie seit 2010 immer wieder in die Schlagzeilen. Der derzeitige &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/museumsanlage-ohz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Museumsanlage_Osterholz-Scharmbeck" aria-describedby="caption-Museumsanlage-Osterholz-Scharmbeck" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/q306Lp-3HE7VRDJ9N-5ax6kb9sFUMTeUayCuaZv7KhlvlijukzmZUEFdSv_urGGeuPoiFm4ukq0SQE_C01m3FRPKSuAUHZ1KYjMxjC6LyRNbvdpMUCF_xUydy3DlUH2Lp_ggk7E6z1bpTfVxQ52dbgTZ45rvHP59b4vaJLb9OH6YZpLV4oHt8wvCxQ37XVPKbliR8XBPJy7Xd-XN3R4iQ31sla7aSJmH_pDWXh8sIsTXuEvtqvWqlXoMtxXNWXxemx8Rkur6dsyNuOUfhJ4AyI6rkap8unx_OqI5UKYhkwWTwyWb_mOaI7qXFNNsCZqDwYP3fRSAxB_-JgU5BcoE84FY9QtcKDxCkksYV4yBdu17XAcGaZU0vd2wSWtciBL5WWsgSznc6tYwH7HEbR1rVvCj_BYbmJ2q8Quy_dFAXJDVQFN8YGD3wneZ-UWVMJVnPntZnw6k_mK3ZlOVxJf6QjAYiVihWW0dgOSOl9rv2hLVbmKvOEB-y6DffbUhA9mxFoiRMZG59s00Pp8a7RDsdewwHuyvpwoWybbXzNVy6iB3butCP4wJI1SGQF3ek_gi6FKVT9Er3HodtuPB_fA1Iw139k9f0PGRo9whAkk-zEaeuWQ-6bCbAX5iSV4ahfpA=w2048-h1365-no?.jpg" alt="Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-Museumsanlage-Osterholz-Scharmbeck" class="wp-caption-text">Eingang zur Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck</figcaption></figure>Die <strong>Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck</strong> (<a href="http://www.museumsanlage-osterholz-scharmbeck.de/index.html">Webseite</a>) gruppiert sich rund um das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/findorffhaus/">Findorffhaus</a> auf dem Gelände des ehemaligen Klostergutes im Ortsteil Osterholz. Zu ihr gehören das <a href="http://vogelmuseum.com/">Norddeutsche Vogelmuseum</a>, das Heimatmuseum, das Mitmachmuseum und das Museum für Schifffahrt und Torfabbau. In Folge eines immensen Sanierungsbedarfs und sinkender Besucherzahlen geriet sie seit 2010 immer wieder in die Schlagzeilen. Der derzeitige Träger, die <a href="http://www.kulturstiftung-ohz.de">Kulturstiftung Landkreis Osterholz</a>, stellte den Betrieb im Frühjahr 2017 aufgrund der sich zuspitzenden finanziellen Situation ein. </p>
<p>Seither wird die Anlage durch die <a href="http://www.museumsanlage-osterholz-scharmbeck.de/foerdern/index.html">“Freunde und Förderer der Museumsanlage des Landkreises Osterholz und des Norddeutschen Vogelmuseums“</a> provisorisch betrieben. Diese Vereinbarung zwischen Stiftung und Verein gilt vorerst bis Ende 2018. Der Verein mit seinen 100 Mitgliedern <small>(Stand 11.2018, Quelle Osterholzer Kreisblatt 22.11.2018)</small> erhält dafür einen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro jährlich, während die Stiftung weiterhin die Fixkosten für Energie, Versicherungen usw. trägt.<br />
<span id="more-803"></span></p>
<h2>1. Geschichte der Museumsanlage</h2>
<p>Zur früheren Geschichte des Findorffhauses siehe <a href="http://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/findorffhaus/">diesen Artikel</a>. 1960 stellte der Landkreis das Gebäude dem <em>Heimat- und Museumsverein</em> für dessen Sammlung zur Verfügung. Diese war 1930 von <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/johann-segelken-heimatforscher/">Segelken</a>, einem der Gründungsmitglieder des Vereins, im &#8222;Altdeutschen Haus&#8220; (Hundestr. 210 bzw. später Nr. 11) eingerichtet worden. </p>
<p>1976 übergab der Heimatverein die Ausstellungsstücke dem Landkreis, der sie fortan unter Leitung von Klaus-Peter Schulz als <em>Kreisheimatmuseum</em> präsentierte. In den folgenden Jahren wurde die Anlage suksessive um weitere Gebäude und Ausstellungsmodule erweitert und nach Hinzufügen des Vogelmuseums 1989 in <em>Museen des Landkreises</em> umbenannt. 1989-91 wurde das Findorffhaus umfangreich saniert und innen mit Stahlträgern stabilisiert, weil das Fundament abzusacken drohte, Balken im Dachgeschoss angebrochen und die Kellerdecken morsch waren. 1990 übernahm Karla Lütjen die Leitung von ihrem Vorgänger Schulz. </p>
<h2>2. Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck seit 1985</h2>
<p><figure id="Museumsanlage_Osterholz-Scharmbeck1" aria-describedby="caption-Museumsanlage-Osterholz-Scharmbeck1" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/SEpimf5fXuKpe_f-J3hiS1oCMDOCyu-3WbbHX3SiwAvCi_NYpUm7TrPRe2ZBv0_w0eY1oIn1hyaC0l_pU4qcb048Gi7cevipuJ8sOOewbN9GNEZwOsLwdUBVC68h-M62rC5cDvA-aslEDc-wlDmQZByuuKduCkSNYTG4GCL21RuCiG5gRvwFEYxGdNGiCzDRcDKhO4uL6kZI6w7JFzervxkfT3JyT5-6SSAK7iRf_E7N0iIjiUyj_dwDz4UfpjVVJEPlVieFH2SAHLZ_km5u6G_ejUvQbakdABY4uTpLVBURjj_zdIoGxH2Iug0kiHwd1GX_xwOcJRMuEJPjZYaODv_ydW5R3R36z93tndUbS_GSyVNtRl1-HdrIeh9nkStQlO7FHGCH7HIbJpW-usRgjMKrqdlr2XMI_u-OIK49pRbGTyfEiI9Qti8MH1m9m8-V0tLKs0Cu1vBscVBf5g53wr5dNAfy3AegR-5lzraMGM4RpNw-dzav8ZVKqiCJt-FPW8jMKe4_R0jFI77s1p2_bU0GKk8SOz4QSDQaOntyN6arSLhmNFBiBZUhFsNod8qbvW-yEAcvFk8Fb3mnRVEsldcCBRD0GMpz6v3-XLpQRrURW9ikV9RzHp3M_jMGIn7K=w2048-h1365-no?.jpg" alt="Lageplan Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-Museumsanlage-Osterholz-Scharmbeck1" class="wp-caption-text">Lageplan der Gebäude (<a href='https://photos.google.com/photo/AF1QipNioc7g2njXGIn9x3ltBd1EmIfGMV7pfUPRj16W'>vergrößern</a>)</figcaption></figure>Das <strong>Findorffhaus</strong> ist heute Heimatmuseum mit Schauräumen zur bürgerlichen Wohnkultur und regionalen Industriegeschichte. Darunter Werkstätten eines Schuhmachers und eines Zigarrenmachers sowie als „Roter Salon“ auch die ausrangierten Wohnzimmermöbel der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-10/">Henke-Villa</a>. Diese sind 2004 bis 2012 für € 13.000 restauriert worden. Die Leiterin des Museums wusste 2012 nur, dass sie in den 1960er Jahren von der Familie Henke gestiftet worden waren, &#8222;Angehörigen eines Direktors oder Betriebsleiters der 1874 gegründeten Reiswerke.  &#8230; Sicher ist nur, dass die Familie begütert war&#8220;. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 22.02.2012)</small> Tatsächlich war Karl Henke (1890-1942) seit 1934 Betriebsleiter der Reiswerke und NSDAP-Ratsherr im Stadtrat von Osterholz-Scharmbeck. 1941 war er Wirtschaftsberater der NSDAP-Kreisleitung und Mitgründer sowie Beiratsmitglied des Heimatvereins. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small> </p>
<p><figure id="Museumsanlage_Osterholz-Scharmbeck2" aria-describedby="caption-Museumsanlage-Osterholz-Scharmbeck2" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/WNrszXRBW5kk8lpnUbkhHwDwWmxyueLObE5HM4xKAcngBACJutB2daqEgWXOTnjDd1SK9SJktCl-13wQswemzANJiZsqGfrLr2CIUPv30pDa2zhUUc6hwHozZJN_XwRaYC6CXadODb_xD4GveKMXT-MO8Ebb8xKzutXl3DisURJ_Ks3f0tCSU0u_rEbytARuCna4X8QJtJyRQpIQ0MvBBHWIJhqoTSfJQoa6UI7cN2doOKk5XHdIpmNItROfibLLDq9HMBNJeIwHGHb6T5bBHoIMbCXpyBuTk3JZDKP9dHRX7M6NP7mcjl1DeoBnhQnrbKNsnHGKR6qeHTZTw05vOjtiSw0fNCnO021fKNm29S1Umc7SBmVj537HJB4k_k4kySWjIusCXhpU7RPx5gYeOzgEalqhQHRrcr8XfXRWx0ygr4YLaWwpifmU_ESalV-dwTwFAcGTk1UcrxwUu7_2tKE598OMnJUIwAvrNBTRDkjCFZZVW6dxhMqxu_lfM1a7khzZB41pk14ZnF4FLNMPTFS7in_HdLVWxExefBynD0Alll3XwnMctEBczM3jP3RMvehnl1QBpkLMK0GuFs2uL_cGD1zgtPGZR-4sQP0YNzUOdXixhKe2tSb_Z2bGe38G=w2356-h1766-no?.jpg" alt="Flechtwerkscheune Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-Museumsanlage-Osterholz-Scharmbeck2" class="wp-caption-text">Flechtwerkscheune</figcaption></figure>Die mindestens 200 Jahre alte <strong>Flechtwerkscheune</strong> wurde dem Museum 1965 von Diedrich Wohltmann aus Pennigbüttel gestiftet. Der Fachwerkbau mit dem <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gefach">Gefach</a> aus Eichenstäben und geflochtenen Weidenzweigen spielt übrigens <a href="http://www.teufelsmoor.eu/politik/flechtwerkscheune-in-der-museumsanlage/">in einer unheimlichen Geschichte</a> aus den Nachkriegstagen 1945 eine Nebenrolle. </p>
<p>Das alte <strong>Backhaus</strong> wurde 1966 von Hinrich Jagels aus Pennigbüttel-Wiste gestiftet. Es beherbergt Backstube und Steinofen und war in vielen Moordörfern Kommunikationszentrum für die Dorfbewohner.</p>
<p>Die Gebäudereihe des <strong>Norddeutschen Vogelmuseums</strong> (<a href="http://www.vogelmuseum.info/">Webseite</a>) wurde zwischen 1973 und 1989 in mehreren Schritten an das Findorffhaus angebaut. Auf einer Gesamtfläche von über 800 m<sup>2</sup> sind mehr als 450 ausgestopfte Exemplare von über 220 mitteleuropäischen Vogelarten ausgestellt, in Jahrzehnten liebevoll zusammengestellt vom Augenarzt und Hobby-Vogelkundler Dr. Walther Baumeister. Attraktion sind zwei große <a href="http://vogelmuseum.com/dioramen/">Dioramen</a> mit der Vogelwelt aus Hammeniederung und Wattenmeer. </p>
<p>Das reetgedeckte <strong>Niedersächsische Bauernhaus</strong> der Familie Schröder wurde 1701 in Scharmbeckstotel errichtet und musste dort 1976 einer Straße weichen. 1978 wurde es im Museum wieder aufgebaut und enthält bäuerliche Einrichtungen und Geräte des 18. und 19. Jahrhunderts.</p>
<p>Die 1984 als <strong>Mitmachmuseum</strong> auf dem Gelände errichtete ehemalige Hofscheune aus Ohlenstedt-Bilohe wurde um 1800 gebaut und um 1906 auf das Doppelte verlängert.</p>
<p>Das <strong>Museum für Schifffahrt und Torfabbau</strong> liegt etwas außerhalb des eigentlichen Geländes. Dort wurde 1984 eine 20 m lange „Torfschute“ aufgestellt, die bei der Freilegung des verlandeten Torfkanals bei Bargschütt ans Tageslicht kam. Die vermutlich in den 1920er-Jahren gesunkene Schute wurde teilweise restauriert und viele Jahre in einem Tauchbecken konserviert. 1985 wurde um sie herum die ehemalige Scheune einer Ritterhuder Hofanlage wiederaufgebaut.</p>
<h2>3. Die Ära der Kulturstiftung</h2>
<p>Vor dem Hintergrund eines Haushaltsdefizits von über 1 Mio. DM und eines Sanierungsstaus an den Museumsgebäuden gründeten der Landkreis Osterholz und die damalige Kreissparkasse Osterholz 1999 die <em>Kulturstiftung Landkreis Osterholz</em>. Als gemeinnützige Stiftung öffentlichen Rechts übernahm sie acht von 14 Mitarbeitern des Kreiskulturamtes und fortan die Trägerschaft für die Große Kunstschau mit dem Cafe in Worpswede und das Ensemble in Osterholz-Scharmbeck, jetzt unter dem Namen <em>Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck</em>. Man versprach sich davon bessere Bedingungen für das Einwerben von Spenden und eine effizientere Betriebsführung.  Anfang 2000 spendete die Kreissparkasse der Stiftung noch 1 Mio. DM, musste aber kurz darauf in Folge geänderter Bankengesetze von eigentlich geplanten regelmäßigen Ausschüttungen Abstand nehmen. Seither leidet die Stiftung unter einer &bdquo;strategischen Unterfinanzierung&rdquo;, die eigentlich geplante Rücklagen für Reparaturen und Instandhaltung verhinderte. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 03.12.2015)</small> </p>
<h3>3.1. Besucherzahlen</h3>
<p><figure id="Museumsanlage_Osterholz-Scharmbeck3" aria-describedby="caption-Museumsanlage-Osterholz-Scharmbeck3" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/qq3um3Cr77hC9_VjuDvUGVau_MzXXihuZZpE71JKwInVWtRHr94jzFDKEdUev3ocoHLvhu6Ymiq1CK3e8kD9zSEckTRxnGZioWUMXGhUP3L411Qkqj6KSEkhg-UynNQKCyKOgUs9iqOYwf5fF_jsKGcyF2FWlpeOedqCxbK69ZClL8j_uUSRnRybn8pEpqD12xi31vjrhU0W8yiGg5m08-0m4qgN7xGiLpVklH-7zxlTgEMRk5mMX5PjKQjKPI4-6CkXTJBCbAu76no7Ri2dXlEF27FF4siKG_DCWlJKjdIg1pm4RQL5I_3PRp04dmWHhINQ8klAQNhJviuO_PS6eagPwATvz6TKC9ukU8as6C_8uUne9le6PQaZt2ix5gEsRRpVtYN7DbZRkMGkX7-7lvad8ackV12VcZZhkPSI8j37E576o6v4s6yHTuVGs5kj1_gGf1qtrOIbpFrdosLgFc3jf7C8DAScmLBKLg4dRr1dAwAKlTDScvSumBgoXCo8DkhpK_UejMqcUJFtenvoPq2bwnTFLHZEFdXaczP5EoHwZF7IpWXtMtmedpDBwpZ1MdjdHgJMUr0yS-R9nvxDUDlXnogBTbo3meJC_2LnGtGpZDwaago6IOhHHLsXV-db6q7xEIMVDE88KEsKySfZh8Z2qA=w1688-h1094-no?.png" alt="Besucherzahlen Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-Museumsanlage-Osterholz-Scharmbeck3" class="wp-caption-text">Besucherzahlen<br /><small>(Quellen: Osterholzer Kreisblatt 2007-2010, Machbarkeitsstudie 2018, Haushaltsplanentwurf 2019)</small></figcaption></figure>Seit 2007 hat die Museumsanlage mit abnehmenden Besucherzahlen zu kämpfen. Ein &bdquo;Ausreißer&rdquo; im Jahr 2013 war dem Sondereffekt des einmaligen <em>Familientages</em> im Mai 2013 geschuldet. Er alleine zog über 2.500 Besuchern an, wurde aber auch von 14 Firmen, Institutionen und Vereinen in Kooperation mit dem Museum organisiert. </p>
<p>Eintritt zahlende Besucher machten insgesamt etwa 40 % aus (25 % Erwachsene, 15 % Kinder), im Schnitt zuletzt 22 Besucher pro Öffnungstag. Bei Großveranstaltungen wie Kunsthandwerker-, Antik- und Trödelmarkt oder dem Familientag ist der Eintritt frei.</p>
<h3>3.2. Zunehmende Kontroversen</h3>
<p>Vor dem Hintergrund sinkenden Besucherinteresses und zunehmender Finanzprobleme entspann sich im Laufe des 21. Jh. eine zunehmend öffentlich ausgetragene Diskussion zwischen Kulturstiftung, Landkreis, Förderverein und Erbengemeinschaft Dr. Baumeister. Sie dreht sich um Zukunft und Ausrichtung der Museumsanlage und wird in den letzten Jahren zunehmend emotional geführt.</p>
<p>Der gemeinnützige Förderverein besteht seit 1994 und will &bdquo;das Norddeutsche Vogelmuseum (Sammlung Dr. Baumeister) und die heimatkundlichen Museen in Osterholz-Scharmbeck&rdquo; fördern. Die Erben von Dr. Baumeister &bdquo;fühlen sich dem mit Elan und Kompetenz geschaffenen Lebenswerk ihrer Eltern verpflichtet, um das Vogelmuseum auch in Zukunft zu pflegen und weiterzuentwickeln.&rdquo; <small>(Quelle: <a href="http://vogelmuseum.com/geschichte/">Webseite Vogelmuseum</a>)</small> Sie haben der Kulturstiftung die Vogelsammlung als dauernde Leihgabe zur Verfügung gestellt, um sein Lebenswerk zu erhalten. </p>
<p>2005 erhoffte sich der Förderverein durch Herausgabe des Buches <em>Faszination und Vielfalt der Vogelwelt Mitteleuropas &#8211; Das Norddeutsche Vogelmuseum Sammlung Dr. Walther Baumeister</em> (Autor Dr. Christoph Hinkelmann) &bdquo;einen Schub für das Vogelmuseum&rdquo;. Als Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums stellte Karl-Heinz Marg auf der Jahresversammlung des Fördervereins Ende 2006 fest: &bdquo;Mit angestaubten Präsentationen und schlichten Informationstafeln lassen sich keine neuen Besucher gewinnen&rdquo;. Er setzte sich für eine &bdquo;Große Lösung&rdquo; mit aufwändiger 3-D-Präsentation im Vogelmuseum ein, sofern dafür EU-Fördermittel zu gewinnen wären. Sollte es mit der Förderung nicht klappen, wäre es &bdquo;vorerst vorbei mit dem Optimismus&rdquo;. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 29.11.2006)</small> Und ein Jahr später: &bdquo;Wir können Museen nicht mehr führen wie gestern und vorgestern&rdquo;, nach Ansicht von Marg würden die Besucherzahlen der Museumsanlage nur verwaltet. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 12.12.2007)</small></p>
<p>2010 verursachte die Museumsanlage bei der Kulturstiftung nach Vollkostenrechnung ein jährliches Defizit von knapp 200.000 €. Das entsprach knapp der Hälfte des vom Landkreis an die Kulturstiftung gezahlten Defizitausgleichs. Der damalige Landrat Jörg Mielke im Kreisentwicklungsausschuss: &bdquo;Der Hauptdefiziterbringer für die Kulturstiftung ist die Museumsanlage&rdquo;, erfolgreiche Veranstaltungen wie der Kunsthandwerkermarkt oder andere besondere Ereignisse könnten nicht darüber hinweg täuschen, dass in der Museumsanlage im Schnitt so gut wie gar nichts los sei. Der Landkreis sah auf Grund der geringen Besucherzahlen keinen nennenswert positiven Effekt für das Regionalmanagement und die regionale Wertschöpfung. </p>
<p>Mitte 2010 stellte das auf Ausstellungen spezialisierte Beratungsunternehmen <a href="http://impuls-design.de">Impuls-Design</a> die Ergebnisse seiner Machbarkeitsstudie vor, die der Landkreis für rund 50.000 Euro in Auftrag gegeben hatte. Sie empfahlen Investitionen in Höhe von knapp 3.6 Mio Euro, eine Fokussierung auf die Teufelsmoor-Saga und sahen dafür ein Besucherpotenzial von 35.000 pro Jahr. Die Prognosen hinsichtlich Besucherzahl und resultierender Einnahmen wurden jedoch von Verwaltung und Politik als wenig realistisch eingeschätzt und es gelang nicht, auf dieser Basis Fördermittel einzuwerben.</p>
<p>2013 stellte die Kulturstiftung den Antrag, der Landkreis möge die Museumsanlage zurücknehmen, was von diesem aber abgelehnt wurde. Im Februar 2017 gab die Kulturstiftung dann die Schließung der Anlage bekannt. Bei einem jährlichen Minus von 120.000 Euro sei mittlerweile ein Gesamtdefizit von 330.000 Euro aufgelaufen. Man müsse deshalb &bdquo;die Reißleine ziehen&rdquo;, um eine Insolvenz der Stiftung zu verhindern. Mit der <em>Teufelsmoor-Saga</em> habe man ein Konzept für die Anlage vorgestellt, deren Aussichten mittels einer Machbarkeitsstudie hätte geprüft werden sollen. Die Beauftragung dieser Studie sei &bdquo;an unterschiedlichen Gesprächskulturen&rdquo; seitens des Landkreises auf der einen Seite und der Baumeister-Erben als Eigentümer der Vogelpräparate auf der anderen Seite gescheitert. Der Vertrag über die Leihgabe sei wegen „fehlender Mitwirkung der Familie Baumeister an der Weiterentwicklung und Neukonzeption der Museumsanlage“ gekündigt worden. <small>(Quelle: Osterholzer Anzeiger 10.02.2017)</small>   </p>
<p>Die Baumeister-Erben warfen der Kulturstiftung vor, sie habe im Vergleich zu den Museen in Worpswede nicht genügend Aufwand in die Osterholzer Museumsanlage gesteckt, sie sei &bdquo;stillgeschwiegen worden&rdquo;. <small>(Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1Zgq5rzXtHI">buten un binnen 09.03.2017</a>)</small> Das Museum in seiner jetzigen Form sei „angestaubt“ und „nicht mehr zeitgemäß“. Sie präsentierten ein eigenes Konzept, dass unter anderem Gastronomie, erweiterte Öffnungszeiten, modernere Ausstattung mit Audioguides und Touchscreen-Monitoren sowie hauptamtliche Fachkräfte vorsah. Aus Sicht der Kulturstiftung mangelte es dem Konzept an Finanzierungsvorschlägen. „Zahlen stehen da ja gar nicht drin“, so deren Kuratoriumsvorsitzender Herrmann. Im Haushaltsjahr 2017 musste der Landkreis zusätzlich zu den alljährlichen 400.000 Euro weitere 330.000 Euro als Defizitausgleich für die Kulturstiftung einbringen. Zum Vergleich: die Betriebszuschüsse an die Bildungsstätte Bredbeck beliefen sich auf 240.000, an die Kreismusikschule auf 168.000 und an die Erwachsenenbildung auf 41.000 Euro.</p>
<h2>4. Aktueller Stand</h2>
<h3>4.1. Gutachten 2018</h3>
<p><figure id="Museumsanlage_Osterholz-Scharmbeck4" aria-describedby="caption-Museumsanlage-Osterholz-Scharmbeck4" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/g8oECiY5o99il3c0ybrH6ENYQdDLBH80nM46wpRGcpcrLTM7UkDrE43C5S_ZGdE5IgY0104TOaHWz899QN79Z8uE4wFSnonxXXwJkxt7BHk8hkzhcTnUSbwHLAvjya4LA8FLX7MSl5Fto1-mrcY6VHH4d92L0lLZ2oDJWqaTsQEpXZaKnj7VdQnWZmiX_8NlgG_UXfu8Ryaeq6xoasI8l64DJ-k7zr1ukPalAFBxTTi0Ty7q7IJJ_rsljp-Yvpvgv_9NgNgzmKTO7emB5CQwZsnWJG-KqdGgw38pIAuAfS50wDwEjKmY97Sj-UlmgYI3aThw99oeg5Y4W1B9jzk0ahsNzx6gNh8BwRieeJdxtSOxeB-hi-vQXwVROby0iDe-kUTkPSL0A1nkT2iKfuV3YIWhEgWgndm__iaDTkOb6f4Fa42nrz6G1_5P6_-03deIbRm829l4rpvGAAP7Q5SqZHvpEd9BsfjDDw8RwVLY-lS8U4PtowRjU-zHF4p5RJx-8l7pXenMwzCM481HBQ5U1SFrToYTXNJHZPn5Gxt8wuVaipCbgwAqaTyuGwTt1NaLPRV0IjVpTa1rr4Px6tofMSUBNjPzoVKTcee1DNgVQSv0iL4BOicYAB1RcGkUb3eVQiwLtSyc2ee1gS3Y5cQnQnKgOw=w2282-h1656-no?.jpg" alt="Machbarkeitsstudie"><figcaption id="caption-Museumsanlage-Osterholz-Scharmbeck4" class="wp-caption-text">Machbarkeitsstudie 2018</figcaption></figure>Anfang 2018 stellten die Berater <a href="https://www.erlebniskontor.com">Erlebniskontor</a>/<a href="http://www.thomas-beisse.de">Thomas Beiße</a> die Ergebnisse einer zweiten Machbarkeitsstudie vor, die unter Einbeziehung von Kreisverwaltung, Stiftung, Verein und Familie Dr. Baumeister erstellt worden war. Sie stellten ein Konzept <em>&bdquo;Findorff &#038; Vögel &#038; Hammeniederung&rdquo;</em> mit einer deutlich reduzierten Zahl von Exponaten und einer Storyline vor. Sie skizzierten dabei (im Vgl. zur &bdquo;Großen Lösung&rdquo; des Gutachtens von 2010) eine &bdquo;Kleine Lösung&rdquo; und eine &bdquo;Mittlere Lösung&rdquo;. Die Kosten für die sog. kleine Lösung hatten sie inkl. Sanierung des Findorffhauses auf rund 3.6 Mio Euro geschätzt, für die große Lösung mit Neubau auf dem Areal des ehemaligen OKD-Hauses auf ca. 5.0 Mio Euro. Für beide Lösungen gleichermaßen rechnen die Gutachter mit 15.000 Besuchern und 250.000 Euro Subventionsbedarf pro Jahr.</p>
<h3>4.2. Kreistagsbeschluss September 2018</h3>
<p>Die Landkreisverwaltung rechnete nach und ergänzte Kosten für die projektierte Verlagerung des Heimatmuseums aus dem Findorff-Haus in das Niedersächsische Bauernhaus, die Verlagerung des Museums für Schifffahrt und Torf sowie die Schaffung von Parkplätzen. Sie kam auf einmalige Investitionskosten von mindestens 6,7 Mio Euro für die sog. mittlere Lösung. Mit Zins und Tilgung wurde so eine langfristige Haushaltsbelastung in Höhe von über 600.000 € jährlich ermittelt. Dieser Variante A wurden eine Variante B (Schließung und wirtschaftliche Verwertung) und, sozusagen als Kompromisslösung, eine Variante C (Erhalt und Sanierung mit Betrieb durch den Förderverein) gegenübergestellt. Landrat Bernd Lütjen empfahl dem Kreistag die Variante C, bei mangelnder Zustimmung sonst Variante B.</p>
<p>Der Kreistag stimmte im September 2018 mehrheitlich für die Variante C und die Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel im Planentwurf 2019. Die Variante C sieht vor, das Findorff-Haus denkmalgerecht zu sanieren, aus Kostengründen aber von weiteren Modernisierungen oder Erweiterungen der Anlage abzusehen. Nach der Sanierung sollen Weiterbetrieb der Museumsanlage und Grundstückspflege durch den Förderverein erfolgen, der dafür einen pauschalen jährlichen Zuschuss von 100.000 € (bislang im Notbetrieb 50.000 €) erhält. Der Landkreis trägt außerdem die gebäudebezogenen Fixkosten für Energie, Versicherung, Bauunterhaltung usw. in Höhe von ca. 80.000 € jährlich. Inkl. Tilgung und Zinsen wird mit einer jährlichen Belastung des Kreishaushaltes in Höhe von ca. 300.000 € gerechnet. Sollte der Bund die Sanierung in voller Höhe (50 % der Kosten) anerkennen und fördern, könnte sich dieser Betrag auf ca. 240.000 € reduzieren.</p>
<p>Mit dem Förderverein müssen jetzt die genauen Modalitäten einer Vereinbarung über jährlichen Zuschuss, Laufzeit und Kündigungsrechte vereinbart und abschließend vom Kreisausschuss beschlossen werden. Planung und notwendige Gespräche sollen 2019 abgeschlossen werden, um 2020 mit konkreten Maßnahmen beginnen zu können.</p>
<h2>Kommentar</h2>
<p>Wo ist die Grenze zwischen staatlich subventioniertem Kulturgut und Sammelleidenschaft von Liebhabern? Wer entscheidet über den kulturellen Wert und den Nutzen einer Sammlung von historischen Gegenstände oder präparierten Tierleichen? Schwierige Fragen &#8230; und fast alle Antworten sind hochgradig subjektiv. Sobald eine solche Sammlung aber unter der Überschrift &bdquo;Kultur&rdquo; mit öffentlichen Geldern subventioniert werden soll, kommt man nicht umhin, sich mit ihrer Notwendigkeit und ihrem Nutzen auseinanderzusetzen. </p>
<p>Hinsichtlich der Exponate in der Museumsanlage gehen die Meinungen auseinander. Stichwort Vogelmuseum: Der nach eigenen Angaben quasi mit der Vogelsammlung aufgewachsene Biologe Dr. Hinkelmann sieht im Vogelmuseum &bdquo;das einzige Alleinstellungsmerkmal der Museumsanlage&rdquo; und fordert in einer von den Baumeister-Erben initiierten Konzeptskizze, &bdquo;dass der Zukunft des Norddeutschen Vogelmuseums in der Museumsanlage eine besondere Aufmerksamkeit zukommen muss.&rdquo; Das vom Landkreis befragte <a href="https://www.arl-lg.niedersachsen.de/startseite/">Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg</a> hingegen urteilt so: An einem Standort zwischen Weltvogelpark Walsrode und Weltnaturerbe Wattenmeer kann sich eine Vogelsammlung, die lediglich Präparate umfasst, gegenüber hoch attraktiven Konkurrenzangeboten mit lebendigen Tieren nicht durchsetzen. Am Thema Natur interessierte Gäste erleben die Natur lieber mit allen Sinnen selbst, anstatt in geschlossenen Räumen mehr über sie zu erfahren. </p>
<p>Auch wenn ich es sehr bedaure, so bleibt es doch eine Tatsache, dass immer weniger Menschen an den Exponaten der Museumsanlage interessiert sind. Zusätzliche Angebote wie Konzerte, Trödel- und Antikmärkte steigern die Besucherzahl, fördern den Zweck als Museum aber nur begrenzt. Ein Erlebnis-&bdquo;Museum&rdquo; mit Touchscreens, 3-D-Animationen und Gastronomie würde das Interesse sicher steigern. Dafür allerdings bedürfte es kaum noch der jetzigen Ausstellungsstücke. Nicht umsonst findet man im besucherstärksten Bremer Museum, dem <a href="http://dah-bremerhaven.de">Deutschen Auswandererhaus</a> in Bremerhaven, nur wenige tatsächlich historische Stücke. Das Meiste ist reproduziert oder gänzlich nachgebaut fast wie in der Disneyworld. Reine Sammlungen von Gegenständen und/oder Informationen werden es immer schwerer haben, wenn es sich nicht um die &bdquo;ganz große Kunst&rdquo; handelt. Es ist zu erwarten, dass viele traditionelle &bdquo;Besichtigungsmuseen&rdquo; ein ähnliches Schicksal erleiden werden wie gedruckte Enzyklopädien. Zur Recherche und Anschauung haben Google, Wikipedia und Youtube ihnen schon heute den Rang abgelaufen und jede nachrückende Generation wird diesen Trend beschleunigen.</p>
<p>Ich nehme deshalb an, dass das jetzt getroffene Arrangement den Exponaten leider keine längerfristige Zukunft bescheren wird. Die &bdquo;Variante C&rdquo; getaufte Kompromissformel mag notwendig und sinnvoll sein, um den hochengagierten ehrenamtlichen Museumsförderern Respekt zu zollen. Sie hilft auch mit Sicherheit, das parkähnliche Grundstück und das sog. Mitmachmuseum als Versammlungs- und Veranstaltungszentrum noch einige Jahre nutzen zu können. Sie wird aber nicht zu einem vermehrten Interesse an den Ausstellungsstücken führen. Ob die jetzt projektierten 300.000 Euro jährlicher Haushaltsmittel dann auch langfristig zu rechtfertigen sind, wird an einem anderen Tag zu entscheiden sein. </p>
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		<title>Findorffhaus</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 17:48:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
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		<category><![CDATA[1960]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Findorffhaus in Osterholz-Scharmbeck ist das letzte erhaltene Gebäude auf dem ehemaligen Wirtschaftshof des Osterholzer Klosters. Bis in die Mitte des 17. Jahrh. war es Amtshaus des Klostervogts. In jener Zeit befand sich auf dem Gelände auch die Zehntscheune, in der das Kloster die Naturalsteuer der abgabepflichtigen Bauern lagerte. Seinen heutigen Namen verdankt das Findorffhaus &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/findorffhaus/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Findorffhaus“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Findorffhaus" aria-describedby="caption-Findorffhaus" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/ug6D7hgj9o10ycFUAst_T0x74ZR6dlpAZTGQda0a8gw2CF4cyV4PPJRcEjxFiOP85gXbWWNis5GhlfFoOdgEXdKeHfqNYj2dDUe5vLI3Ef05WKrPfFCrF5W3e7p3-zDpMP16T2mNjkNFo5Q1FOCjIjq3q4RHM1C-pZT5ceZzniaPe95k30_e-61_iMuGzi8sWn9Vc7VuhsQKN-zTUiGlIIlkynhmNT3pw6jH7y1DG2QpD9E3acdrwVW62EPzhZfnfAiFZbdnDVTM0wBC6rENtTd1tJog6vIuRmOoxCy-WA4uvGwWRPGSAGdDty4Sbtox8Ttn1Mlvt6z1RQLMKxfK5LUqwamsPfzHD7uMKXW6EmwgGt5M5e4YqffYd1UygCXbZRbIVOIT9-n5qEhOPzFSwG3Wfdud1IWCXgn9RvCr7jMeQNSm21IO0w8KU11ijZtNqDbKcloHSWY-wfXS4zkLO3AnT9Y_AXM0a9g_oD4fKgmzyKgnPPMDuC0z4ocXn6kW9bL2FFg2-bOW03I3UT-hBTBlzVDMYAL7tYRERr6ktlw_dNOyqxONamCwJm9WH_fjm3ZtCFIgvjpBbrti_FDjQgYeXU7X01E_9jcxClTZzWpD3Ihfx2GZIeHgtaV_gzl-=w2048-h1365-no?.jpg" alt="Findorffhaus in Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-Findorffhaus" class="wp-caption-text">Findorffhaus in Osterholz-Scharmbeck</figcaption></figure>Das <strong>Findorffhaus</strong> in Osterholz-Scharmbeck ist das letzte erhaltene Gebäude auf dem ehemaligen Wirtschaftshof des <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/kloster-osterholz/">Osterholzer Klosters</a>. Bis in die Mitte des 17. Jahrh. war es Amtshaus des Klostervogts. In jener Zeit befand sich auf dem Gelände auch die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zehntscheune">Zehntscheune</a>, in der das Kloster die Naturalsteuer der abgabepflichtigen Bauern lagerte. Seinen heutigen Namen verdankt das Findorffhaus dem später zum Moorkommissar ernannten <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=552">Jürgen Christian Findorff</a> (1720-1792), der es 1753 erweitern ließ und zu seinem Amtssitz machte. </p>
<p>Später war es Amtssitz der Osterholzer Amtsrichter und in den 1950er-Jahren Sitz des Landkreis-Sozialamtes. Aus dieser Zeit datieren auch Pläne der Bezirksregierung, das Gebäude abzureißen und durch einen nüchternen Betonzweckbau für das Gesundheitsamt zu ersetzen. <small>(Quelle: Kurier am Sonntag 28.7.91)</small></p>
<p>Stattdessen aber wurde das Findorffhaus 1960 dem Osterholzer Heimatverein als <em>Kreisheimatmuseum</em> zur Verfügung gestellt. Nach einer schrittweisen Erweiterung wurden daraus 1989 die <em>Museen des Landkreises</em> und 1991 die <em><a href="http://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/museumsanlage-ohz/">Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck</a></em>. Das Findorffhaus als Zentrum dieser Anlage beherbergt den Haupteingang und Ausstellungstücke der bürgerlichen Wohnkultur und der Industriegeschichte der Region. Alte Handwerksberufe und die für Osterholz und Scharmbeck wichtige  Zigarrenmacher- und Tuchmacherzunft werden hier vorgestellt. In einem späteren Anbau ist das <a href="http://vogelmuseum.com/">Norddeutsche Vogelmuseum</a> untergebracht.</p>
<p>1989-91 waren umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig, weil das Fundament des Zwei-Ständerhauses abzusacken drohte, Balken im Dachgeschoss angebrochen und die Kellerdecken morsch waren. Wegen unerwartet schwerer Schäden tragender Holzteile wurde dabei ein „inneres Stahlkorsett“ eingezogen. <small>(Quelle: Kurier am Sonntag 28.7.91)</small></p>
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		<title>AOK-Kreuzung in Osterholz-Scharmbeck</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2016 17:30:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Volksmund heißt die Kreuzung Bahnhofstraße / Bördestraße / Heidkampstraße / Bremer Straße in Osterholz-Scharmbeck oft noch AOK-Kreuzung, obgleich die Namensgeberin AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse) sie bereits 2005 verlassen hat. Immerhin aber feierte die Krankenkasse an der AOK-Kreuzung 1964 ihr 50-jähriges Bestehen, damals noch in dem ehemaligen Wohnhaus re. im Bild. 1968 enstand dann ein Neubau &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/aok-kreuzung-in-osterholz-scharmbeck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„AOK-Kreuzung in Osterholz-Scharmbeck“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="aokkreuzung1" aria-describedby="caption-aokkreuzung1" style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://c8.staticflickr.com/1/269/31763378175_c73ee14fc6.jpg" width="500" height="302" alt="AOK-Kreuzung in Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-aokkreuzung1" class="wp-caption-text">Die AOK-Kreuzung ca. 1930 - Foto: E. Krohn</figcaption></figure>Im Volksmund heißt die Kreuzung Bahnhofstraße / Bördestraße / Heidkampstraße / Bremer Straße in Osterholz-Scharmbeck oft noch <strong>AOK-Kreuzung</strong>, obgleich die Namensgeberin AOK (Allgemeine Ortskrankenkasse) sie bereits 2005 verlassen hat. Immerhin aber feierte die Krankenkasse an der AOK-Kreuzung 1964 ihr 50-jähriges Bestehen, damals noch in dem ehemaligen Wohnhaus re. im Bild. 1968 enstand dann ein Neubau im 60er-Jahre-Stil, der wiederum 2014 abgerissen wurde.</p>
<h6>Verkehrsknoten</h6>
<p>So beschaulich wie auf dem ca. 1930 entstandenen Foto blieb die Kreuzung nicht lange. Die Inbetriebnahme der Hammebrücke bei <a href="https://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/tietjens-hutte/">Tietjens Hütte</a> im Jahr 1938 verschaffte ihr bald den Status eines Verkehrsknotenpunktes. Nicht zuletzt, weil große &#8222;Frequenzbringer&#8220; wie <a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhof-osterholz-scharmbeck/">Bahnhof</a>, <a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholzer-reiswerke/">Reiswerke</a>, <a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/kaufhaus-reuter/">Kaufhaus Reuter</a>, <a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/fahrzeugwerke-fritz-drettmann/">Drettmann-Werke</a> und Landkreis-Verwaltung in unmittelbarer Nähe lagen. Nicht umsonst wurde hier die erste Ampelanlage Osterholz-Scharmbecks installiert, am 25. April 1974 vom damaligen Landrat Walter Schlüter höchstpersönlich in Betrieb genommen. Anfang der 1980er-Jahre berichtete die Lokalpresse regelmäßig über Pläne zur &#8222;Entschärfung&#8220; der stauträchtigen Kreuzung. Unter anderem wurde dabei an eine Verlängerung der Osterholzer Straße direkt zur Heidkampstraße (K9) gedacht. </p>
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		<title>Voland-Villa in Osterholz-Scharmbeck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2016 08:01:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
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					<description><![CDATA[Diese idyllisch anmutende Szene ist seit Jahrzehnten Geschichte. 1981-82 entstand hier die Bahnunterführung, die der damalige Ministerpräsident Ernst Albrecht so &#8222;scheußlich&#8220; fand, als er Osterholz-Scharmbeck 1982 anlässlich des Niedersachsentages besuchte. (Quelle: Menkhoff) Seither ist die zwischen Bahngleisen, Straßenunterführung (Osterholzer Str.) und &#8222;Querspange&#8220; (Am Kleinbahnhof) eingepferchte Voland-Villa kaum noch zu sehen. Nach jahrelangem Leerstand wechselte sie &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/voland-villa-in-osterholz-scharmbeck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Voland-Villa in Osterholz-Scharmbeck“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="volland1" aria-describedby="caption-volland1" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://c1.staticflickr.com/1/650/30953641623_10ff133080_c.jpg" width="800" height="485" alt="Voland-Villa Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-volland1" class="wp-caption-text">Voland-Villa ca. 1930</figcaption></figure>
<p>Diese idyllisch anmutende Szene ist seit Jahrzehnten Geschichte. 1981-82 entstand hier die Bahnunterführung, die der damalige Ministerpräsident Ernst Albrecht so &#8222;scheußlich&#8220; fand, als er Osterholz-Scharmbeck 1982 anlässlich des Niedersachsentages besuchte. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small> Seither ist die zwischen Bahngleisen, Straßenunterführung (<em>Osterholzer Str.</em>) und  &#8222;Querspange&#8220; (<em>Am Kleinbahnhof</em>) eingepferchte <strong>Voland-Villa</strong> kaum noch zu sehen. Nach jahrelangem Leerstand wechselte sie 2009 den Besitzer und wurde mit der Geschichte ihrer aufwändigen Sanierung durch die Familie Raspe 2014 Gegenstand der Serie &#8222;Baudenkmale im Landkreis Osterholz&#8220; im Osterholzer Kreisblatt. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 7.1.2014)</small></p>
<p>Die Bremer Familie Voland hatte das heute denkmalgeschützte Gebäude 1897 als Sommerresidenz im Schweizer Baustil der Jugendstil-Zeit erbaut. Sie hatte Gefallen gefunden an der illustren Sommerfrische rund um das Hohetor (heute Erntefestplatz), wo sich 1864 mit <em>Windhorsts Gasthaus</em> und 1865 mit dem <em>Hotel Bremer Haus</em> sowie dem <em>Hotel Hansa-Haus</em> jeweils mit Sommergärten und Sälen eine regelrechte Partymeile für das vergnügungssuchende Bremer Klientel etabliert hatte. Tausende von Bremer Ausflüglern nutzten die 1862 eröffnete Bahnlinie als für damalige Verhältnisse exzellente Verbindung in’s Grüne.</p>
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		<title>Erntefest Osterholz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2013 05:13:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Festumzug des 146. Osterholzer Erntefestes hat mir gut gefallen. Entweder ich habe in den letzten Jahren nicht richtig aufgepasst, oder es deutet sich tatsächlich ein neuer Trend an: Einige der vor wenigen Jahren noch dominierenden Love-Parade-vom-Lande-Wagen mit S&#8217;Arenal-Sangria-Flair sind auch noch dabei, jetzt aber eher als bunte Beimischung und nicht mehr in so großer &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/allgemein/erntefest-osterholz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Erntefest Osterholz“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Festumzug des 146. <a href="http://www.osterholzer-erntefest.de"><strong>Osterholzer Erntefestes</strong></a> hat mir gut gefallen. Entweder ich habe in den letzten Jahren nicht richtig aufgepasst, oder es deutet sich tatsächlich ein neuer Trend an:<br />
<figure id="erntefest1" aria-describedby="caption-erntefest1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/QfMyz1tptH9tnfMxEeH8v9MTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-XnMqBACCID4/UgkPWkSFRjI/AAAAAAAAbbM/paIjiqAlkjw/s400/20130811erntefest001.jpg" height="267" width="400" /></a><figcaption id="caption-erntefest1" class="wp-caption-text">Neben traditionellen Eindrücken wie den Strohhüten des Festkommitees ...</figcaption></figure><figure id="erntefest2" aria-describedby="caption-erntefest2" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/6XJggY2LnduR3RpN5fwGa9MTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-1En2hvY17ZE/UgkPe0O8fEI/AAAAAAAAbbc/AgGPLWVOfTk/s400/20130811erntefest005.jpg" height="267" width="400" /></a><figcaption id="caption-erntefest2" class="wp-caption-text">gab es auch viel Lässiges zu sehen, wie den Hippie-Bus von Bremen Eins, ...</figcaption></figure><br clear="all"/><br />
<figure id="erntefest3" aria-describedby="caption-erntefest3" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/B8omZNdX6Q1oGOcjsIxB4dMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-Xx1WIIWtuDU/UgkPltrBHiI/AAAAAAAAbbs/9qZWyNB_Z3s/s400/20130811erntefest008.jpg" height="267" width="400" /></a><figcaption id="caption-erntefest3" class="wp-caption-text">den Bel Air für das Theater in OHZ ...</figcaption></figure><figure id="erntefest4" aria-describedby="caption-erntefest4" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/VsAM9ypbsrM0S4qV0v1a_tMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-s1CwUC0rjkk/UgkPqAFnJJI/AAAAAAAAbb0/Zj220aIy-Z0/s400/20130811erntefest009.jpg" height="267" width="400" /></a><figcaption id="caption-erntefest4" class="wp-caption-text">und den Hammer-Bautrupp von Stehnke.</figcaption></figure><br clear="all"/><br />
Einige der vor wenigen Jahren noch dominierenden <em>Love-Parade-vom-Lande-Wagen</em> mit S&#8217;Arenal-Sangria-Flair sind auch noch dabei, jetzt aber eher als bunte Beimischung und nicht mehr in so großer Überzahl. Rührig wie immer gefiel mir die Präsentation lokaler Kindergärten, Sport- und Freizeitvereine. Man spürt, dass ein großer Teil des regen Schaulustigen-Interesses ihnen gilt. Mein Highlight 2013 war die <a href="http://www.stehnke.de">Fa. Stehnke</a>, da wird manch&#8216; männliches Wesen am Straßenrand über eine Umschulung zum Baufacharbeiter sinniert haben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> .</p>
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		<title>Hafen Osterholz-Scharmbeck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 18:45:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hamme]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[OHZ]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Torfkahn]]></category>
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					<description><![CDATA[Der heute nur noch von Privatbooten und Torfkähnen genutzte Hafen in Osterholz-Scharmbeck (mehr Fotos) ist mittlerweile über 240 Jahre alt und war noch bis in die 1930er-Jahre ein viel genutzter Umschlagsplatz im Güterverkehr. Der Hafen entstand 1765-66 unter Federführung von Jürgen Christian Findorff. Die Baukosten für den Hafen und den parallel zum Scharmbecker Damm verlaufenden &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/hafen-osterholz-scharmbeck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Hafen Osterholz-Scharmbeck“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Hafen01" aria-describedby="caption-Hafen01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/oK0jbDVABWNX8CJwXJSjqNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh6.googleusercontent.com/-13cD9OkL76k/Rsx69P6lI1I/AAAAAAAAAws/Ge93CQALHRo/s400/IMG_1001.jpg" height="267" width="400" alt="Hafen Osterholz-Scharmbeck"/></a><figcaption id="caption-Hafen01" class="wp-caption-text">Hafen mit Anlegesteg der Torfkähne und Mühle am Hafen</figcaption></figure>Der heute nur noch von Privatbooten und <a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/hamme/torfkahn">Torfkähnen</a> genutzte <strong>Hafen in <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/osterholz-scharmbeck">Osterholz-Scharmbeck</a></strong> <small>(<a href="https://picasaweb.google.com/moorteufel/Hafen?authuser=0&#038;feat=directlink">mehr Fotos</a>)</small> ist mittlerweile über 240 Jahre alt und war noch bis in die 1930er-Jahre ein viel genutzter Umschlagsplatz im Güterverkehr.<br />
<span id="more-5947"></span><br />
Der Hafen entstand 1765-66 unter Federführung von <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/findorff-jurgen-christian">Jürgen Christian Findorff</a>. Die Baukosten für den Hafen und den parallel zum Scharmbecker Damm verlaufenden <a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/hamme/hafenkanal">Hafenkanal</a> zur Hamme betrugen 23.000 Rth. Unmittelbar am neuen Hafen baute 1769 Steffens die noch heute erhaltene <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/muhle-am-hafen">Mühle</a>.</p>
<p>Nach Aufgabe der Osterholzer Ziegelei um 1870 erfolgte der Transport von Ziegeln und anderem Baumaterial fast ausschließlich auf dem Wasserweg. Die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/osterholzer-reiswerke">Osterholzer Reiswerke</a> nutzten den Hafen zum Abtransport der als Viehfutter genutzten Reisschalen. Zeitweise wurde auch die fertigen Produkte per Schiff versandt, um mit der Bahn günstigere Frachttarife zu verhandeln. Viele der in den <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/frerichs-co">Frerichswerken</a> am Bahnhof produzierten Maschinenteile wurden im Hafen verschifft und die Anfang des 20. Jh. hier in großer Zahl gebauten Raddampfer traten ihre erste Reise in die Bestimmungsländer Afrikas und Südamerikas in Einzelteile zerlegt im Osterholzer Hafen an.</p>
<p>Als der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/hamme/kirchdammgraben">Kirchdammgraben</a> um 1900 zunehmend verschlammte, übernahmen Hafenkanal und Hafen dessen Aufgabe als Hauptverkehrsweg von Worpswede nach Osterholz, bis schließlich 1910 die Kleinbahnlinie, der spätere <a href="http://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/moorexpress/">Moorexpress</a>, in Betrieb genommen wurde. So eröffneten 1904 Heinrich John (Heidkamp 9) und Hr. Kolthoff und 1905 Albert Puff regelmäßige Motorbootverbindungen vom Osterholzer Hafen nach Worpswede. Im Jahr 1905 wurden Hafengebühren für 338 Personenschiffe verzeichnet.</p>
<p>1934 wurden noch 891 Torfkähne (835 Halbhunt- und 56 Dreiviertelhunt-Kähne) im Hafen gezählt, die fast ausschließlich Torf transportierten. 1952 befuhren nur noch 67 Torfschiffe, 94 Sportboote und 36 Motorboote den Hafenkanall, in den 1960er-Jahren wurde gar auf Grund der hohen Unterhaltskosten intensiv über eine Beseitigung von Hafenkanal und Hafen diskutiert. <small>(Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken, 1967)</small></p>
<p>Beide wurden aber erhalten und stellen heute die &#8222;Lebensader&#8220; für die Sportbootschifffahrt (<a href="http://www.segel-club-hamme.de/">Segel-Club Hamme e.V.</a>) rund um den Hafen dar. Auch die wiederbelebten Torfkähne, Leitsymbole der Bemühungen des Landkreises um eine Stärkung des Tourismus in der Region, nutzen den Hafen mit einer 2005 neu errichteten Anlegestelle intensiv.</p>
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		<title>Biogasanlage Osternheide</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/allgemein/biogasanlage-osternheide/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 04:37:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Ende November 2010 produziert die Biogasanlage am Butenpad beim Landwirt Hermann Knoop auf der Osternheide. Sie soll jährlich bis zu 2.3 Mio. m3 Biogas erzeugen. Die Osterholzer Stadtwerke leiten das Gas über eine im September/Oktober verlegte etwa 2 km lange Rohrleitung zu ihrem Blockheizkraftwerk am Allwetterbad, das von Erd- auf Biogas umgerüstet wurde und &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/allgemein/biogasanlage-osternheide/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Biogasanlage Osternheide“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="biogas01" aria-describedby="caption-biogas01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/SfxHKO4UCWDp2T4P5HNtE9MTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-4fn9PGVbpME/UI0t00ao30I/AAAAAAAAZR4/FA4P4XyDnok/s400/20121007Ueb024.jpg" height="267" width="400" /></a><figcaption id="caption-biogas01" class="wp-caption-text">2012 als Szenario einer Übung von Feuerwehr und Rettungsdienst</figcaption></figure>Seit Ende November 2010 produziert die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Biogasanlage">Biogasanlage</a> am <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/butenpad/">Butenpad</a> beim Landwirt Hermann Knoop auf der Osternheide. Sie soll jährlich bis zu 2.3 Mio. m<sup>3</sup> Biogas erzeugen. Die <a href="http://www.osterholzer-stadtwerke.de/verantwortung/regenerative-energien/biogasanlage/">Osterholzer Stadtwerke</a> leiten das Gas über eine im September/Oktober verlegte etwa 2 km lange Rohrleitung zu ihrem Blockheizkraftwerk am Allwetterbad, das von Erd- auf Biogas umgerüstet wurde und bis zu 4 Mio. kwh Strom und bis zu 3 Mio. kwh Wärme im Jahr erzeugen soll.<br />
<span id="more-3848"></span><br />
Für das Projekt investierten die Stadtwerke ca. € 1.2 Mio., Knoop ca. € 1.7-1.8 Mio.. Der Strom soll in das örtliche Netz eingespeist werden und so einen &#8222;Beitrag zur dezentralen und ökologischen Energieerzeugung&#8220; (Stadtwerke) leisten, die Wärme wird für Allwetterbad, Gymnasium und <em>Lernhaus im Campus</em> (Haupt- und Realschule) verwendet. Die Abfälle der Biogasanlage (Gärreste) werden auf den Grundstücken der anliefernden Landwirte (Knoop und Maschinenring-Mitglieder) aufgebracht. Für die An- und Abtransporte ist ein neuer Weg hinter dem Bahndamm entlang der ehemaligen Handelsgold-Fabrik angelegt worden.</p>
<p>Die Anlage verarbeitet täglich 20 Kubikmeter Gülle, 15-16 t Mais-Silage, 3 t Mist und etwa 1 t Futterreste, die Silagelager der Anlage sollen einmal jährlich zur Erntezeit aufgefüllt werden. Dies nahm 2010 nach Angaben Knoops 6 Tage in Anspruch, zukünftig soll es in 3-4 Tagen erledigt sein. Rein rechnerisch müssten dann ca. 5.700 t Silage angeliefert werden, also etwa 1.500 t täglich.</p>
<p>Bereits Ende 2010 wurden Beschwerden von Anwohnern laut, die über unzumutbare Lärm- und Verkehrsbelästigungen im Bereich Pennigbütteler Straße, Rübhofstraße und Bremer Straße zwischen dem 15. und 23. Oktober klagten. Als sie diese im April 2011 beim Landkreis vortrugen, wurde über Verhandlungen zwischen Stadtvertretern, Landkreismitarbeitern, Polizei und Knoop berichtet, die Maistransporte künftig über die Ortsumgehung (B 74) zu leiten. Dazu jedoch sei eine Sondergenehmigung des Landes Niedersachsen für die Nutzung durch Fahrzeuge mit weniger als 60 km/h erforderlich.</p>
<p><small>(Quellen: <a href="http://www.osterholzer-stadtwerke.de/verantwortung/regenerative-energien/biogasanlage/">Osterholzer Stadtwerke</a> und Osterholzer Kreisblatt 29.9., 9.12.2010 und 6.4.2011)</small></p>
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		<item>
		<title>Bahnhofstr. 02-08</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-2-8/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 05:14:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnhofstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
		<category><![CDATA[1956]]></category>
		<category><![CDATA[1961]]></category>
		<category><![CDATA[BBS]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsschule]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter der Adresse Bahnhofstr. 2-8 ist am südöstlichen Beginn der Bahnhofstr. (Ecke Bördestr., sog. &#8222;AOK-Kreuzung&#8220;) ein Standort der Berufsbildenden Schulen (BBS) Osterholz zu finden. 1956 wurde die Haushaltungsschule als Teil der Kreisberufsschule in Betrieb genommen. 1961 wurde die Kreisberufsschule eingeweiht. Quelle: Menkhoff Ende 2010 wurde über Pläne des Landkreises Osterholz berichtet, die Außenstelle der BBS &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-2-8/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bahnhofstr. 02-08“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter der Adresse Bahnhofstr. 2-8 ist am südöstlichen Beginn der Bahnhofstr. (Ecke Bördestr., sog. &#8222;AOK-Kreuzung&#8220;) ein Standort der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/berufsbildende-schulen-ohz/">Berufsbildenden Schulen (BBS) Osterholz</a> zu finden.</p>
<p>1956 wurde die Haushaltungsschule als Teil der Kreisberufsschule in Betrieb genommen. 1961 wurde die Kreisberufsschule eingeweiht. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small></p>
<p>Ende 2010 wurde über Pläne des Landkreises Osterholz berichtet, die Außenstelle der BBS aus wirtschaftlichen Gründen zu Gunsten eines Neubaus am Hauptstandort aufzugeben. Während für eine Sanierung des Komplexes etwa 7.7 Mio € aufgebracht werden müssten, sei ein Neubau mit geschätzten 6 Mio € günstiger, so der Landkreis. Entsprechende Planungskosten wurden für 2012 bereits veranschlagt, dabei sollen alternative Lösungen beleuchtet werden. Einerseits könnte der L-förmige mittlere Gebäudeteil B (Hausnr. 4) erhalten und beispielsweise für Jugendamt, Bildungswerk und Ländliche Erwachsenenbildung genutzt werden, die bislang in der Bremer Str. 35 untergebracht sind. Andererseits sei auch ein Abriss des gesamten Komplexes auf dem 7.900 m² großen Areal mit einer Neubebauung evtl. unter Einbeziehung der seit Mitte 2006 leerstehenden AOK-Immobilie denkbar. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 9.11.2010)</small> </p>
<p>Ende 2012 waren diese Pläne dann erstmal auf Eis gelegt, weil die in Niedersachsen 2013/14 verbindlich einzuführenden Inklusionsschulen Unsicherheit über die weitere Nutzung der Pestalozzischule erzeugt hatten. Da die BBS dort zukünftig Räume wird nutzen können, besteht Unklarheit über deren zusätzlichen Raumbedarf. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 31.12.2012)</small></p>
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		<title>Weyerdamm</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/weyerdamm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 06:26:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsmoor]]></category>
		<category><![CDATA[1666]]></category>
		<category><![CDATA[1777]]></category>
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					<description><![CDATA[Weyerdamm, im 18. Jh. auch &#8222;der Weier Damm&#8220;, war etwa 110 Jahre lang eine dem Flecken Osterholz östlich vorgelagerte Moorsiedlung (ehemaliger Standort) noch aus der Zeit vor Jürgen Christian Findorff. Auf Grund immer wieder kehrender Überschwemmungen ihrer Äcker und Höfe gab die Mehrheit der Siedler schließlich auf, demontierte ihre Häuser und baute sie andernorts wieder &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/weyerdamm/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Weyerdamm“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/TsDRQNy0wTvFImh5FsXYAg?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh4.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/S4QLToZp1LI/AAAAAAAAShA/9TlrWy7XAHM/s400/200812Ahrensfelde_0014.jpg" alt="Weyerdamm in Osterholz-Scharmbeck" width="400" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Weyerdamm heute (Blick von Ahrensfelde nach Osterholz)</figcaption></figure>
<p><strong>Weyerdamm</strong>, im 18. Jh. auch <em>&#8222;der Weier Damm&#8220;</em>, war etwa 110 Jahre lang eine dem Flecken Osterholz östlich vorgelagerte Moorsiedlung (<a href="http://maps.google.com/maps/ms?client=safari&amp;oe=UTF-8&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;msid=104701110756881066241.000438074a6421ef36de0&amp;ll=53.226693,8.821249&amp;spn=0.017213,0.049825&amp;t=h&amp;z=15&amp;iwloc=00048033eed7738af77ac">ehemaliger Standort</a>) noch aus der Zeit vor <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/findorff-jurgen-christian/">Jürgen Christian Findorff</a>. Auf Grund immer wieder kehrender Überschwemmungen ihrer Äcker und Höfe gab die Mehrheit der Siedler schließlich auf, demontierte ihre Häuser und baute sie andernorts wieder auf. An die einst wenige Minuten vom Kloster gelegene Moorsiedlung erinnern heute nur noch der letzte von ehemals 19 Höfen und zwei ebenfalls <strong>Weyerdamm</strong> genannte Seitenwege des Ahrensfelder Damms.<br />
<span id="more-3012"></span><br />
Im Jahre 1666, also 18 Jahre nach Ende des 30-jähigen Krieges mit der abschließenden Auflösung des <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/kloster-osterholz/">Klosters Osterholz</a>, haben 11 vermutlich aus Osterholz stammende Siedler begonnen, die Moorniederung unmittelbar östlich von Osterholz urbar zu machen. Dies waren Johann und Carsten Wrieden, Johann Schriever, Johann Dornemann, Jürgen Bötgers, Heinrich Gerken, Gevert Kück, Frerich Segelken, Johann Tietjen, Martin Bötteker und Johann Ahrensfeldt. 1692 waren bereits 12 Höfe registriert, 1698 dann mit 9 Pflugkötnern und 8 Handkötnern (kleineren Hofstellen) insgesamt 17 Höfe. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small></p>
<figure id="attachment_3021" aria-describedby="caption-attachment-3021" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2010/02/Weyerdamm1764.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" class="size-medium wp-image-3021" title="Weyerdamm1764" src="http://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2010/02/Weyerdamm1764-300x221.jpg" alt="Weyerdamm ca. 1764" width="300" height="221" srcset="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2010/02/Weyerdamm1764-300x221.jpg 300w, https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2010/02/Weyerdamm1764-700x517.jpg 700w, https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2010/02/Weyerdamm1764-332x245.jpg 332w, https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2010/02/Weyerdamm1764.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3021" class="wp-caption-text">Siedlung Weyerdamm ca. 1764</figcaption></figure>
<p>1705 war mit 19 Höfen der Gipfel erreicht, in den folgenden 70 Jahren pendelte die Zahl der Höfe zwischen 16 und 17. 1771 und 1774/75 hatten die &#8222;Eingesessenen auf dem sogenannten Weierdam&#8220; dann sehr unter ungewöhnlich heftigen Überschwemmungen der damals vor Hochwasser ungeschützten Hammeniederung zu leiden. Die auch in Hamburg lange in Erinnerung gebliebene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denkmal_für_die_Flut_von_1771">Sturmflut im Sommer 1771</a> vernichtete große Teile ihrer Ernte, im Winter 74/75 mussten sie mit dem gesamten Vieh insgesamt 3-mal für mehrere Wochen in Osterholz, <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/muskau/">Muskau</a> und Ahrensfelde Unterschlupf suchen. <small>(Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken, 1967)</small></p>
<p>Aus einem 1775 an das hannoversche Ministerium gerichteten Schreiben:</p>
<blockquote><p>«Wir sämtliche &#8211; an der Zahl 16 &#8211; Eingesessene auf dem sogenannten Weierdam, im Amte und nahe beim Flecken Osterholtz wohnhafft, besitzen einen Mohr-tractum, der durch die bisherige Cultur so sehr versunken, daß Amtskundiger maßen die letzteren Jahre her unsere Wohn- und Neben-Gebäude samt allen Korn und Garten Früchten durch Überschwemmung zu Grunde gerichtet und besonders im verwichenen Winter wir dadurch zu 3 unterschiedenen Mahlen genöthiget worden, diese gantz inundirte Wohnplätze mit Lebensgefahr auf einige Wochen zu verlassen. Dieses höchst elende Schicksal, welches alljährlich uns wenige Früchte gestattet, aber desto mehr Kosten zur wieder instandsetzung der ruinierten Wohn- und Nebengebäude erfordert, würde in kurtzem unsern Gäntzlichen Untergang veranlaßen, sofern nicht in Zeiten dem Übel dadurch vorgebäuget werden könte, daß solche Wohnstellen mit einem sichern Platze zum Anbau verwechselt würden, und hierzu findet sich in der Nähe auf dem Herrschaftlichen Korn-Felde das lange Hohe Feld genannt, welches nahe bei dem, am Flecken Osterholtz errichteten Neuen Anbau belegen, und gegenwärtig dem Herrn Oberamtmann zur Pacht überlaßen, die bequemste Gelgenheit, wenn Euer Excellences gnädist und Hoch geneigt geruhen wollten, von diesem Kornfeld einem jeden von uns zur Wohnstelle und nöthigen Gartenland etwa 6 Virtel Saht gegen Entrichtung der gehörigen Abgaben zu überlassen.<br />
Wir zweifeln an einer gnädigen Gewährung dieses höchst gedrungenen Gesuchs um so weniger, jemehr das künftige Schicksal so vieler elender Landes Einwohner darauf beruhet, deren Verbesserung Euer Exellences bekanntermaßen bisher Huldreichst sich angelegen seyn lassen und bestehen in solcher unterthänigster Hoffnung mit aller großer Devotion. Euer Exc. Hoch und Hochwohlgeb. ganz unterthänigste Einwohner zum Weierdamm im Amte Osterholz.»</p>
<p><small>(Staatsarchiv Hannover; Des 74 Fach 146 Osterholz Akta 163.<br />
Zitiert nach Segelken J: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967)</small></p></blockquote>
<p>Nachdem die Angaben der Siedler vom Amtmann in Osterholz und der Regierung in Stade bestätigt worden waren, erhielten 11 von ihnen 1777 unter der Ägide des 1771 zum Moorcommissar ernannten <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/findorff-jurgen-christian/">Findorff</a> neue Hofstellen im neu entstehenden Hohenfelde (z. B. Hohenfelder Straße Nr. 22) sowie an der Ahrensfelder Straße (z. B. Nr. 13), der Neuen Straße und im Grünen Grund. So verblieben 1778 am Weyerdamm fünf Höfe, von denen bis 1850 noch drei weitere nach Osterholz umsiedelten. Als vorletzter Weyerdammer verlegte Ludwig Beißner seinen Hof nach einem Hochwasser 1876 zur Ahrensfelder Straße, so dass Diedrich Lütjen mit seinem Hof als Letzter blieb. Er schraubte ihn 1879 höher und hatte 1880/81 dennoch die Hammefluten in seiner Diele. 1967 wurde der letzte Weyerdammer Hof von Karl Frischmuth bewirtschaftet. <small>(Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken, 1967)</small></p>
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		<title>Schule am Klosterplatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 08:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
		<category><![CDATA[1735]]></category>
		<category><![CDATA[1970]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Gebäude wurde 1735 als Amtshaus für das Amt Osterholz errichtet. Es war Amtssitz des Amtmannes (damals Amtmann von Schwanewede, Amtmänner waren die Vorgänger der späteren Landräte). Später diente es als Landratswohnung und schließlich bis zum Bezug der heutigen Landkreisverwaltung im Klosterholz 1968 als Büroraum für die Abt. Wirtschaft/Verkehr (Straßenverkehrsamt) des Landkreises. (Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholz/schule-am-klosterplatz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schule am Klosterplatz“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gebäude wurde 1735 als Amtshaus für das Amt Osterholz errichtet. Es war Amtssitz des Amtmannes (damals Amtmann <em>von Schwanewede</em>, Amtmänner waren die Vorgänger der späteren Landräte). Später diente es als Landratswohnung und schließlich bis zum Bezug der heutigen Landkreisverwaltung im Klosterholz 1968 als Büroraum für die Abt. Wirtschaft/Verkehr (Straßenverkehrsamt) des Landkreises. <small>(Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken, 1967)</small></p>
<p>Abweichend davon wird das Gebäude in der Stadtchronik als ehemaliger Wohnsitz der Äbtissin bezeichnet, danach sei 1735 das &#8222;Amtshaus in der Bördestraße &#8230; (später Nr. 42 und Museumsanlage)&#8220; gebaut worden. <small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I+II, R. Meenkhoff, 2004+2009)</small> Lage, Baustil und Größe des Gebäudes am Klosterplatz sprechen aber gegen die Deutung als Äbtissinnenwohnsitz des 1650 aufgelösten Klosters.  </p>
<p>1970 jedenfalls wurde die Schule für geistig behinderte Kinder (heute <a href="http://www.sakohz.de">Schule am Klosterplatz</a>) eingerichtet. <small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)</small></p>
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		<title>Upmann&#8217;sche Villa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 17:28:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
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					<description><![CDATA[1903 setzten Maurermeister Wilhelm Torbohm und Zimmermeister Heinrich Volger ein zusätzliches Stockwerk auf das Landhaus des Bremer Kaufmanns Upmann. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004) 1936 wurde das Parkgrundstück mit Villa und Hofmeierhaus &#8222;zu günstigen Bedingungen&#8220; von der Stadt gekauft. Die Gebäude wurden an den Reichsarbeitsdienst vermietet. Die Upmann&#8217;sche Villa am Stadtpark &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/upmannsche-villa/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Upmann&#8217;sche Villa“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Upmann1" aria-describedby="caption-Upmann1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="http://lh6.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/RvTnyBaJkeI/AAAAAAAABXo/7tyx4uWk0So/s400/SCAN0122.JPG" alt="Upmann-Villa ca. 1935"><figcaption id="caption-Upmann1" class="wp-caption-text">(aus J. Segelken 'Heimatbuch', 1938)</figcaption></figure>1903 setzten Maurermeister Wilhelm Torbohm und Zimmermeister Heinrich Volger ein zusätzliches Stockwerk auf das Landhaus des Bremer Kaufmanns Upmann. <small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)</small> 1936 wurde das Parkgrundstück mit Villa und Hofmeierhaus &#8222;zu günstigen Bedingungen&#8220; von der Stadt gekauft. Die Gebäude wurden an den Reichsarbeitsdienst vermietet. </p>
<p>Die Upmann&#8217;sche Villa am Stadtpark wurde 1998 vom Landkreis an Susanne Mandt-Rauch verkauft. Mit einem Investitionsvolumen von DM 16 Mio. war auf dem Grundstück von insgesamt 14.277 m² ein Heim für Schwerstpflegefälle geplant. Das Projekt stieß aber auf großen Widerstand in der Bevölkerung, der sich u. a. gegen die geplante hohen Mauer um das Gelände richtete. Eine Bürgerinitiative übergab im März 2000 eine Liste &#8222;Rettet den Stadtpark!&#8220; mit 976 Unterschriften an den Landkreis. Im Juni 2000 wurde der Kaufvertrag schließlich aufgehoben. <small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)</small></p>
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		<title>Altes Kreishaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 05:34:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Damals & Heute]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
		<category><![CDATA[1908]]></category>
		<category><![CDATA[1968]]></category>
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					<description><![CDATA[Das damalige Landratsamt ca. 1937 (aus: J. Segelken &#8222;Heimatbuch&#8220;, 1938) &#8230; und 2008 Das heutige Nebengebäude des Amtsgerichts Osterholz-Scharmbeck in der Rübhofstr. 4 war bis 1968 Sitz des Landkreises Osterholz. Das Gebäude wurde 1907-1908 als Landratsamt (Kreishaus) erbaut. Zuvor war das Kreishaus (bis 1885 Amtsverwaltung) seit 1858 in der 1. Etage des Amtsgerichtes untergebracht. Quelle: &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/damals-heute/altes-kreishaus/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Altes Kreishaus“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table class="ohneRand" style="width:400px; float:left">
<tr class="ohneRand">
<td><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/tEN8U1OUzp3snhhe3Ng_lQ?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh6.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/SX1VkBJAxkI/AAAAAAAAIUM/Kz0fQCMdbDw/s400/1938Heimatbuch_0009a.jpg" /></a></td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td align="center">Das damalige Landratsamt ca. 1937 (aus: J. Segelken &#8222;Heimatbuch&#8220;, 1938)</td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td><a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/KlosterkircheUndUmzu/photo#5095829354910830418"><img decoding="async" width="400" vspace="10" hspace="10" align="left" alt="Amtsgericht OHZ" src="http://lh4.google.de/moorteufel/RrgFzKd3z1I/AAAAAAAAAiM/n7pIgIpXLKc/s400/Amtsgericht.jpg" /></a></td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td align="center">&#8230; und 2008</td>
</tr>
</table>
<p>Das heutige Nebengebäude des <a title="Homepage" href="http://www.amtsgericht-osterholz-scharmbeck.niedersachsen.de/master/C6397234_L20_D0.html">Amtsgerichts Osterholz-Scharmbeck</a> in der Rübhofstr. 4 war bis 1968 Sitz des <a href="http://www.teufelsmoor.eu/allgemein/landkreis-osterholz/">Landkreises Osterholz</a>. Das Gebäude wurde 1907-1908 als Landratsamt  (Kreishaus) erbaut. Zuvor war das Kreishaus (bis 1885 Amtsverwaltung) seit 1858 in der 1. Etage des Amtsgerichtes untergebracht. <small>Quelle: Osterholz-Scharmbeck in alten Ansichten, Band 2</small></p>
<p><small><a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&#038;t=h&#038;om=1&#038;msa=0&#038;msid=104701110756881066241.000438074a6421ef36de0&#038;ll=53.225576,8.813524&#038;spn=0.001432,0.003648&#038;z=18">[Standort]</a> • <a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/KlosterkircheUndUmzu">[mehr Fotos aus der Umgebung]</a></small></p>
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		<title>Parkstift Osterholz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 11:17:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
		<category><![CDATA[Altenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Parkstift]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Parkstift Osterholz (Webseite) ist ein Pflegeheim im Osterholzer Stadtpark unmittelbar am Bahnhof. Es wurde von der Diakonischen Altenhilfe im November 2004 unmittelbar neben der Upmannschen Villa eröffnet. Das Parkstift ist nach dem Modell der Hausgemeinschaften organisiert, bei dem jeweils 12 Bewohner in Einzelzimmern leben und gemeinsam je eine Wohnküche bewirtschaften. Anfang 2009 waren die &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholz/parkstift-osterholz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Parkstift Osterholz“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Parkstift Osterholz</strong> (<a href="http://www.diakonische-altenhilfe.de/Osterholz-Scharmbeck.html">Webseite</a>) ist ein Pflegeheim im Osterholzer Stadtpark unmittelbar am Bahnhof. Es wurde von der <em>Diakonischen Altenhilfe</em> im November 2004 unmittelbar neben der Upmannschen Villa eröffnet.</p>
<p>Das Parkstift ist nach dem Modell der Hausgemeinschaften organisiert, bei dem jeweils 12 Bewohner in Einzelzimmern leben und gemeinsam je eine Wohnküche bewirtschaften. Anfang 2009 waren die 60 Plätze des Heimes voll belegt, das Jahresbugdet 2008 betrug 1.7 Mio €. Neben dem Geschäftsführer Hans Mencke und der Pflegedienstleiterin Susanne Lihsek waren knapp 50 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 27 Pflegerinnen und Pfleger.<br />
<small>Quelle: Osterholzer Kreisblatt 21.2.2009</small></p>
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		<title>Muskau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 14:40:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
		<category><![CDATA[1692]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Muskau (früher auch Moscau oder Klein-Ahrensfelde genannt) war früher ein zum Flecken Osterholz gehörender Ortsteil. Heute erinnert nur noch die Muskaustraße (hier) daran. Ein Haushaltungsbuch aus dem Jahre 1692 listet als Bewohner von &#8222;Klein-Ahrensfeld, ansonsten auch die Moscau genannt&#8220; den Handkötner Joh. Schnibbe und die Brinkkötner Gevert Grimm, Johann Steeneck, Marten Mehrtens, Gevert Schmonsees, &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/muskau/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Muskau“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Muskau</strong> (früher auch <strong>Moscau</strong> oder <strong>Klein-Ahrensfelde</strong> genannt) war früher ein zum Flecken Osterholz gehörender Ortsteil. Heute erinnert nur noch die Muskaustraße (<a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&#038;hl=de&#038;t=k&#038;om=1&#038;msa=0&#038;msid=104701110756881066241.000438074a6421ef36de0&#038;ll=53.229391,8.814114&#038;spn=0.002897,0.006802&#038;z=17">hier</a>) daran.</p>
<p>Ein Haushaltungsbuch aus dem Jahre 1692 listet als Bewohner von &#8222;Klein-Ahrensfeld, ansonsten auch die Moscau genannt&#8220; den Handkötner Joh. Schnibbe und die Brinkkötner Gevert Grimm, Johann Steeneck, Marten Mehrtens, Gevert Schmonsees, Peter Hohorst, Johann Bödeker, Lür Prigge und Henrich Gefken auf. <small>Quelle: J. Segelken <em>Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967</em>. Verl. H. Saade, 1967. </small><br />
<span id="more-696"></span><br />
1813 musste der damals 32-jährige Bauer Karsten Winters aus Muskau vor dem aus Bremen heraneilenden französischen Militär flüchten, nachdem er als einer der Anführer den &#8222;Osterholzer Aufstand&#8220; mit Säbeln, Flinten, Forken und Spaten gegen die französischen Besatzer angezettelt hatte. 1909 betrieb Hinrich Buschkaroff in der Muskau Nr 9 eine Gaststätte, 1912 starb er mit 38 Jahren. 1913 wurde die Muskau in Muskaustr. umbenannt. <small>Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1, S. 108, 297, 319, 322</small></p>
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		<title>Kloster Osterholz</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/kloster-osterholz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 09:22:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
		<category><![CDATA[1182]]></category>
		<category><![CDATA[1196]]></category>
		<category><![CDATA[1650]]></category>
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					<description><![CDATA[Im heutigen Ortsteil Osterholz von Osterholz-Scharmbeck existierte von 1182 bis 1650 das <strong>Kloster Osterholz</strong>, von dem nur noch die ehemalige Basilika (heute <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=12">Klosterkirche St. Marien</a>) und vermutlich ein Wirtschaftgebäude im südlichen Teil des ehemaligen Westflügels (heute Baumhof 5) erhalten sind.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left"><figure id="attachment_678" aria-describedby="caption-attachment-678" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2009/01/grundriss1200.jpg"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2009/01/grundriss1200-300x238.jpg" alt="Wahrscheinlicher Grundriss im Jahr 1200" title="grundriss1200" width="300" height="238" class="size-medium wp-image-678" srcset="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2009/01/grundriss1200-300x238.jpg 300w, https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2009/01/grundriss1200-332x263.jpg 332w, https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2009/01/grundriss1200.jpg 540w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-678" class="wp-caption-text">Wahrscheinlicher Grundriss im Jahr 1200</figcaption></figure></div>
<p>Im heutigen Ortsteil Osterholz von Osterholz-Scharmbeck existierte von 1182 bis 1650 das <strong>Kloster Osterholz</strong>, von dem nur noch die ehemalige Basilika (heute <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=12">Klosterkirche St. Marien</a>) und vermutlich ein Wirtschaftgebäude im südlichen Teil des ehemaligen Westflügels (heute Baumhof 5) erhalten sind.</p>
<p>Der Bau des Klosters wurde 1182 auf Geheiß des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_I._von_Anhalt">Bremer Erzbischofs Siegfried</a> begonnen. Nach dessen Tod 1184 ließ sein Nachfolger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hartwig_II._von_Utlede">Hardvicus</a> den Bau fortsetzen. Als Anhänger der Welfen setzte er sich aber gegen die ursprünglich geplante Verwendung als Mönchskloster des Benediktinerordens ein, da diese den Staufern sehr verbunden waren. Die 1188 von Papst Clemens III. erteilte Klosterbestätigung sah dann auch bereits eine Belegung durch Nonnen und Mönche vor. Am 7. September 1196 wurde das Kloster eingeweiht, erster Probst war Eylhardus. 1202 wurde das Kloster nach Abzug der Benediktinermönche zu einem reinen Nonnenkloster.<br />
<span id="more-666"></span><br />
<strong>Priorinnen: </strong>1226-1233 Conigunda de Huda, 1233-1255 Hasaka, 1255-1289 Margarethe, 1289 Marie, 1320-1335 Mechthild, 1335-1348 Gertrud, 1348-1357 Margarethe, 1357 Bertrada, 1407-1413 Gesche, 1413-1422 Cathrina, 1422-1451 Hille, 1451-1486 Mette, 1486-1492 Hille Losse, 1492-1509 Lucke von Luneberge, 1509-1540 Elisabeth Moyelken, 1540-1581 Jutta Freese, 1581 Gösta von Brobergen.</p>
<p><strong>Pröbste:</strong> -1222 Herbertus, 1222-1250 Gotefriedus, 1250-1283 Helmericus, 1285-1297 Rudolphus, 1297 Giselbertus, 1302-1305 Barnhardus, 1305-1314 Maulhardus, 1314-1319 Borchardus, 1319-1331 Friedericus, 1331-1352 Theodiricus, 1352-1366 Johannes, 1366-1369 Nicolaus, 1369-1376 Rudolphus, 1376-1377 Franco Duckel, 1377-1379 Roland von Mandelsloh, 1379 Mathias, 1404 -1422 Henricus, 1422-1455 Hermanus Horn, 1455-1486 Johannes Weckebrodt, 1486-1507 Bernhardus von Luneberg, 1507-1550 Johann Widenbrügge, 1550-1580 Dr. Joachim Hincke, 1580-1587 Melchior von der Lieth, 1587-1613 Ortgies Schulte.</p>
<p>1345 fiel das Kloster einem Brand zum Opfer, lediglich die Klosterkirche überstand das Feuer. 1518 erzielte das Kloster mit dem &#8222;Zehnten&#8220; aus etwa 120 Ortschaften ansehnliche Jahreseinkünfte von umgerechnet 0.8 bis 1.1 Mio Euro. Auf Grund eines Streites zwischen Probst Johan Widenbrügge und dem Bremer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_von_Braunschweig-L%C3%BCneburg">Erzbischof Christoph</a> (<em>&#8222;der Verschwender&#8220;</em>) ließ der Bischof das Kloster 1525 plündern und seine Insassinnen verjagen. Danach war das Kloster bis 1537 verwaist. 1550 leitete mit Dr. Joachim Hincke erstmals ein protestantischer Probst das Kloster. Zusammen mit der Domina Jutta Freese errichtete er 1562 eine Herberge für Kranke und Arme, das spätere Martin-Luther-Haus, 1566 in ein kirchliches Pflegeheim für neun Pflegebedürftige umgewandelt.</p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg">Dreißigjährige Krieg</a> brachte auch für das Kloster bewegende Veränderungen. Allein im Jahr 1620 wurde es fünfmal von fremden Soldaten geplündert, dabei u. a. die Bücherei zerstört. Am 25. Mai 1630 wurde das Kloster wieder katholisch und mit Nonnen aus Münster belegt. Im Frühjahr 1633 gewannen im nordeutschen Raum wieder die Protestanten Oberhand und die lutherischen Nonnen unter Domina Anna von Marschalck werden wieder eingesetzt.</p>
<p>Zum Ende des 30-jährigen Krieges erhielt Schweden 1648 im Rahmen des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lischer_Friede">&#8222;Westfälischen Friedens&#8220;</a> u. a. die Bistümer Bremen und Verden als Reichslehen. Die schwedische Königin löste das Kloster auf und gab Osterholz als Lehen an den hessischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_(Hessen-Eschwege)">Landgrafen Friedrich</a>, Schwager des Schwedenkönigs <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_X._Gustav">Karl X</a> und Generalmajor in der schwedischen Armee. Seine Witwe, Landgräfin Eleonora Katharina (1626-1692), eine Schwester des Schwedenkönigs, erhielt die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4kularisation">säkularisierten</a> Klöster Osterholz und Lilienthal 1655 als Apanage. Sie lebte in einem erst nach 1945 abgerissenen Haus in der Findorffstraße und übernahm 1661 auch die Gerichtsbarkeit über die Scharmbecker Börde.</p>
<p>Das Kloster wurde am 9. Januar 1650 endgültig aufgelöst. Den 16 Nonnen und 14 Novizinnen wurde Wohnrecht auf Lebenszeit und eine Jahresrente von 50 (Novizin) bis 230 (Domina) Reichsthalern zugesichert. 1710 wurde im ehemaligen Pförtnerhaus des Klosters eine Schule eingerichtet, bis dahin wurden die Kinder von den Nonnen unterrichtet.</p>
<p>Das Kloster verfügte wahrscheinlich über einen unterirdischen Fluchtweg (&#8222;<a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=14">Geheimgang</a>&#8222;).</p>
<p><a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=601">Fotos rund ums ehemalige Kloster &#8230;</a></p>
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		<title>Fahrzeugwerke Fritz Drettmann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 07:28:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach dem Konkurs der Frerichswerke während der Weltwirtschaftskrise 1931 standen die Werkshallen am Bahnhof Osterholz-Scharmbeck (auch als &#8222;alte FAUN-Werke&#8220; bekannt) leer. Grundstück und die Fabrikgebäude waren zunächst im Besitz der Stadt und wurden dann von den Drettmann-Werken übenommen. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden auf Hochtouren Drehkreuze für die 8.8-cm-Flakgeschütze der Wehrmacht hergestellt, während des &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/fahrzeugwerke-fritz-drettmann/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Fahrzeugwerke Fritz Drettmann“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Konkurs der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=38">Frerichswerke</a> während der Weltwirtschaftskrise 1931 standen die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=35">Werkshallen am Bahnhof Osterholz-Scharmbeck</a> (auch als &#8222;alte FAUN-Werke&#8220; bekannt) leer. Grundstück und die Fabrikgebäude waren zunächst im Besitz der Stadt und wurden dann von den Drettmann-Werken übenommen.</p>
<p>In der Zeit des Nationalsozialismus wurden auf Hochtouren Drehkreuze für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/8%2C8-cm-Flugabwehrkanone">8.8-cm-Flakgeschütze</a> der Wehrmacht hergestellt, während des Krieges sollen bis zu 500 überwiegend russische Zwangsarbeiter im Werk eingesetzt worden sein. </p>
<p>Nach dem Krieg erhielt das Werk von der US-amerikanischen <em>Property Control</em> recht rasch eine Genehmigung zur Produktion von Lkw-Anhängern. Später wurden Lastkraftwagen produziert und ein Einstieg in den Schiffbau versucht. Unter anderen stammten die ersten Möbelwagen der Fa. Meyerhoff (damals <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=75">Bahnhofstr. 37</a>) aus dem Hause Drettmann. Ende der 1950er-Jahre jedoch geriet die Firma in finanzielle Schwierigkeiten, was auf ein zu langes Festhalten an der manuellen Fertigung und ausbleibende Anpassung an industrielle Produktionsverfahren zurückgeführt wird. 1959 wurde das hiesige Werk stillgelegt, Anfang der 1960er-Jahre stellte das nach Bremen-Burg umgezogene Unternehmen die Produktion ganz ein.<br />
<small>Quelle: J. Wilke: <em>Nach dem Krieg wurden Maschinen ausgebuddelt</em>. Osterholzer Kreisblatt 27.10.2007</small></p>
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		<title>Bördestr. 41</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 12:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
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					<description><![CDATA[Der ehemalige „Philippis Hof“ wurde 1835 erbaut und 2002 durch die Volksbank umfangreich restauriert. Die Hausfassade steht unter Denkmalschutz. Die vor dem Gebäude stehende Eiche (Philippis Eiche) ist etwa 350 Jahre alt und zum Naturdenkmal erklärt worden. Auf dem Osterholzer Friedhof findet sich das Grab von Margarethe Elisabeth Philippi (geb. Suhr, * 1777, † 1864). &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholz/bordestr-41/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bördestr. 41“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige <strong>„Philippis Hof“</strong> wurde 1835 erbaut und 2002 durch die Volksbank umfangreich restauriert. Die Hausfassade steht unter Denkmalschutz. Die vor dem Gebäude stehende Eiche (<em>Philippis Eiche</em>) ist etwa 350 Jahre alt und zum Naturdenkmal erklärt worden. </p>
<p>Auf dem Osterholzer Friedhof findet sich das Grab von Margarethe Elisabeth Philippi (geb. Suhr, * 1777, † 1864).</p>
<p>1843 wurde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Philippi">Adolf Philippi</a> (* 11. Januar 1843; † 5. Mai 1918), später angesehener klassischer Philologe und Kunsthistoriker in Gießen, als eines von 6 Kindern von Rechtsanwalt Dr. August Philippi und Louise Kestner geboren. In seiner 1886 im <em>Biographischen Jahrbuch für Altertumskunde</em> veröffentlichten <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Adolf_Philippi_(Biographisches_Jahrbuch_für_Altertumskunde)">Selbstbiografie</a> notierte er: </p>
<blockquote><p>Geboren bin ich am 11. Januar 1843 in Osterholz, einem nicht weit von Bremen zwischen Wald und Wiesen reizend gelegenen Marktflecken. Der Ort bot in hannoverschen Zeiten als Sitz mehrer Behörden, Garnison einer Husarenschwadron und Mittelpunkt eines kleinen Verkehrs umwohnender Leute verschiedener Interessen und Stellung mehr Leben und Anregung als manche viel größere altpreußische Stadt. Nach der Annexion im Jahre 1866 beschränkte die sparsamere preußische Verwaltung den menschenreichen Apparat. Auch die blauen Gardehusaren verschwanden. Es entstanden Fabriken, und eine Eisenbahn führte die Menschen, die früher durch den Ort kommen mußten, daran vorüber oder höchstens zu flüchtigem Aufenthalt oder eiligem Geschäfte heran, und verschwunden war das Idyll, und an seiner Stelle liegt jetzt eines der vielen schnell anwachsenden, stadtartigen, bäurischen Industriedörfer, von wo, wer nicht bleiben muß, bald und gern nach der wirklichen Stadt übersiedelt. Mein Vater war Rechtsanwalt und hatte sich eine hübsche, kleine eigene Besitzung geschaffen. Dort wuchs ich auf mit fünf Geschwistern in der glücklichen Mitte zwischen dem Zuwenig und dem Zuviel, die zu der Frage nach der Verteilung der äußeren Güter mich zunächst in ein leidliches Verhältnis setzte. Ich lernte äußeres Gut als Quelle des Wohlseins hinlänglich schätzen, um es als Ziel mit auf die Bahn meines Strebens zu setzen, wenn ich auch nicht erfolgreich dabei war. Aber es hat mir dafür auch nie ungebührlich imponiert, wo es mir bei anderen entgegentrat, und so begann ich mit genügendem Idealismus meinen Lebensweg. Wenn ich an die weite Freiheit meiner ersten Jugend, an meine Beschäftigungen und meine Spiele und meine vielen Beziehungen zu Menschen und Tieren später zurückdachte, als ich unter das Joch der städtischen Kultur eingespannt war, glaubte ich immer in diesen reichen Erinnerungen viel vor anderen vorauszuhaben, und was mir und meinesgleichen fehlte, der Schliff der Stadtknaben, wurde, wenn auch unter unangenehmen Erfahrungen, schließlich doch auch uns zu teil.</p>
<p>Zu solchen Betrachtungen hätte ich nie Anlaß gehabt und äußerlich wäre mir und wahrscheinlich auch meinen Eltern das Leben leichter geworden, wenn wir in einer größeren Stadt gewohnt hätten. So aber kam ich im Alter von 13 Jahren zugleich mit meinem Bruder auf das Gymnasium zu Verden, in die Tertia. Dieser Übergang vom blöden Landfuchs, der den Briefträger in dem damals dort üblichen langen roten Rock für einen General hält, zum Abiturienten, der hinter seinen vornehmen städtischen Kameraden nun nicht mehr zurücksteht, bedeutet für die innere Entwickelung des Menschen unendlich viel mehr als das Griechisch und Latein, das er in den zurückgelegten fünf Jahren gelernt hat. Aber zunächst muß ich doch hiervon reden.</p></blockquote>
<p>Am 27. September 1926 erwarb die Gemeinde Osterholz &#8222;Philippis Hof&#8220; für 25.000 Mark vom Zigarrenfabrikanten Friedrich Schröder.</p>
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		<title>Büssing-Werke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 08:44:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
		<category><![CDATA[1961]]></category>
		<category><![CDATA[1969]]></category>
		<category><![CDATA[Faun-Werke]]></category>
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					<description><![CDATA[1961 erwarben die Braunschweiger LKW-Bauer Büssing die ehemaligen Frerichs-Werke aus der Konkursmasse der Borgward-Werke und wurden damit der größte LKW-Produzent in Europa. Quelle: Die Büssing Automobilwerke in Braunschweig 1962-68 erwarb die Salzgitter AG die Aktien der Büssing AG. Mit dem Ende des &#8222;Wirtschaftswunders&#8220; erlebt Fa. Büssing ab 1963 einen kontinuierlichen Umsatzrückgang. 1965-69 wurde mit der &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/39/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Büssing-Werke“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1961 erwarben die Braunschweiger LKW-Bauer Büssing die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=35">ehemaligen Frerichs-Werke</a> aus der Konkursmasse der Borgward-Werke und wurden damit der größte LKW-Produzent in Europa. <small>Quelle: <a href="http://www.fortunecity.com/uproar/picture/717/BUESSING/1956/niederg.htm">Die Büssing Automobilwerke in Braunschweig</a></small><br />
1962-68 erwarb die Salzgitter AG die Aktien der Büssing AG. Mit dem Ende des &#8222;Wirtschaftswunders&#8220; erlebt Fa. Büssing ab 1963 einen kontinuierlichen Umsatzrückgang. 1965-69 wurde mit der BS-Serie die letzte neue Modellreihe vorgestellt und gefertigt, die ersten Büssing-LKW mit &#8222;kantigem&#8220; Führerhaus. 1968 schied die Fam. Büssing endgültig aus dem ehemaligen Familienunternehmen aus, von 1968 bis 1971 wurde die Aktienmehrheit des Unternehmens schrittweise von der Fa. MAN übernommen. Seit 1972 wurden die Fahrzeuge als MAN-Büssing gebaut, aber bereits nur noch als &#8222;Marke: MAN&#8220; in den Fahrzeugpapieren geführt. Das Werk in Osterholz-Scharmbeck wurde bereits 1969 an die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=40">Faun-Werke</a> verkauft.<br />
<br /><small><a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&#038;hl=de&#038;t=h&#038;om=1&#038;msa=0&#038;msid=104701110756881066241.000438074a6421ef36de0&#038;ll=53.221324,8.793418&#038;spn=0.00573,0.014591&#038;z=16">[Ehemaliger Standort]</a></small></p>
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		<title>Frerichs &#038; Co</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/frerichs-co/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 08:37:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ehemalige Fabrikgelände südlich des Bahnhofs, auf dem heute u. a. die Stadthalle steht, hat eine wechselvolle und interessante Geschichte hinter sich. 1864 oder 1865 baute die aus Rönnebeck zugezogene Firma Frerichs &#038; Co unmittelbar am damals neu entstandenen Bahnhof eine Eisengießerei und Maschinenfabrik. 1904 wurde das Werk für den Bau größerer Schiffe erheblich vergrößert. &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/frerichs-co/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Frerichs &#038; Co“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=35">ehemalige Fabrikgelände</a> südlich des Bahnhofs, auf dem heute u. a. die Stadthalle steht, hat eine wechselvolle und interessante Geschichte hinter sich.</p>
<p>1864 oder 1865 baute die aus Rönnebeck zugezogene Firma Frerichs &#038; Co unmittelbar am damals neu entstandenen Bahnhof eine Eisengießerei und Maschinenfabrik. 1904 wurde das Werk für den Bau größerer Schiffe erheblich vergrößert. Vor dem Ersten Weltkrieg wurden überwiegend Schiffe und Schiffsdieselmotoren, während des Krieges hauptsächlich Granaten produziert. Zwischen 1900 und 1929 entstanden hier etwa 50 Heckraddampfer, die vorwiegend auf den großen Flüssen Südamerikas und Afrikas zum Einsatz kamen.</p>
<p>1927 brannte die Eisengießerei ab und wurde wegen finanzieller Probleme nicht wieder aufgebaut. Im Juli 1929 übernahm der Magistrat der Stadt eine Bürgschaft bis zu 300.000 Mark und entsandte Bürgermeister Karl Stephan in den Aufsichtsrat. <small>(Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1)</small> Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftskrise">Weltwirtschaftskrise</a> führte schließlich zum Konkurs des Unternehmens, im Juli 1931 wurde der Betrieb eingestellt. Als Hauptgläubiger übernahm die Stadt das Grundstück und die Fabrikgebäude. <small>(<a href="http://www.geschichtsatlas.de/~ge1/Drettmann.htm">Quellen: geschichtsatlas.de: <em>Fahrzeugwerke Fritz Drettmann</em> und J. Meyer-Korte: <em>Osterholz-Scharmbeck in alten Ansichten Band 2, 1990</em>)</a></small><br />
<br /><small><a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&#038;hl=de&#038;t=h&#038;om=1&#038;msa=0&#038;msid=104701110756881066241.000438074a6421ef36de0&#038;ll=53.221324,8.793418&#038;spn=0.00573,0.014591&#038;z=16">[Ehemaliger Standort]</a></small></p>
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