Corona-Schnelltest bei einer Prävalenz von 11,5 %

Szenario: Schnelltest statt PCR-Test

Beispiele: Covid-Verdacht, Kontaktpersonen, „Freitesten“ aus Quarantäne, vor oder bei Aufnahme in Klinik oder Pflegeeinrichtung.

In dieser sehr gemischten Gruppe liegt die Corona-Prävalenz etwa in Höhe der aktuellen Test-Positivrate von 11,5 % (Stand Dezember 2020). 1.000 Schnelltests würden 101 positive und 899 negative Resultate ergeben:

AG-Schnelltest bei 11,5 % Prävalenz
AG-Test bei einer Prävalenz von 11,5 %

Im Vergleich zur geringeren Prävalenz von 1 % steigt mit der Prävalenz auch die Quote falsch negativer Testergebnisse (23 von Tausend), falsch positive hingegen fallen weniger ins Gewicht: Nur noch 9 von 101 positiven Befunden wären falsch, was wegen der Überprüfung mittels PCR akzeptabel ist. Je nach Situation durchaus problematisch sind aber >2 % falsch negative Befunde, wenn sie ohne Not hingenommen werden. Nicht umsonst setzt die Nationale Teststrategie für dieses Szenario vorzugshalber auf PCR-Tests, sofern die Kapazitäten ausreichen und das Testergebnis abgewartet werden kann.

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