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	<title>Gut zu wissen &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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	<description>Osterholz-Scharmbeck - Radfahren - Mac - Fotografie</description>
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	<title>Gut zu wissen &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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		<title>Baugebiet Südlich Garteler Weg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 14:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[In Buschhausen auf dem Gartel, mit 42 m über N.N. einem der höchsten Punkte der Stadt, wurde zwischen 2018 und 2023 ein Neubaugebiet geplant und entwickelt. Auf einer Fläche von ca. 40.000 m2 werden hier bis 2026 voraussichtlich 60-75 Wohneinheiten entstehen. Die Planungen des Architektur- und Ingenieurbüros Sweco wurden Mitte 2019 erstmals politisch beraten, es &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/baugebiet-suedlich-garteler-weg/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Baugebiet Südlich Garteler Weg“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Gartel1" aria-describedby="caption-Gartel1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://filedn.eu/lrluLJvEC0qSbAq32844POy/Fotos/Gartel/Gartel.jpg" alt="Luftbild Gartel 2022"><figcaption id="caption-Gartel1" class="wp-caption-text">Luftbild Stand 2022 vor der Bebauung (re. oben die neue IGS-Sporthalle)</figcaption></figure>In Buschhausen auf dem Gartel, mit 42 m über N.N. einem der höchsten Punkte der Stadt, wurde zwischen 2018 und 2023 ein Neubaugebiet geplant und entwickelt. Auf einer Fläche von ca. 40.000 m<sup>2</sup> werden hier bis 2026 voraussichtlich 60-75 Wohneinheiten entstehen.<br />
<span id="more-13783"></span></p>
<p>Die Planungen des Architektur- und Ingenieurbüros <a href="https://www.sweco-gmbh.de">Sweco</a> wurden Mitte 2019 erstmals politisch beraten, es folgten Aufstellungsbeschluss (August 2019), Vorentwurf (Dezember 2020) und Entwurf (Dezember 2021) des B-Planes und schließlich der <a href="https://www.osterholz-scharmbeck.de/portal/seiten/suedlich-garteler-weg-900000361-21040.html?rubrik=900000005">B-Plan Nr. 207 „Südlich Garteler Weg“</a>, vom Stadtrat beschlossen am 17. März 2022. </p>
<p><figure id="Gartel2" aria-describedby="caption-Gartel2" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://filedn.eu/lrluLJvEC0qSbAq32844POy/Fotos/Gartel/GartelerWeg.jpg" alt="Erster Rohbau September 2023"><figcaption id="caption-Gartel2" class="wp-caption-text">Eines der ersten beiden Häuser im September 2023 ist ein Fertighaus an der Nordostecke</figcaption></figure>Am 21.06.2022 wurden 25 Baugrundstücke (zwischen 400-1.070 m<sup>2</sup>) für € 190-230/m<sup>2</sup> per Losverfahren an Privatleute zur Eigennutzung vergeben. Die Käufer mussten sich verpflichten, das Grundstück mindestens 5 Jahre als Hauptwohnsitz zu nutzen, innerhalb von 2 Jahren ab Kaufvertrag mit der Errichtung ihres Bauvorhabens anzufangen und es innerhalb von 3 Jahren fertigzustellen. An der Verlosung hatten noch ca. 170 Interessenten teilgenommen, in Folge deutlich ansteigender Baukosten und Kreditzinsen verloren aber viele von ihnen in der Folge das Kaufinteresse. So kamen auch viele Nachrücker zum Zuge. Während von offizieller Seite im Frühsommer 2023 alle Grundstücke als weitgehend abverkauft galten, habe ich noch im September 2023 von Interessenten mit einer Losnummer deutlich über 100 erfahren, dass sie zwischen 2 Angeboten hätten auswählen können.</p>
<p>Von Februar bis Juli 2023 folgten die Erschließungsarbeiten und Anfang September 2023 waren die ersten beiden Rohbauten entstanden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>mySQL-Datenbank auf UTF-8 umstellen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 18:01:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
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					<description><![CDATA[Alte WordPress-Datenbanken aus der Zeit vor 2009 enthalten oftmals Texte mit der damals üblichen Latin-1-Kodierung nach ISO 8859-1. Im Zuge eines Updates kann es dann schon mal passieren, dass diese Texte fehlerhaft dargestellt werden. In der Regel sind es die Umlaute und evtl. andere Sonderzeichen, an deren Stelle urplötzlich skurile Zeichenkombinationen erscheinen. Im Internet finden &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/allgemein/mysql-datenbank-auf-utf-8-umstellen/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„mySQL-Datenbank auf UTF-8 umstellen“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alte WordPress-Datenbanken aus der Zeit vor 2009 enthalten oftmals Texte mit der damals üblichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_8859-1">Latin-1-Kodierung nach ISO 8859-1</a>. Im Zuge eines Updates kann es dann schon mal passieren, dass diese Texte fehlerhaft dargestellt werden. In der Regel sind es die Umlaute und evtl. andere Sonderzeichen, an deren Stelle urplötzlich skurile Zeichenkombinationen erscheinen. Im Internet finden sich diverse Tricks, mit denen WordPress auf Umwegen wieder zur ordnungsgemäßen Darstellung  überredet werden kann. Bei mir haben viele davon nichts bewirkt, am Ende war es <a href="https://www.teufelsmoor.eu/allgemein/falsche-umlaute-nach-umstellung-auf-php-8-0/">dieser Kniff</a>, der  doch noch Wirkung zeigte. So brauchte ich die Text-Kodierung in der Datenbank selbst erstmal nicht zu ändern, wovor mir als SQL-Laie auch ein wenig graute. Mir wurde aber beim Studium der Zusammenhänge recht deutlich, dass dieser Schritt irgendwann nötig werden würde. Also wollte ich es wenigstens probieren und nach 2-3 Irrwegen gelang es auch ziemlich mühelos &#8230; davon berichte ich hier:<br />
<span id="more-13702"></span></p>
<h2>Das Problem</h2>
<p><figure id="sql1" aria-describedby="caption-sql1" style="width: 510px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/SkurileUmlaute.png"><img decoding="async" fetchpriority="high" src="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/SkurileUmlaute-510x133.png" alt="" width="510" height="133" class="alignright size-large wp-image-13701" /></a><figcaption id="caption-sql1" class="wp-caption-text"> </figcaption></figure>Ob die Textfelder selbst Latin-1-kodiert sind, erkennt man nur beim direkten Blick in die Datenbank mit Hilfe eines SQL-Clients. Bei STRATO beispielsweise wählt man auf der Admin-Seite <em>Datenbanken und Webspace > Datenbankverwaltung</em> und kann von dort mittels <em>PhpMyAdmin</em> die Datenbank einsehen. Man sieht dort die voreingestellten Zeichensätze (=Kollationen) der einzelnen Tabellen und Felder, die nicht unbedingt identisch mit der tatsächlichen Kollation der Datenbankeinträge sind. Wenn beipielsweise der Inhalt des Feldes   <em>post_content</em> in der Tabelle <em>wp_posts</em> so aussieht wie auf der Abbildung (Hieroglyphen statt der Umlaute), dann ist dieser Inhalt latin-1-kodiert, egal was dort unter Kollation eingetragen ist. </p>
<h2>Lösungsansätze, die mich frustriert haben</h2>
<p>Natürlich wollte ich bei meinen eher laienhaften Trial-and-Error-Versuchen die Inhalte von <em>teufelsmoor.eu</em> nicht gefährden. Also als Erstes Datenbank als SQL-Dump exportieren und zur Seite legen. Zum Üben schien mir dann eine lokale Installation geeignet, also habe ich mySQL auf meinem Mac installiert und insgesamt drei kostenfreie SQL-Frontends ausprobiert. </p>
<ul>
<li><strong>TablePlus</strong> ließ sich problemlos installieren und mit mySQL verbinden. Der Import des SQL-Dumps war einfach, danach bin ich verzweifelt. Wenn ich mittels der GUI-Oberfläche den Feldtyp von <em>post_content</em> ändern wollte, bekam ich hartnäckig die Fehlermeldung, dies wäre für <em>post_date</em> nicht zulässig.</li>
<li><strong>Sequel Pro</strong> war ebenso einfach zu installieren, verweigerte aber jegliche Zusammenarbeit mit meinem mySQL unter Verweis auf eine fehlende password&#8230;-Datei. Habe ich nicht zum Laufen bekommen.</li>
<li>Auch die Installation von <strong>Valentina Studio</strong> war kein Problem, es verband sich auch mühelos mit mySQL. Datenbank-Import fehlerfrei, aber dann ähnliches Problem wie mit TablePlus: Den Feldtyp konnte ich nicht ändern. </li>
</ul>
<p>Letztlich hätte ich noch zwei drei weitere SQL-Clients ausprobieren können, zum Glück kam mir dann aber die goldrichtige Idee:</p>
<h2>So lief&#8217;s bei mir</h2>
<p>Bei der Suche nach SQL-Clients war mir natürlich wiederholt <strong>PhpMyAdmin</strong> untergekommen. Es arbeitet aber web-basiert und also fing ich schon an, über die zusätzliche Installation eines Webservers auf dem Mac nachzudenken. Gerade noch rechtzeitig fiel mir dann Strato ein und so ging es ziemlich einfach:</p>
<ol>
<li>Neue Datenbank bei Strato anlegen</li>
<li>Dort den SQL-Dump importieren</li>
<li>Jede Tabelle einzeln nach Feldern durchsuchen, die latin1-kodiert sind</li>
<li>Feldtyp dieses Feld auf <em>Blob</em> ändern (Achtung: bisherigen Feldtyp merken!)</li>
<li>Feldtyp wieder ändern zum vorherigen Typ und als Kollation z.B. utf8mb4_general_ci auswählen (bei dieser Aktion schreibt mySQL die Texte dann automatisch UTF8-kodiert)</li>
<li>Wenn die betroffenen Felder konvertiert sind, ganze Tabelle auf UTF8 umstellen (unter Operationen>Tabellenaktionen>Kollation mit Häkchen bei &#8222;Alle Spaltenkollationen ändern&#8220;)</li>
<li>Wenn alle Tabellen derart bearbeitet sind: Datenbank als SQL-Dump exportieren und diesen dann in die Original-Datenbank importieren.</li>
</ol>
<p>Klingt aufwändiger als es ist und lässt sich vollständig mit Hilfe der GUI bewerkstelligen, ich brauchte keinen einzigen SQL-Befehl einzugeben.</p>
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		<item>
		<title>Falsche Umlaute nach Umstellung auf PHP 8.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 15:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[Kollation]]></category>
		<category><![CDATA[Latin1]]></category>
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		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
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					<description><![CDATA[Hieroglyphen statt ä, ö, ü, ß und anderer Sonderzeichen. Damit überraschte mich teufelsmoor.eu nach dem Wechsel der PHP-Version von 7.4 zu 8.0. Im Internet finden sich verschiedene mögliche Ursachen und demzufolge auch Lösungswege, nur einer davon hat bei mir funktioniert. Hat mich einen halben Tag gekostet, deswegen hier ein Kurzbericht, um evtl. Leidensgenossen vielleicht etwas &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/allgemein/falsche-umlaute-nach-umstellung-auf-php-8-0/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Falsche Umlaute nach Umstellung auf PHP 8.0“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="php1" aria-describedby="caption-php1" style="width: 510px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/SkurileUmlaute.png"><img decoding="async" src="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/SkurileUmlaute-510x133.png" alt="" width="510" height="133" class="alignright size-large wp-image-13701" /></a><figcaption id="caption-php1" class="wp-caption-text"> </figcaption></figure>Hieroglyphen statt ä, ö, ü, ß und anderer Sonderzeichen. Damit überraschte mich <em>teufelsmoor.eu</em> nach dem Wechsel der PHP-Version von 7.4 zu 8.0.  Im Internet finden sich verschiedene mögliche Ursachen und demzufolge auch Lösungswege, nur einer davon hat bei mir funktioniert. Hat mich einen halben Tag gekostet, deswegen hier ein Kurzbericht, um evtl. Leidensgenossen vielleicht etwas Mühe zu sparen.<br />
<span id="more-13699"></span></p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Beim Wechsel der PHP-Version hatte ich schon öfter mal Probleme, bislang zum Glück nur kleinere, die meist durch inkompatible Plugins verursacht waren. Diesmal aber lag es an meiner mittlerweile uralten mySQL-Datenbank, angelegt 2007 mit der damals für WordPress-Datenbanken üblichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/ISO_8859-1">Latin-1-Kodierung nach ISO 8859-1</a>. Irgendwann in den späten 2000er-Jahren hat WordPress bei Neu-Installationen auf <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/UTF-8">UTF-8</a> umgestellt, blieb aber bis inkl. PHP-Version 7.4 in der Lage, die in meiner Datenbank gespeicherten Artikel korrekt darzustellen.</p>
<p>Damit war es jetzt plötzlich vorbei. Von Strato sanft überredet (&#8230; extended support für PHP 7.4 ab Februar monatlich € 7.81) wechselte ich zu PHP 8.0 und hatte schlagartig Buchstabensalat. Zunächst habe ich probatorisch das <em>Theme</em> gewechselt und alle <em>Plugins</em> deaktiviert. Ohne Erfolg. Die Analyse der Datenbank mittels <em>PhpMyAdmin</em> (auf der STRATO-Admin-Seite unter <em>Datenbanken und Webspace > Datenbankverwaltung</em>) zeigte eine wilde Mischung von Zeichensätzen (=Kollationen) bei den Tabellen. Für die originären Text-Tabellen wie <em>wp_posts</em> und <em>wp_comments</em> war latin-1 eingestellt und ein Blick in diese Tabellen zeigte auch, dass der Text in den Feldern <em>post_content</em> bzw. <em>comment_content</em> latin-1-kodiert war.</p>
<h2>Lösungswege</h2>
<p>Im Internet kursieren diverse Lösungswege, die bei zumindest ähnlichen Konstellationen wie der meinigen geholfen haben sollen. Bei mir aber nicht &#8230; bis auf eine.</p>
<p>Nichts geändert haben diverse Versuche, den <em>CHARSET UTF-8</em> zu &#8222;erzwingen&#8220;, weder im Header noch in der <em>wp_config.php</em> oder der <em>.htaccess</em>-Datei. Ebenfalls unwirksam war das Umstellen der Tabellen-Kollation auf UTF-8 oder eine der &#8222;moderneren&#8220; UTF-8-Derivate mit Hilfe von <em>PhpMyAdmin</em>.</p>
<p>Die Lösung war letztlich diese zusätzliche Zeile in der <em>wp_config.php</em>:</p>
<pre>define('DB_CHARSET', 'latin1');</pre>
<p>In meinem Setting also <em>latin1</em> und nicht <em>utf-8</em>, wie in einigen Quellen zu lesen war. Und es war auch nicht egal, wo ich diese Zeile eingefügt hatte. Es funktionierte nur an dieser Stelle,</p>
<pre>
// ** MySQL Einstellungen ** //
//define('WP_CACHE', true); //Added by WP-Cache Manager
define('DB_NAME', '???????');    // Der Name der Datenbank, die du benutzt.
define('DB_USER', '???????');     // Dein MySQL-Datenbank-Benutzername.
define('DB_PASSWORD', '??????????'); // Dein MySQL-Passwort.
define('DB_HOST', 'rdbms.strato.de'); // In 99% der Fälle musst du hier nichts ändern.
define('DB_CHARSET', 'latin1');
</pre>
<p>und nicht, wenn sie weiter hinten in der Datei stand.</p>
<h2>Anmerkungen</h2>
<p>Ältere WordPress-Installationen sind im Zuge diverser Aktualisierungen offenbar recht uneinheitlich, was die verwendeten Zeichensätze und deren Interpretationen angeht. Was bei Anderen hilfreich war, hat bei mir nicht funktioniert. Ich drücke die Daumen, dass dieser Lösungsweg dem Einen oder Anderen nützlich ist, letztlich muss man wahrscheinlich einfach ein bisschen herumprobieren.</p>
<p>Wenn alle Wege scheitern, hilft nur eine systematische Bereinigung der Datenbank selbst. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Canon 5400: Fehler beim Scannen auf Zielordner</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/allgemein/canon-5400-fehler-beim-scannen-auf-zielordner/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 17:10:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Mac]]></category>
		<category><![CDATA[Canon 5400]]></category>
		<category><![CDATA[NAS]]></category>
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		<category><![CDATA[SMB]]></category>
		<category><![CDATA[Synology]]></category>
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					<description><![CDATA[Fast einen ganzen Sonntag hat es mich gekostet, diesen Fehler einzukreisen und letztlich zu beheben: Scheinbar urplötzlich verweigerte unser Canon MB 5450 das Scannen in einen Ordner auf dem Synology-NAS. Die Fehlermeldung auf dem Drucker-Display war vieldeutig: Der Zugriff auf den Ordner sei nicht möglich, man möge den Zielordner mit der Canon Quick Utility Toolbox &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/allgemein/canon-5400-fehler-beim-scannen-auf-zielordner/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Canon 5400: Fehler beim Scannen auf Zielordner“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast einen ganzen Sonntag hat es mich gekostet, diesen Fehler einzukreisen und letztlich zu beheben: Scheinbar urplötzlich verweigerte unser Canon MB 5450 das Scannen in einen Ordner auf dem Synology-NAS. Die Fehlermeldung auf dem Drucker-Display war vieldeutig: Der Zugriff auf den Ordner sei nicht möglich, man möge den Zielordner mit der <em>Canon Quick Utility Toolbox</em> korrigieren. </p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt lag mein Upgrade der DiskStation auf DSM 7 bereits eine gute Woche zurück und leider kam ich nicht spontan auf den Gedanken, dass dieses Upgrade Ursache des Problems war. Gänzlich auf die falsche Fährte führte mich dann die Fehlermeldung der <em>Quick Utility Toolbox</em>, als ich die dort eingetragenen Zugangsdaten zum Synology-NAS verifizieren wollte. Sie besagte nämlich, der Drucker(!) sei nicht erreichbar. Als mögliche Ursachen dieser Meldung erwähnen die einschlägigen Canon-Betriebsanleitungen u. a. fehlerhafte Netzwerkparameter oder konkurrierende Prozesse auf dem Drucker. Ich versuchte also zunächst Neustarts aller beteiligten Geräte inkl. aller jemals zum Drucken verwendeten iPads und iPhones. Was aber nichts änderte &#8230; auch nicht das Zurücksetzen des Druckers auf seinen Auslieferungszustand.</p>
<p>Erst meine dritte Google-Suche mit anderen Suchworten machte mich auf das SMB-Protokoll als mögliche Ursache aufmerksam und endlich fiel mir auch der zeitliche Zusammenhang mit meinem Update auf DSM 7 auf.</p>
<h2>Problemlösung</h2>
<p><figure id="scan0" aria-describedby="caption-scan0" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/NTLMv1.png"><img decoding="async" src="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/NTLMv1-300x284.png" alt="" width="400" class="alignright size-medium wp-image-13685" srcset="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/NTLMv1-300x284.png 300w, https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/NTLMv1-510x483.png 510w, https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/NTLMv1-768x728.png 768w, https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/NTLMv1.png 1222w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-scan0" class="wp-caption-text">Abb. 1</figcaption></figure>Letztlich war es nur ein winziges Häkchen, mit dem das unter DSM 7 standardmäßig abgeschaltete NTLMv1 wieder aktiviert wird (siehe Abb. 1). </p>
<p>Zu finden ist diese Einstellung unter <strong><em>Systemsteuerung> Dateidienste> SMB> Erweiterte Einstellungen</em></strong> (siehe Abb. 2).</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Mehreren Forenbeiträgen zur Folge kann der geschilderte Fehler bei anderen Scannern und/oder NAS auch auftreten, wenn das NAS statt SMB 1 nur noch SMB 2 toleriert, was zumindest bei unserer Synology aber nicht der Fall war.</p>
<p><figure id="scan1" aria-describedby="caption-scan1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/SMB.png"><img decoding="async" src="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/SMB-300x144.png" alt="" width="400" class="alignright size-medium wp-image-13684" srcset="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/SMB-300x144.png 300w, https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/SMB-510x245.png 510w, https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/SMB-768x368.png 768w, https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/SMB.png 1526w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-scan1" class="wp-caption-text">Abb. 2</figcaption></figure><strong>Alternative:</strong> Wem NTLMv1 zu unsicher ist, der sollte sich vielleicht das Scannen auf einen USB-Stick angewöhnen. Dieser muss dann zwar am PC eingelesen werden, was aber zumindest für mich auch bei räumlich getrenntem Scanner wenig Unterschied ausmacht, da ich die zu scannenden Dokumente eh&#8216; hin- und hertragen muss.</p>
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		<title>Was bringen Corona-Schnelltests?</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/was-bringen-corona-schnelltests/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2021 18:24:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
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					<description><![CDATA[Über Corona-Schnelltests, genauer Point of Care Antigentests auf Coronavirus SARS-CoV-2 oder POC AG-Tests auf SARS-CoV-2 hört und liest man derzeit viel. Positives und Negatives &#8230; und leider auch viel Falsches. Bei systematischer und breitflächiger Anwendung sind Schnelltests ein nützlicher Baustein zur Pandemie-Eindämmung. Nicht mehr und nicht weniger. Man muss sie nur sinnvoll einsetzen und die &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/was-bringen-corona-schnelltests/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Was bringen Corona-Schnelltests?“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="tests1" aria-describedby="caption-tests1" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/Corona_Toennies_DSC_4428_Webformat.jpg.jpg" alt="Testabstrich"><figcaption id="caption-tests1" class="wp-caption-text">Abb. 1: Corona-Abstrich</br><small>(Foto: Andreas Brockmann / DRK)</small></figcaption></figure>Über <strong>Corona-Schnelltests</strong>, genauer <em>Point of Care Antigentests auf Coronavirus SARS-CoV-2</em> oder <em>POC AG-Tests auf SARS-CoV-2</em> hört und liest man derzeit viel. Positives und Negatives &#8230; und leider auch viel Falsches. </p>
<p>Bei systematischer und breitflächiger Anwendung sind Schnelltests ein nützlicher Baustein zur Pandemie-Eindämmung. Nicht mehr und nicht weniger. Man muss sie nur sinnvoll einsetzen und die Ergebnisse richtig bewerten. Das allerdings ist nicht eben trivial, es setzt doch etwas tiefergehende Kenntnisse über die Infektionscharakteristik des Virus, die verfügbaren Nachweismethoden und Statistik voraus.<br />
<span id="more-12917"></span><br />
<small>Inhalt<br />
<a href="#Vergleich">Vergleich PCR- und POC-Test</a><br />
<a href="#Viruslast">Viruslast bei Covid-19</a><br />
<a href="#Predikt">Prädiktiver Wert des POC-Tests</a><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="#Beispiel">Beispiele &#8211; u.a. POC-Tests in der Schule</a><br />
<a href="#Welchen">Welchen POS-Test nehmen?</a></small></p>
<h2 id="Vergleich" class="sprungposition">PCR- und POC-Test im Vergleich</h2>
<p><figure id="tests3" aria-describedby="caption-tests3" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="https://photos.app.goo.gl/HHdPzewiGoJNyty77"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/UT5KsbFUciTgjos1H2SA063RERVk-LjHv0pIW_06NxkmaDFvZZRpaexEPAopD4HQJUH3Wfdbc7jHsAhYhdB4lqTHNxU0QX_1qtBSOkAOT5ErxMHvGqagci9QpLaWJlFiGoR8Ef1LRos=w1920-h1080" alt="CT und Anzüchtbarkeit"></a><figcaption id="caption-tests3" class="wp-caption-text">Abb. 2: Virus-Vermehrungsfähigkeit bei verschiedenen Ct </br><small>(Quelle: <a href='https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7427302/pdf/eurosurv-25-32-1.pdf'>Singanayagam et al. 2020</a>)</small></figcaption></figure><strong>PCR-Tests</strong> (genauer qRT-PCR) sind der Goldstandard der Covid-Diagnostik. Mit ihnen werden selbst kleinste Virusmengen und sogar Reste von nicht mehr infektiösem Virus aufgespürt. </p>
<p>Das liegt daran, dass im Abstrich enthaltenes Virusmaterial beim PCR-Test im Labor immer wieder verdoppelt wird, bis es von den Reagenzien erkannt wird. Übliche Tests durchlaufen 40-42 solcher Zyklen (=<em>cycles</em>), bevor sie als negativ bewertet werden. Bei positiven Befunden wird derjenige Verdopplungszyklus <em>Cycle threshold (Ct)</em> genannt, bei dem die Probe erstmalig positiv reagiert hat. Also: niedriger Ct = hohe Viruslast, hoher Ct = geringe Viruslast. Abb. 2 zeigt, dass eine Anzüchtung von vermehrungsfähigem Virus mit ansteigendem Ct immer seltener gelingt. Je höher die Ct der Probe, umso geringer ist auch die Infektiosität des getesten Menschen. Ab einem Ct von 30 sind Ansteckungen nur noch sehr selten, ab 35 gelten sie als Rarität.</p>
<p><figure id="tests2" aria-describedby="caption-tests2" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="https://photos.app.goo.gl/H7FpawJfdmR2BdaEA"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/v3HjWu91G4nusPmePEGf5NRKKWdgDHbYM2Wq4l6zAQ0Yb3v-Er8TiF9xSIpFX15jebmcziIj2LlKxa_g2fBoKimrGy8B5quC1XZx4bHBUrVLk-BeCvmY5DTTMvO7jiN6jZk18P0Icvo=w1920-h1080" alt="POC-Test und Ct"></a><figcaption id="caption-tests2" class="wp-caption-text">Abb. 3: Sensitivität des Panbio® POC-Tests bei verschiedenen Ct </br><small>(Quelle: Kaiser L et al. 2020</a>)</small></figcaption></figure><strong>POC-Tests</strong> hingegen benötigen höhere Viruskonzentrationen, um einen positiven Befund zu erzeugen. </p>
<p>Vergleicht man PCR- und POC-Tests bei den gleichen Proben oder zumindest den gleichen Probanden, so weisen POC-Tests durchweg eine sehr hohe Spezifität (Häufigkeit negativer Tests bei Gesunden) zwischen 95 und 100 % auf. Die Sensitivität hingegen (Häufigkeit positiver Tests bei Infizierten) schwankt von Studie zu Studie und auch von Hersteller zu Hersteller stark zwischen 23 und 94 %. Dabei konnte mehrfach gezeigt werden, dass diese Sensitivität maßgeblich von der Viruslast in den untersuchten Proben abhängt. Abb. 3 zeigt das am Beispiel des Panbio®-Tests deutlich: Je höher die Ct der Probe, umso geringer ist die Sensitivität des Tests.</p>
<p>Um den Wert von Schnelltests in der Praxis zu beurteilen, sollte man sich also die Viruslast im Verlauf einer Covid-19-Erkrankung etwas genauer ansehen: </p>
<h2 id="Viruslast" class="sprungposition">Covid-Verlauf und Ansteckungsrisiko</h2>
<p><figure id="tests3" aria-describedby="caption-tests3" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://photos.app.goo.gl/iCTgivUA1Lgirbds6"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/3iRBs1Zxd4wtuiEnPXhU17Snf2tSWIkOORfKaAoQR8JRihXuH92SArYr9J4isW9VdVbhtzfqgze3zkCLQZ_Uwl9ixJ-mG-umObvkfcHEz7v7lylnmE64LCZaJml3gUEsNoOT5EWBSXs=w1920-h1080" alt="Covid-Verlauf und Tests"></a><figcaption id="caption-tests3" class="wp-caption-text">Abb. 4: Viruslast bei Covid-19 und Nachweisgrenzen von PCR-Test und Schnelltest (POCT)  <small>Grafik: J. Heuser</small></figcaption></figure><br />
Die Viruslast nimmt einige Tage nach der Infektion rapide zu und ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Infizierte sind oft 1-2 Tage <em>vor</em> Beginn etwaiger Symptome schon ansteckend und 20-30 % entwickeln überhaupt keine Symptome, können aber trotzdem mehrere Tage lang ansteckend sein. Wir schätzen heutzutage, dass zum Zeitpunkt der Virusübertragung etwa die Hälfte der Ansteckenden oder <em>Spreader</em> keine bzw. noch keine Symptome aufweisen. </p>
<p>Zum Ende der Erkrankung geht die Viruskonzentration meist nur langsam mit von Mensch zu Mensch großen Unterschieden zurück. PCR-Tests mit ihrer sehr hohen Empfindlichkeit sind in dieser Phase oftmals noch positiv, wenn eine Ansteckung schon nicht mehr wahrscheinlich ist. Da die Ansteckungsfähigkeit nicht exakt gemessen werden kann, hilft hier nur ein Blick auf die Viruskonzentration und die Virusvermehrung in Zellkulturen. Mit Blick auf diese Surrogatparameter schneiden POC-Tests durchaus vielversprechend ab: In einer aktuellen Untersuchung der Ciesek-Arbeitsgruppe aus Frankfurt erreichten vier untersuchte POC-Tests zwar im Gesamtkollektiv nur eine Sensitivität von 24.3-50 %, für Proben mit hoher Viruslast (>6 log10 RNA copies/mL) aber 81.8-100 %. Und während nur 51.6 % der PCR-positiven Proben in Zellkulturen infektiös waren, waren es von den POC-positiven Proben 61.8–82.4 %.<sup>(<a href="https://www.mdpi.com/2077-0383/10/2/328">Kohmer et al. 2021</a>)</sup> </p>
<p><strong>Zusammengefasst:</strong> Schnelltest erfassen bei Weitem nicht alle Fälle, in denen der klassische PCR-Test positiv ausfällt. Es spricht aber vieles dafür, dass gerade die wirklich ansteckenden Fälle sogar sehr gut vom Schnelltest erfasst werden. </p>
<h2 id="Predikt" class="sprungposition">Was sagt uns ein positiver/negativer Test?</h2>
<p>Viele Menschen neigen spontan zu der Annahme, dass die Antwort auf diese Frage recht einfach sei, wenn man sich mit dem Test nur gut genug auskennt. Außerdem glauben viele, die Antwort sei für alle Testpersonen immer gleich. Davor sind auch Fachleute nicht gefeit. Beispiel: Beim <a href="https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/web/topic/wissen-verhalten/80-schnelltests/">Cosmo-Projekt Schnelltests</a> (Gemeinschaftsprojekt von Uni Erfurt, Robert Koch Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung u. a. ) heißt es unter <em>&#8222;Wissen über die Gültigkeit von Schnelltest-Ergebnissen&#8220;</em></p>
<blockquote><p>Zwar denken nur 34 %, dass sie bei einem positiven Ergebnis tatsächlich COVID19 haben, allerdings vermuten die meisten Personen, dass unter 10 positiv getesteten Personen 5 oder 8 davon tatsächlich COVID19 haben. 50 % überschätzen die Anzahl (korrekt: ca. 6,5).</p></blockquote>
<p>Genau diese vermeintlich korrekte Antwort ist aber leider falsch. Wahr ist, dass <em>je nach Vortestwahrscheinlichkeit</em> von 10 Personen mit positivem Testergebnis ca. 1 &#8211; 9,5 tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert sind. Um das zu verstehen, muss man sich ein bisschen mit bedingten Wahrscheinlichkeiten beschäftigen. Sowohl der positive prädiktive Wert (PPV = Wahrscheinlichkeit, dass bei positivem Test tatsächlich Covid-19 vorliegt) als auch der negative prädiktive Wert (NPV = Wahrscheinlichkeit, dass bei negativem Test tatsächlich kein Covid-19 vorliegt) hängen nämlich entscheidend von der Covid-19-Häufigkeit im untersuchten Kollektiv (Vortestwahrscheinlichkeit oder Prävalenz) ab. Ein Beispiel mag das verdeutlichen:</p>
<h4 id="Beispiel" class="sprungposition">Beispiel: Regelmäßige Schnelltests bei asymptomatischen Schülern und Lehrern</h4>
<p>500 Personen führen 2-mal wöchentlich Schnelltests durch. Nehmen wir eine Häufigkeit von Covid-19 (=Prävalenz) von 1 % an, dann erhalten wir bei 1.000 Tests (Sensitivität = 80 %, Spezifität = 99 %) insgesamt 18 positive und 982 negative Befunde.</p>
<figure id="tests4" aria-describedby="caption-tests4" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://photos.app.goo.gl/BgsNdYoAjVZyPTVp9"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/eOkIqu2ndpF8wrdvPx0O5eAEHQbOpSbHVcqynYXCTVI3crLXqJWHl0RDyhv_zOSbRbFB_94q49Qo5-7T3w_49aTGjF8gZlETBIt-10GlbWaPYJVjv1TmQI6XqWNoQpiMyzK5NNIQppY=w1920-h1080" alt="AG-Schnelltest bei 1 % Prävalenz"></a><figcaption id="caption-tests4" class="wp-caption-text">Abb. 5: POC-Test bei einer Prävalenz von 1 % <small>(Grafik J. Heuser)</small></figcaption></figure>
<p>8 von 10 Infektionen wären also aufgedeckt und somit 80 % der Infektionsketten sofort unterbrochen. PCR-Tests hätten zwar alle 10 Infektionen erkannt, sind aber schon aus Kapazitätsgründen illusorisch und würden zudem frühestens am Ende des Schultages zum Ergebnis führen. Das frühere Ergebnis lässt POC-Tests in einem solchen Szenario sogar als Testsieger vom Platz gehen: Nimmt man eine mittlere Dauer der Infektiosität von 3 Tagen ab Testzeitpunkt an, so könnten POC-Tests der Schule pro Woche 24 Tage Ansteckungsrisiko ersparen, PCR-Tests aber nur 20.</p>
<p>Da der positive prädiktive Wert in diesem Szenario nur 44 % beträgt, würde man pro Woche auch 10 falsch positive Tests erhalten. Nennenswerter Schaden ensteht dadurch nicht, da jeder positive Schnelltest mittels PCR überprüft wird und die vorsorgliche Isolierung in diesen Fällen nach 1-2 Tagen beendet werden kann.</p>
<p>Andere Szenarien führen zu anderen Schlussfolgerungen: </p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Szenario</th>
<th>Prävalenz</th>
<th>PPV</th>
<th>NPV</th>
<th></th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<th>Sehr geringe Corona-Inzidenz</th>
<td>0,1 %</td>
<td>10 %</td>
<td>100 %</td>
<td><a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-01/">Details/Beispiele</a></td>
</tr>
<tr>
<th>Anlassloser Test Jan. 2020</th>
<td>1 %</td>
<td>44,4 %</td>
<td>99,8 %</td>
<td><a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-1/">Details/Beispiele</a></td>
</tr>
<tr>
<th>Anstatt eines PCR-Tests Jan. 2020 </th>
<td>11,5 %</td>
<td>91,1 %</td>
<td>97,4 %</td>
<td><a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-115/">Details/Beispiele</a></td>
</tr>
<tr>
<th>Internistische Notaufnahme Nov. 2020</th>
<td>20,7 %</td>
<td>95,4 %</td>
<td>95 %</td>
<td><a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-207/">Details/Beispiele</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2 id="Welchen" class="sprungposition">Welchen Test nehmen?</h2>
<p>Zum Schluss noch ein paar Anregungen für die Beschaffung. Es ist nämlich so, dass die <a href="https://antigentest.bfarm.de/ords/f?p=101:100:15331268914007:::::&#038;tz=1:00">BfArM-Liste der erstattungsfähigen AG-Tests</a> mittlerweile (Stand 17.01.2021) 336 Produkte umfasst, die das neue Coronavirus mit einer Sensitivität >80 % und einer Spezifität 97 % erfassen sollen. </p>
<p>Die Erfüllung dieser Gütekriterien ist aber bei der Mehrzahl der Tests lediglich vom Hersteller konstatiert, unabhängig überprüft ist nur ein kleinen Teil davon: </p>
<ul>
<li>Die Sensitivität wird auf Betreiben des Paul-Ehrlich-Insituts sukzessive von mehreren Referenzlaboren anhand von Abstrichpools überprüft. Dabei werden jeweils 50 Proben (18 x CT <25, 23 x CT 25-30 und 9 x CT >30) analysiert. Unterschreitet die Test-Sensitivität 80 %, wird das Produkt von der o.g. Liste gestrichen. Aktuell (Stand 17.01.2021) sind 25 Tests überprüft (<a href="https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/evaluierung-sensitivitaet-sars-cov-2-antigentests-04-12-2020.pdf?__blob=publicationFile&#038;v=14">Liste hier</a>)</li>
<li>Denkinger et al. (Uni Heidelberg) betreiben mit <a href="https://diagnosticsglobalhealth.org">diagnosticsglobalhealth.org</a> eine Webseite, die publizierte Studien mit AG-Tests listet und die Ergebnisse tabellarisch darstellt.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Corona-Schnelltest bei einer Prävalenz von 0,1 %</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-01/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2021 08:39:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Schnelltest]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
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					<description><![CDATA[Szenario: Schnelltest bei sehr geringer Corona-Inzidenz Beispiele: Neuseeland im Dezember 2020, Insel oder Hallig ohne Fährverbindung, Einsiedler oder Menschen in strikter Quarantäne >3 Wochen. Selbst im Januar 2020 gibt es &#8222;Zero Covid&#8220;-Regionen mit einer Corona-Prävalenz von ≤0,1 %. Bei 1.000 Schnelltests würden sich dort höchstens 11 positive und mindestens 989 negative Resultate ergeben: In einem &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-01/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Corona-Schnelltest bei einer Prävalenz von 0,1 %“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Szenario: Schnelltest bei sehr geringer Corona-Inzidenz</h2>
<p><strong>Beispiele:</strong> Neuseeland im Dezember 2020, Insel oder Hallig ohne Fährverbindung, Einsiedler oder Menschen in strikter Quarantäne >3 Wochen.</p>
<p>Selbst im Januar 2020 gibt es &#8222;Zero Covid&#8220;-Regionen mit einer Corona-Prävalenz von ≤0,1 %. Bei 1.000 Schnelltests würden sich dort höchstens 11 positive und mindestens 989 negative Resultate ergeben:</p>
<figure id="tests4" aria-describedby="caption-tests4" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/h9H8H00N-PDmW7MfxFM6vrmGrzPtNkitpnNv_nFiftgqWhpCwMcRzg6aVAJT-sUKOIdoVnJ0saMcmZ-vNPvTmpL8Kr9cZiMxEkwySBwR_d2hmQSGXHtcgPv4vfTQtlq5j9ivcLNA_CE=w1920-h1080" alt="AG-Schnelltest bei 0,1 % Prävalenz"><figcaption id="caption-tests4" class="wp-caption-text">AG-Test bei einer Prävalenz von 0,1 %</figcaption></figure>
<p>In einem solchen Test-Szenario wäre also die überwiegende Mehrheit der positiven Tests falsch-positiv, während so gut wie alle negativen Tests korrekt wären. Mit höchstens einem &#8222;Treffer&#8220; bei 1.000 Tests wäre der Aufwand zwar sehr hoch, auf der anderen Seite aber eine durchaus probate Strategie, um die &#8222;Zero Covid&#8220;-Strategie durchzuhalten.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Corona-Schnelltest bei einer Prävalenz von 20,7 %</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-207/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2021 18:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Schnelltest]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
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					<description><![CDATA[Szenario: Schnelltest bei symptomatischen Patienten Beispiel: Notaufnahme einer internistischen Abteilung. Im November 2020 lag die Corona-Prävalenz in der Notaufnahme bei z. B. 20,7 %, 1.000 Schnelltests würden 174 positive und 826 negative Resultate ergeben: In einem solchen Szenario kann der Schnelltest für akute Entscheidungen hilfreich sein, insbesondere bei positiv Getesteten. Mit 5 % falsch negativen &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-207/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Corona-Schnelltest bei einer Prävalenz von 20,7 %“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Szenario: Schnelltest bei symptomatischen Patienten</h2>
<p><strong>Beispiel:</strong> Notaufnahme einer internistischen Abteilung.</p>
<p>Im November 2020 lag die Corona-Prävalenz in der Notaufnahme bei z. B. 20,7 %, 1.000 Schnelltests würden 174 positive und 826 negative Resultate ergeben:</p>
<figure id="tests4" aria-describedby="caption-tests4" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/DKVf5rrbC418bjjXlcd7ff3-z6Lzjh0OK8z-35b4UH-CYgJQqK49FAnJk0NxUkbP3fg8i1TwwG96APNQa5XZCCuWOWf7G_blPD_hZlRL3NnhC6HVZRd-ZfMVROI-nxnzVD67BFA6p-U=w1920-h1080" alt="AG-Schnelltest bei 20,7 % Prävalenz"><figcaption id="caption-tests4" class="wp-caption-text">AG-Test bei einer Prävalenz von 20,7 %</figcaption></figure>
<p>In einem solchen Szenario kann der Schnelltest für akute Entscheidungen hilfreich sein, insbesondere bei positiv Getesteten. Mit 5 % falsch negativen Befunden ist er aber nicht annähernd sicher genug, um einen Eintrag in die Klinik zu verhindern. Schon aus diesem Grund wird er immer um einen PCR-Test ergänzt werden, sofern die Kapazitäten es erlauben. </p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Corona-Schnelltest bei einer Prävalenz von 11,5 %</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-115/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2021 18:26:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Schnelltest]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
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					<description><![CDATA[Szenario: Schnelltest statt PCR-Test Beispiele: Covid-Verdacht, Kontaktpersonen, &#8222;Freitesten&#8220; aus Quarantäne, vor oder bei Aufnahme in Klinik oder Pflegeeinrichtung. In dieser sehr gemischten Gruppe liegt die Corona-Prävalenz etwa in Höhe der aktuellen Test-Positivrate von 11,5 % (Stand Dezember 2020). 1.000 Schnelltests würden 101 positive und 899 negative Resultate ergeben: Im Vergleich zur geringeren Prävalenz von 1 &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-115/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Corona-Schnelltest bei einer Prävalenz von 11,5 %“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Szenario: Schnelltest statt PCR-Test</h2>
<p><strong>Beispiele:</strong> Covid-Verdacht, Kontaktpersonen, &#8222;Freitesten&#8220; aus Quarantäne, vor oder bei Aufnahme in Klinik oder Pflegeeinrichtung.</p>
<p>In dieser sehr gemischten Gruppe liegt die Corona-Prävalenz etwa in Höhe der aktuellen Test-Positivrate von 11,5 % (Stand Dezember 2020). 1.000 Schnelltests würden 101 positive und 899 negative Resultate ergeben:</p>
<figure id="tests3" aria-describedby="caption-tests3" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/ozFOJi-GIRvimoRE2D_-19ZtNBzBe4eBGMbjNCvdmEjLl-mbMd0mLmsSFIKSRw7bKwz1S0O0jpG2wca_2XeVcHfLVyXWEHwtyPq_Yb2igikt85_gTexsy-C4xg7LxGFUkn9etxm00B4=w1920-h1080" alt="AG-Schnelltest bei 11,5 % Prävalenz"><figcaption id="caption-tests3" class="wp-caption-text">AG-Test bei einer Prävalenz von 11,5 %</figcaption></figure>
<p>Im Vergleich zur geringeren <a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-1/">Prävalenz von 1 %</a> steigt mit der Prävalenz auch die Quote falsch negativer Testergebnisse (23 von Tausend), falsch positive hingegen fallen weniger ins Gewicht: Nur noch 9 von 101 positiven Befunden wären falsch, was wegen der Überprüfung mittels PCR akzeptabel ist. Je nach Situation durchaus problematisch sind aber >2 % falsch negative Befunde, wenn sie ohne Not hingenommen werden. Nicht umsonst setzt die <a href="https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Teststrategie/Nat-Teststrat.html">Nationale Teststrategie</a> für dieses Szenario vorzugshalber auf PCR-Tests, sofern die Kapazitäten ausreichen und das Testergebnis abgewartet werden kann. </p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Corona-Schnelltest bei einer Prävalenz von 1 %</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2021 18:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Corona-Schnelltest]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19]]></category>
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					<description><![CDATA[Szenario 1: Test ohne Anlass Beispiel: Regelmäßige Tests bei asymptomatischen Mitarbeiter*innen in Pflegeeinrichtungen/Kliniken oder Schüler*innen/Lehrer*innen. Ende Dezember 2020 haben wir im Landkreis Osterholz ca. 250 bekannte aktive Infektionen, in Anbetracht einer 4- bis 6-fach höheren Dunkelziffer vermutlich also 1.250 Fälle oder 1 % der Landkreis-Bewohner. Bei einer derartigen Prävalenz von 1 % würden 1.000 Schnelltests &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/corona-schnelltest-bei-einer-praevalenz-von-1/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Corona-Schnelltest bei einer Prävalenz von 1 %“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Szenario 1: Test ohne Anlass</h2>
<p><strong>Beispiel:</strong> Regelmäßige Tests bei asymptomatischen Mitarbeiter*innen in Pflegeeinrichtungen/Kliniken oder Schüler*innen/Lehrer*innen. </p>
<p>Ende Dezember 2020 haben wir im Landkreis Osterholz ca. 250 bekannte aktive Infektionen, in Anbetracht einer 4- bis 6-fach höheren Dunkelziffer vermutlich also 1.250 Fälle oder 1 % der Landkreis-Bewohner. Bei einer derartigen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prävalenz">Prävalenz</a> von 1 % würden 1.000 Schnelltests mit einer Sensitivität von 80 % und einer Spezifität von 99 % insgesamt 18 positive und 982 negative Befunde ergeben:</p>
<figure id="tests2" aria-describedby="caption-tests2" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/eOkIqu2ndpF8wrdvPx0O5eAEHQbOpSbHVcqynYXCTVI3crLXqJWHl0RDyhv_zOSbRbFB_94q49Qo5-7T3w_49aTGjF8gZlETBIt-10GlbWaPYJVjv1TmQI6XqWNoQpiMyzK5NNIQppY=w1920-h1080" alt="AG-Schnelltest bei 1 % Prävalenz"><figcaption id="caption-tests2" class="wp-caption-text">AG-Test bei einer Prävalenz von 1 %</figcaption></figure>
<p>Wie immer bei sehr geringer Prävalenz spielen falsch negative Testergebnisse (2 von Tausend) praktisch keine Rolle, wohl aber falsch positive: Von 18 positiven Befunden wären 8 korrekt und 10 falsch. Da jeder positive Schnelltest mittels PCR überprüft wird, ist das aber kein Beinbruch: Die vorsorgliche Isolierung der falsch positiv Getesteten kann nach 1-2 Tagen beendet werden.</p>
<p>Vergleicht man die &#8222;Anlasslose Schnelltest-Strategie&#8220; mit der &#8222;Gar-nicht-testen-Strategie&#8220;, liegen die Vorteile auf der Hand: Bereits 15 Minuten nach dem Test können 80 % der Infektionsketten unterbrochen werden. Nimmt man eine mittlere Dauer der Infektiosität von 3 Tagen ab Testzeitpunkt an, kann man allen Kontaktpersonen 24 Tage Ansteckungsrisiko ersparen. Als Nachteil muss mit einer retrospektiv unnötigen Quarantäne von ca. 12 Arbeits- oder Unterrichtstagen gerechnet werden.</p>
<p>Vergleicht man die &#8222;Schnelltest-Strategie&#8220; mit einer &#8222;PCR-Test-Strategie&#8220;, so würde letztere zwar alle Infizierten erkennen, aber erst nach durchschnittlich einem Arbeits- bzw. Schultag. Kontaktpersonen würde man dann nur 20 Tage Ansteckungsrisiko ersparen, allerdings ohne unnötige Quarantäne auszulösen.</p>
<h2>Szenario 2: Schnelltest mit besonderem Anlass bei Asymptomatischen</h2>
<p>Beispiel: Vor dem Familie-Weihnachten mit Oma &#038; Opa, vor Pflegeheim- oder Klinikbesuch.</p>
<p>Auch in dieser Gruppe wäre die Corona-Prävalenz derzeit ca. 1 %, so dass mit ähnlichen Testergebnissen wie in Szenario 1 zu rechnen ist. Je vulnerabler allerdings die zu schützenden Personen und je infektionsträchtiger der Anlass (Dauer und Häufigkeit, Raumgröße, Mund-Nasen-Schutz etc.), umso genauer müssen die Besonderheiten jedweder Teststrategie beachtet werden:</p>
<ol>
<li>Ein negativer Schnelltest bietet (fast) nur am Tag des Abstriches hinreichende Sicherheit.</li>
<li>Ein negativer PCR-Test ist auch nur sicher, wenn 3 Tage vor dem Test und zwischen Abstrich und geplantem Besuch keine infektionsträchtigen Kontakte stattgefunden haben.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Weihnachten und Corona</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 18:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[Romantische Schneelandschaften, Glühwein, Driving home for Christmas, Familienidylle, verdientes Chillen zum Jahresausklang &#8230; alljährlich eine Zeit voller Bilder und Sehnsüchte. Und dann Corona &#8230; Oh je! Oder vielleicht doch nur halb so schlimm und wird schon gut gehen? Angesichts sinkender Infektionszahlen und der in Aussicht gestellten Lockerungen zum Weihnachtsfest könnte man ja vielleicht unsicher werden. &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/allgemein/weihnachten-und-corona/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Weihnachten und Corona“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="weihnacht" aria-describedby="caption-weihnacht" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/G3aCP4ef8FV4z3_svZcRqZQPXshuMhGWFQJwzZXkMl5V3gDfLfgNiLaPK_30ox7zG_HB6N_6oGVuP6mF6dgXWeBtBuZMmLT4h46xiRi5UR1UGRo6xpLrWn8jkg8TUnxBxHhZWB1PWiU=w1920-h1080" alt="Weihnachtsmarkt Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-weihnacht" class="wp-caption-text">Aus besseren Zeiten ... Weihnachtsmarkt Osterholz-Scharmbeck</figcaption></figure>Romantische Schneelandschaften, Glühwein, <em>Driving home for Christmas</em>, Familienidylle, verdientes Chillen zum Jahresausklang &hellip; alljährlich eine Zeit voller Bilder und Sehnsüchte.</p>
<p>Und dann Corona &#8230; Oh je! Oder vielleicht doch nur halb so schlimm und wird schon gut gehen? Angesichts sinkender Infektionszahlen und der in Aussicht gestellten Lockerungen zum Weihnachtsfest könnte man ja vielleicht unsicher werden. Wie wollt ihr Weihnachten feiern?</p>
<p>Ich fürchte, die kommenden sechs Wochen werden sehr entscheidend und potenziell lebensgefährlich sein. Ich würde gerne möglichst viele Mitmenschen überzeugen, sich und ihren Lieben das Schlimmste zu ersparen. </p>
<h6>Die Fakten</h6>
<ol>
<li>Das SARS-Cov-2-Virus ist ein emotionsloser winziger Eiweißklumpen, dem christliche Feiertage völlig egal sind, genauso übrigens wie islamische oder jüdische Feiertage.</li>
<li><figure id="weih2" aria-describedby="caption-weih2" style="width: 350px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/1xxez9fGwTky9BUepAypFP8t4996cV74LMX7Gogl_cEH_8uv7JtuYH4E_GuD8-DfTa-QDXbUU5vXtWWL-4XvPyJA6iW4R3Jw4NfDmtoUR9_fSpihqM9i1dFNpuScEdZmIc0r4Iarbio=w1920-h1080" alt="Corona-Neuinfektionen Deutschland"><figcaption id="caption-weih2" class="wp-caption-text">Corona-Neuinfektionen in Deutschland</figcaption></figure>Der steile Anstieg der Infektionszahlen vom Oktober ist gestoppt. Seit dem 8. November und damit eine Woche nach Inkrafttreten des &#8222;Lockdown light&#8220; stagnieren die Neuinfektionen auf hohem Niveau. In der Folge ebenfalls seit Wochen kaum verändert die Zahl aktiv Infizierter. Sie wird bekanntlich nur geschätzt und liegt bei ca. 300.000, also etwa 0,36 % der Bevölkerung. </li>
<li>In den Regionen ist das Infektionsgeschehen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Während sich einige Städte und Landkreise positiv entwickeln, kommt es in anderen zu teilweise unerwarteten und manchmal rasanten Ausbrüchen.</li>
<li>Anders als zu Beginn der Pandemie noch gedacht, wird das Virus nicht nur durch Tröpfcheninfektion weitergegeben. Entscheidend beteiligt sind auch Aerosole, unsichtbare Sprühnebel mit kleinsten virushaltigen Partikeln. Sie können das Virus in geschlossenen Räumen über viele Meter verbreiten. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion über Aerosole steigt mit der Dauer des Aufenthaltes und nimmt ab mit der Größe und Höhe des Raumes, dem Schutzfaktor getragener Masken und der Intensität von Lüftung bzw. Luftreinigung. Mit Hilfe dieser Parameter lässt sich das durchschnittliche Infektionsrisiko in einem Raum abschätzen. Ein solches mathematisches Modell hat die Arbeitsgruppe um Prof. Jos Lelieveld in der <a href="https://www.mpic.de/3478370/Atmospheric_Chemistry">Abt. Atmosphärenchemie am Max-Planck-Institut für Chemie</a> in Mainz entwickelt und im November publiziert (<a href="https://www.mdpi.com/1660-4601/17/21/8114">Originalarbeit</a>). In &#8222;<em>Zeit Online</em>&#8220; ist das Modell von einer Autorengruppe um Fabian Dinklage am 26.11. sehr anschaulich präsentiert (<a href="https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-11/coronavirus-aerosole-ansteckungsgefahr-infektion-hotspot-innenraeume?utm_referrer=https%3A%2F%2Fnews.google.com">Artikel</a>).</li>
<li><figure id="weih3" aria-describedby="caption-weih3" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/Ck2P8hflap33SAiZbB6hkFcNvzAXomlActBPP1dtd4OED5NpoYuTWdAfH68xKqcYX-oAUIVonEZQAdIKUitOdd1Jio1dmNnGMoArJvpTlHxDk0cIa1OQQl73nc-yAb3waMTxUoAL3Rc=w1920-h1080" alt="Corona-Intensivpatienten"><figcaption id="caption-weih3" class="wp-caption-text">Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen</figcaption></figure>Deutschlands Intensivstationen sind seit Wochen sehr stark belastet. Die Anzahl an Patienten mit Covid-19 nimmt weiter zu, wenn auch langsamer als im Oktober. Ihr Anteil an der Gesamtzahl von Intensivpatienten ist regional sehr unterschiedlich, zwischen 3 % in Schlesweig-Holstein und 27 % in Berlin. Derzeit werden täglich gut 500 neue Covid-Patienten auf deutschen Intensivstationen aufgenommen. Lt. <a href="https://www.intensivregister.de">DIVI-Intensivregister</a> waren in 1.287 meldenden Kliniken von 20.541 Erwachsenenbetten am 3. Dezember noch 4.325 frei. Ob diese frei gemeldeten Betten tatsächlich für die Versorgung von Patienten zur Verfügung stehen, ist sehr strittig. Schon jetzt sind vermeintlich freie Betten wegen des Mangels an qualifiziertem Personal oftmals nicht belegbar und die Berichte von Notärztinnen und Notärzten über zum Teil mehr als 100 km weite Verlegungsfahrten häufen sich.</li>
<li>Lt. <em>ARD-DeutschlandTrend</em> vom 3.12. halten 53 % der Befragten die Ausnahme hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen über die Weihnachtstage für &#8222;eher richtig&#8220;. Mehr als die Hälfte hat also wenig oder keine Bedenken, dass sich zehn Erwachsene aus beliebig vielen Haushalten zusammen mit beliebig vielen bis zu 14-Jährigen in geschlossenen Räumen aufhalten.</li>
<li>Die Fallsterblichkeit von Corona-Infizierten liegt in Deutschland derzeit bei >60-Jährigen zwischen 2.0 und 2.5 %, bei über 80-Jährigen bei 12.1 bis 13.5 %.</li>
</ol>
<h6>Meine Prognosen</h6>
<ul>
<li><figure id="weih4" aria-describedby="caption-weih4" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/kCotkpNDyBHQYW7S-_inkW5XQL9o8V3V4QxoFjUchfM6V-CDeJ37Mt1lgPJJaEewo3fnWiYjxKmn44KQoIdOYN6ToaxRTsNCtzU0l0gd8Eq02THnYzY7jiRvDT4WgeBSvKcLek7htA4=w1920-h1080" alt="Weihnachtsidyllle"><figcaption id="caption-weih4" class="wp-caption-text"> </figcaption></figure>Über Weihnachten werden sich viele Menschen verschiedener Generationen aus eigentlich getrennten Haushalten über Stunden innerhalb geschlossener Räume treffen. Selbst wenn es uns im Landkreis gelingt, die Infektionszahlen bis dahin halbwegs im Griff zu halten, werden auch Menschen aus höher belasteten Regionen dabei sein. Wenn sich ein Infizierter an Weihnachten mit beispielsweise 14 Menschen 5 Std. lang in einem Raum von 40 m<sup>2</sup> aufhalten sollte, wird er statistisch drei weitere infizieren.</li>
<li>Die Infektionszahlen werden deshalb ab Jahresbeginn 2021 nochmals merklich ansteigen. <figure id="weih5" aria-describedby="caption-weih5" style="width: 350px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/FanGNGUU66K6DAhWqvUvIaF8Cr21FF5KO-QEb9o7j7huro4IoSvSoVroggbVoBuX8yca38-O3IZpnHxg-BE97VBjohjn8VfKrp4A_U9f1M4POSP4mdoAwq_NDDxaqwUZH0vJJ3ccNXA=w1920-h1080" alt="Covid-Infektionen USA"><figcaption id="caption-weih5" class="wp-caption-text">Corona-Neuinfektionen in den USA</figcaption></figure>Wie das aussehen kann, zeigt der Verlauf der Neuinfektionen in den USA, wo man Ende November schon Hoffnung auf ein Abflauen der 3. Welle hatte. Wenige Tage nach Thanksgiving, dem wichtigsten Familienfest der US-Amerikaner, kam es dann aber zu einem erneuten Anstieg der Zahlen. In Deutschland wird der Anteil über 60-Jähriger und über 80-Jähriger hoch bleiben. Demzufolge werden auch kritische Verläufe ab der 2. Januarwoche nochmals häufiger werden.</li>
<li>Zum Anstieg der Covid-Fallzahlen wird hinzukommen, dass pflegerisches und ärztliches Fachpersonal in Folge eigener Erkrankung, Isolation oder Quarantäne häufiger ausfällt. Die gewohnte intensivmedizinische Maximalversorgung wird nicht mehr überall und zu jeder Zeit vorausgesetzt werden können. Das betrifft dann nicht nur Covid-Patienten, sondern auch Menschen mit Herzinfarkt, anderen schweren Erkrankungen oder nach schweren Verkehrsunfällen. </li>
<li>In der Folge wird die Fallsterblichkeit auch in Deutschland zunehmen.</li>
</ul>
<h6>Was kann man tun?</h6>
<ul>
<li>Vermeidet es auf Teufel komm raus, euch selbst oder eure Lieben über Weihnachten oder Silvester zu infizieren.</li>
<li>Wenn irgend möglich: Indoor-Weihnachten nur in der gewohnten Umgebung mit den Menschen im eigenen Haushalt.</li>
<li>Für Verwandte und Freunde, die eure Nähe brauchen oder deren Nähe ihr braucht, gibt es meines Erachtens diese Optionen:
<ol>
<li>Video-Weihnacht: Bei Freunden in den USA stand an Thanksgiving neben dem Truthahn ein Tablet auf dem Tisch. Darauf lief stundenlang die Familien-Videokonferenz. Jetzt wäre noch Zeit, allen Familienmitgliedern eine geeignete Infrastruktur zu basteln. </li>
<li><figure id="weih5" aria-describedby="caption-weih5" style="width: 150px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/at5Cb2ghxFslsNXRSIIBxAG3c9R9M0Oqdv1miXLalVmH-N23PniR0zg5J78-ueNpWNlTwsKmcDsUb39M_8mgvkexvXqLehsMvprio2NHQ4pN5l5hijnjPOxcgeNzD5K6f9HVwMuVQmI=w1920-h1080" alt="Corona-Schnelltest"><figcaption id="caption-weih5" class="wp-caption-text">Schnelltest negativ <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>Outdoor-Weihnacht: Draußen mit 1.50 m Abstand hat das Virus kaum eine Chance.</li>
<li>Masked Xmas: Wenn es unbedingt drinnen sein muss, können Masken und eine zeitliche Beschränkung auf 60 (besser natürlich 30) Minuten das Infektionsrisiko deutlich mindern. Mindestens alle >60-Jährigen sollten dann FFP2-Masken verwenden. </li>
<li>Wenn es unbedingt drinnen und ohne Maske sein muss, kann eine selbst auferlegte Quarantäne von 5 Tagen vor dem Treffen mit anschließendem PCR-Test (am Tag vor dem Treffen) oder AG-Schnelltest (am Tag des Treffens) das Infektionsrisiko drastisch senken. Die sonstigen Hygieneregeln sollten natürlich weiterhin Beachtung finden.</li>
</ol>
</li>
</ul>
<h6>Zu guter Letzt</h6>
<blockquote><p>Am Ende wird alles gut &#8230; und wenn es noch nicht gut ist, war es noch nicht das Ende.</p></blockquote>
<p>Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass unser Leben schon zu Ostern um ein Vielfaches angenehmer, bunter und menschlicher sein wird. Bleibt bis dahin gesund ?&#x200d;<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/2642.png" alt="♂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Museen im Landkreis Osterholz</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/kultur/museen-im-landkreis-osterholz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2018 06:12:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die bekanntesten und besucherstärksten Museen im Landkreis Osterholz sind die Große Kunstschau (27.984 Besucher im Jahr 2017), der Barkenhoff (18.555 Besucher), die Worpsweder Kunsthalle (14.220 Besucher) und das Haus im Schluh (9.579 Besucher). Sie alle liegen im &#8222;Künstlerdorf Worpswede&#8221;. Daneben gibt es im Landkreis eine Reihe von Heimatmuseen, zwei Torfschiffmussen sowie jeweils ein Schmiede- und &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/kultur/museen-im-landkreis-osterholz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Museen im Landkreis Osterholz“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die bekanntesten und besucherstärksten Museen im Landkreis Osterholz sind die <a href="http://www.worpswede-museen.de/grosse-kunstschau/grosse-kunstschau.html">Große Kunstschau</a> (27.984 Besucher im Jahr 2017), der <a href="http://www.worpswede-museen.de/barkenhoff/barkenhoff.html">Barkenhoff</a> (18.555 Besucher), die <a href="http://www.worpswede-museen.de/worpsweder-kunsthalle/worpsweder-kunsthalle.html">Worpsweder Kunsthalle</a> (14.220 Besucher) und das <a href="http://www.worpswede-museen.de/haus-im-schluh/haus-im-schluh.html">Haus im Schluh</a> (9.579 Besucher). Sie alle liegen im &bdquo;Künstlerdorf Worpswede&rdquo;. Daneben gibt es im Landkreis eine Reihe von Heimatmuseen, zwei Torfschiffmussen sowie jeweils ein Schmiede- und ein Vogelmuseum.<br />
<span id="more-12074"></span></p>
<h1>Streit um öffentliche Förderung</h1>
<p>Meinungsverschiedenheiten über die Förderpraxis des Landkreises hinsichtlich der Museen wurden Ende 2018 demonstrativ in der Öffentlichkeit ausgetragen. Anlass war einmal mehr die Zukunft der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/museumsanlage-ohz/">Museumsanlage Osterholz</a>, deren Betrieb von der Kulturstiftung im Frühjahr 2017 zunächst eingestellt wurde. Seither wird sie provisorisch von einem Förderverein betrieben, unterstützt vom Landkreis Osterholz mit jährlich 50.000 € und der Kulturstiftung in Höhe der Gebäude-Fixkosten. Von Seiten des Landkreises sind 100.000 € jährlich in Aussicht gestellt, sofern es zu einer entsprechenden vertraglichen Einigung über Museumsbetrieb und Grundstückspflege kommt und der Kreisausschuss dieser zustimmt. </p>
<p>Mitglieder und Sympathisanten des Fördervereins hatten offenbar für 2019 auch ohne Vertrag bereits mit 100.000 € gerechnet. Ende November beklagten sie öffentlich: &#8222;Wir finden es nicht in Ordnung, wie die Verwaltung mit uns umgeht. Wir reißen uns hier ein Bein aus und was macht der Landkreis?&#8220; und &#8222;Der Landkreis entzieht sich seiner Verantwortung&#8220;. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 22.11.2018)</small> In Leserbriefen wurden altbekannte Argumente wiederholt: Seit 1999 seien die jährlichen 400.000 € nur nach Worpswede geflossen, das einmalige Vogelmuseum könne nicht einmal 50.000 € zusätzlich zu den bisherigen 50.000 € Betriebskostenzuschuss erhalten und das Engagement der Ehrenamtlichen finde bei den Politikern keinerlei Anerkennung. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 28.11.2018)</small></p>
<h2>Faktencheck</h2>
<p><strong>1. Ehrenamtliches Engagement:</strong> Ich habe großen Respekt vor ehrenamtlich Tätigen und auch ich arbeite seit vielen Jahren ehrenamtlich. Man sollte aber die Tatsachen nicht auf den Kopf stellen: Ehrenamtler im ursprünglichen Sinn sind gerade jene Kommunalpolitiker, denen hier mangelnde Anerkennung vorgeworfen wird. Bürgerschaftliches Engagement etwa in einem Museums-Förderverein wird zwar in einem erweiterten Wortsinn oft ebenfalls als ehrenamtliche Tätigkeit bezeichnet. Wer aber aus einem solchen Engagement einen Anspruch auf öffentliche Förderung ableitet, hat die Geschichte mit dem Ehrenamt nicht richtig verstanden. </p>
<p><strong>2. Der Blick nach Worpswede:</strong> Es ist schlichtweg unwahr, dass die Förderbeiträge des Landkreises ausschließlich nach Worpswede geflossen seien. Fakt ist, das die Museumsanlage Osterholz z. B. 2010 nach Vollkostenrechnung ein jährliches Defizit von knapp 200.000 € erwirtschaftet hat, was knapp der Hälfte des vom Landkreis an die Kulturstiftung gezahlten Defizitausgleichs ausmachte. <small>(Quelle: Sitzungsvorlage 2010/174-1. Landkreis Osterholz 2010)</small> In den letzten Jahren betrug das jährliche Defizit der Museumsanlage Osterholz rund 120.000 € oder etwa 20 € pro Besucher <small>(Quelle: Sitzungsvorlage 2018/143. Landkreis Osterholz 2018)</small>, deutlich mehr als bei der Großen Kunstschau in Worpswede. </p>
<p><strong>3. Die vermeintliche oder tatsächliche Verantwortung des Landkreises:</strong> Weder der Landkreis noch andere Gebietskörperschaften sind verpflichtet, Heimat- oder Vogelmuseen zu unterhalten oder zu unterstützen. Auch eine Förderung in der Vergangenheit rechtfertigt für sich genommen eine Fortführung dieser Förderung nicht. Oder wie es 2010 Johanna Wanka, damals niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, formulierte: „Klagemauern finanzieren wir nicht“. Allein der Umstand, dass sich jemand über wegbrechende Förderung beschwert, sei kein Grund für weitere Förderung. </p>
<h1>Übersicht: Museen im Landkreis Osterholz</h1>
<h2>Grasberg</h2>
<p>Das Heimatmuseum im <a href="http://www.findorffhof.de">Findorffhof</a> wird vom Findorff-Heimatverein Grasberg e. V. betrieben. Die Gebäude sind im Besitz der Gemeinde Grasberg. Sie wurden 1976-1985 mit erheblichen Eigenleistungen von Seiten des 1974 gegründeten Heimatvereins errichtet. Das Haupthaus mit dem Heimatmuseum dient als kulturelle Begegnungsstätte für die Aktivitäten des Vereins und vielerlei andere Zwecke. Die Gemeinde Grasberg fördert den Betrieb des Findorffhofes im Jahr 2018 lt. Haushaltsplan mit 8.800 €, für größere Maßnahmen im Rahmen der Unterhaltung sind weitere 8.500 € vorgesehen, hauptsächlich für neue Fenster. <small>(Quelle: <a href="https://grasberg.ratsinfomanagement.net/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZSKOU8CCHepw8ds9ID5RWdaCMnrpLpPCvapCRtnPWvFc/Haushaltssatzung_und_Haushaltsplan_Teil_1.pdf">Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2019</a>. Gemeinde Grasberg)</small></p>
<h2>Hambergen</h2>
<p><figure id="lkmuseen1" aria-describedby="caption-lkmuseen1" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/cN6WN4q5Me8rUHUfgreO4Em_hxHy6tW02lGi6Cb4UVj7cJ13DnSCQMBHnBdXy0qyIr3KDJi2b4Yhm-iK3cYMcEmCCsTpovwCFMMtO78_6IjLJl8N2Ped992ujrUnThc4zR_ta_nn9ZlGwUJlUZxoegfcVUuBkVFctJsg5nU8pdzZ0k1Ra5kQ5k_QYg2S9Ztm9lrSBd9VHLuojPXBdnOTdt0CwbMGm8Sz9vVHeiTL_eAhA3SYXuBUJp2jDcnkDLSvGMU2icKpaifvaian8mzXUG1zeQ80sj4EtwfGszr0dykwenGB6cigpddMfgCbNqbkl8n09RVI5LmJoI481-_XyTKZMUbRb-W6dhfR1tY4hodP5wpriDzO5g54bN_DBs3rNIuXlnQ7WzBvJFZx6AX9lN-l9c4nWfnq9IZPC9HrSjFdBPhpviCVvPppiZqaJ5m6NqDSIrzEmCDXgVKflzKhfkLs1g4UILIO9t1UYUT7GUXCybDONQ1hPnlJPXut-DaxaX3VkMRvqA5V9cckjYpTXhqONr2mDDDPoGy6FqJwozKeTsIxlPr11pSERv7NGuUENlpZS44jhaujhnkWEtZCp7bFtXLh1nQfxFDkpvsk79gL5lyInv16Ugxf9t57O-ReknA9R78Xn9FAP2hjhuOAlqRg4A=w2048-h1365-no?.jpg" alt="Museen im Landkreis Osterholz"><figcaption id="caption-lkmuseen1" class="wp-caption-text">Heimathaus Hambergen in Ströhe</figcaption></figure><a href="http://www.heimatverein-stroehe-spreddig.de">Moorkate und Heimathaus mit Heimatmuseum</a> in Hambergen werden vom  Heimatverein Hambergen Ströhe/Spreddig e.V. betrieben. Der 1991 gegründete Verein hat ca. 240 Mitglieder und erhält keine regelmäßigen öffentlichen Zuschüsse. Die Gemeinde Hambergen kommt aber für die Energiekosten der Museumsanlage auf und entsendet an einigen Tagen in der Woche einen Mitarbeiter, der gleichzeitig Hausmeister für die Grundschule und den Kindergarten in Ströhe ist. Für die Pflege und den Erhalt der Anlage und der Geräte arbeiten die Mitglieder ehrenamtlich. <small>(Quelle: pers. Mitteilung W. Samberg, Nov. 2018)</small></p>
<p>2017 erhielt der Verein für die Einführung einer Audioführung eine einmalige Unterstützung vom Landschaftsverband der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden (2.750,00 €) und der Gemeinde Hambergen (4.912,13 €) <small>(Quelle: Beschlussvorlage Gemeinde Hambergen 6/2017)</small>.</p>
<h2>Lilienthal</h2>
<p>In Lilienthal werden das Schulmuseum und das Emmi-Breuer-Haus vom <a href="http://www.heimatverein-lilienthal.de">Heimatverein Lilienthal e.V.</a> getragen. Der Verein wurde 1950 gegründet und hat heute ca. 290 Mitglieder. Die Einrichtungen werden praktisch nicht öffentlich gefördert. Besucher der Museen werden anstatt eines festen Eintrittspreises um Spenden gebeten. Das Schulmuseum befindet sich in einem Schulgebäude der Gemeinde Lilienthal, die für Strom, Heizung, Wasser- und Abwasser aufkommt. Der Verein zahlt keine Miete, trägt aber die Kosten für Reinigung und Instandhaltung des Inventars. Das Heimatmuseum befindet sich seit 2014 im Emmi-Brauer-Haus, das dem Verein 2012 vermacht wurde. Der Verein trägt Unterhalt und Nebenkosten. Von der AG Kultur der Gemeinde Lilienthal bekommt der Heimatverein jährlich wenige hundert Euro u. a. zur Deckung von Defiziten bei Veranstaltungen. Das Heimatmuseum ist ein relativ kleines Museum, in dem auch kleinere Veranstaltungen durchgeführt werden. Im Rahmen des Museums betreibt der Verein das Lilienthaler Archiv, das Schroeter-Archiv und eine Regionalbibliothek mit derzeit knapp 3.000 Bänden. <small>(Quelle: pers. Mitteilung H. Kohlmann, Nov. 2018)</small></p>
<h2>Osterholz-Scharmbeck</h2>
<p>Die Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck mit dem Norddeutschen Vogelmuseum, dem Heimatmuseum und einem kleinen Museum für Schifffahrt und Torfabbau wurde im Frühjahr 2017 von der Kulturstiftung als derzeitigen Träger geschlossen. Seither organisiert der Verein “Freunde und Förderer der Museumsanlage des Landkreises Osterholz und des Norddeutschen Vogelmuseums“ einen sog. Notbetrieb. Der 1994 gegründete Verein mit ca. 100 Mitgliedern erhält dafür vom Landkreis einen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro jährlich, Fixkosten für Energie, Versicherungen usw. trägt weiterhin die Kulturstiftung. Für die Sanierung des Findorffhauses hat der Landkreis im Haushalt 2018 Honorar- und Planungskosten in Höhe von 400.000 € eingeplant. 2017 zählte die Museumsanlage 3.906 Besucher.</p>
<h2>Worpswede</h2>
<figure id="barkenhof1" aria-describedby="caption-barkenhof1" style="width: 280px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/aMyRITE1Xmqnqvtrw6uBNBk8VRUCGOKAfeWl2xPSQyhUHgpE61VQxyjWgZ4wDF1h9xaqUwPw5WVS3-HHcPPwt7ObVzuKZdpvHQ3CyMTT1N-2hUOBakTnT7tjJZt7LHwzO_TTrNDv1Ha7hn6hjz1GNszZTwXGEyShB5NU-G1lquQdRzPQsi0ePXeJ0cXqWSKo4pPjQMkirkVqdJWdR6Lsg2q4m4g-1bBXq07Cciekw7cXEwIcORZ-jT9aV5eJ8ck7sQOYv7omWRavEfxViOknxei4hsmI-1D7YMWCNr04rrI-s10C33XtXZIX-tUcIRdCrO45h-nkGvBkdHE3bVcl_mtmkhUIYH63Z-q5MlgG1CjutEfA6Kf7CsuxoXUfmHlgM9yTTQjiE2MQuYtCSEd2olhs42egaoNyCbdQK9thgkRA4Lfhyhdijj3z1qqLxV6t_8jIlQkOkN_u20EJpVbevkO7MDKD1OQLIDVaSeT3WVnxhbCyXi66yniq-19-UbpyQOubFk00iiBJdBFR-Qu1kr40eCA6IF-Bf-9lzqecWfnuc-kdESMSSaIo4Nyl9FaBe-hJB6R0hk10KRV9Yo3XJdtASYtTCclDHcLMS-ZnDOM0rd2ZAkz4CaGzAfGd69qlE5-aNLDRP28AcpUhNgN2x_NVbQ=w800-h1200-no?.jpg" alt="Eines der Museen im Landkreis Osterholz"><figcaption id="caption-barkenhof1" class="wp-caption-text">Barkenhoff in Worpswede</figcaption></figure>
<blockquote><p>Worpswede erreichte indessen die weit reichendste Reputation als bekannteste deutsche Künstlerkolonie, die bis heute anhält. &#8230; Ist die Künstlerkolonie Worpswede aus kunst- und kulturgeschichtlicher Sicht mindestens von besonderer nationaler kultureller Bedeutung, geht ihre tatsächliche Wirkung sogar weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.<br /><small>Quelle: <a href="https://www.geodaten.niedersachsen.de/datenangebot/kultur_geschichte/bau_und_kunstdenkmalpflege/25246.html">Geodatenportal Land Niedersachen</a></small></p></blockquote>
<p>Der <a href="http://www.worpswede-museen.de/die-museen/der-museumsverbund.html">Worpsweder Museumsverbund</a> ist ein Zusammenschluss der zuvor unabhängig voneinander arbeitenden Museen Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle. Der <a href="http://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/-masterplan-worpswede-erfolgreich-umgesetzt-137360.html">Masterplan Worpswede</a>,ein mit EU-Mitteln in Millionenhöhe geförderte Großprojekt, ermöglichte 2007-2012 eine umfassende Modernisierung der vier Museen. Der Museumsverbund hatte 2017 insgesamt 70.338 Besucher. Pro Jahr zahlt der Landkreis der Kulturstiftung als Trägerin der Großen Kunstschau 400.000 € und der Barkenhoffstiftung 35.000 € als Betriebszuschuss, letztere hat zusätzlich 130.000 € vom Land Niedersachsen erhalten.</p>
<h3>Schlußdorf</h3>
<p>Auf dem Gelände einer ehemaligen Torfschiffswerft im Worpsweder Ortsteil Schlußdorf befindet sich seit 1977 das <a href="http://www.torfschiffswerft-museum.de">Torfschiffswerft-Museum</a>, betrieben Heimatverein Schlußdorf. Die Immobilie wurde vom Verein erworben und mit finanzieller Unterstützung von Landkreis, Gemeinde Worpswede und Sponsoren renoviert.</p>
<h2>Schwanewede</h2>
<p>Das <a href="https://beckedorfer-schmiedemuseum.de">Beckedorfer Schmiedemuseum</a> wird vom Förderverein des Beckedorfer Schmiedemuseums e. V. betrieben. Der 1996 gegründete Verein hat 78 Mitglieder und erhält keinerlei öffentliche Fördermittel. <small>(Quelle: pers. Mitteilung N. Krause, Nov. 2018)</small></p>
<h1>Kommentar</h1>
<p>Schwer zu verstehen, warum hundert Freunde und Förderer der Osterholzer Museumsanlage zur Zeit so überproportional Gehör finden. Gibt es doch eine ganze Vielzahl anderer Förder- und Heimatvereine im Kreisgebiet mit teilweise doppelt so vielen Mitgliedern, die seit Jahrzehnten ehrenamtlich für ihre Museumseinrichtungen arbeiten. Es mag ein kluger Verhandlungs-Schachzug zu sein, in dieser Situation auch ohne vertragliche Gegenleistung einfach das Doppelte zu fordern. Wie aber soll das den Freunden der anderen Museen im Kreisgebiet erklärt werden, die für ihr Engagement kaum mehr als den berühmten Tropfen auf den heißen Stein erhalten. Und die vermutlich schon Freudentränen vergießen würden, wenn sie nur die Hälfte der bereits zugesagten 50.000 € für die Anlage in Osterholz-Scharmbeck erhielten. </p>
<p>Mit Blick auf die vielen anderen Museen im Landkreis kann man den Freunden der Osterholzer Museumsanlage eigentlich nur raten, die Neiddebatte mit Blick nach Worpswede möglichst rasch zu beenden. Bei allem Lokalpatriotismus als Osterholz-Scharmbecker, die Sonderstellung der Worpsweder Museen lässt sich einfach nicht leugnen. 70.000 Besucher im Jahr, viele von ihnen Auswärtige, das ist schon eine Hausnummer für die ganze Region. Ein Vergleich mit den vielen liebevoll betriebenen Heimat-, Torfschiff-, Schmiede- oder Vogelmuseen mit einigen Hundert bis wenigen Tausend jährlichen Besuchern kann da nur hinken. </p>
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		<title>Flechtwerkscheune in der Museumsanlage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 17:18:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist schon eine ziemlich unheimliche Geschichte aus den Nachkriegstagen 1945, in der die mindestens 200 Jahre alte Flechtwerkscheune in der Museumsanlage eine nicht unerhebliche Nebenrolle spielt. Unmittelbar nach Kriegsende waren viele von den Alliierten entwaffnete Soldaten auf dem Weg in ihre Heimat. Die meisten von ihnen zu Fuß, andere Transportmöglichkeiten standen kaum zur Verfügung. &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/flechtwerkscheune-in-der-museumsanlage/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Flechtwerkscheune in der Museumsanlage“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Flechtwerkscheune" aria-describedby="caption-Flechtwerkscheune" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/WNrszXRBW5kk8lpnUbkhHwDwWmxyueLObE5HM4xKAcngBACJutB2daqEgWXOTnjDd1SK9SJktCl-13wQswemzANJiZsqGfrLr2CIUPv30pDa2zhUUc6hwHozZJN_XwRaYC6CXadODb_xD4GveKMXT-MO8Ebb8xKzutXl3DisURJ_Ks3f0tCSU0u_rEbytARuCna4X8QJtJyRQpIQ0MvBBHWIJhqoTSfJQoa6UI7cN2doOKk5XHdIpmNItROfibLLDq9HMBNJeIwHGHb6T5bBHoIMbCXpyBuTk3JZDKP9dHRX7M6NP7mcjl1DeoBnhQnrbKNsnHGKR6qeHTZTw05vOjtiSw0fNCnO021fKNm29S1Umc7SBmVj537HJB4k_k4kySWjIusCXhpU7RPx5gYeOzgEalqhQHRrcr8XfXRWx0ygr4YLaWwpifmU_ESalV-dwTwFAcGTk1UcrxwUu7_2tKE598OMnJUIwAvrNBTRDkjCFZZVW6dxhMqxu_lfM1a7khzZB41pk14ZnF4FLNMPTFS7in_HdLVWxExefBynD0Alll3XwnMctEBczM3jP3RMvehnl1QBpkLMK0GuFs2uL_cGD1zgtPGZR-4sQP0YNzUOdXixhKe2tSb_Z2bGe38G=w2356-h1766-no?.jpg" alt="Flechtwerkscheune Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-Flechtwerkscheune" class="wp-caption-text">Flechtwerkscheune in der Museumsanlage</figcaption></figure>Das ist schon eine ziemlich unheimliche Geschichte aus den Nachkriegstagen 1945, in der die mindestens 200 Jahre alte <strong>Flechtwerkscheune in der Museumsanlage</strong> eine nicht unerhebliche Nebenrolle spielt.<br />
<span id="more-12024"></span></p>
<p>Unmittelbar nach Kriegsende waren viele von den Alliierten entwaffnete Soldaten auf dem Weg in ihre Heimat. Die meisten von ihnen zu Fuß, andere Transportmöglichkeiten standen kaum zur Verfügung. Hinsichtlich Verpflegung und Übernachtung waren sie unterwegs auf die Hilfe Anderer angewiesen. Einer der half, war Bauer Wohltmann in Pennigbüttel. In eben dieser Scheune, die bis 1965 auf seinem Hof an der Stubbenkuhle 38 stand, gewährte er vielen von ihnen Unterschlupf für die Nacht. Nur einer wollte partout nicht in der Scheune bei den anderen nächtigen und bat um Unterkunft im Haus. Dies wurde ihm nach Zögern gewährt. Am nächsten Morgen stand er früh auf, erkundigte sich nach dem Weg nach Stade und verschwand. Erst einige Wochen später erfuhren die Wohltmanns aus der Zeitung, um wen es sich dabei gehandelt hatte. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Himmler">Heinrich Himmler</a>, einer der größten Kriegsverbrecher des Zweiten Weltkrieges, hatte sich bei ihnen unter falschem Namen Zuflucht erschlichen. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small></p>
<p>1965 stiftete Diedrich Wohltmann die Scheune dem Museum, ihre Nebenrolle in Himmlers Fluchtkrimi findet dort heute keine Erwähnung.</p>
<h2>Himmlers Flucht 1945</h2>
<p>Nachdem Hitler ihn am 29. April 1945 wegen eigenmächtiger Verhandlungen mit den Westalliierten seiner Ämter enthoben hatte, machte sich Himmler mit einem Stab von anfangs 150 Personen über die sogenannte <a href="https://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/Als-die-SS-Verbrecher-nach-Flensburg-kamen,kriegsende348.html">Rattenlinie Nord</a> auf den Weg nach Flensburg. Er kam dort am 2. Mai <small>(Quelle: <a href="https://docs.google.com/viewer?a=v&#038;pid=sites&#038;srcid=d2lyLWluLWZsZW5zYnVyZy5kZXx3aXItaW4tZmxlbnNidXJnfGd4Ojc2ZjE5MjNmMTM3ODU3YTE">Paul</a>)</small> oder 3. Mai <small>(Quelle: <a href="https://www.shz.de/nachrichten/meldungen/zivilkleidung-augenklappe-neuer-name-doch-fuer-himmler-gab-es-kein-entrinnen-id9703421.html">Quelle: shz.de</a>)</small> Mai an und zeigte sich nach Berichten des Flensburger Sozialdemokraten und KZ-Häftlings Heinrich Lienau zunächst noch „mit voller Kriegsbemalung“ in den Straßen der Stadt. Die am Vortag gebildete Reichsregierung unter Karl Dönitz bestätigte Himmler am Abend des 3. Mai noch als Führer der Waffen-SS und Chef der deutschen Polizei, enthob ihn jedoch am Nachmittag des 6. Mai endgültig all seiner Ämter. Die Zwischenzeit hatte Himmler aber genutzt, um für sich und mehrere tausend Gesinnungsgenossen im Polizeipräsidium Flensburg falsche Personalpapiere erstellen zu lassen. Die Nächte verbrachte er auf Bauernhöfen in Ellgard, Atzbüll und Kollerup, wo er stets mit mehren Wagen, einem Dutzend Leibwächtern, seinem Adjutanten und zwei Leibärzten auftauchte.</p>
<p><figure id="flechtwerkscheune2" aria-describedby="caption-flechtwerkscheune2" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/jkd96hK0sGNc-X4dsNDjitHcLt3w1VwQ3xo9I87t9XbM9wdh6y8Wr1wZ8-qF0eiMTnwY9pNSZQa2YRT3BifpdxvDN5-tfz7lSHh956XJ_vwWF67OvkSpOwaWl6rygizsC1SJ-mKXm5xdNc9opZ0XPNI4m86lZ3qR2biCERfCqWg8K1UOXDp-1vEVJn4ZYZQQXZdchdO0BHSd-mPUbwq94as42WhNGoOhFEAaq81rReJDgJ4hlmcPkSpE6rX-CzMFfXW_g_4MEoVthYLsZ8TsrYAxY4fGg7losAxSwGHPVH1JZXZ_X8Bi2KiaF_A1A6GZJpG-moyHehim6pNWxuiCQzfienMouZlYPRtoUvsCLmQB40cqsfvlYTZH2e46vAZjMSD06ydzniKVBdHAVnGG7U-g1c9A40G0ZelxfjowH_9HLJGiU6UgBeFP8PFJ8QkywRKGUsupQel0WEc73kurlxc2xD0v5nMJnqs_q0rpvdzwaXQGnvr_b2InB2Kv3Dlafd47hLJJX6XMOux7xEhgWCLgDix1FNKp-66ta-v1s5vxVZ6dzKUnUBnpy7gcRiX1-Kvk9pBCGwq2kwcw1ak1f8m_jAQr9c3pONfQ6l4zwuebF9KJGvKoIGCicIhygSVqwQuAIRT9pnGWG3b6ByrUJlkFKg=w1428-h1438-no?.jpg" alt="Himmlers Fluchtweg 1945"><figcaption id="caption-flechtwerkscheune2" class="wp-caption-text">Himmlers letzte Tage 1945</br><small>Quellen <a href='https://www.shz.de/nachrichten/meldungen/zivilkleidung-augenklappe-neuer-name-doch-fuer-himmler-gab-es-kein-entrinnen-id9703421.html'>shz.de</a> und <a href='http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/'>Menkhoff</a> - Basiskarte <a href='http://www.openstreetmap.org/'>openstreetmap</a></small></figcaption></figure>Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai verschwanden über Nacht sämtliche SS-Uniformen aus dem Straßenbild Flensburgs. Und aus Heinrich Himmler wurde am 9. Mai der Feldwebel Heinrich Hitzinger, der sich am 11. Mai in der Uniform eines Unterscharführers der Geheimen Feldpolizei auf den Weg nach Süden machte. Zur Tarnung trug er jetzt zeitweise eine Augenklappe statt seiner Brille, übernachtet wurde jetzt in Scheunen, Bahnhöfen und im Freien.</p>
<p>Die Flucht führte nach Dithmarschen zum Adolf-Hitler-Koog (heute Dieksanderkoog), dessen Bewohner ihn jedoch weggeschickt haben sollen. Von Friedrichskoog brachte ihn Fischer Willi Plett am 15. oder 16. Mai mit seinem Kutter über die Elbe nach Neuhaus, pro Person sollen dafür je nach Zeugenaussage 500 bis 1000 Reichsmark gezahlt worden sein. </p>
<p>Zu Fuß ging die Flucht weiter, die Tage zwischen dem 15./16. und dem 21. Mai blieben lange Zeit im Dunkeln. Auch der Aufenthalt in Pennigbüttel ist erst viele Jahre später an die Öffentlichkeit gekommen. Am 21., 22. oder 23. Mai jedenfalls (widersprüchliche Angaben, vgl. <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40952587.html">Spiegel</a>) wurde er mit zwei Begleitern in Meinstedt unweit von Bremervörde festgenommen. Dort war der schmächtige Mann mit Augenklappe und abgerissener Uniform bei einer Personenkontrolle durch befreite russische Kriegsgefangene oder britische Militärpolizisten (unterschiedliche Angaben) wegen seines zu neu erscheinenden Ausweises aufgefallen. Zur Klärung seiner Identität wurde er nach Lüneburg gebracht, wo er am 23. Mai 1945 im Verhörzimmer durch Suizid mit einer in einer Zahnlücke im Unterkiefer versteckten Zyankalikapsel starb. Sein Leichnam wurde sofort danach an einem unbekannten und  nicht gekennzeichneten Platz begraben.</p>
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		<title>Teufelsmoor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2017 06:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Begriff &#8222;Teufelsmoor&#8220; ist mehrdeutig. Meist ist eine Landschaft in Niedersachsen gemeint, die einen großen Teil der Hammeniederung nördlich von Bremen umfasst. Eine verbindliche Grenzdefinition gibt es nicht, Größenangaben schwanken zwischen 20 x 20 km und einer Fläche von 500-600 km². Dieses &#8222;Teufelsmoor im erweiterten Sinn&#8220; ist als Kulturland Teufelsmoor oder Erlebnis Teufelsmoor zu einem &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/teufelsmoor/teufelsmoor/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Teufelsmoor“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Teufelsmoor01" aria-describedby="caption-Teufelsmoor01" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/moorteufel/MelchersHTte/photo#5123706696707448354"><img decoding="async" src="http://lh5.google.com/moorteufel/RxsQGBaJniI/AAAAAAAAB7o/yDyrs6uFAQY/s288/IMG_1831.jpg" alt="Teufelsmoor"></a><figcaption id="caption-Teufelsmoor01" class="wp-caption-text">Teufelsmoor</figcaption></figure>Der Begriff <strong>&#8222;Teufelsmoor&#8220;</strong> ist mehrdeutig. Meist ist eine Landschaft in Niedersachsen gemeint, die einen großen Teil der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=911">Hamme</a>niederung nördlich von Bremen umfasst. Eine verbindliche Grenzdefinition gibt es nicht, Größenangaben schwanken zwischen 20 x 20 km und einer Fläche von 500-600 km². Dieses <em>&#8222;Teufelsmoor im erweiterten Sinn&#8220;</em> ist als <em>Kulturland Teufelsmoor</em> oder <em>Erlebnis Teufelsmoor</em> zu einem Symbol für die natur- und kulturorientierten Bemühungen um eine Stärkung des Tourismus in der Region geworden. Wohldefiniert hingegen ist <em>Teufelsmoor</em> (damals <em>Düwelsmoor</em>) als Name einer kleinen Ortschaft, die im 14. Jh. erstmals dokumentiert und heute ein Teil der Stadt <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholz-scharmbeck/">Osterholz-Scharmbeck</a> ist.<br />
<span id="more-120"></span></p>
<h2>Teufelsmoor im engeren Sinn</h2>
<p>Die Ortschaft Teufelsmoor bildet den Kern des <em>&#8222;Teufelsmoores im engeren Sinne&#8220;</em>. Dabei handelt es sich um einen <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/teufelsmoor/hochmoor/">Hochmoor</a>komplex nördlich der Teufelsmoorstraße mit dem <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/teufelsmoor/gunnemoor/">Günnemoor</a>, den Randmooren am Torfkanal, dem <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/niedersandhausen/">Niedersandhauser</a> Moor, dem <a href="http://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/hamberger-moor/">Hamberger Moor</a> und dem Oenersmoor. Dazu gehören auch die Niederungen zwischen den Hochmoorbereichen, insbesondere die Beek-Niederung.</p>
<h2>Teufelsmoor im weiteren Sinn</h2>
<p><figure id="Teufelsmoor02" aria-describedby="caption-Teufelsmoor02" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/whAhoXdAy3g8dY9mh0d55ok7vYja2hgiAK1i11SoDooJKcsyJBqWEHp7LcTPq9156-nm847JZwhSV6hRk43y00U9r-EeEYijHHNnssOGiw2AtKa_ZBZe7S4JSlVhnXWfmTIn8f4rr6j_qN4kDL9JQDtzkWDZQdmAXwnKyPextdpWZ2gpCzoL7BhLlXIKTMPraGggVrCStVQEA5rYsdA6y1vJVt6es9yR9dvu-TyRmx40uMjxjoHijFF0QyQm0kDFfvN7liq0HBAH8SyDRDy3nkkeM-Nx3gAghgconykfhqy7GthYf-9mnf4_OnX6j_NASPbVniIuW7zabGzd1CW0kcUy7qlVPYWLXpOaDAsbv_hy8kgcEGIbeK3WP0iPB64evY05aCvZ-iu6dXiFEKgantOEjULZrJc_uUsdaKJfw7b40aPkKERtGnBWziPAEnKR8KbpB4ZYCLJj34pzEaXnw8GGS6FECgccp8tSrkf1gUlxAdY2Cbo_OKk3QE00MnBOAwehnZn1kyfCu51uzYCghcM5DTVkcjRYJIm-1LmUSFFpOR4Rd26VhrWwzAILc_RWv5-mOp6MlJZmnTr63lxuSsF4906NJjJt7Cxe4LOfSLtA1XZOv44UVIQMHg=w1600-h1067-no" alt="Teufelsmoor"><figcaption id="caption-Teufelsmoor02" class="wp-caption-text">Wollgras und Birken am Moorsee in Hambergen</figcaption></figure>Erst im Laufe des 19. Jh. wurde <em>Teufelsmoor</em> zum Oberbegriff für die nur vage zusammenhängenden Moorflächen der Region, die noch heute als eines der größten zusammenhängenden Moorgebiete Norddeutschlands bezeichnet werden. Tatsächlich jedoch existiert das ursprüngliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hochmoor">Regenmoor</a> oder ombotrophe Moor nach jahrhundertelanger Entwässerung und landwirtschaftlicher Nutzung kaum noch. Im Huvenhoopsmoor bei Gnarrenburg, dem nördlichen Ausläufer des Teufelsmoors, kann im <a href="http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master/C38099637_N5512611_L20_D0_I5231158">Naturschutzgebiet</a> einer der wenigen Reste intakten Moores in Augenschein genommen werden. Dazu gehört auch eines der letzten großen, natürlichen Moorgewässer in Niedersachsen, der ca. 30 ha große Huvenhoopsee. </p>
<p>Der heutige hochdeutsche Name <em>Teufelsmoor</em> ergab sich aus dem plattdeutschen <em>Duvelsmoor</em>, zu dem sich <em>duves Moor</em> (hochdeutsch: taubes, unfruchtbares Land) im Sprachgebrauch gewandelt hatte. Teufel waren dabei nicht im Spiel, im Grunde ist die heutige Bezeichnung nur Folge eines Übersetzungsfehlers.</p>
<h2>Worpswede</h2>
<p>Neben landschaftlicher Merkmale hat das Teufelsmoor mit der Künstlerkolonie <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/worpswede/worpswede/">Worpswede</a> eine kulturelle Attraktion von weit überregionaler Bedeutung aufzuweisen. Im ausgehenden 19. Jh. ließen sich hier am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weyerberg">Weyerberg</a> eine Reihe namhafter deutscher Im- und Expressionisten nieder, unter ihnen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Mackensen">Fritz Mackensen</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_am_Ende">Hans am Ende</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Modersohn">Otto Modersohn</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Vogeler">Heinrich Vogeler</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paula_Modersohn-Becker">Paula Modersohn-Becker</a>.</p>
<blockquote><p>Ich habe Mitleid mit diesem schönen Stück Erde, seine Bewohner wissen nicht, wie schön es ist. Man sagt es ihnen, sie verstehen es nicht. <small>(Paula Modersohn-Becker, 1897)</small></p></blockquote>
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		<title>Wegesperrung per Sammelverordnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 04:29:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Sammelverordnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich es mir verkneifen, die sog. Sammelverordnung des Landkreises Osterholz hier groß zum Thema zu machen. Weil ich erstens geraume Zeit gar nicht kapiert habe, worum es dabei genau geht. Und weil ich sie zweitens eigentlich auch nicht gerade besonders wichtig finde. Erst als sie im Sommer 2016 zum Aufreger-Thema im Kommunalwahlkampf gemacht &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/teufelsmoor/wegesperrung-durch-sammelverordnung/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wegesperrung per Sammelverordnung“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="wegesperrung1" aria-describedby="caption-wegesperrung1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://photos.google.com/album/AF1QipMnNX51sEyB7AZcUKVFmfl_2P2AaZ18kqNHGLNq/photo/AF1QipM9fg_i8gw-phtuB_TFi0Va0-EXDyQjI1AkXHzW"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/pN7DEblD2-kLSXViBbfiA23ZOXtSi3ILRxSQacR0blYNslDvwHV9KyhxvmXcM2EXQHZ452_UE176qE1RYw8dv4TMxRDa0KCY7JsOl2d5A-l6Tl389pR0w-EsWhTcbOTrFFls46C8iH4GhlPZv53U_ahGdnLrZEtbtylT7gaTE1rNf5KzEVrFlm8nQDcXMuzT5ac6iLctedNVxnBf-88rOU45H0iE0fmEqEvqvYm9wT8X3AZBveCpbha0st57Sc_zbqb5YGM4UICV0pw0Geoy0W513RIBTjjIgxKm3hYJa1E3R6r0PaJqDyQMytNnnauryxqhh5wIXi8MMnHVFy2Qj7Qa5PAkAiTozWsUIsZYQtuREqTwl-Z_nVWtuoljgRPiO7B2aEUV3uD8H1auTlr-GrNgEH66bt1Ra3Ht4jhNOUZty0z-tKMJ2j7nNSzu__EFHQAKlU_5Ge69I0INrFAcG3CalzgZrHast-THL2vzyX1uU-WRVnKv1RQX-odNEBQwmA1qjc0pjtp-iT5XOceTs80NUEXVu-TPim-EtGpXrOmGXe_qtfO-1ODPYBaCJ604U3llo6ie6DwVPdQjdFW21ncDq49WDH0H6NaRQyNtlzd7QTpklA=w1356-h904-no" alt="Postwiesen in Osterholz-Scharmbeck"></a><figcaption id="caption-wegesperrung1" class="wp-caption-text">Um diesen Weg geht es ... Blick von der Himmelstreppe</figcaption></figure>Eigentlich wollte ich es mir verkneifen, die sog. <a href="https://www.landkreis-osterholz.de/portal/meldungen/sammelverordnung-im-bereich-hammeniederung-teufelsmoor-901003210-21000.html?rubrik=901000010">Sammelverordnung des Landkreises Osterholz</a> hier groß zum Thema zu machen. Weil ich erstens geraume Zeit gar nicht kapiert habe, worum es dabei genau geht. Und weil ich sie zweitens eigentlich auch nicht gerade besonders wichtig finde. Erst als sie im Sommer 2016 zum Aufreger-Thema im Kommunalwahlkampf gemacht wurde, regte sich das Gewissen des &#8222;Teufelsmoor-Fans&#8220;. Also fing ich Stück für Stück an, mich durch die gefühlt 6 Mio. Seiten Verordnungstext zu kämpfen. Frustran übrigens, falls das jemanden interessiert &#8230; ich habe bei weitem nicht die Hälfte geschafft.<br />
<span id="more-10963"></span></p>
<p>Umso mehr begann ich, mich von Woche zu Woche zunehmend zu ärgern. Über all jene, die den Inhalt der Verordnungstexte ebenfalls nicht vollständig gelesen oder nicht verstanden haben, sich aber trotzdem unsachlich oder selbstgefällig (oder beides) darüber auslassen. Und ganz besonders über jene, die mit falschen Behauptungen Stimmung machen wollen. </p>
<h1>Faktencheck Wegesperrungen</h1>
<p>Die aufgeheizte Diskussion lässt einem keine Wahl: man ist gezwungen, jedes Argument aufwändig zu prüfen. Am meisten interessierte mich erstmal die Geschichte mit den zukünftigen Wegesperrungen. Schon mehrfach war von Gegnern der Sammelverordnung argumentiert worden, dass Spaziergänger zukünftig erhebliche Einschränkungen erfahren werden. Genau dies war dann auch die erste Reaktion der Gegner auf die letzte Überarbeitung <a href="https://www.landkreis-osterholz.de/portal/meldungen/sammelverordnung-im-bereich-hammeniederung-teufelsmoor-901003210-21000.html?rubrik=901000010">(&#8222;Entwurf 09/2016&#8220;)</a> der Sammelverordnung. Konkret geht es um die geplante Sperrung eines Weges in den Postwiesen. Da mich dieses Gebiet (siehe <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/hamme/westlich-beek/">Westlich Beek</a>, <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/hamme/gr-projekt-hammeniederung/">GR-Projekt Hammeniederung</a>, <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/teufelsmoor/himmelstreppe/">Himmelstreppe</a>) sehr interessiert und ich dort oft unterwegs bin, wollte ich meine Einstellung zur Sammelvorerordnung an diesem Punkt detailliert prüfen.</p>
<figure id="wegesperrung2" aria-describedby="caption-wegesperrung2" style="width: 430px" class="wp-caption alignright"><a href="https://photos.google.com/album/AF1QipPy5dOmmswibaLvog6cmkp5r__w_8V9kSmsS0XU/photo/AF1QipOLE1n4dh1IpMy5vM3VAySgDQL7dCaS2ZDESg5Y"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/p9TWon-Z7k6LAFrXTuWLtr_fQBRq2ES4zES-K2-L0Bi8tUzk9Sni6dfLeGKiVQsWJcR_3giIiYX_vrfp33BQoomquNks06OA8oiaQSpBAqnPuau7-ITr0G5FdHYOo0_AIkcfxIY43atXrhwXKBEP0M1lcui8QRM6VfndzY0mOrVia4yyhpNEiKBIYvSPV7QYSXg7Ucw9n-5-A-eTNoim8R28bh6gOXpfFW8SFZJVoGzcRQ0yJJ1c2pfJPg4wxrxzjuuEeK9IsNhCs98OGQmTbPNnLoFvJDNXwhprT7Ov-8EJy6ybimxQPwvCSRaaN3ZEIRkwu9W8c2URYap_7lrqvGV32QDFbXf69Hqh90NaWzA5AiwaVHu8-jglAr04AZ3fsKx6mJkjd3H5HqCmxHN5v9b3F7joVQ96ul6TkfeOi552xyOX6QkbjtMjRmOAbZNU0COJKLgES9FcmhTucRcRypHTrkgHxz6neJGkPAUylj0yJW8QZ8u4Kp45suP2eLctTfM0Ih_4NsRYzshSTuNqekiY2bV5PsSNnU7yy4S1Lsz3S1nwMXJC24J5uk4sP9S4W6zwM2jMjx_lPFOpWHVl5zvXd1H9pvAF5XGUwFkxXYrPOVoZfw=w859-h716-no" alt="Gesperrte Wege Sammelverordnung Osterholz"></a><figcaption id="caption-wegesperrung2" class="wp-caption-text">Lageplan Postwiesen (grün: ganzjährig geöffnet &bull; gestrichelt: Dez-Mai oft unter Wasser &bull; rot: geplante Sperrung 15. März bis 31. Mai)<br /><a href="http://www.openstreetmap.org/copyright">Basiskarte &copy; OpenStreetMap-Mitwirkende</a></figcaption></figure>
<h2>Worum geht es den Gegnern der Sammelverordnung?</h2>
<p>Die selbsternannte <em>&#8222;Schutz Gemeinschaft Teufelsmoor Hammeniederung&#8220;</em> auf ihrer Facebook-Seite am 20.10.2016 wörtlich: &#8222;Zum Beispiel der Weg zur &#8218;Himmelstreppe&#8216;, die für über 100.000 € gebaut wurde, wird jetzt für mehrere Wochen im Jahr gesperrt. Wenn es nach dem Willen einer bestimmten Partei ginge, sogar ganzjährig.&#8220; </p>
<h2>Worum geht es den Naturschützern?</h2>
<p>Die Hammeniederung ist eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Nordwestdeutschlands. Der Gewässerreichtum beschert eine Lebensraumvielfalt auf großer Fläche und ist in Norddeutschland eine Rarität. In den Postwiesen östlich der Himmelstreppe sind u. a. spektakuläre Balzflüge von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bekassine">Bekassine</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Uferschnepfe">Uferschnepfe</a> zu beobachten, beide Arten sind in Deutschland laut Roter Liste vom Aussterben bedroht. Um den Tieren in der Brutzeit der Wiesenvögel von April bis Juni Ruhe zu gewähren, soll der vom Aussichtsturm ostwärts führende befestigte Weg für die Zeit vom 15.03. bis 31.05. gesperrt werden.</p>
<h2>Mein Fazit</h2>
<p>Angesichts der Lage des zur Sperrung vorgesehenen Weges (rot auf der Karte) mitten in den Postwiesen ist eine auf die Brutzeit befristete Sperrung in meinen Augen nicht nur nachvollziehbar, sondern dringend geboten. Jeder auch nur halbwegs vernünftige Spaziergänger mit Sinn für die uns umgebende Natur wird auf dessen Nutzung sowieso verzichten, wenn er von den dort potenziell brütenden Bekassinen und Uferschnepfen weiß, zwei in Deutschland vom Aussterben bedrohten Tierarten. </p>
<p>Diesen Weg als &#8222;Weg zur Himmelstreppe&#8220; zu bezeichnen, zeugt entweder von grober Unkenntnis oder böswilliger Stimmungsmache. Der Weg wird zum Erreichen der Himmelstreppe definitiv nicht benötigt, siehe Lageplan. Ehrlich gesagt frage ich mich, wen oder was diese &#8222;Schutzgemeinschaft&#8220; wirklich schützen will, zumindest in dieser Frage jedenfalls sicherlich nicht das Teufelsmoor und die Hammeniederung.</p>
<p>Wer sich für alle in der Sammelverordnung geplanten Wegesperrungen interessiert, schaut übrigens hier: <a href="https://www.landkreis-osterholz.de/downloads/datei/OTAxMDE2NDQ1Oy07L3Vzci9sb2NhbC9odHRwZC92aHRkb2NzL29zdGVyaG9sei9sa29oei9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlLzEuNl9hbmxhZ2VfNF9hcnQxdTJ1M19nZXNwZXJydGV3ZWdlLnBkZg%3D%3D/1.6_anlage_4_art1u2u3_gesperrtewege.pdf">Gesperrte Wege</a> (Karte als PDF &#8211; 3 Mb).</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Kommunalwahl 2016</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/kommunalwahl-2016/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2016 07:05:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Unser OHZ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.teufelsmoor.eu/?p=10823</guid>

					<description><![CDATA[Am 11. September 2016 waren in Niedersachsen Kommunalwahlen. Im Landkreis Osterholz wurden der Kreistag, die Stadt-/Gemeinderäte und der Lilienthaler Bürgermeister gewählt. Hier die vorläufigen Ergebnisse im Überblick (Stand 12.9.2016 09:00 Uhr): Landesweit lag die Wahlbeteiligung bei 55,5 % (2011: 52,5 %) und die AfD blieb einstellig. Kreistagswahl OHZ Für die 46 Sitze im Kreistag standen &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/kommunalwahl-2016/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kommunalwahl 2016“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Wahl2016a" aria-describedby="caption-Wahl2016a" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/7Mnqt-0cUT0fnknjIMnQhg?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/-ny2ZwoiMQns/Tm26nahA_ZI/AAAAAAAAWEE/UgbuQLF1oHk/s400/20110911Wahl05.jpg" height="267" width="400"></a><figcaption id="caption-Wahl2016a" class="wp-caption-text">Klaus Sass erzielte mit 2.794 Stimmen im Wahlbereich 1 die höchste Stimmenzahl bei der Stadtratswahl und konnte sein Ergebnis aus 2011 nochmals deutlich steigern</figcaption></figure>Am 11. September 2016 waren in Niedersachsen Kommunalwahlen. Im Landkreis Osterholz wurden der Kreistag, die Stadt-/Gemeinderäte und der Lilienthaler Bürgermeister gewählt. Hier die vorläufigen Ergebnisse im Überblick (Stand 12.9.2016 09:00 Uhr):<br />
<span id="more-10823"></span><br />
Landesweit lag die Wahlbeteiligung bei 55,5 % (2011: 52,5 %) und die AfD blieb einstellig. </p>
<h4>Kreistagswahl OHZ</h4>
<p>Für die 46 Sitze im Kreistag standen acht Parteien bzw. Wählergruppen mit 165 Kandidaten (41 Frauen und 124 Männer) zur Wahl:</p>
<table style="border: none;">
<tbody>
<tr>
<th></th>
<th>2016 (in %)&nbsp;&nbsp;&nbsp;</th>
<th>Sitze&nbsp;&nbsp;&nbsp;</th>
<th>2011 (in %)&nbsp;&nbsp;&nbsp;</th>
<th>2006 (in %)&nbsp;&nbsp;&nbsp;</th>
</tr>
<tr>
<td>SPD</td>
<td>32.91</td>
<td>15</td>
<td>38.03</td>
<td>43.33</td>
</tr>
<tr>
<td>CDU</td>
<td>30.84</td>
<td>14</td>
<td>29.14</td>
<td>33.43</td>
</tr>
<tr>
<td>GRÜNE</td>
<td>12.29</td>
<td>&nbsp;&nbsp;6</td>
<td>18.69</td>
<td>&nbsp;&nbsp;9.70</td>
</tr>
<tr>
<td>Bürgerfraktion im Landkreis OHZ</td>
<td>&nbsp;&nbsp;3.67</td>
<td>&nbsp;&nbsp;2</td>
<td>&nbsp;&nbsp;3.78</td>
<td>&nbsp;&nbsp;1.46</td>
</tr>
<tr>
<td>DIE LINKE.</td>
<td>&nbsp;&nbsp;5.50</td>
<td>&nbsp;&nbsp;3</td>
<td>&nbsp;&nbsp;3.54</td>
<td>&nbsp;&nbsp;2.41 (WASG)</td>
</tr>
<tr>
<td>Wählergemeinschaft Landkreis OHZ</td>
<td>&nbsp;&nbsp;1.10</td>
<td>&nbsp;&nbsp;&#8211;</td>
<td>&nbsp;&nbsp;2.37</td>
<td>&nbsp;&nbsp;2.11</td>
</tr>
<tr>
<td>FDP</td>
<td>&nbsp;&nbsp;2.75</td>
<td>&nbsp;&nbsp;1</td>
<td>&nbsp;&nbsp;2.04</td>
<td>&nbsp;&nbsp;6.47</td>
</tr>
<tr>
<td>AfD</td>
<td>&nbsp;&nbsp;9.16</td>
<td>&nbsp;&nbsp;4</td>
<td> &#8211; </td>
<td> &#8211; </td>
</tr>
<tr>
<td>NPD</td>
<td>&nbsp;&nbsp;0.47</td>
<td>&nbsp;&nbsp;&#8211;</td>
<td> &#8211; </td>
<td> &#8211; </td>
</tr>
<tr>
<td>Querdenker</td>
<td>&nbsp;&nbsp;1.26</td>
<td>&nbsp;&nbsp;1</td>
<td> &#8211; </td>
<td> &#8211; </td>
</tr>
<tr>
<td>Wahlbeteiligung</td>
<td>55.83</td>
<td></td>
<td>52.09</td>
<td>53.01</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4>Stadtratswahl Osterholz-Scharmbeck</h4>
<p>In Osterholz-Scharmbeck wurden die 38 Mitglieder des Stadtrates gewählt.</p>
<table style="border: none;">
<tbody>
<tr>
<th></th>
<th>2016 (in %)&nbsp;&nbsp;&nbsp;</th>
<th>Sitze&nbsp;&nbsp;&nbsp;</th>
<th>2011 (in %)</th>
<th>2006 (in %)</th>
</tr>
<tr>
<td>SPD</td>
<td>37.6</td>
<td>14</td>
<td>47.68</td>
<td>49.00</td>
</tr>
<tr>
<td>CDU</td>
<td>26.4</td>
<td>10</td>
<td>25.33</td>
<td>29.96</td>
</tr>
<tr>
<td>GRÜNE</td>
<td>9.0</td>
<td>&nbsp;&nbsp;4</td>
<td>11.85</td>
<td>&nbsp;&nbsp;5.78</td>
</tr>
<tr>
<td>Bürgerfraktion Osterholz-Scharmbeck</td>
<td>&nbsp;&nbsp;11.6</td>
<td>&nbsp;&nbsp;4</td>
<td>&nbsp;&nbsp;8.02</td>
<td>&nbsp;&nbsp;6.22</td>
</tr>
<tr>
<td>DIE LINKE.</td>
<td>&nbsp;&nbsp;9.2</td>
<td>&nbsp;&nbsp;4</td>
<td>&nbsp;&nbsp;5.56</td>
<td>&nbsp;&nbsp;5.10 (WASG)</td>
</tr>
<tr>
<td>FDP</td>
<td>&nbsp;&nbsp;2.9</td>
<td>&nbsp;&nbsp;1</td>
<td>&nbsp;&nbsp;1.53</td>
<td>&nbsp;&nbsp;3.91</td>
</tr>
<tr>
<td>NPD</td>
<td>&nbsp;&nbsp;3.3</td>
<td>&nbsp;&nbsp;1</td>
<td>&nbsp;&nbsp;&#8211;</td>
<td>&nbsp;&nbsp;&#8211;</td>
</tr>
<tr>
<td>Wahlbeteiligung</td>
<td>55.3</td>
<td></td>
<td>49.04</td>
<td>47.04</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>VolksbankHalle</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/volksbank-halle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2015 08:21:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Unser OHZ]]></category>
		<category><![CDATA[2015]]></category>
		<category><![CDATA[Soccer-Halle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.teufelsmoor.eu/?p=10306</guid>

					<description><![CDATA[Die VolksbankHalle (auch Alte Faun-Halle, Soccer-Halle oder Anfang 2016 NUK für Notunterkunft) zwischen Bahnhof und Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck hat eine bewegte Geschichte. Sie gehört zum Komplex der ehemaligen Faun-Hallen, der vor über 150 Jahren von Frerichs &#038; Co direkt am seinerzeit neu gebauten Bahnhof errichtet wurde. Den Namen VolksbankHalle erhielt sie im Januar 2011 zu &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/gut-zu-wissen/volksbank-halle/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„VolksbankHalle“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="VolksbankHalle1" aria-describedby="caption-VolksbankHalle1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/-fAQQuJ8QAPE/Vlqds0JwqNI/AAAAAAAAjNM/hBxDEEWCUQs/s400-Ic42/20151128VolksbankHalle0021.jpg" alt="VolksbankHalle in Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-VolksbankHalle1" class="wp-caption-text">November 2015: Absperrgitter an der ehemaligen Soccer-Halle</figcaption></figure>Die <strong>VolksbankHalle</strong> (auch <strong>Alte Faun-Halle</strong>, <strong>Soccer-Halle</strong> oder Anfang 2016 <strong>NUK</strong> für Notunterkunft) zwischen <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhof-osterholz-scharmbeck/">Bahnhof</a> und <a href="http://www.stadthalle-osterholz.de/">Stadthalle</a> in Osterholz-Scharmbeck hat eine bewegte Geschichte. Sie gehört zum Komplex der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholz/faun/">ehemaligen Faun-Hallen</a>, der vor über 150 Jahren von <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/frerichs-co/">Frerichs &#038; Co</a> direkt am seinerzeit neu gebauten Bahnhof errichtet wurde. Den Namen VolksbankHalle erhielt sie im Januar 2011 zu Ehren des Sponsors, der dort zeitweise den Betrieb von 2 Indoor-Fußballplätzen unterstützte. Die Immobilie ist im Besitz der <a href="http://www.h3-entwicklungsgesellschaft.de">H<sub>3</sub>-Entwicklungsgesellschaft</a> von <a href="http://www.horst-kammeier.de">Horst Kammeier</a>. Von Anfang Dezember 2015 bis Ende März 2016 wurde sie vom Landkreis Osterholz als <a href="http://www.teufelsmoor.eu/allgemein/notunterkunft-osterholz-scharmbeck/">Notunterkunft für Flüchtlinge</a> genutzt, betrieben vom <a href="http://www.johanniter.de/die-johanniter/johanniter-unfall-hilfe/juh-vor-ort/landesverband-niedersachsenbremen/verbaende-vor-ort/bremen-verden/">Regionalverband Bremen-Verden der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.</a>.<br />
<span id="more-10306"></span></p>
<p><figure id="VolksbankHalle2" aria-describedby="caption-VolksbankHalle2" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/FRUinl5us0ACkCh96GHFPdMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh3.googleusercontent.com/-LUZ_I_w1pEU/VlqduKgfRXI/AAAAAAAAjNU/dA6Bc196UAo/s400-Ic42/20151128VolksbankHalle0031.jpg" height="300" width="400" alt="VolksbankHalle in Osterholz-Scharmbeck"/></a><figcaption id="caption-VolksbankHalle2" class="wp-caption-text"> </figcaption></figure>Der Anfang November beim Landkreis eingerichtete <em>Sonderstab Flüchtlinge</em> hat in Erwartung eines Amtshilfersuchens seitens des Landes Niedersachsen die VolksbankHalle als erste Notunterkunft ausgewählt, bekannt gegeben am 11.11.. Am 25. November 2015 traf dieses Ersuchen für die Erstaufnahme von 150 Personen ab dem 02.12.2015 ein. Am 01.12.2015 um 19.00 Uhr ist ein Informationsabend für interessierte Anwohner und Bürger in der VolksbankHalle geplant. Anwesend sind u. a. Landkreis, Johanniter-Unfall-Hilfe, Kirchenvertreter und die Polizei.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bürgermeisterwahl 2014</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/buergermeisterwahl-2014/</link>
					<comments>https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/buergermeisterwahl-2014/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2014 05:06:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.teufelsmoor.eu/?p=9263</guid>

					<description><![CDATA[Am 25. Mai 2014 waren Europawahlen. Im Landkreis Osterholz wurden gleichzeitig die Bürgermeister in Osterholz-Scharmbeck, Grasberg, Ritterhude und Schwanewede gewählt. Bürgermeisterwahl OHZ In Osterholz-Scharmbeck standen die Kandidaten Torsten Rohde (parteilos, unterstützt von Bürgerfraktion, CDU, FDP und Grünen) und Werner Schauer (SPD) zur Wahl. Im Vorfeld hatten beide Kandidaten einen sehr engagierten und dabei in meinen &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/buergermeisterwahl-2014/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bürgermeisterwahl 2014“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Wahl2014a" aria-describedby="caption-Wahl2014a" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-wmSiRPxCu20/U4K82yPb6PI/AAAAAAAAeq0/XzHAUdbTCoI/s400/20140525Wahl004.jpg" height="267" width="400"><figcaption id="caption-Wahl2014a" class="wp-caption-text">Wahlabend im Großen Saal des Rathauses: Nach Auszählung von 10 der 27 Wahlbezirke zeichnet sich das Endergebnis bereits ab</figcaption></figure>Am 25. Mai 2014 waren Europawahlen. Im Landkreis Osterholz wurden gleichzeitig die Bürgermeister in Osterholz-Scharmbeck, Grasberg, Ritterhude und Schwanewede gewählt.<br />
<span id="more-9263"></span></p>
<h4>Bürgermeisterwahl OHZ</h4>
<p>In Osterholz-Scharmbeck standen die Kandidaten <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/torsten-rohde">Torsten Rohde</a> (parteilos, unterstützt von Bürgerfraktion, CDU, FDP und Grünen) und <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/werner-schauer">Werner Schauer</a> (SPD) zur Wahl.</p>
<p>Im Vorfeld hatten beide Kandidaten einen sehr engagierten und dabei in meinen Augen fairen Wahlkampf geführt. Persönliche Beziehungen und regionale Verbundenheit spielten bei beiden die Hauptrolle, kommunalpolitische Zankäpfel traten eher in den Hintergrund. Anders als auf Landes- und Bundesebene gab es vor dem Wahltag keinerlei Meinungsforschung, so dass alle Vermutungen über den Wahlausgang rein spekulativ blieben. In meiner Wahrnehmung wurde mehrheitlich mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen gerechnet, insofern war die Spannung unter allen politisch Interessierten groß.</p>
<p>Das vorläufige Endergebnis von 6.887 : 4.781 Stimmen war dann gestern abend für alle doch überraschend, spiegelt aber rein rechnerisch die derzeitige &#8222;parteipolitische Landschaft&#8220;: Werner Schauer konnte letztlich nur wenig mehr Stimmenanteile für sich gewinnen als die SPD bei der zeitgleichen Europawahl (38.73 % in Osterholz-Scharmbeck). </p>
<table style="border: none;">
<tbody>
<tr>
<th></th>
<th></th>
<th></th>
<th>2014 (in %)&nbsp;&nbsp;&nbsp;</th>
<th>2006 (in %)</th>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/torsten-rohde">Torsten Rohde</a></td>
<td>parteilos &nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td></td>
<td>59.02</td>
<td> &#8211; </td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/werner-schauer">Werner Schauer</a></td>
<td>SPD</td>
<td></td>
<td>40.97</td>
<td> &#8211; </td>
</tr>
<tr>
<td>Wahlbeteiligung</td>
<td></td>
<td></td>
<td>48.11</td>
<td>46.97</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Postkarten Winter 2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 06:33:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[OHZ]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsmoor]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtskarten]]></category>
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					<description><![CDATA[Falls noch jemand Postkarten mit Wintermotiven sucht: Das Kolibri in OHZ (Ecke Bahnhofstraße/Marktstraße, ehemalige Post) hat jetzt diese vorrätig, die ich persönlich sehr nett finde. Zufällig kenne ich den Fotografen &#8230; 😉 KPICASA_GALLERY(KartenKolibri2012)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="karten20121" aria-describedby="caption-karten20121" style="width: 288px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/bMexHhtcH35LfDamjISD-NMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh4.googleusercontent.com/-P2l0rR-lvaQ/UKnSbzm7NlI/AAAAAAAAZdw/KoqjtH72aXE/s288/20101219_Winter_0043.jpg" height="192" width="288" /></a><figcaption id="caption-karten20121" class="wp-caption-text">Winter-Wunderland OHZ</figcaption></figure>Falls noch jemand Postkarten mit Wintermotiven sucht: Das <em>Kolibri</em> in OHZ (Ecke Bahnhofstraße/Marktstraße, ehemalige Post) hat jetzt diese vorrätig, die ich persönlich sehr nett finde. Zufällig kenne ich den Fotografen &#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>KPICASA_GALLERY(KartenKolibri2012)</p>
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		<title>Hochmoor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:31:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsmoor]]></category>
		<category><![CDATA[Torfmoos]]></category>
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					<description><![CDATA[Hochmoore (auch Regenmoore oder ombotrophe Moore) sind die Keimzelle des Teufelsmoores, die dessen besondere Entwicklung und Geschichte begründen. Das &#8222;Teufelsmoor im engeren Sinn&#8220; rund um die heutige Ortschaft Teufelsmoor bestand aus Hochmooren, namentlich dem Günnemoor, den Randmooren am Torfkanal, dem Niedersandhauser Moor, dem Hamberger Moor und dem Oenersmoor. Die Kolonisation des Teufelsmoores ist eine Geschichte &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/teufelsmoor/hochmoor/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Hochmoor“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Hochmoor01" aria-describedby="caption-Hochmoor01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/kSjcPg32diPqWZwHNqzCTNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh6.googleusercontent.com/-1OB0TC2JVz4/T24EBsF1tPI/AAAAAAAAXfU/--3EwVMXLig/s400/20120310Niedersandhausen02.jpg" height="267" width="400" alt="Torfmoos"/></a><figcaption id="caption-Hochmoor01" class="wp-caption-text">Torfmoos im Niedersandhausener Moor</figcaption></figure><strong>Hochmoore</strong> (auch <em>Regenmoore</em> oder <em>ombotrophe Moore</em>) sind die Keimzelle des <a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/teufelsmoor/teufelsmoor">Teufelsmoores</a>, die dessen besondere Entwicklung und Geschichte begründen. Das &#8222;Teufelsmoor im engeren Sinn&#8220; rund um die heutige Ortschaft Teufelsmoor bestand aus Hochmooren, namentlich dem Günnemoor, den Randmooren am Torfkanal, dem Niedersandhauser Moor, dem Hamberger Moor und dem Oenersmoor. Die Kolonisation des Teufelsmoores ist eine Geschichte der Trockenlegung dieser Hochmoore und die wirtschaftliche Entwicklung der Region war über Jahrhunderte mit der Zerstörung der Hochmoore durch Torfabbau verknüpft. </p>
<p>Intaktes, &#8222;lebendes&#8220; Hochmoor ist heutzutage in größerem Umfang nur noch in Westsibirien und Kanada zu finden. Es ist karg, unwegsam und über viele Monate oder ganzjährig mit Regenwasser vollgesogen. Notwendige Voraussetzungen für die Entstehung eines Hochmoores sind ein halbwegs ausgeglichenes Klima und ein über Jahrhunderte andauernder Netto-Überschuss an Feuchtigkeit, bei dem also mehr Regen fällt als abfließen und verdunsten kann. In einer solchen Umgebung können Torfmoose gedeihen, deren Wachstum eine weitere Voraussetzung zur Entstehung eines Hochmoores ist. Torfmoose haben keine Wurzeln und können mehr als das 30-fache ihres Trockengewichts an Flüssigkeit wie Schwämme speichern, während sie in Trockenperioden ihren Stoffwechsel drastisch vermindern. In Feuchtgebieten haben sie anderen Pflanzen gegenüber einen bedeutsamen Vorteil, weil sie geringste Nährstoffkonzentrationen aus Regenwasser zu nutzen und ihre Umgebung durch Wasserstoffionen anzusäuern verstehen. Während sie nach oben stetig wachsen, sterben die Torfmoose unten ab und zersetzen sich durch Luftabschluss nur unvollständig zu Torf. Auf diese Weise wächst ein &#8222;lebendes&#8220; Hochmoor etwa 1 mm jährlich.</p>
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		<title>Landes-Raumordnungsprogramm</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/region/teufelsmoor/lrop/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 06:27:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsmoor]]></category>
		<category><![CDATA[Günnemoor]]></category>
		<category><![CDATA[Torfabbau]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Nds. Landwirtschaftsministerium (Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung) bereitet seit 2009 eine weitere Aktualisierung des Landes-Raumordnungsprogramms vor. Im Oktober 2010 und im Februar 2012 fanden bzw. finden dazu &#8222;Öffentlichkeitsbeteiligungen&#8220; statt. Einzelheiten dazu u. a. hier. Die laufenden Aktualisierungsbestrebungen sind für die Teufelsmoorregion überaus interessant, weil zwei sog. Vorranggebiete für Rohstoffgewinnung (VRR) ausgewiesen &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/teufelsmoor/lrop/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Landes-Raumordnungsprogramm“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="lrop1" aria-describedby="caption-lrop1" style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://maps.google.de/maps/ms?msid=211197586911278586392.000438074a6421ef36de0&#038;msa=0&#038;ll=53.28995,8.90399&#038;spn=0.036582,0.086174"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh6.googleusercontent.com/-Gi7b4oAJk9M/TzvP0D5aLwI/AAAAAAAAXTU/_wigjA14P8A/s800/karte.jpg" height="252" width="302" /></a><figcaption id="caption-lrop1" class="wp-caption-text">Geplante Vorranggebiete für den Torfabbau (blau)</figcaption></figure>Das Nds. Landwirtschaftsministerium (Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung) bereitet seit 2009 eine weitere Aktualisierung des <strong><a href="http://www.ml.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=1378&#038;article_id=5062&#038;_psmand=7">Landes-Raumordnungsprogramms</a></strong> vor. Im Oktober 2010 und im Februar 2012 fanden bzw. finden dazu &#8222;Öffentlichkeitsbeteiligungen&#8220; statt. Einzelheiten dazu u. a. <a href="http://lrop-online.de/ ">hier</a>. Die laufenden Aktualisierungsbestrebungen sind für die Teufelsmoorregion überaus interessant, weil zwei sog. <em>Vorranggebiete für Rohstoffgewinnung (VRR)</em> ausgewiesen werden sollen. Dabei handelt es sich um eine Fläche von insgesamt 89 ha in unmittelbarer Nachbarschaft zum wiedervernässten Torfabbau im <a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/teufelsmoor/gunnemoor">Günnemoor</a>.</p>
<p>Diese Planung hat zu erheblichen Protesten von Seiten vieler Naturschützer und Organisationen geführt, auch der Landkreis Osterholz als <em>untere Naturschutzbehörde</em> lehnt einen Torfabbau aus naturschutzfachlichen Gründen und vor dem Hintergrund des Naturschutzgroßprojekts „Vision Teufelsmoor“ ab.</p>
<p>Im März 2011 veröffentlichte der NLWKN (Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) als Fachbehörde für Naturschutz eine <em>&#8222;Naturschutzfachliche Einschätzung zu den geplanten Vorranggebieten Rohstoffsicherung Torf nach dem Änderungsentwurf 2010 zum Landes-Raumordnungsprogramm Niedersachsen&#8220;</em>. Er kommt darin zu folgendem Urteil: </p>
<blockquote><p>Eine teilweise Abtorfung zur Niveauangleichung mit dem Ziel der Moorregeneration erscheint aus landesweiter Sicht naturschutzfachlich vertretbar. Es wird aber empfohlen auf eine Festsetzung als VRR zu verzichten. MU hat sich bereits ablehnend zur Festsetzung eines VRR geäußert.</p></blockquote>
<p>In meinen Augen eine phantasievolles Resümee, heißt es doch zuvor sehr viel konkreter: <em>&#8222;Darüber hinaus sind großflächig erhebliche Auswirkungen auf avifaunistisch wertvolle Bereiche für Brut- und Gastvögel mit internationaler Bedeutung zu erwarten&#8220;</em>. Gemeint ist offenbar, dass sich die Kraniche bei ihrer Durchreise im Herbst und Frühjahr dann andere Rastplätze aussuchen werden. Kann mir jemand erklären, inwiefern das aus &#8222;landesweiter Sicht naturschutzfachlich vertretbar&#8220; ist? Geradezu humorvoll ist der Versuch, die Abtorfung im Günnemoor zum Instrument der Moorregeneration mittels Niveauangleichung zu deklarieren. Gerade im Günnemoor besteht bereits seit Jahren eine in dieser Größe nahezu einmalig &#8222;niveaugleiche&#8220; Fläche zerstörten Moores. Wir können scheinbar froh sein, dass MU (gemeint ist der damalige Umweltminister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Heinrich_Sander">Sander</a>) sich schon mal ablehnend geäußert hat.</p>
<p>In der überarbeiteten Vorschlagsversion vom Februar 2012 sind die im Günnemoor geplanten zusätzlichen Vorranggebiete dann in der Tat gestrichen (vgl. <a href="http://www.entera-online3.de/060_lrop2010/index/Entwurf_der_Aenderungs_VO_Stand_Februar_2012.pdf">Entwurf</a> S. 18).</p>
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