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	<title>Scharmbeck &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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	<description>Osterholz-Scharmbeck - Radfahren - Mac - Fotografie</description>
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		<title>Beckstraße 34</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2023 16:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Der auch als Sandbecker Witwenhaus bekannte große eingeschossige Fachwerkbau in der Beckstraße 34 steht heute unter Denkmalschutz (Objekt-ID 25084454). 1763 hatte Ernst-August von Sandbeck ihn für seine verwitwete Mutter auf einem niveauausgleichenden Feld- und Backsteinsteinsockel errichten lassen. 1910 wurde es nach Plänen von Heinrich Vogeler umfangreich renoviert. Dabei wurde eine Veranda mit Freitreppe zum Garten &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/beckstrasse-34/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Beckstraße 34“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der auch als <strong>Sandbecker Witwenhaus</strong> bekannte große eingeschossige Fachwerkbau in der Beckstraße 34 steht heute unter Denkmalschutz (<a href="https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/25084454/1/-/">Objekt-ID 25084454</a>). 1763 hatte Ernst-August von Sandbeck ihn für seine verwitwete Mutter auf einem niveauausgleichenden Feld- und Backsteinsteinsockel errichten lassen.<br />
<span id="more-13797"></span></p>
<p>1910 wurde es nach Plänen von Heinrich Vogeler umfangreich renoviert. Dabei wurde eine Veranda mit Freitreppe zum Garten angelegt, die Ende der 1970er-Jahre allerdings wieder abgerissen wurde. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 20./21.5.1978, 11.4.1991 und 16.9.1991)</small><br />
1934 zog der weibliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsarbeitsdienst">Reichsarbeitsdienst</a> (RAD) von der <a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-63/">Bahnhofstraße 63</a> ins Witwenhaus und nutzte die Eingangshalle als Speisesaal. </p>
<p>Gegen Ende des 2. Weltkrieges zog Gerd Buurman (1904-1987) mit seiner in Bremen ausgebombten Privatschule &#8222;Buurman-Institut&#8220; in das Witwenhaus, es war die erste Oberschule im Landkreis. Auf Grund fehlender Erweiterungsmöglichkeiten zog es ihn 1949 nach Marburg, wo er mit einem Partner das <a href="https://steinmuehle.de/ueber-uns/historie/">Internat Steinmühle</a> gründete. Ende der 1960er-Jahre erwarb der Berufschullehrer Nikolaus Wellmann das Witwenhaus und restaurierte es über Jahre aufwändig. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 1.11.1978 und 14./15.6.1980)</small> Den rückwärtige Garten verkaufte er als Baugrundstück an den Töpfer Klaus Röhl, der hier 1977-83 ein ca. 1800 erbautes Fachwerkhaus aus der Nähe von Bruchhausen-Vilsen wieder aufbaute. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 14.12.1983)</small></p>
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		<title>Beckstraße 27</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2023 15:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Haus in der Beckstraße 27 (früher 276) wurde 1673 als Wohnhaus des Landstraßenaufsehers Brüns erbaut (Quelle: Menkhoff) und steht unter Denkmalschutz (Objekt-ID 25084436, &#8222;Giebelständiger Zweiständerbau in Fachwerk mit Backsteinausfachung unter Halbwalmdach in Reetdeckung&#8220;), ebenso wie der 1880-1900 auf dem Grundstück errichtete Stall (Objekt-ID 25089090 ).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Haus in der Beckstraße 27 (<a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/hausnummern-in-ohz/">früher</a> 276) wurde 1673 als Wohnhaus des Landstraßenaufsehers Brüns erbaut <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small> und steht unter Denkmalschutz (<a href="https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/25084436/1/-/">Objekt-ID 25084436</a>, &#8222;Giebelständiger Zweiständerbau in Fachwerk mit Backsteinausfachung unter Halbwalmdach in Reetdeckung&#8220;), ebenso wie der 1880-1900 auf dem Grundstück errichtete Stall (<a href="https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/25089090/1/-/">Objekt-ID 25089090 </a>).</p>
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		<title>Schlauchturm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2017 08:26:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Marktstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Schlauchturm genannte ehemalige Steigerturm am Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck wurde 1926 auf Antrag der Feuerwehr nach Beratung im Scharmbecker Magistrat erbaut. Der 17.35 m hohe Klinkerbau am Spritzenhaus sollte eine trockene Aufbewahrung der Schläuche ermöglichen und zudem als Zierde des Marktplatzes dienen. Den damals noch aus Hanf gefertigten Schläuchen drohte andernfalls Schimmelbefall. Nach jahrelangem Leerstand &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/schlauchturm/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schlauchturm“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="schlauchturm4" aria-describedby="caption-schlauchturm4" style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" fetchpriority="high" src="https://lh3.googleusercontent.com/FqNvU2MOQxcYJsOIlbYM6SpsfYdp6LbFFSqCuAU07UpUpoz8DVQ7iIcfS-ASYdmGLQQNaBsylmmfbBq2mZt94jm_WXlD9J7-WrrXdcw_lQOcUCW5udCHgKJoq1zAb3zpAVk_s6cMvTc=w1920-h1080" width="500" height="305" alt="Schlauchturm in Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-schlauchturm4" class="wp-caption-text">Schlauchturm in Osterholz-Scharmbeck ca. 1930 - Foto: E. Krohn</figcaption></figure>Der <strong>Schlauchturm</strong> genannte ehemalige Steigerturm am Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck wurde 1926 auf Antrag der Feuerwehr nach Beratung im Scharmbecker Magistrat erbaut. Der 17.35 m hohe Klinkerbau am Spritzenhaus sollte eine trockene Aufbewahrung der Schläuche ermöglichen und zudem als Zierde des Marktplatzes dienen. Den damals noch aus Hanf gefertigten Schläuchen drohte andernfalls Schimmelbefall. Nach jahrelangem Leerstand und einem tristen Bauruinen-Desaster 2012-14 ist im neu errichteten Anbau jetzt das griechische Restaurant <em>Kreta</em> von Theodora Lefteroglou und Vasili Diamantakis untergebracht.<br />
<span id="more-47"></span></p>
<p>Nach Zusammenlegung der Feuerwehren Scharmbeck und Osterholz wurde 1976 in der Heimstraße ein neues Gebäude für die Feuerwehr errichtet, so dass Spritzenhaus und Schlauchturm nicht mehr benötigt wurden. Die Gebäude am Marktplatz beherbergten zunächst eine Zigarrenmacherwerkstatt und von ca. 2000 bis 2006 das Stadtmarketing, bevor es nach Schließung der Kammann-Ablegers &#8222;Ohlala&#8220; in den Eckladen neben der Commerzbank zog. Im Schlauchturm betrieb dann Carsten Ellmers 14 Monate lang ein Kunst-Atelier. Bereits im April 2006 formulierte Stadtbaurat Fanelli-Falcke den Wunsch der Stadt Osterholz-Scharmbeck, dort zusätzliche Gastronomie anzusiedeln.</p>
<p><figure id="schlauchturm3" aria-describedby="caption-schlauchturm3" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh4.googleusercontent.com/-8Dxp0CDSVQw/SfQzHgvFGxI/AAAAAAAAKwE/4xHGti5K_C0/s400/200904Citylight_0045.jpg" height="201" width="400" alt="Schlauchturm Osterholz-Scharmbeck"/><figcaption id="caption-schlauchturm3" class="wp-caption-text">... und 2009</figcaption></figure>Anfang 2007 verkaufte die Stadt den Turm an Horst Kammeier, Helmut Kück und Andreas Schäfer (KKS Grundstücksgesellschaft). Sie hatten auch das Nachbargrundstück erworben, ehemals &#8222;Gaststätte Denker&#8220; und zuletzt &#8222;Storchennest&#8220;, im Januar 2004 Opfer einer Brandstiftung. Trotz bereits erteilter Baugenehmigung begruben sie 2009 ihre Pläne für ein Geschäftshaus. 2010 übernahm Kammeiers <em>H3 Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH</em> die Immobilien. Dessen Pläne für ein Restaurant im Turm und einen neuen Anbau scheiterten zunächst am Veto des Denkmalschutzes, dem der Anbau zu dominant erschien. In der anschließenden Neuplanungsphase verlor die <a href="http://www.nasch.com/3-0-Ueber-uns.html">NASCH Systemgastronomie GmbH</a> ihr Interesse, dort eines ihrer „Fast-Casual-Dining“-Restaurants zu betreiben, weil sie Konkurrenz von der Mensa am Campus befürchteten. Anfang 2012 plante Kammeier dann einen eingeschossigen kleineren Anbau.</p>
<h6>Das Bauruinen-Desaster</h6>
<p><figure id="schlauchturm2" aria-describedby="caption-schlauchturm2" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh5.googleusercontent.com/-IYyQ62PFxsY/UJVi16JMMwI/AAAAAAAAZS0/Ty0KtNMr8hs/s400/20121031verluessmoor002.jpg" height="267" width="400" /><figcaption id="caption-schlauchturm2" class="wp-caption-text">im Dez. 2012 keine Attraktion ...</figcaption></figure>Im Mai 2012 wurde noch frohlockt und eine Fertigstellung zum Herbstmarkt avisiert, im Juni aber kamen die Bauarbeiten überraschend zum Erliegen. Ein Artikel im Kreisblatt am 5. Juli ließ tief blicken: sowohl Bauherr Kammeier als auch der Landkreis Osterholz in Gestalt seines Pressesprechers Thorsten Klabunde bezeichneten den Stillstand als &#8222;planmäßige Pause von unbestimmter Dauer&#8220;. Sie solle der Abstimmung zwischen Denkmalschutz und Bauherren über &#8222;zentrale Details wie die Fassadenmaterialien&#8220; dienen &#8230; und möglicherweise bis Ende 2014 währen. Ich hab&#8217;s nicht fassen können, war es wirklich <em>Absicht</em>, Bewohnern und Besuchern unserer Stadt <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/marktstrase/marktstr-4">wieder mal</a> an solch&#8216; zentraler Stelle eine unansehnliche Bauruine zuzumuten? </p>
<p>Ende Dezember 2012 war der Lokalpresse zu entnehmen, dass der Baustopp wohl doch nicht ganz so planmäßig war. Entgegen der vorherigen Darstellungen ließ Baudezernent Eckermann verlauten, der Rohbau weiche von der Baugenehmigung ab. Kammeier begründete die Abweichung damit, dass der anvisierte Mieter (erstmals öffentlich als Kreta-Wirt vom Haus am Markt ge-outet) bodentiefe Fenster abgelehnt habe. Gleichzeitig bestätigte Kammeier dem Kreisblatt gegenüber das Interesse der Eigentümergemeinschaft &#8222;Haus am Markt&#8220; am Auszug des Griechen, um dort 800 zusammenhängende Quadratmeter anbieten zu können. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 27.12.2012)</small> </p>
<p>Es ging also um handfeste wirtschaftliche Interessen. Aber nein: &#8222;Wie ein Sechser im Lotto&#8220; sei es für die Stadt (!), wenn das <em>Kreta</em> an den Schlauchturm umziehe. Das würde zu einer Belebung des Marktplatzes beitragen, so am 29. Dezember die <em>Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Osterholz</em>. Nur folgerichtig, wenn diese erst im Oktober reaktivierte CDU-Gliederung von der Stadt Osterholz-Scharmbeck forderte, nicht &#8222;über langwierige abstrakte Diskussionen&#8220; das eigentliche Ziel aus dem Auge zu verlieren. Das war schon ein wenig lustig, Kritik an der offensichtlichen Missachtung einer Baugenehmigung als &#8222;langwierige abstrakte Diskussion&#8220; zu bezeichnen.</p>
<p><figure id="Schlauchturm1" aria-describedby="caption-Schlauchturm1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh4.googleusercontent.com/-f5S68qOh68w/UpsR1C00_qI/AAAAAAAAd8s/0kr2QnzSdJ4/s400/201311Schlauchturm.jpg" height="300" width="400" /><figcaption id="caption-Schlauchturm1" class="wp-caption-text">... im Nov. 2013 schien es voran zu gehen</figcaption></figure>Im April 2013 ging es nach Einbau bodentiefer Fenster und einem Termin mit Stadt und Landkreis mühsam voran. Die Fenster fanden Zustimmung bei den beteiligten Ämtern und hinsichtlich des Daches hatte man sich auf ein &#8222;Karl-Zip-Dach&#8220; (gemeint war vermutlich ein Aluprofil-Dach wie von der Fa. <a href="http://www.kalzip.com">Kalzip</a>) in der Farbe von oxidiertem Kupfer statt auf ein begrüntes Dach geeinigt. Die Fassadenfarben hingegen blieben strittig. Das von Kammeier favorisierte marsrot für das Hauptgebäude gefiel der Stadt, nicht aber dem Landkreis. Das lichtgrau für den Wintergarten lehnten beide ab. Ein neuer Vorschlag mit hellen Grüntönen wurde erarbeitet und Kammeier plante die Fertigstellung für Ende Juni. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 16.4.2013)</small> </p>
<p>Ende November 2013 dann (also fast Juni <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) waren die Fortschritte sogar sichtbar: lichtgrau für das Hauptgebäude des Anbaus war auf einmal doch wieder schicklich und der Wintergarten hatte Lärchenholz-Paneelen erhalten. Im April 2014 sollte das <em>Kreta</em> einziehen.</p>
<h6>Schlauchturm heute</h6>
<p>Seither läuft&#8217;s &#8230; auch am Schlauchturm. Mit dem <em>Kreta</em>, dem <em>Menada</em> und <em>Stagges</em> geht wieder was in der Gastro-Szene am Marktplatz. Und der Schlauchturm hat 2015 mit Monika und Olaf Dostalek neue Besitzer gefunden.Sozusagen als Dreingabe zum eigentlichen Investitionsobjekt, dem Anbau mit der Gastronomie. Für den derzeit ungenutzten Turm suchen sie jetzt nach geeigneter Verwendung. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 28.12.2016)</small> </p>
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		<title>Kriegerdenkmal am Marktplatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2016 14:23:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Marktstraße]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Kriegerdenkmal am Scharmbecker Markt gibt es jetzt schon über 50 Jahre nicht mehr. Es wurde Ende Mai 1922 vom damalig selbstständigen Flecken Scharmbeck in Gedenken an die 108 im 1. Weltkrieg gefallenen Scharmbecker am damaligen Kirchplatz errichtet und am 8. Dezember 1964 von einem Lastzug zerstört, dessen Fahrer sich mit der davor befindlichen Linkskurve &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/kriegerdenkmal-am-marktplatz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kriegerdenkmal am Marktplatz“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="denkmal1" aria-describedby="caption-denkmal1" style="width: 600px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/uXTf7YoXWVDAW7v5kB8Q8DkDuw-u3OITYt3ZatPi03ftac0hHdb6qt0d4lnqXUqwTUmaVfKUKOe1zR5NzoEbZNAfyGApEnaQ_7dTvn2dDavri-SnmclC5d4UnGzEW-q61LDnh2jM-shLj3RTBRcFfqlFPMenOisGxmHvZE0i7GPKgKKpG6SZabxYfCquZVWjUxt24E19dCh6N81xKgNawl_m_vZ6ZBG_bmPZrbqUpXGt1n4vFlaaFxkHaH-8DU_PnclfecNu34aY7LUuPb8uCKfZH1iKz8EGonZKq1W2naYHpIMK0ymOv2XbfaUMmxkX2X_d0Lby7z6QEvtE6w49ltIfe-i-QLdVrEANJo6oXBtwLx4e6Yi0aFPLG6Fsp6JqUuUqHcZM10fecZgr6PEhckke0RfW5Ch9mJfsHiPuoo7oay6V46Z_2USsdOiEewiRj6GgrNFrbcVK1wxaDAAxgTMzXKkr0MGRrwcM4Am-S3RZKPjJIBmsYq7XA-i9baea0XV39hPpbJymgfyvJpP4QHpfwWQWqjHZaxLgANNFOHirPkb5D_C0TVhfkDLy6r5fpPL77Dy3vAHC6b4ZGpBJoC5eOlCC3OTJegUtHNF9Fi8vMNtGHkoeXA=w1413-h943-no" alt="Kriegerdenkmal Marktplatz Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-denkmal1" class="wp-caption-text">Marktplatz Osterholz-Scharmbeck (ca. 1930)</figcaption></figure>Das <strong>Kriegerdenkmal am Scharmbecker Markt</strong> gibt es jetzt schon über 50 Jahre nicht mehr. Es wurde Ende Mai 1922 vom damalig selbstständigen Flecken Scharmbeck in Gedenken an die 108 im 1. Weltkrieg gefallenen Scharmbecker am damaligen Kirchplatz errichtet und am 8. Dezember 1964 von einem Lastzug zerstört, dessen Fahrer sich mit der davor befindlichen Linkskurve der damaligen Hauptstrecke Bremen-Stade offenbar nicht anfreunden konnte.<br />
<span id="more-11174"></span></p>
<p>Das Foto auf der Postkarte mit Marktplatz und Willehadi-Kirche zeigt die Linkskurve mit dem Denkmal am Ende der Marktstraße und dürfte um 1930 entstanden sein, wenn man die Schreibweise Osterholz-Scharmbeck (ab 1927) und die Größe der 1897 gepflanzten <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/kaiser-wilhelm-eiche/">Kaiser-Wilhelm-Eiche</a> am rechten Bildrand berücksichtigt. Links im Bild die <em>Alte Apotheke</em>, heute <a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/marktstrase/marktstr-11/">Marktstraße 11</a>, noch ohne den 1931 vollendeten Anbau zur Straße.</p>
<p>Die zweite Fotografie von Ernst Krohn aus dem <a href="https://www.teufelsmoor.eu/fotokram/sammelalbum-heimatbilder/">Sammelalbum &#8222;Heimatbilder&#8220;</a> ist bei einer sog. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Leo_Schlageter">Schlageter</a>feier entstanden, die von den Nazis seit 1923 alljährlich am 24. Mai zelebriert wurde. Die Anzahl an SA-Leuten und Sympathisanten lässt mich vermuten, dass die Aufnahme 1931 oder 1932 gemacht worden ist, wahrscheinlich aus dem 1. Stock von <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/stagges-hotel/">Stagges Hotel</a>.</p>
<p><figure id="denkmal2" aria-describedby="caption-denkmal2" style="width: 500px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://c2.staticflickr.com/6/5613/31763368545_ea45baaa23.jpg" width="500" height="305" alt="Kriegerdenkmal Marktplatz Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-denkmal2" class="wp-caption-text">Kriegerdenkmal ca. 1931 (Schlageterfeier) - Foto: E. Krohn</figcaption></figure>Das Scharmbecker Kriegerdenkmal wurde nach seiner Zerstörung nicht wieder aufgebaut. Stattdessen wurde am Volkstrauertag 1966 im neuen Stadtpark eine Gedächtnisstätte für die Toten beider Weltkriege eingeweiht. Erhalten sind im Bereich der Kernstadt noch das <em>Kriegerdenkmal für die Gefallenen des deutsch-französischen Krieges 1870-71</em> (kurz <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/denkmal/">Denkmal</a>) vom damaligen Amt Osterholz und das <em>Ehrenmal für die Gefallenen</em> des Fleckens Osterholz (Eingang des Osterholzer Friedhofs).</p>
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		<title>Herbstmarkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2015 04:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1748]]></category>
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					<description><![CDATA[Der traditionell eigentlich im Oktober abgehaltene Scharmbecker Herbstmarkt galt lange Zeit neben dem Markt in Leer als bedeutendster Viehmarkt im Nordwesten der Provinz Hannover. Der 267. Herbstmarkt vom 25. bis 29. September 2015 ist wie in den Jahren zuvor kein &#8222;echter&#8220; Viehmarkt, auch wenn durch den Verkauf von allerlei Kleinvieh (Hühner, Gänse etc.) und die &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/herbstmarkt/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Herbstmarkt“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="herbstmarkt1" aria-describedby="caption-herbstmarkt1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/HistorischeAufnahmen/photo#5112967405861704370"><img decoding="async" src="http://lh6.google.de/moorteufel/RvToxBaJkrI/AAAAAAAABZU/-qs9rmJklk0/s400/SCAN0130.JPG" alt="Herbstmarkt"></a><figcaption id="caption-herbstmarkt1" class="wp-caption-text">Quelle: J. Segelken <em>Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch</em>. Selbstverlag, 1938</figcaption></figure>Der traditionell eigentlich im Oktober abgehaltene <strong>Scharmbecker Herbstmarkt</strong> galt lange Zeit neben dem Markt in Leer als bedeutendster Viehmarkt im Nordwesten der Provinz Hannover. Der <a href="http://osterholz-scharmbeck.de/index.phtml?NavID=422.492&#038;La=1">267. Herbstmarkt</a> vom 25. bis 29. September 2015 ist wie in den Jahren zuvor kein &#8222;echter&#8220; Viehmarkt, auch wenn durch den Verkauf von allerlei Kleinvieh (Hühner, Gänse etc.) und die alljährliche <em>Bullenwette</em> Anklänge an alten Zeiten gepflegt werden. Heutzutage handelt es sich um ein fünf Tage währendes Stadtfest mit Fahrgeschäften, Live-Konzerten, Disco-Abenden und einem verkaufsoffenen Sonntag.<br />
<span id="more-110"></span><br />
Nachdem 1739 der erste Antrag gestellt und im Mai 1748 in Hannover die Konzession erteilt worden war, wurde am 17. Oktober 1748 der erste Scharmbecker Herbstmarkt (und am darauf folgenden 3. Mai der erste Maimarkt) eröffnet. Ende des 18. Jh. wechselten bereits um die 500 Rinder ihren Besitzer. 1795 wurden zusätzliche Krammärkte an den Markttagen und 1799 ein jeweils zweiter Markttag genehmigt. </p>
<p>Gegen Ende des 19. Jh. erreichte der Markt seinen größten Umsatz, dabei waren dann weit mehr als 4.000 Stck. Vieh im Handel, die einen Umsatz von fast 500.000 Talern brachten. Bis weit in die Hunde- und Koppelstraße stand das Vieh zu beiden Straßenseiten, die anliegenden Häuser verwandelten sich an den Markttagen zu Herbergen und Schänken. Selbst der Organist und der Sohn des Arztes beantragten und erhielten Schankkonzessionen, die Herbstferien wurden in Scharmbeck auf die Markttage abgestimmt.</p>
<p><figure id="herbstmarkt2" aria-describedby="caption-herbstmarkt2" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/IxYL3HWJFF1ofYO4VbpVdNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh3.googleusercontent.com/-8sh6gwOFRts/VgZDyMqXxlI/AAAAAAAAi9A/xTozmaYrNvU/s400-Ic42/20150926Herbstmarkt0031.jpg" height="267" width="400" alt="Herbstmarkt Osterholz-Scharmbeck"/></a><figcaption id="caption-herbstmarkt2" class="wp-caption-text">Flohmarkt in der Bahnhofstraße</figcaption></figure>Anfang des 20. Jh. verlor der Viehmarkt zunehmend an Bedeutung. Konkurrierende Märkte in Stotel und Hagen, Viehseuchen und die damit einhergehenden veterinärmedizinischen Beschränkungen sowie das Kaufverhalten der Großhändler führten zu einem Rückgang der Geschäfte. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/ohz-heimatbuch-1967/">Segelken 1967</a></small> 1927 verzeichnen die Händler immerhin noch einen Umsatz von 750 Stck. Rindvieh und 450 Pferden am ersten sowie 900 Stck. Rindvieh, 750 Pferden und 500 Ferkeln am zweiten Tag des Marktes. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small></p>
<p>Früher war der Herbstmarkt ohne Zweifel die &#8222;fünfte Jahreszeit&#8220; für Osterholz-Scharmbeck und noch Ende der 1990er-Jahre arbeiteten viele Betriebe am Herbstmarkt-Dienstag mit bestenfalls halber Kraft. Der Flohmarkt am Samstagvormittag leidet in den letzten Jahren zunehmend unter Ausstellerschwund und auch die &#8222;Oktoberfestparty in der Viehmarktschänke“ im Festzelt an der Marktweide war schon mal besser frequentiert. Besonders bei gutem Wetter bleibt der Sonntag mit Bullenwette, verkaufsoffenem Sonntag (13-18.00 Uhr) und allerlei Aktionen zwischen Marktplatz und Marktweide ein Publikumsmagnet. Montag ab 13.00 Uhr gibt es dann auf der Marktweide tatsächlich Vieh zu bestaunen, das allerdings nur noch gegen Gage auftritt. Offiziell wird der <em>Scharmbecker Vieh- und Krammarkt</em> um 20.30 Uhr vom Bürgermeister eröffnet, am Dienstag kann dann ab 7.00 Uhr gefeilscht werden.</p>
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		<title>Fesenfeldsche Mühle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 May 2012 18:47:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Foto des Mühlrads am Scharmbecker Bach ist eigentlich ein wenig irreführend, auch wenn es genau am Standort der Fe(h)senfeldschen Mühle oder Fe(h)senfeld&#8217;schen Kornmühle in Osterholz-Scharmbeck entstanden ist. Die Mühle selbst existiert nämlich seit 1964 nicht mehr. Das hier sichtbare Mühlrad wurde 1997 mit Geldern der Klosterholz-Tombola gebaut. Zuvor war an diesem Ort schon 1973 &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/fesenfeldsche-muhle/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Fesenfeldsche Mühle“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="fesenfeldsch01" aria-describedby="caption-fesenfeldsch01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/HLD4IJ7FHu5pl0UKbjWgU9MTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh6.googleusercontent.com/-ylIUrALls1E/T7-z3NemLHI/AAAAAAAAX0Q/cKgYybWjlKk/s400/20120519OHZ05.jpg" height="267" width="400" alt="Wassermühle OHZ"/></a><figcaption id="caption-fesenfeldsch01" class="wp-caption-text">Scharmbecker Bach</figcaption></figure>Das Foto des Mühlrads am <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/scharmbecker-bach">Scharmbecker Bach</a> ist eigentlich ein wenig irreführend, auch wenn es genau am <a href="https://maps.google.com/maps/ms?msa=0&#038;msid=211197586911278586392.000438074a6421ef36de0&#038;hl=de&#038;ie=UTF8&#038;ll=53.22889,8.787185&#038;spn=0.004168,0.010203&#038;t=h&#038;z=17&#038;vpsrc=6&#038;iwloc=0004c0f3e4e0e8bea0939">Standort</a> der <strong>Fe(h)senfeldschen Mühle</strong> oder <strong>Fe(h)senfeld&#8217;schen Kornmühle</strong> in Osterholz-Scharmbeck entstanden ist. Die Mühle selbst existiert nämlich seit 1964 nicht mehr. </p>
<p>Das hier sichtbare Mühlrad wurde 1997 mit Geldern der <a href="http://www.klosterholz-tombola.de/bilanz/bilanz.htm">Klosterholz-Tombola</a> gebaut. Zuvor war an diesem Ort schon 1973 in Erinnerung an die ehemals neun Wassermühlen entlang des Scharmbecker Bachs ein Mühlrad installiert worden, das nach Angaben verschiedener Quellen entweder von der letzten mit Wasserkraft betriebenen Mühle am Sandbeckerbruch (1926 demontiert) oder von der Fesenfeldschen Mühle selbst (1902 demontiert) stammte. </p>
<p>Der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Stadtchronik</a> zur Folge stand seit dem 13. Jh. am Scharmbecker Bach hinter der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/willehadi-kirche/">Willehadikirche</a> eine Kornmühle für die an das Kloster Osterholz bzw. später das Amt Osterholz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meier">bemeierten</a> Hofstellen. Den zuvor üblichen Mühlenzins in Höhe von zuletzt 6 Rth. 58 Grote jährlich löste Müller Starke Anfang des 19. Jh. durch Einmalzahlung ab. An ihn, Besitzer der Mühle bis 1842, erinnert noch heute <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/starkes-teich">Starkes Teich</a>, das ehemalige Wasserreservoir der Mühle für Trockenzeiten.</p>
<p>Nachfolger Starkes war Diedrich Kohlmann, dem dann 1851 Gutsbesitzer von Sandbeck die Mühle abkaufte. 1856-1934 war sie im Familienbesitz von Johann Hinrich Schröder und seinen Nachfahren, die 1902 das Mühlrad demontierten und auf Turbinenantrieb umrüsteten. Nachfolger war der Müller H. A. Fehsenfeld <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small> bzw. Fesenfeld <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/ohz-heimatbuch-1967">Segelken</a>)</small>, der die Mühle 1963 an den Arzt Dr. Dreibholz verkaufte. Dieser ließ sie 1964 abreißen und durch einen Neubau ersetzen. Einige Jahre später verließ er Osterholz-Scharmbeck und verkaufte die Immobilie an die St.-Willehadi-Gemeinde.</p>
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		<title>Pootjengang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 May 2012 09:23:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Pootjengang in Osterholz-Scharmbeck verbindet Sandbergstraße und Am Langen Land auf dem Heiligenberg. Den recht versteckt liegenden und fast unbekannten Pfad (Standort) stellte Bürgervereinsvorsitzender Joachim Lübbert im Herbst 2011 in einem &#8222;historischen Stadtrundgang&#8220; mit Christian Valek im Osterholzer Kreisblatt vor. Seinen Namen (Pootje = plattdeutsch und niederländisch für Pfötchen) soll er von den Klauen der &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/pootjengang/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Pootjengang“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="pootjengang01" aria-describedby="caption-pootjengang01" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/ClBKgIDtTVLnVgDrzp20utMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh4.googleusercontent.com/-jhLD3t2Q9E4/T7-zcEpgSQI/AAAAAAAAXz0/weAUMcpwTuw/s288/20120519OHZ23.jpg" height="288" width="192" alt="Pootjengang in Osterholz-Scharmbeck"/></a><figcaption id="caption-pootjengang01" class="wp-caption-text">Eingang Sandbergstraße</figcaption></figure>Der <strong>Pootjengang</strong> in <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/osterholz-scharmbeck">Osterholz-Scharmbeck</a> verbindet <em>Sandbergstraße</em> und <em>Am Langen Land</em> auf dem Heiligenberg. Den recht versteckt liegenden und fast unbekannten Pfad <small>(<a href="https://maps.google.de/maps/ms?msa=0&#038;msid=211197586911278586392.000438074a6421ef36de0&#038;ie=UTF8&#038;ll=53.235132,8.78638&#038;spn=0.008335,0.020406&#038;t=m&#038;z=16&#038;vpsrc=6&#038;iwloc=0004c0ed0016e0f5b6f48">Standort</a>)</small> stellte Bürgervereinsvorsitzender <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/lindenstrase/lubbert-joachim">Joachim Lübbert</a> im Herbst 2011 in einem &#8222;historischen Stadtrundgang&#8220; mit Christian Valek <a href="http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis-Osterholz/478382/Heckenpfad-reizt-mit-Weitblick.html">im Osterholzer Kreisblatt</a> vor. Seinen Namen (Pootje = plattdeutsch und niederländisch für Pfötchen) soll er von den Klauen der Schweine haben, die früher hier hinunter getrieben wurden. Zwischen Bauernhäusern, die hier fast so dicht standen, dass sich ihre Dächer über dem Gang berührten.</p>
<p>Vom höchsten Punkt des Pootjenganges bietet sich ein interessanter und ungewöhnlicher Ausblick auf Poststraße, Willehadikirche und den Gartel.</p>
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		<title>Tivoli</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 15:58:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Hotel Tivoli (Tel. 04791 8050 &#8226; Standort &#8226; Webseite) ist ein traditionsreiches Hotel mit Gaststättenbetrieb und Festsaal in der Stadtmitte von Osterholz-Scharmbeck. Es wird seit 75. Jahren in mittlerweile dritter Generation von der Familie Sandschulte betrieben. Bereits 1850 stand in der Beckstraße 133 (später Beckstraße) ein Gasthaus Tivoli, betrieben von Hinrich Seedorf. 1886 eröffnete &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/tivoli/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Tivoli“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="tivoli1" aria-describedby="caption-tivoli1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/7T3FfdNnMzlbsyJQwDNe4Q?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh3.googleusercontent.com/-asg9lQOKG6A/Tgll7GB1m4I/AAAAAAAAVak/y429tNkgrWE/s400/Tivoli_1908.jpg" height="296" width="400" alt="Tivoli Osterholz-Scharmbeck 1908"/></a><figcaption id="caption-tivoli1" class="wp-caption-text">Etablissement Tivoli (Postkarte 1908)</figcaption></figure>Das <strong>Hotel Tivoli</strong> (Tel. 04791 8050 &bull; <a href="http://maps.google.com/maps/ms?msid=211197586911278586392.000438074a6421ef36de0&#038;msa=0&#038;ll=53.231356,8.783827&#038;spn=0.009274,0.023174">Standort</a> &bull; <a href="http://www.hotel-tivoli.de/">Webseite</a>) ist ein traditionsreiches Hotel mit Gaststättenbetrieb und Festsaal in der Stadtmitte von Osterholz-Scharmbeck. Es wird seit 75. Jahren in mittlerweile dritter Generation von der Familie Sandschulte betrieben.</p>
<p>Bereits 1850 stand in der Beckstraße 133 (später Beckstraße) ein <em>Gasthaus Tivoli</em>, betrieben von Hinrich Seedorf. 1886 eröffnete er eine Kegelbahn, 1887 wurde ein Gesellschaftsgarten angelegt. Mitte 1893 noch als Seedorfs Tivoli erwähnt, wechselt es im Laufe des Jahres wohl den Besitzer, firmiert jedenfalls im Dezember des Jahres als Meyers Tivoli. 1900 allerdings war Johann Seedorf, der in Pennigbüttel den Hof Puckhaber mit Gaststätte kaufte, Besitzer des Tivoli. 1901 verkaufte er es an Johann Tapking. Im April 1904 zelebrierte der ein Jahr zuvor gegründete <em>Pyramiden- und Athletenklub Siegfried</em> im Tivoli seinen ersten öffentlichen Auftritt. Angespornt durch Erweiterungspläne seiner Nachbarin Wohltmann, Besitzerin der Centralhalle, kaufte Tivoli-Besitzer Friedrich Dreyer 1907 seinem rechten Nachbarn, dem Landwirt Hinrich Spreen, für 1.400 Mark einen Teil des Gartens ab, um den Saal ebenfalls zu vergrößern. Im selben Jahr gründeten 160 Einwohner im Tivoli den Scharmbecker Bürgerverein. 1910 ging das Tivoli per Zwangsversteigerung für 50.000 Mark an Johann Tapking, im selben Jahr werden Restaurant und Etablissement von Friedrich Wiegand übernommen. Der ehemalige Tivoli-Besitzer Dreyer kaufte 1911 das Restaurant “Worpsweder Hof” in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-49">Bahnhofstr. 49</a>. 1922 wurden säle und Klubräume von Martha Janssen übernommen, das Restaurant erlebte die Eröffnungsvorstellung eines &#8222;modernen Lichtspieltheaters&#8220;. 1928 übernahm Johann Helmers die Gaststätte. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small></p>
<p>Am 1. Juli 1936 verkaufte Tapking das Tivoli an Angela und Bernhard Sandschulte. Während des Kriegsdienstes und der Kriegsgefangenschaft ihres Mannes führte Angela Sandschulte das Haus von 1939 bis 1949 alleine. 1940 traf eine der ersten <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/2-weltkrieg">Bomben auf Osterholz-Scharmbeck</a> das Nachbargrundstück Am Deich, 1941 wurden Keller und großer Saal durch Hochwasser des <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/scharmbecker-bach">Scharmbecker Bachs</a> überschwemmt. Der große Saal wurde von 1942 bis 1945 als Notunterkunft für ausgebombte Bremer genutzt, der kleine Saal im 1. Stock als Kleiderkammer. </p>
<p>1946 wurde der Saal wieder eröffnet. 1952 bauten die Sandschultes das Tivoli zum Hotel um, 1964 wurde eine Kegelbahn eingerichtet. Der große Saal war von 1964 bis 1992 an eine Supermarktkette und später einen Restpostenmarkt verpachtet. Im Jahr 1971 übernahmen der 1938 geborene Herbert Sandschulte und seine Frau Doris das Tivoli von Herberts Eltern und erweiterten das Hotel 1975 auf 20 Zimmer mit Dusche und WC.</p>
<p>2004 übernahmen die Söhne der Besitzer, Bernd und Klaus Sandschulte, das Unternehmen und wandelten es zur <em>Hotel Tivoli GmbH &#038; Co. KG</em> um, Geschäftsführerin wurde Andrea Nuckel. <small>(Quelle: <a href="http://www.hotel-tivoli.de/index.php?section=geschichte&#038;lang=de&#038;PHPSESSID=oa3vmnt0n4l3uiott0vv11n8b0">Webseite</a> Hotel Tivoli)</small></p>
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		<title>Gut Sandbeck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 18:31:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
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					<description><![CDATA[1856 starb Friedrich Christian Heinrich August von Sandbeck als Letzter derer von Sandbeck &#8222;in fast ärmlichen Verhältnissen, weil er mit der Leitung des Gutes überfordert war&#8220;. Für 140.000 Thaler erwarb der Celler Bankier C. Hostmann das Gut. Quelle: Menkhoff 1957 gekauft von Friedrich Meyer. 1962 verkauft an den Dipl.-Volkswirt Hubertus Bultjer aus Bremen, der hier &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/gut-sandbeck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gut Sandbeck“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="sandbeck1" aria-describedby="caption-sandbeck1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/ols5bCPzAAbEshLqr0QNaw?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh3.googleusercontent.com/_OV4xvtkBx0M/TXEyUomX2pI/AAAAAAAAUrU/KDiX-qeAw9c/s400/gut%20sandbeck.jpg" height="260" width="400" /></a><figcaption id="caption-sandbeck1" class="wp-caption-text">Postkarte ca. 1920er-Jahre<br />(Verl. Heinrich Künne, Bremen ... thank you, Bob!)</figcaption></figure>1856 starb Friedrich Christian Heinrich August von Sandbeck als Letzter derer von Sandbeck &#8222;in fast ärmlichen Verhältnissen, weil er mit der Leitung des Gutes überfordert war&#8220;. Für 140.000 Thaler erwarb der Celler Bankier C. Hostmann das Gut. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small></p>
<p>1957 gekauft von Friedrich Meyer. 1962 verkauft an den Dipl.-Volkswirt Hubertus Bultjer aus Bremen, der hier ein Agrarkulturinstitut plante. </p>
<p>Bultjer geriet 1964 in die Schlagzeilen, nachdem er in der nahe gelegenen &#8222;Weinstube Adam&#8220; auf seine Lebensgefährtin Liselotte Thomsen einstach. Er war in Folge der aufwändigen Restaurierung des Gutes in finanzielle Schwierigkeiten geraten, Petroleum-Behälter auf dem Gut führten zu der Annahme, dass er das Gutshaus abbrennen wollte. Das Gut wurde im März 1966 zwangsversteigert, das einzige Gebot über DM 380.000.- kam von der Iduna-Versicherung. Als diese Pläne schmiedete, die historischen Gebäude abzureißen und durch 8-geschossige Hochhäuser zu ersetzen, kaufte die Stadt der Versicherung das Gut samt 29.930 m² Grundstück 1975 für DM 380.000.- ab. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small></p>
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		<title>Jewish graveyard</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/jewish-graveyard/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 06:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Stolperstein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.teufelsmoor.eu/?p=4073</guid>

					<description><![CDATA[The Jewish graveyard on “Klosterkamp” (location • more photographs) dates back to the mid 1700’s, over 100 years prior to the construction of the neighbouring railway line. The last burial took place in 1939. As a result of the desecration by the Nazi’s, it is not possible to determine the exact number of graves present. &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/jewish-graveyard/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Jewish graveyard“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="graveyard01" aria-describedby="caption-graveyard01" style="width: 350px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/986_pknLzyIYHzH5cU5FAg?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/-hKlnCJ5f4XU/S90-sdh4apI/AAAAAAAAVtU/K1MnuFJcA3E/s400/Friedhof.jpg" /></a><figcaption id="caption-graveyard01" class="wp-caption-text">Plan of tombs (incomplete)</figcaption></figure>The <strong>Jewish graveyard</strong> on “Klosterkamp” <small>(<a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;om=1&amp;msa=0&amp;msid=104701110756881066241.000438074a6421ef36de0&amp;ll=53.220797,8.794212&amp;spn=0.002865,0.007296&amp;z=17">location </a> • <a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/JuedischerFriedhof">more photographs)</a></small> dates back to the mid 1700’s, over 100 years prior to the construction of the neighbouring railway line.  The last burial took place in 1939. As a result of the desecration by the Nazi’s, it is not possible to determine the exact number of graves present. According to the <em><a href="http://www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/NIEDERSA/PROJEKTE/liste-f.htm#OsterholzScharmbeck">Heidelberger Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland</a></em>  there are 74 gravestones. This information was provided following research undertaken by Klaus-Peter Schulz  in 1968-69. In 1997 Klaus  Beer documented 71 individual gravestones as well as 2 family tomb stones for 76 plots.  In 2000, there were 2 missing gravestones <small>(source: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-ein-denkmal/">Beer</a>)</small>.  Other sources refer to 75 graves dating from between 1854 and 1935 <small>(source: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-historisches-handbuch/">Obenaus</a>)</small>.<br />
<span id="more-4073"></span></p>
<h3>History</h3>
<p>In 1756 or 1757, Levi Hertz, the first Jew documented in official Scharmbeck records, purchased a 150 m² plot of land, an open field site, on the main road between Lintel and Penningbüttel, to be used as a Jewish cemetery. This was long before the local Jewish community was officially established in 1768. Adjacent land was purchased in 1847 and today the cemetery extends over an area of 1973 m². <small>(source: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-historisches-handbuch/">Obenaus</a>)</small> There are no longer any visible graves on the original slope (The area shaded dark green on the map).</p>
<p><figure id="friedhof03" aria-describedby="caption-friedhof03" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/JuedischerFriedhof/photo#5112708771521073218"><img decoding="async" src="http://lh3.google.de/moorteufel/RvP9ihaJkEI/AAAAAAAABTk/YLQkEj_VVk4/s400/IMG_1414.JPG" alt="Jewish graveyard" /></a><figcaption id="caption-friedhof03" class="wp-caption-text">Tombstone of Moritz Meibergen</figcaption></figure>During or immediately after the Kristallnacht pogrom  of 9th/10th November 1938, the cemetery was severely desecrated; tombstones were overturned, damaged or destroyed and also partially removed. <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/cohen-clara-und-siegmund">Siegmund Cohen</a> was the last person to be buried in the devastated cemetery, on 23rd November 1939, following injuries sustained during the pogrom. As a result, no stone was ever erected over the grave and, to this day, its precise location is unknown. </p>
<p>In June 1946 the local authority forced previously active Nazi party members, in particular the local party branch manager and several of “his most temperamental colleagues”, to put the cemetery in order as far as possible. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/de-geschicht-is-logenhaft/">Murken</a>)</small> <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/aron-wilhelm">Wilhelm Aron</a>, the only Jew to return to Osterholz-Scharmbeck, did his best to identify the graves. However, without doubt, it was not possible to repair all stones nor place all on the correct graves. Indeed, in 1966 when Fritz Cohen visited from Brazil, he was able to show, with the help of an original photo, that the gravestone of his aunt, Mimi Cohen, had been placed on the tomb of his grandmother, Elise Cohen. <small>(source: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-ein-denkmal/">Beer</a>)</small></p>
<p>Today the graveyard belongs to the National Association of Jewish Communities of Lower Saxony and is a listed monument. Klaus-Peter Schulz, former Director of the Osterholz local history museum, has studied the cemetery for many years, drawn up plans, documented the German inscriptions, photographed the Hebrew text and has undertaken considerable additional research.</p>
<p>Further publications regarding the cemetery:</p>
<ul>
<li>Ursula Siebert: <em>Steinerne Zeugen unserer Kultur. Die alten Grabsteine in den Gemeinden des Landkreises Osterholz</em>. Osterholz-Scharmbeck 1986.</li>
<li>Jürgen Lodemann: <em>Die drei Judenfriedhöfe im Landkreis Osterholz: Mahn- und Warnstätten zugleich</em>. In: Heimat-Rundblick. Geschichte. Kultur. Natur. 6 (1993), Heft 24, S. 6-7.</li>
<li><a href="http://www.uniheidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/NIEDERSA/PROJEKTE/liste-f.htm#OsterholzScharmbeck">Zentralarchiv/ Juden in DE: Friedhöfe: Niedersachsen: Übersicht: Liste der Friedhöfe</a>
</li>
</ul>
<p><small>Thank you, Jonathan Strauss, for providing this translation of the german article <em><a href="http://www.teufelsmoor.eu/schaufenster/judischer-friedhof-ohz">Jüdischer Friedhof</a></em>.</small></p>
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		<title>Jüdischer Friedhof</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 17:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1765]]></category>
		<category><![CDATA[1939]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Jüdische Friedhof am Klosterkamp (Standort • mehr Fotos &#8230;) entstand Mitte des 18. Jh. auf damals freiem Feld, mehr als 100 Jahre vor Inbetriebnahme der benachbarten Eisenbahnstrecke. Die letzte Bestattung fand 1939 statt, die Gesamtzahl der Gräber ist nach der Verwüstung im &#8222;3. Reich&#8220; nicht mehr zuverlässig zu klären. Eine Auflistung des Heidelberger Zentralarchivs &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/judischer-friedhof-ohz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Jüdischer Friedhof“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="klosterkamp01" aria-describedby="caption-klosterkamp01" style="width: 350px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/986_pknLzyIYHzH5cU5FAg?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/-hKlnCJ5f4XU/S90-sdh4apI/AAAAAAAAVtU/K1MnuFJcA3E/s400/Friedhof.jpg" /></a><figcaption id="caption-klosterkamp01" class="wp-caption-text">Belegungsplan (noch unvollständig)</figcaption></figure>Der <strong>Jüdische Friedhof</strong> am Klosterkamp <small>(<a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;t=h&amp;om=1&amp;msa=0&amp;msid=104701110756881066241.000438074a6421ef36de0&amp;ll=53.220797,8.794212&amp;spn=0.002865,0.007296&amp;z=17">Standort</a> • <a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/JuedischerFriedhof">mehr Fotos &#8230;</a>)</small> entstand Mitte des 18. Jh. auf damals freiem Feld, mehr als 100 Jahre vor Inbetriebnahme der benachbarten Eisenbahnstrecke. Die letzte Bestattung fand 1939 statt, die Gesamtzahl der Gräber ist nach der Verwüstung im &#8222;3. Reich&#8220; nicht mehr zuverlässig zu klären. Eine <a href="http://www.uni-heidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/NIEDERSA/PROJEKTE/liste-f.htm#OsterholzScharmbeck">Auflistung</a> des Heidelberger <em>Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland</em> gibt 74 Grabsteine an, vermutlich auf Basis einer Dokumentation durch Klaus-Peter Schulz aus den Jahren 1968-69. K. Beer fand 1997 noch 71 Grabsteine für 76 Grabstellen und 2 Familiengrabsteine vor, im Jahr 2000 fehlten davon 2 Steine. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-ein-denkmal/">Beer</a>)</small> Andere Quellen sprechen von 75 Grabsteinen aus den Jahren 1854-1935. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-historisches-handbuch/">Obenaus</a>)</small><br />
<span id="more-34"></span></p>
<h3>Geschichte</h3>
<p>Levi Hertz, der erste namentlich erwähnte Jude in Scharmbeck, kaufte 1756 oder 1757, jedenfalls lange vor Gründung der jüdischen Gemeinde im Jahr 1768, ein ca. 150 m² großes Grundstück an der Chaussee zwischen Lintel und Pennigbüttel für einen jüdischen Friedhof. 1847 wurde ein benachbartes Grundstück hinzugekauft, heute hat der Friedhof eine Fläche von 1.973 m². <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-historisches-handbuch/">Obenaus</a>)</small> Auf dem ältesten Friedhofsteil (in der Skizze dunkelgrün markiert) stehen keine Steine mehr, ihr Verbleib ist ungeklärt.</p>
<p><figure id="klosterkamp02" aria-describedby="caption-klosterkamp02" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/JuedischerFriedhof/photo#5112708771521073218"><img decoding="async" src="http://lh3.google.de/moorteufel/RvP9ihaJkEI/AAAAAAAABTk/YLQkEj_VVk4/s400/IMG_1414.JPG" alt="Jüdischer Friedhof" /></a><figcaption id="caption-klosterkamp02" class="wp-caption-text">Grabstein Meibergen</figcaption></figure>In oder unmittelbar nach der Pogromnacht 9./10.November 1938 wurden die Grabsteine umgekippt, beschädigt oder zerstört und zumindest teilweise entfernt. Auf dem derart verwüsteten Friedhof wurde am 23. November 1939 <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/cohen-clara-und-siegmund/">Siegmund Cohen</a>bestattet, der an den Folgen seiner in der Pogromnacht erlittenen Verletzungen gestorben war. Ein Stein wurde dabei nicht gesetzt und seine Grabstelle ist heute unbekannt, es war die letzte Bestattung auf diesem Friedhof.</p>
<p>Im Juni 1946 ließ die Stadtverwaltung den Friedhof durch ehemals aktive NSDAP-Mitglieder, &#8222;speziell den früheren Ortsgruppenleiter und einen Teil &#8217;seiner temperamentvollsten Pg&#8217;s&#8216; in Ordnung bringen. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/de-geschicht-is-logenhaft/">Murken</a>)</small> Der einzige nach Osterholz-Scharmbeck zuückgekehrte Jude <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/aron-wilhelm/">Wilhelm Aron</a> tat sein Bestes, die Grabstellen zu identifizieren. Es ist aber gesichert, dass weder alle Gräber rekonstruiert noch alle Steine am korrekten Ort platziert werden konnten. So konnte Fritz Cohen 1966 bei einem Besuch aus Brasilien anhand einer Fotografie nachweisen, dass der Stein für seine Tante Mimi Cohen auf der Grabstelle seiner Großmutter Elise Cohen stand. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-ein-denkmal/">Beer</a>)</small></p>
<p>Heute gehört der Friedhof dem Landesverband der jüdischen Gemeinden von Niedersachsen und steht unter Denkmalschutz. Klaus-Peter Schulz, Leiter des Kreisheimatmuseums Osterholz, hat über viele Jahre Belegungspläne des Friedhofs gezeichnet, die deutschsprachigen Inschriften abgeschrieben, Steine mit hebräischen Inschriften fotografiert und in vielen Archiven recherchiert.</p>
<p>Veröffentlichungen über den Friedhof:</p>
<ul>
<li>Ursula Siebert: <em>Steinerne Zeugen unserer Kultur. Die alten Grabsteine in den Gemeinden des Landkreises Osterholz</em>. Osterholz-Scharmbeck 1986.</li>
<li>Jürgen Lodemann: <em>Die drei Judenfriedhöfe im Landkreis Osterholz: Mahn- und Warnstätten zugleich</em>. In: Heimat-Rundblick. Geschichte. Kultur. Natur. 6 (1993), Heft 24, S. 6-7.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.uniheidelberg.de/institute/sonst/aj/FRIEDHOF/NIEDERSA/PROJEKTE/liste-f.htm#OsterholzScharmbeck">Zentralarchiv/ Juden in DE: Friedhöfe: Niedersachsen: Übersicht: Liste der Friedhöfe</a></p>
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		<title>Cohen, Dr. Richard</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 19:48:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Stolperstein]]></category>
		<category><![CDATA[1872]]></category>
		<category><![CDATA[1938]]></category>
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					<description><![CDATA[Dr. Richard Cohen (1872-1938) war zu Beginn des 20. Jh. über 30 Jahre lang ein angesehener Arzt und Lokalpolitiker in Scharmbeck. Im Nationalsozialismus wurde er entrechtet und in den Freitod getrieben. Richard wurde als siebentes Kind der Eheleute Meyer Cohen und Elise Cohen (geb. Hattendorf) geboren, die in der Hohetorstraße 14 (damals Nr. 51, gegenüber &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/cohen-dr-richard/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Cohen, Dr. Richard“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Richard Cohen (1872-1938)</strong> war zu Beginn des 20. Jh. über 30 Jahre lang ein angesehener Arzt und Lokalpolitiker in Scharmbeck. Im Nationalsozialismus wurde er entrechtet und in den Freitod getrieben.</p>
<p>Richard wurde als siebentes Kind der Eheleute Meyer Cohen und Elise Cohen (geb. Hattendorf) geboren, die in der Hohetorstraße 14 (damals Nr. 51, gegenüber der Einmündung Neue Straße) einen Manufakturladen besaßen. Sein Vater war ein eingesessener Kaufmann in Osterholz, aktiv im Schützenverein und einer der Mitbegründer des Erntefestes. Vier von Richards Geschwistern starben im Kindesalter, sein ältester Bruder <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/cohen-alfred-und-flora/">Alfred</a> (1864-1942) übernahm das elterliche Geschäft in Osterholz und der zweitälteste Bruder <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/cohen-clara-und-siegmund/">Siegmund</a> (1871-1939) den Manufakturladen Ehlen in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-37/">Bahnhofstraße 37</a>. </p>
<p>Richard besuchte nach der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-105/">jüdischen Elementarschule in der Bahnhofstraße</a> eine höhere Schule in Bremen. Danach studierte er Medizin in Berlin und promovierte dort auch. Er ließ sich dann als Arzt in Ritterhude nieder, übernahm aber wenig später im Jahr 1899 die Praxis des verstorbenen Dr. Neander in Scharmbeck in der späteren <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/marktstr-5/">Marktstraße 5</a>. </p>
<p>Richard war deutsch und vaterländisch orientiert, flaggte bei öffentlichen Anlässen schwarz-weiß-rot und meldete sich im 1. Weltkrieg freiwillig. An der französischen Front diente er als Sanitätsrat und wurde mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eisernes_Kreuz">Eisernen Kreuz 1. Klasse</a> ausgezeichnet. 1917 wurde er in Scharmbeck zum Bürgervorsteher 2. Klasse gewählt und 1919 erlangte die Bürgerliche Liste mit dem Spitzenkandidaten Dr. Cohen bei der Wahl zur Scharmbecker Gemeindevertretung 9 von 15 Sitzen, Cohen wurde auch in den Kreistag gewählt. Als eine neue Ortsverfassung das Bürgervorsteherkollegium 1920 auf eine Ebene mit dem Magistrat hob, wählte es Cohen zu seinem Wortführer. </p>
<p>1938 wurde Dr. Cohen Berufsverbot erteilt, er starb am 8. April in Scharmbeck verarmt und seelisch gebrochen an den Folgen eines Suizids.  <small>Quellen: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a> und Sterberegister</small></p>
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		<title>Menckeschule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:40:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1868]]></category>
		<category><![CDATA[1928]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 1868 eingeweihte und 1928 nach ihrem Stifter benannte Grundschule Menckeschule des ehemaligen Fleckens Scharmbeck (heute Osterholz-Scharmbeck) bietet verlässliche Öffnungszeiten für alle Jahrgänge. Seit 2006 gehört auch der Schulkindergarten Lindenstraße zur Menckeschule. Als Mitglied im Kooperationsverbund Hochbegabtenförderung fördert die Grundschule Menckeschule besonders begabte Kinder in den Bereichen Naturwissenschaften, Sprache und Theater. 1993 wurde ein Verein &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/menckeschule/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Menckeschule“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 1868 eingeweihte und 1928 nach ihrem Stifter benannte <strong>Grundschule Menckeschule</strong> des ehemaligen Fleckens Scharmbeck (heute Osterholz-Scharmbeck) bietet verlässliche Öffnungszeiten für alle Jahrgänge. Seit 2006 gehört auch der Schulkindergarten Lindenstraße zur Menckeschule.</p>
<p>Als Mitglied im Kooperationsverbund Hochbegabtenförderung fördert die Grundschule Menckeschule besonders begabte Kinder in den Bereichen Naturwissenschaften, Sprache und Theater. 1993 wurde ein <em>Verein zur Förderung der Menckeschule</em> gegründet.</p>
<h3>Geschichte</h3>
<p>Bereits um 1860 war die erst 1824 errichtete Schule des Fleckens Scharmbeck (heute <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/marktstrase/marktstr-7/">Marktstraße 7</a>) chronisch überfüllt, so dass Schulklassen ausgelagert werden mussten. Der in der Scharmbecker Koppelstraße geborene und in Berlin zu Wohlstand gekommene <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/mencke-johann/">Johann Mencke</a> entschloss sich bei einem Weihnachtsbesuch im Jahr 1864, dem Flecken Scharmbeck eine neue Schule zu stiften, die &#8222;ansehnlichen Eindruck&#8220; hinterlassen sollte. Auf seine Initiative erwarb die Gemeinde das Gelände an der Teichstraße, wo das gerade erst errichtete Haus des Schuhmachermeisters Martin Heilshorn abgebrochen und an der Bahnhofstr. (<a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=44">später Nr. 52</a>) neu errichtet werden musste. Mencke stiftete insgesamt 7.000 Reichsthaler, von denen 2.500 für den Grundstückskauf benötigt wurden. Das Schulhaus mit 6 Klassenzimmern und einer Wohnung für den Hauptlehrer J. Bremer wurde von Baumeister Friedrich Steeneck erbaut und am 4. November 1868 feierlich eingeweiht. </p>
<p>1904 wurde in den Räumen der Schule die Kaufmännische Fortbildungsschule gegründet, die auch von Rektor Lodders geleitet wurde. <small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)</small></p>
<p>Anlässlich ihres 60. Geburtstages erhielt die Scharmbecker Volksschule am 4. November 1928 den Namen <em>Menckeschule</em>.<br />
<small>(Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1 und J. Segelken: Heimatbuch &#8211; 1938)</small></p>
<p><strong>Schulleiterinnen und Schulleiter</strong><br />
1868 erfolgte die Schlüsselübergabe an den ältesten Schulvorsteher Schlichtermann.<br />
1897-1904 Fritz H. Lüdemann (1904 mit 59 J. verstorben)<br />
1904-1922 Ernst Lodders (von der Mittelschule in Stade, 1922 verstorben)<br />
1923-1947 Wilhelm Vagts<br />
1947- Dr. Walter Stache<br />
2009 Gudula Thurm-Meyer (komm.)</p>
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		<title>Altdeutsches Haus</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/altdeutsches-haus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 18:22:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1626]]></category>
		<category><![CDATA[1924]]></category>
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					<description><![CDATA[1626 erbaut, heute Hundestraße 11. 1924 wurde das Altdeutsche Haus vom Kreis Osterholz gekauft, um das vorhandene Heimatmuseum weiter auszubauen. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1626 erbaut, heute Hundestraße 11.</p>
<p>1924 wurde das Altdeutsche Haus vom Kreis Osterholz gekauft, um das vorhandene Heimatmuseum weiter auszubauen. <small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)</small></p>
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		<title>Teichstraße</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/teichstrase/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:29:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
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					<description><![CDATA[1997 wurde an der ehemaligen Fehsenfeldschen Mühle im Verlauf des Scharmbecker Bachs an der Teichstraße wieder ein Mühlrad installiert. Das ca. 2 to. schwere Mühlrad war in Steden hergestellt worden.(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1997 wurde an der ehemaligen Fehsenfeldschen Mühle im Verlauf des <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/scharmbecker-bach">Scharmbecker Bachs</a> an der Teichstraße wieder ein Mühlrad installiert. Das ca. 2 to. schwere Mühlrad war in Steden hergestellt worden.<small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)</small></p>
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		<title>Haus am Hang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 13:40:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1987]]></category>
		<category><![CDATA[1993]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Altenpflegeheim &#8222;Haus am Hang&#8220; (Am Hang 7) ist ein privates Pflegeheim, das vom Diakonieverein Seniorenzentrum Osterholz-Scharmbeck e.V. getragen wird. Seit 1972 wurden von Seiten der ev. Kirchengemeinde Überlegungen für ein größeres Altenheim mit Pflegestation angestellt. Acht Jahre lan wurde über Trägerschaft und Standort verhandelt, bis im März 1980 im Gemeindehaus der Willehadi-Gemeinde der &#8222;Diakonieverein &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/haus-am-hang/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Haus am Hang“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Altenpflegeheim &#8222;<a href="http://www.haus-am-hang-ohz.de">Haus am Hang</a>&#8220; (Am Hang 7) ist ein privates Pflegeheim, das vom <em>Diakonieverein Seniorenzentrum Osterholz-Scharmbeck e.V.</em> getragen wird. </p>
<p>Seit 1972 wurden von Seiten der ev. Kirchengemeinde Überlegungen für ein größeres Altenheim mit Pflegestation angestellt. Acht Jahre lan wurde über Trägerschaft und Standort verhandelt, bis im März 1980 im Gemeindehaus der Willehadi-Gemeinde der &#8222;Diakonieverein Seniorenzentrum Osterholz-Scharmbeck e. V.&#8220; gegründet wurde.</p>
<p>Ende 1984 bewilligte das Nds. Sozialministerium DM 2.73 Mio. für den Bau des Heimes. Zu diesem Zeitpunkt wurde noch zwischen den Standortalternativen Stadtpark (Bahnhofstr.) oder Schnibbe&#8217;sche Weide (Gymnasium/Barkhof) gestritten, während die Stadt mit Bullwinkels Weide am Hang (dem heutigen Standort) einen dritten Vorschlag unterbreitete. 1985 wurden Flächennutzungs- und Bebauungsplan für die Weide auf Betreiben von Bürgermeister Pissarczyk und Stadtdirektor Mackenberg (von Reihenhausbebauung zu Sonderbaufläche) geändert. Die Stadt erwarb das Grundstück von den Bullwinkel-Erben und stellte es dem Diakonieverein im Erbbaurecht zur Verfügung. </p>
<p>Am 19.9.1986 wurde Richtfest gefeiert, am 22.6.1987 war offizielle Einweihung. Am 1. Juli 1987 schließlich nahm das &#8222;Haus am Hang&#8220; mit der Leiterin Hildegard Glaubach und der Pflegedienstleitung Martha von Oehsen seinen Betrieb auf. Im März 1992 wurde der Grundstein für einen großzügigen Erweiterungsbau gelegt, der am 12.3.1993 feierlich eröffnet wurde und die Kapazität des Heimes fast verdoppelte. <small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)</small></p>
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		<title>Maimarkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2009 18:26:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Marktplatz]]></category>
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					<description><![CDATA[Maimarkt 2009: Premiere für das Riesenrad Der traditionelle Maimarkt auf dem Scharmbecker Marktplatz wurde erstmals am 3. Mai 1749 abgehalten. 2006 hat die Stadt den Maimarkt wegen zu hoher Defizite aufgegeben, er wurde seitdem von einer privaten &#8222;Arbeitsgruppe Scharmbecker Maimarkt&#8220; in Eigenregie veranstaltet. 2009 war Premiere für das erstmals auf einem Scharmbecker Markt aufgestellte Riesenrad.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table align="left">
<tr>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/GxFlbmp0fMhTF3J3I1X9iw?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh5.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/SgCBxq4auaI/AAAAAAAALDQ/wrerGtq71Hc/s400/200905Maimarkt_0062.jpg" /></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="center">
<small>Maimarkt 2009: Premiere für das Riesenrad</small>
</td>
</tr>
</table>
<p>Der traditionelle Maimarkt auf dem Scharmbecker Marktplatz wurde erstmals am 3. Mai 1749 abgehalten. 2006 hat die Stadt den Maimarkt wegen zu hoher Defizite aufgegeben, er wurde seitdem von einer privaten &#8222;Arbeitsgruppe Scharmbecker Maimarkt&#8220; in Eigenregie veranstaltet. 2009 war Premiere für das erstmals auf einem Scharmbecker Markt aufgestellte Riesenrad.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Rönn, Albertus von</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 12:12:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1867]]></category>
		<category><![CDATA[1895]]></category>
		<category><![CDATA[1957]]></category>
		<category><![CDATA[1958]]></category>
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					<description><![CDATA[„Der Alte aus der Mühle“ lebte 1867-1958 und genoss in Osterholz-Scharmbeck hohes Ansehen. Albertus von Rönn stammt aus einer alten Müllerfamilie, bereits sein Großvater Martin Hinrich von Rönn (1788-1841) und sein Vater Christian Wilhelm von Rönn (1831-1911) übten dieses Handwerk aus. Albertus wurde 1867 in Cadenberge geboren und wurde zunächst Kaufmann. 1895 übernahm er die &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/albertus-von-ronn/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Rönn, Albertus von“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Der Alte aus der Mühle“</em> lebte 1867-1958 und genoss in Osterholz-Scharmbeck hohes Ansehen. Albertus von Rönn stammt aus einer alten Müllerfamilie, bereits sein Großvater Martin Hinrich von Rönn (1788-1841) und sein Vater Christian Wilhelm von Rönn (1831-1911) übten dieses Handwerk aus. Albertus wurde 1867 in Cadenberge geboren und wurde zunächst Kaufmann. 1895 übernahm er die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=17">Windmühle in Scharmbeck</a> von seinem verstorbenen älteren Bruder Wilhelm von Rönn (1663-1895), der diese 7 Jahre zuvor gekauft hatte. 1910 wurde er Müllermeister. <small>(Quelle: <a href="http://www.v-roenn.de/Chronic1/Chronic2d/chronic2d.html">Chronik der Familie von Rönn</a>)</small></p>
<p>1908 wurde Albertus in Scharmbeck zum Bürgervorsteher 3. Klasse, 1909 in den Magistrat, 1910 zum 1. Ratsherrn und 1929 zum Landtagsabgeordneten in Hannover gewählt. <small>(Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1)</small>.</p>
<p>Anlässlich seines 90sten Geburtstages erhielt Albertus 1957 das Bundesverdienstkreuz, überreicht vom Regierungspräsidenten im Namen des damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss. 1958 starb Albertus von Rönn in seinem 91. Lebensjahr. </p>
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		<title>Kreiskrankenhaus</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/kreiskrankenhaus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 13:04:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1945]]></category>
		<category><![CDATA[1957]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Kreiskrankenhaus Osterholz (Webseite &#8226; Standort • mehr Fotos) mit etwa 350 Mitarbeitern ist heute ein Gesundheitszentrum für die Region. Neben der stationären Krankenhausversorgung (Grund- und Regelversorgung) mit ca. 150 Planbetten und den Abteilungen Anästhesie, Chirurgie, Innere Medizin sowie Gynäkologie und Geburtshilfe und einem Belegarzt für Orthopädie bietet es eine umfangreiche ambulante Versorgung mit einem &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/scharmbeck/kreiskrankenhaus/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kreiskrankenhaus“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="KKH01" aria-describedby="caption-KKH01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/moorteufel/Kreiskrankenhaus/photo#5095825996246404466"><img decoding="async" src="http://lh6.google.com/moorteufel/RrgCvqd3zXI/AAAAAAAAAeg/-2-Tv9aN3J4/s400/IMG_0885.jpg" width="400" align="left" alt="Kreiskrankenhaus Osterholz"></a><figcaption id="caption-KKH01" class="wp-caption-text">Kreiskrankenhaus Osterholz</figcaption></figure>Das <strong>Kreiskrankenhaus Osterholz</strong> (<a href="http://www.kreiskrankenhaus-osterholz.de/">Webseite</a> &bull; <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&#038;hl=de&#038;om=1&#038;t=h&#038;msa=0&#038;msid=104701110756881066241.000438074a6421ef36de0&#038;ll=53.235094,8.794234&#038;spn=0.005959,0.014591&#038;z=16">Standort</a> • <a href="http://picasaweb.google.com/moorteufel/Kreiskrankenhaus">mehr Fotos</a>) mit etwa 350 Mitarbeitern ist heute ein Gesundheitszentrum für die Region. Neben der stationären Krankenhausversorgung (Grund- und Regelversorgung) mit ca. 150 Planbetten und den Abteilungen Anästhesie, Chirurgie, Innere Medizin sowie Gynäkologie und Geburtshilfe und einem Belegarzt für Orthopädie bietet es eine umfangreiche ambulante Versorgung mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medizinisches_Versorgungszentrum">Medizinischen Versorgungszentrum</a> (Chirurgie, Innere Medizin/Gastroenterologie, Innere Medizin/Kardiologie, Kinderheilkunde und Urologie) sowie Ermächtigungsambulanzen der Chefärzte für Abdominal-, Gefäß- und Orthopädische Chirurgie, Hämatologie und Onkologie und Radiologie an. Auch die Physiotherapieabteilung behandelt ambulant und stationär, eine Gesundheitsschule mit dreijähriger Krankenpflegeausbildung sowie Kursen, Vorträgen und Seminaren für die Bevölkerung rundet das Angebot ab.<br />
<span id="more-53"></span></p>
<h3>Geschichte</h3>
<p><strong>1927</strong> wäre fast schon eine Klinik entstanden: Damals beschloss der Osterholzer Kreistag, dem Ottersberger Arzt Dr. Martins ein Darlehen von 35.000 Mark zum Ankauf des <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=56">Hauses von Maurermeister Steeneck</a> in Scharmbeck und Errichtung einer Klinik dortselbst zu gewähren. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small><br />
<strong>1945</strong> wurde das Kreiskrankenhaus im Januar provisorisch im Gebäude der heutigen <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=21">Schule Lindenstraße</a> und einigen ausgelagerten Räumlichkeiten eingerichtet. Zunächst wurden ca. 100 Betten bereitgestellt, zuzüglich 22-24 Betten in der &#8222;Isolierbaracke&#8220; an der Blumenthaler Straße und 12 Betten im Entbindungshaus Am Stadtpark 8. Erster Klinikarzt war Dr. Thiernagel, ihm folgte Dr. Schliemann, der auch in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/marktstr-5/">Marktstraße 5</a> bzw. ab 1946 in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/lindenstrase/lindenstr-17/">Lindenstraße 17</a> eine Praxis unterhielt.<br />
<strong>1947</strong> wurde Dr. Wilhelm Willemer Chefarzt, im Juni bewilligte der Kreistag DM 100.000 zum Grundstückskauf für ein neues Krankenhaus.<br />
<strong>1948</strong> wurde Dr. Heinz Voigtlaender unter Willemers Leitung 2. Arzt, als weiterer Arzt wurde Dr. Paul Brandenburger eingestellt.<br />
<strong>1956</strong> wurde Dr. Helmut Krausmüller eingestellt, der als einer der letzten Kriegsgefangenen aus sowjetischer Haft zurückgekehrt war. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small><br />
<strong>1957</strong>: Die heutigen Gebäude wurden Mitte der 50er-Jahre auf den damals leeren Wiesen am Koppelberg errichtet, am 25. Oktober 1957 eingeweiht und Ende 1957 bezogen. Chefärzte waren derzeit Dr. Voigtlaender (Chirurgie) und Dr. Brandenburger (Innere Medizin), neuer Oberarzt wurde Dr. Grossmann.<br />
<strong>1966</strong> wurde eine Röntgenanlage für DM 230.000.- beschafft.<br />
<strong>1972</strong> übernahm Dr. Jörg Hartje als Nachfolger von Dr. Brandenburger die Innere Abteilung,<br />
<strong>1976</strong> Dr. Joachim Bothe die Leitung der Chirurgie von Dr. Voigtlaender.<br />
<strong>1979</strong> wurde Dr. Oktai Ferdowsi Nachfolger des in den Ruhestand verabschiedeten Chefarztes der Gynäkologie Dr. Gerd Maaß.<br />
<strong>1984</strong> kündigte Dr. Bothe, sein Nachfolger wurde Prof. Dr. Meyer-Marcotty aus Oberhausen.<br />
<strong>1985</strong> wurde Dr. Klaus Kühn als Nachfolger von Dr. Gisela Horn Chefarzt der Anästhesie.<br />
<strong>1991</strong> ging Verwaltungsleiter Günter Heinemann im Alter von 49 Jahren nach 19-jähriger Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand, Nachfolger wurde Norbert Wellbrock.<br />
<strong>1992</strong> beendete der Landkreis das Arbeitsverhältnis mit Prof. Meyer-Marcotty, Nachfolger war Dr. Michael Erttmann.<br />
<strong>1994</strong> ging Wellbrock nach Bremen, sein Nachfolger als Klinikleiter wurde Klaus Vagt.<br />
<strong>1995</strong> übernahm Jan Kwarcinski die Raiologie von Dr. Hartmut Scheel<br />
<strong>1996</strong> löste Dr. Wolfgang Schorscher den in Ruhestand gehenden Dr. Ferdosi als gynäkologischer Chefarzt ab.<br />
<strong>1998</strong> wurde für DM 850.000 ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Computertomographie">CT</a> angeschafft, Dr. Manfred Clemens wurde Chefarzt der Chirurgie.<br />
<strong>1999</strong> eröffnete die Nephrologin Dr. Cornelia Spauszus auf dem Klinikgelände ihre Dialyse-Praxis, als Nachfolger von Dr. Hartje wurden Jürgen Heuser und Dr. Abdollah Behboudi als Chefärzte der Inneren Medizin gewählt. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small><br />
<strong>2011</strong> begann die umfangreiche &#8222;energetische Sanierung&#8220; des in den 1970er-Jahren errichteten Funktionstraktes mit einem Investitionsvolumen von knapp 2.5 Mio. Euro. EU-Fördergelder in Höhe von ca. 1.56 Mio € und Eigenmittel von ca. 870.440 € werden für Wärmedämmung und Energiegewinnung mittels Solarzellen und Erdwärme aufgewandt, um  bis 2026 ca. 1 Mio € an Energiekosten einzusparen. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 6.12.2011)</small></p>
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		<title>Am weißen Sande</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Aug 2007 09:57:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Scharmbeck]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Straße Am weißen Sande verbindet die heutige Bahnhofstraße mit der heutigen Lindenstraße. Über den Ursprung des Straßennamens hört man verschiedene Überlieferungen. Meist beziehen sie sich auf den Fahrbahnbelag, der bis in die 1960er-Jahre sandig und sehr weiß gewesen sein soll. Tatsächlich jedoch war der weiße Sand eine Anhöhe im Osten der ursprünglich um den &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/am-weisen-sande/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Am weißen Sande“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" class="google-frame" width="425" height="350" scrolling="no" align="left" style="margin-right:1em; margin-bottom:1em" src="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&#038;t=h&#038;om=1&#038;s=AARTsJqgdhSWJdxWVsU_s_2vP9vuBGEsDA&#038;msa=0&#038;msid=104701110756881066241.000438074a6421ef36de0&#038;ll=53.227952,8.791519&#038;spn=0.004496,0.00912&#038;z=16&#038;output=embed"></iframe>Die Straße <em>Am weißen Sande </em>verbindet die heutige Bahnhofstraße mit der heutigen Lindenstraße. Über den Ursprung des Straßennamens hört man verschiedene Überlieferungen. Meist beziehen sie sich auf den Fahrbahnbelag, der bis in die 1960er-Jahre sandig und sehr weiß gewesen sein soll.</p>
<p>Tatsächlich jedoch war der weiße Sand eine Anhöhe im Osten der ursprünglich um den <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/scharmbecker-bach">Scharmbecker Bach</a> gelegenene Ansiedlung Scharmbeck, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts als Sandkuhle zur Gewinnung von Baumaterial genutzt wurde. Im Jahr 1831 wurde &#8222;an der sandigen südlichen Höhe des <em>Weißen Sandes</em>&#8220; der neue Scharmbecker Friedhof (Johannisfriedhof) angelegt, nachdem der alte Friedhof an der St. Willehadikirche nur noch eine errechnete &#8222;Ruhezeit&#8220; von 13 Jahren erlaubte. 1871 wurde der Land- und Gastwirt Johann Kattenhorn (Im weißen Sande 14, später Bahnhofstr. 76) Scharmbecker Schützenkönig. 1887 verkaufte die Gemeinde Osterholz die in der &#8222;Feldmark&#8220; liegende Sandkuhle an den Maurermeister Johann Steeneck. Er planierte den abgetragenen Teil, der fast bis an den Passweg (später Lindenstraße) reicht, und bereitete dort Bauplätze vor. 1925 erfolgte aus Beschluss des Scharmbecker Magistrates die Umbenennung von &#8222;Hohlweg&#8220; in &#8222;Richtweg&#8220;.</p>
<p>1926 wird bei einer Magistratssitzung diskutiert, den Bauplatz an dem Richtweg Nr. 12 &#8222;unter der Hand&#8220; zu verkaufen, um Mittel für den Bau einer Warmwasserbadeanstalt aufzubringen.<small>Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1</small></p>
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