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	<description>Osterholz-Scharmbeck - Radfahren - Mac - Fotografie</description>
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	<title>1862 &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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		<title>Osterholz-Scharmbeck (OHZ)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2019 05:10:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1862]]></category>
		<category><![CDATA[1927]]></category>
		<category><![CDATA[1929]]></category>
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					<description><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck (OHZ) ist eine Kreisstadt in Niedersachen mit etwas über 30.000 Einwohnern (Ende 2012) und liegt im Elbe-Weser-Dreieck knapp 20 km nördlich von Bremen im und am Teufelsmoor. OHZ hat im Kernbereich kleinstädtischen, in den eingemeindeten Ortschaften wie Freißenbüttel, Garlstedt, Heilshorn, Hülseberg, Ohlenstedt, Pennigbüttel, Sandhausen, Scharmbeckstotel und Teufelsmoor teilweise auch ländlichen Charakter. Osterholz-Scharmbeck entstand 1927 durch den Zusammenschluss der zuvor selbstständigen Orte Osterholz und Scharmbeck und erhielt 1929 Stadtrechte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="OHZ01" aria-describedby="caption-OHZ01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/2rom_HMGfOk5EhDU6D0cEw?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh3.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/Sx6cy5CtUMI/AAAAAAAAQMI/r4YjMz731aA/s400/200910Hermann_04.jpg" alt="Ortseingang Osterholz-Scharmbeck"/></a><figcaption id="caption-OHZ01" class="wp-caption-text">Ortseingang Osterholz-Scharmbeck am Hafenkanal im Moornebel</figcaption></figure><strong>Osterholz-Scharmbeck</strong> ist ein Mittelzentrum in Niedersachen mit etwas über 30.000 Einwohnern (Ende 2018) und liegt im Elbe-Weser-Dreieck knapp 20 km nördlich von Bremen im und am Teufelsmoor. Es ist Kreisstadt des <a href="http://www.teufelsmoor.eu/allgemein/landkreis-osterholz/">Landkreises Osterholz</a> und hat im Kernbereich kleinstädtischen, in den eingemeindeten Ortschaften wie Freißenbüttel, Garlstedt, Heilshorn, Hülseberg, <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/hulseberg-2/">Ohlenstedt</a>, Pennigbüttel, Sandhausen, Scharmbeckstotel und <a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/teufelsmoor/teufelsmoor/">Teufelsmoor</a> teilweise auch ländlichen Charakter. Osterholz-Scharmbeck entstand 1927 durch den Zusammenschluss der zuvor selbstständigen Orte Osterholz und Scharmbeck und erhielt 1929 Stadtrechte.<br />
<span id="more-3083"></span></p>
<h1>Geschichte von Osterholz-Scharmbeck</h1>
<p>Lange vorher schon hatte die Reichsbahn die Bezeichnung <em>Osterholz-Scharmbeck</em> für den 1862 genau zwischen beiden Orten errichteten Bahnhof der neuen Eisenbahnlinie Bremen–Geestendorf (Bremerhaven) gewählt. Wenig später hatte sich die Reichspost dieser Schreibweise für das 1869 <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-31/">in Bahnhofsnähe</a> errichtete <em>Kaiserliche Postamt</em> angeschlossen. Die beiden Orte wuchsen in den Jahrzehnten nach dem Bau von Bahnlinie, Bahnhof und Postamt entlang ihrer späteren &#8222;heimlichen Hauptstraße&#8220; <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstrase/">Bahnhofstraße</a> zusammen. 1910 wurde auf Anregung des Kreises eine Kommission aus Vertretern beider Gemeinden gewählt, die ein Urteil über den möglichen Zusammenschluss abgeben sollte. Dessen ungeachtet stieß die Forderung des Kreisausschusses nach Zusammenschluss der Gemeinden im Jahre 1926 sowohl in der Bevölkerung (541 Nein- und 380 Ja-Stimmen) als auch bei den Lokalpolitikern auf Widerstand. Der Fleckenausschluss Osterholz lehnte den Zusammenschluss 2-mal ab. </p>
<figure id="OHZ02" aria-describedby="caption-OHZ02" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/CtER_uvXVLoU7eNsbSDqVA?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh5.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/SyNeCkLLuyI/AAAAAAAARcQ/k1z3KTZe3VQ/s400/200905Maimarkt_0063.jpg" alt="Maimarkt in Osterholz-Scharmbeck"/></a><figcaption id="caption-OHZ02" class="wp-caption-text">Maimarkt auf dem Scharmbecker Markt</figcaption></figure>
<h1>Infrastruktur</h1>
<h2>Kultur</h2>
<p><a href="http://www.osterholz.cineprog.de">Kino</a> mit 3 kleinen 3D-fähigen Sälen in der Poststraße gegenüber von Kammann.<br />
<a href="http://www.stadthalle-osterholz.de">Stadthalle</a> am Bahnhof, Veranstaltungszentrum mit 5-10 Konzerten, Kongressen, Messen etc. monatlich.<br />
<a href="http://www.bibliothek-ohz.de">Kreis- und Stadtbibliothek</a></p>
<h2>Gesundheitswesen</h2>
<p><a href="http://www.kreiskrankenhaus-osterholz.de">Kreiskrankenhaus</a><br />
ca. 10 Hausarzt-/Allgemeinmedizinpraxen sowie Facharztpraxen für Augenheilkunde (3), Chirurgie (2), Diabetologie, Frauenheilkunde (2), Gastroenterologie, HNO-Heilkunde (2), Kardiologie, Kinderheilkunde (2), Nephrologie, Orthopädie (2) und Rheumatologie</p>
<p><a href="http://www.amtsgericht-osterholz-scharmbeck.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=14643&#038;article_id=59920&#038;_psmand=69">6 Notare</a>, ca. 14 Rechtsanwaltskanzleien, ca. 10 Steuerberaterkanzleien<br />
<a href="http://www.allwetterbad.de">Allwetterbad,</a></p>
<h2>Schulen</h2>
<p><a href="http://www.gymnasium-ohz.de">Gymnasium</a><br />
<a href="http://www.igs-ohz.de">IGS</a><br />
<a href="http://www.lernhaus-im-campus.de">Oberschule</a> (<em>&#8222;Lernhaus im Campus&#8220;</em>)<br />
<a href="http://www.bbs-ohz.de">Berufsschule</a><br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/lindenstrase/freie-schule-lindenstrasse/">Freie Schule Lindenstraße</a>, ehemals Freie Schule Lübberstedt, Privatschule mit Waldorfpädagogik.</p>
<h2>Einkaufen</h2>
<p>Die meisten Läden finden sich in der &#8222;Innenstadt&#8220; rund um den Scharmbecker Marktplatz und die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/kirchenstrase/kirchenstr/">Fußgängerzone</a>. Mit dem <a href="http://www.mode-kammann.de">Modehaus Kammann</a> und dem kleinen Kaufhaus Fleischer (Bekleidung und Spielwaren) an der Ecke <em>Lange Straße/An der Handloge</em> gibt&#8217;s noch &#8222;Kaufhaus-ähnliche Einrichtungen&#8220;, ein Kaufhaus im eigentlichen Sinn existiert nach der endgültigen Aufgabe des traditionsreichen <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/kaufhaus-reuter/">Kaufhaus Reuter</a> am Bahnhof im Jahr 2005 nicht mehr.</p>
<h2>Vereine in Osterholz-Scharmbeck</h2>
<p><a href="http://www.teufelsmoor.eu/allgemein/vsk/">VSK Osterholz-Scharmbeck von 1864 e. V.</a> &#8211; 2.500 Mitglieder &#8211; Waldstadion am Klosterholz<br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/segel-club-hamme/">Segel-Club Hamme e. V.</a> &#8211; 350 Mitgl. (100 Aktive mit Segel- und Motorbooten) &#8211; Steg- und Vereinsanlage im <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/hafen-osterholz-scharmbeck/">Hafen</a></p>
<h1>Internet-Links</h1>
<p>&#8211; <a href="http://www.osterholz-scharmbeck.de">Offizielle Internetseiten der Stadt</a><br />
&#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osterholz-Scharmbeck">Wikipedia</a><br />
&#8211; <a href="http://www.UnserOHZ.de">Aktuelle OHZ-Themen bei <em>teufelsmoor.eu</em></a></p>
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		<title>Bahnhof Osterholz-Scharmbeck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2016 04:30:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1862]]></category>
		<category><![CDATA[OHZ]]></category>
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					<description><![CDATA[2012 feierte der Bahnhof Osterholz-Scharmbeck seinen 150. Geburtstag. Genau am 23. Januar 1862 wurde er mit der Bahnverbindung Bremen-Geestendorf (Geestemünde) in Betrieb genommen. Seither hat er einiges mitgemacht und anderthalb Jahrhunderte Bahnhofsgeschichte erzählen viel über die Geschichte des heutigen Osterholz-Scharmbeck und seiner Bewohner. Im Laufe der Jahre hat der Bahnhof viele Rollen gespielt: Vom Inbegriff &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhof-osterholz-scharmbeck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bahnhof Osterholz-Scharmbeck“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/NWxJ4siSfEi2L6gSyL-wxNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-UC2ZHuy-pJ8/TwgNWdr_apI/AAAAAAAAW5E/V4JbTNZosck/s400/ca1905Bahnhof.jpg" height="227" width="400" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Alte Postkarte um 1910</figcaption></figure>2012 feierte der <strong>Bahnhof Osterholz-Scharmbeck</strong> seinen 150. Geburtstag. Genau am 23. Januar 1862 wurde er mit der Bahnverbindung Bremen-Geestendorf (Geestemünde) in Betrieb genommen. Seither hat er einiges mitgemacht und anderthalb Jahrhunderte Bahnhofsgeschichte erzählen viel über die Geschichte des heutigen <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/osterholz-scharmbeck">Osterholz-Scharmbeck</a> und seiner Bewohner. Im Laufe der Jahre hat der Bahnhof viele Rollen gespielt: Vom Inbegriff des Modernen über das Wirtschaftszentrum der Stadt bis hin zum nahezu überflüssigen Streitobjekt. Nicht zu vergessen seine namensgebende Rolle: Mit seiner Bezeichnung <em>&#8222;Osterholz-Scharmbeck&#8220;</em> war er dem Zusammenschluss der Orte Osterholz und Scharmbeck 65 Jahre voraus.<br />
<span id="more-5862"></span></p>
<h5>Planungen</h5>
<p>1858 nahm der ein Jahr zuvor in Bremen gegründete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutscher_Lloyd">Norddeutsche Lloyd</a> mit den Dampfern <em>Bremen</em> und <em>New York</em> einen Linienverkehr zwischen dem neuen Hafen in Bremerhaven und New York auf. Der Bedarf nach Transportkapazitäten zwischen Bremen und Bremerhaven für Waren und Personen explodierte. Die Eisenbahn war zu dieser Zeit, etwa 25 Jahre nach dem Start der ersten deutschen Verbindung zwischen Nürnberg und Fürth, ohne Zweifel das modernste und vielversprechendste Transportmittel. So beschlossen die Hansestadt Bremen und das Königreich Hannover, die gemeinsam finanzierte und 1847 eröffnete Bahnstrecke Wunstorf-Bremen nach Geestemünde zu verlängern, mit Anschluss an das benachbarte Bremerhaven. Jahrelang stritten sie zunächst um die Streckenführung. Bremen favorisierte eine von Vegesack ausgehende Direktverbindung an die Wesermündung, Hannover wollte die Strecke über Lesum, Scharmbeck und Beverstedt führen, um Geestemünde leichter mit Hamburg verbinden zu können. Letztendlich einigte man sich als Kompromiss auf die heutige Streckenführung. Die Baukosten lagen bei knapp 4.8 Mio Reichstalern.</p>
<p>Um keinen der damals selbstständigen Flecken Osterholz und Scharmbeck zu bevorzugen und beide gleichermaßen von der Bahnverbindung profitieren zu lassen, wurde der Bahnhof genau zwischen beiden auf seinerzeit völlig freiem Feld errichtet, umgeben von Ackerland und dem Klosterholz. Osterholz und Scharmbeck waren nur über den sandigen <em>Korenweg</em> (=Karrenweg) zu erreichen, die Verbindung Scharmbecks zum Osterholzer Hafen. </p>
<h5>Die ersten Jahre</h5>
<p>Die Bahn wurde von Beginn an gut angenommen, bereits im ersten Betriebsjahr gingen in Osterholz-Scharmbeck 19.595 Fahrkarten über den Schaltertisch. Zunächst verkehrten in beide Richtungen jeweils ein Vormittags- und ein Nachmittagszug, die Fahrt nach Bremen dauerte morgens 65 und nachmittags 50 Minuten. Der Fahrpreis lag bei 9 Groschen in der dritten und 17 Groschen in der ersten Klasse.</p>
<p>Der neue Bahnhof übte große Anziehungskraft aus, in seiner unmittelbaren Nähe entwickelte sich eine rege Bautätigkeit. 1862 eröffnete das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-31/">Kaiserliche Postamt</a> (heute Bahnhofstr. 31), 1864 nahmen die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/frerichs-co/">Frerichs-Werke</a> (heute Alte Faun-Hallen) mit anfangs 60 Mann Belegschaft die Produktion auf. </p>
<p>Die für damalige Verhältnisse exzellente Verbindung in&#8217;s Grüne führt auch Tausende von Bremer Ausflüglern in die Region. Hinrich Windhorst, erster Pächter der Bahnhofsgaststätte, witterte gute Geschäfte und baute 1864 am Hohetor (heute Erntefestplatz) einen Festsaal mit Sommergarten. <em>Windhorsts Gasthaus</em> blieb nicht lange allein, bereits 1865 eröffneten in direkter Nachbarschaft das <em>Hotel Bremer Haus</em> sowie das <em>Hotel Hansa-Haus</em> ebenfalls mit Sommergärten und Sälen für das vergnügungssuchende Bremer Klientel. </p>
<p>1865 wurde der Weg von Scharmbeck zum Bahnhof gepflastert und wenig später <em>Bahnhofstraße</em> benannt. 1869 öffnete die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/bahnhofstr-36/">private Rektorschule</a> (später Mittelschule und Pestalozzi-Schule) in der Bahnhofstraße seine Türen.</p>
<h5>100 Jahre Wirtschaftszentrum</h5>
<p>Während das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/denkmal/">Kriegerdenkmal</a> am heutigen Rathaus 1872 noch auf freiem Feld zwischen Scharmbeck und Bahnhof entstand, verwandelte sich die Umgebung des Bahnhofs in den folgenden Jahrzehnten zum unbestrittenen Zentrum der späteren Kreisstadt.</p>
<p>In den 1870er-Jahren eröffnete das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-33/">Bahnhofshotel</a> (heute Rumpelstilzchen), 1885 nahmen die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/osterholzer-reiswerke/">Osterholzer Reiswerke</a> ihre Produktion auf. 1893 entstand das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-37/">Manufakturgeschäft Ehlen</a> (später 1898-1934 Fa. Cohen und 1934 bis in die 1970er-Jahre die legendäre Fa. Meyerhoff), 1908 eröffnete die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-34/">Osterholz-Scharmbecker Bank</a> (später Kreissparkasse) und 1927 das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/kaufhaus-reuter/">Kaufhaus Reuter</a>. </p>
<h5>Jüngere Vergangenheit</h5>
<p>Bis in die 1970er-Jahre konzentrierte sich am Bahnhof ein Großteil der hiesigen Wirtschaftskraft, dann allerdings wandelte sich die Situation nachhaltig. Die Fa. Meyerhoff zog nach Buschhausen, die Reiswerke stellten ihren Betrieb ein und wurden abgerissen. 1982 schließlich verschwand der Bahnübergang, die Bahnhofstraße wurde zur &#8222;beidseitigen Sackgasse&#8220;. Auch der Neubau des Geschäftshauses <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-30/">Bahnhofstraße 30</a> auf dem Gelände der Reiswerke 1982 und des in der Nachbarschaft 1983 fertiggestellten <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/finanzamt-osterholz/">Finanzamtes</a> konnten in den 1980er-und 90er-Jahren nicht darüber hinweg täuschen, das die Bahnhofsumgebung ihren früheren Glanz verloren hatte. </p>
<p>Der 1997 eröffnete Neubau der Kreissparkasse, das ca. 2006 fertiggestellte Büro- und Geschäftshaus am alten Meierhoff-Standort und das 2011 von der Maribondo-Stiftung im ehemaligen Reuter-Gebäude eröffnete Bowlingcenter haben die Stimmung in den letzten Jahren zwar wieder zum Positive gewendet, der Bahnhof selbst aber bleibt vorerst auf einem gefühlten Abstellgleis. Vorläufiger Höhepunkt dieser Entwicklung war Anfang 2012 die überraschende Schließung der Ticket-Verkaufstelle einer privaten DB-Agentur, über die das Kreisblatt Anfang Januar berichtete. Deren Nachfolger schloss gut 2 Jahre später am 29. April 2014, nachdem Deutsche Bahn und der bisherige Agentur-Betreiber „ihr Vertragsverhältnis beendet“ hatten, wie vom Bahn-Pressesprecher mitgeteilt wurde. </p>
<p>Im Juni 2016 übernahm die <a href="http://aieg.de">Aedificia GmbH</a> aus Frankfurt das Gebäude von der britischen <em>Main Asset Management GmbH</em>. Die Aedificia-Geschäftsführer Stefan Steinert und Abdol Rasoulinia vermarkten etwa 25 Bahnhofsimmobilien in Deutschland und wünschen sich weitere Mieter als Ergänzung zum vorhandenen DB-Ticket-Verkauf mit Paket- und Postshop (Dennis Zipter), z.B. Gastronomie, Bäcker-Filiale oder Apotheke. Wenn 70 % des Bestandes vermietet seien, plane man eine Sanierung des Objektes.</p>
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		<title>Bahnhofstr. 31</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 06:33:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnhofstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Damals & Heute]]></category>
		<category><![CDATA[1862]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Gebäude an der Bahnhofstraße 31 in Osterholz-Scharmbeck wurde 1862 von der Reichspost errichtet. Im Jahr der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Bremen-Geestemünde (später Bremerhaven) entstand das Kaiserliche Postamt in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Bahnhof. 1869 schloss sich die Reichspost der Schreibweise &#8222;Osterholz-Scharmbeck&#8220; für die damals eigentlich selbstständigen Flecken Osterholz und Scharmbeck an. 1905 erwarb Direktor Friedrich &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-31/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bahnhofstr. 31“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="bahnhof31a" aria-describedby="caption-bahnhof31a" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/9Vk7Lsgr4w5raZJwPNylLA?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh4.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/S49NRsLCyHI/AAAAAAAASis/tsuQFQj243o/s400/Bahnhofstr27_ca1900.JPG" alt="Bahnhstraße 31 in Osterholz-Scharmbeck 1900"/></a><figcaption id="caption-bahnhof31a" class="wp-caption-text">Das Kaiserliche Postamt ca. 1900</figcaption></figure>Das Gebäude an der Bahnhofstraße 31 in <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholz-scharmbeck/">Osterholz-Scharmbeck</a> wurde 1862 von der Reichspost errichtet. Im Jahr der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Bremen-Geestemünde (später Bremerhaven) entstand das <em>Kaiserliche Postamt</em> in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Bahnhof. 1869 schloss sich die Reichspost der Schreibweise &#8222;Osterholz-Scharmbeck&#8220; für die damals eigentlich selbstständigen Flecken Osterholz und Scharmbeck an. 1905 erwarb Direktor Friedrich Torbohm, Inhaber der Zigarrenfabrik Hashagen &#038; Co., die Immobilie für 24.000 Mark von den Osterholzer Reiswerken. Die Post bezog 1906 den damaligen Neubau schräg gegenüber (heute <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-18/">Bahnhofstraße 18</a>, 1966 durch einen Neubau ersetzt).<br />
<span id="more-1953"></span><br />
<figure id="bahnhof31b" aria-describedby="caption-bahnhof31b" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/WAE00gDheWuyGsClMnLQjg?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh5.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/S49NNN1hjbI/AAAAAAAASio/fxesNov26tI/s400/Bahnhofstr27_2010.jpg" alt="Bahnhstraße 31 in Osterholz-Scharmbeck  2010"/></a><figcaption id="caption-bahnhof31b" class="wp-caption-text">Bahnhofstraße 31 im Jahre 2010</figcaption></figure>1977 eröffnete Uhrmacher Ralf Satzke ein Geschäft für Uhren, Schmuck und Bestecke. 1992 verlegte Ulrike Mader ihre Buchhandlung von hier zum (Scharmbecker) Marktplatz Nr 1. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Meenkhoff, 2009</a>)</small> </p>
<p>Heute (2010) befindet sich neben dem Uhren- und Schmuckladen Satzke noch eine <a href="http://www.ergotherapie-ohz.de">Praxis für Ergotherapie</a> (Inh. Ilona Radschun) im Gebäude. </p>
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		<title>Bahnhofstr. 76</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-76/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 08:15:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnhofstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Damals & Heute]]></category>
		<category><![CDATA[1845]]></category>
		<category><![CDATA[1862]]></category>
		<category><![CDATA[1925]]></category>
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					<description><![CDATA[Bahnhofstr. 76 (im Bild re.) ca. 1925(weiterhin in Bildmitte Nr. 78 und li. im Bild Nr. 84)aus: J. Meyer-Korte: Osterholz-Scharmbeck in alten Ansichten Band 2 2007 Früher Im Weißen Sande und Bahnhofstr. 14. 1815 nahm Johann Kattenhorn im Landwehrbataillon des Königreichs Hannover (Personalunion mit Großbritannien) an der Schlacht bei Waterloo teil. Das ehemalige Kattenhornsche Gasthaus &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-76/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bahnhofstr. 76“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table  class="ohneRand" style="width:auto; float:left">
<tr class="ohneRand">
<td><a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/DamalsundHeute/photo#5115287671749055442"><img decoding="async" src="http://lh4.google.de/moorteufel/Rv0nCRaJk9I/AAAAAAAABek/7J7trkknuPw/s400/Bahnhof76_alt.jpg" width="400" vspace="10" hspace="10" align="left" alt="Bahnhofstr. 76"></a>
</td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td style="font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:center">Bahnhofstr. 76 (im Bild re.) ca. 1925<br />(weiterhin in Bildmitte Nr. 78 und li. im Bild Nr. 84)<br />aus: J. Meyer-Korte: <em>Osterholz-Scharmbeck in alten Ansichten Band 2</em></td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td><a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/DamalsundHeute/photo#5115287426935919506"><img decoding="async" src="http://lh3.google.de/moorteufel/Rv0m0BaJk5I/AAAAAAAABeE/2sxkMtOQ5Zk/s400/Bahnhof76_neu.jpg" width="400" vspace="10" hspace="10" align="left" alt="Bahnhofstr. 76 2007"></a>
</td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td style="font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:center">2007</td>
</tr>
</table>
<p>Früher Im Weißen Sande und Bahnhofstr. 14.</p>
<p>1815 nahm Johann Kattenhorn im Landwehrbataillon des Königreichs Hannover (Personalunion mit Großbritannien) an der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Waterloo">Schlacht bei Waterloo</a> teil. Das ehemalige Kattenhornsche Gasthaus <em>Am weißen Sande</em> war Mitte des 19. Jh. ein belebter Treffpunkt für viele Reisende. Die damalige Unzufriedenheit mit den Kutschverbindungen nach Bremen motivierte den Landwirt Johann Kattenhorn, 1845 eine regelmäßige Kutschverbindung zwischen Scharmbeck und Bremen einzurichten. Diese Verbindung mit Abfahrt gen Bremen &#8222;zur passenden Vormittagsstunde&#8220; und Heimfahrt &#8222;gegen Abend&#8220; erfreute sich großer Beliebtheit. Der zunehmende Personenverkehr führte alsbald zum Antrag auf eine Schankkonzession, dem auch entsprochen wurde. Zusätzlich zum Linienverkehr nach Bremen wurden &#8222;Individualreisen&#8220; in Landauern angeboten, die insbesondere von Geschäftsreisenden in Anspruch genommen wurden. Ein großer Tag war der 7. August 1862, als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_V._(Hannover)">König Georg V.</a> vom Schützenverein und den Bewohnern Scharmbecks bei seinem Besuch hier begrüßt wurde. <small>Quelle: J. Segelken <em>Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967</em>. Verl. H. Saade, 1967. </small></p>
<p>1871 wurde Johann Kattenhorn Scharmbecker Schützenkönig. 1898 übernahm sein Sohn Hermann Kattenhorn Hof und Gasthaus. Dessen Witwe Anna führte den Betrieb bis 1931 weiter. 1927 eröffnete August Sbosney im Haus seine Praxis für Massage- und Kneipp-Heilkunde. <small>(Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1, S. 125, 194, 394.)</small></p>
<p>1991 kam es durch einen Brand zu einem Schaden in Höhe von ca. DM 50.000, 1993 schließlich wurde das Haus abgerissen. 1995 entstand das heutige Wohn- und Geschäftshaus mit Eigentumswohnungen und Tiefgarage. Erstbezieher waren 1995 die Boutique Kai (Inh. E. Heins) und das Spielzeug-Fachgeschäft Kunterbunt (Inh. Heiko Schwark). <small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)</small> </p>
<p>2007: u. a. Friseur <em>Cut &#038; Color</em></p>
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