Radfahren 2014

Fahrrad-Tacho
km-Stand am 25.12.
Die Wettervorhersagen für die die nächsten Tage lassen zu, schon mal eine kleine Bilanz zu ziehen. Für mich war 2014 eindeutig ein gutes Radlerjahr. Persönlich bin ich zunächst mal happy über 2305 km ohne Unfall oder Sturz, solide Steigerung nach 1640 km im Vorjahr.

Highlights waren das neue Rad im Februar und zwei schöne Mehrtages-Touren im Mai (Mecklenburger Seen) sowie im September (Elbe). Hier zu Hause haben wir drei gute neue Alltagstouren (kleine 3-Hütten-Tour, 3-Flüsse-Tour und OHZ-Wümme-Semkenfahrt) erfahren, unter Einbeziehung des lang ersehnten und seit Juni befahrbaren Hüttenpfades als Verbindung zwischen Tietens- und Melchershütte.

Gesellschafts- und verkehrspolitisch habe ich 2014 erstmals einen eindeutigen Trend zugunsten des Radverkehrs und seiner Protagonisten wahrgenommen. Angefangen bei einer deutschlandweit umfangreichen Medienaufmerksamkeit für die nunmehr im Mainstream angekommene Critical Mass (im Mai einmalig auch in OHZ) und fortgeführt mit auffallend vielen nachdenklichen Artikeln über die Zukunft innerstädtischen Verkehrs manifestiert sich auch in Deutschland eine starke Tendenz zum Umdenken in Richtung Fußgänger- und Radfahrerfreundlichkeit. Ich selbst habe 2014 sehr viel dazugelernt in Sachen Radverkehrspolitik, was nicht zuletzt an 38 Artikeln bei teufelsmoor.eu zu diesem Thema abzulesen ist. Osterholz-Scharmbeck hat sich 2014 in diesem Kontext aufgeschlossen und vorteilhaft präsentiert, wie ich finde: Im Februar war der städtische Radverkehr eines der Themen im Bürgermeisterwahlkampf und im Oktober überraschte mich die weitgehende Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht im Stadtgebiet.

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