In der Region gibt es wie in den vergangenen Jahren Weihnachtsmärkte in Osterholz-Scharmbeck, Hambergen, Worpswede und Lilienthal. Einen Ausflug über den Tellerrand wert sind wie immer die Märkte in Bremen (24.11.-23.12.2011) und Stade (22.11.-23.12.2011, z. B. mit dem Moorexpress am 1., 3., 8., 10., 15., 17.oder 22. Dezember).
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Artikel dazu: Verlüßmoor
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Während an schönen Abenden bereits recht viele Schaulustige den allabendlichen Einflug der Kraniche zu ihren Übernachtungsplätzen im Günnemoor verfolgen, bleibt die Zahl der “Sehleute” am Morgen meist überschaubar. 1.5 Minusgrade waren heute bei Sonnenaufgang zu verzeichnen, als sich wieder einmal Tausende von Rastvögeln zu den Futterplätzen in der Region aufmachten. Seit Jahren haben mehrere Tausend der “westziehenden” Kraniche die Teufelsmoorregion zum Zwischenstopp erkoren, um sich während einer mehrwöchigen Rast auf dem Weg nach Frankreich, Spanien oder Nordafrika zu sammeln und Reserven für den Weiterflug anzufressen.
Die Biologische Station Osterholz (BioS) bietet am 22. und 23. sowie 29. und 30. Oktober 2011 geführte Kranichbeobachtungen an, zu Fuß oder kombiniert mit einem Moorexpress-Ausflug.
Verlüßmoor ist übrigens ein Ortsteil der Gemeinde Vollersode, die ihrerseits zur Samtgemeinde Hambergen gehört. Mehr Fotos aus Verlüßmoor gibt es hier.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Stade hat in der 2. Auflage ihrer Studie “Kommunen im Wettbewerb” einen Vergleich der Kommunen im Elbe-Weser-Raum für den Zeitraum 2009-2010 aufgestellt. Die Studie kann online als PDF-Datei (3.4 Mb) abgerufen werden.
Dort findet sich u. a.:
Gesamtverschuldung der Gemeinden 2009 (Kreditmarktschulden und Kassenkredite):
Rang 7 Hambergen 202 €/Einw.
Rang 32 Schwanewede 950 €/Einw.
Rang 36 Worpswede 1.191 €/Einw.
Rang 43 Grasberg 1.423 €/Einw.
Rang 47 Osterholz-Scharmbeck 1.772 €/Einw.
Rang 48 Ritterhude 1.775 €/Einw.
Rang 52 Lilienthal 2.269 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 1.489 €/Einw. und Deutschland 1.475 €/Einw.
Personalausgaben der Gemeinden 2008:
Rang 2 Hambergen 211,42 €/Einw.
Rang 8 Worpswede 237,29 €/Einw.
Rang 13 Schwanewede 254,22 €/Einw.
Rang 15 Grasberg 263,54 €/Einw.
Rang 38 Lilienthal 322,00 €/Einw.
Rang 45 Ritterhude 353,21 €/Einw.
Rang 46 Osterholz-Scharmbeck 367,03 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 498,64 und Deutschland 555,37 €/Einw.
Gewerbesteuereinnahmen 2009:
Rang 11 Ritterhude 232,95 €/Einw.
Rang 23 Grasberg 148,48 €/Einw.
Rang 25 Osterholz-Scharmbeck 131,61 €/Einw.
Rang 32 Lilienthal 110,12 €/Einw.
Rang 42 Worpswede 93,94 €/Einw.
Rang 43 Schwanewede 89,90 €/Einw.
Rang 54 Hambergen 41,88 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 273,40 und Deutschland 333,95 €/Einw.
Steuereinnahmekraft 2009:
Rang 9 Ritterhude 771,63 €/Einw.
Rang 17 Lilienthal 624,74 €/Einw.
Rang 20 Grasberg 587,24 €/Einw.
Rang 26 Osterholz-Scharmbeck 578,40 €/Einw.
Rang 28 Worpswede 572,34 €/Einw.
Rang 32 Schwanewede 554,64 €/Einw.
Rang 50 Hambergen 444,96 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 719,83 und Deutschland 825,01 €/Einw.
Seit 1999 legt ein Teil der “westziehenden” Vögel auf dem Weg nach Frankreich, Spanien oder Nordafrika alljährlich eine mehrwöchige Rast im Teufelsmoor ein, um sich zu sammeln und Fettreserven für den Weiterflug anzufressen. Diese Tendenz wurde durch Waldentwicklung und landwirtschaftliche Extensivierung weiter gefördert. Mittlerweile sind alljährlich im Herbst und auch auf dem Rückflug im Frühjahr einige Tausend der “Glücksvögel” in unserer Region zu Gast.
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Die Museumsanlage Moorkate in Hambergen entstand ab 1980 auf Initiative von Hans-Georg Taube, der 1991 auch den Heimatverein Ströhe-Spreddig gründete. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 26.5.2010)
Die Moorkate wurde im Ortsteil Spreddig nach einem historischen Vorbild überwiegend in Eigenleistung errichtet. Das Museum mit Scheune und Backofen bietet vielfältie Einblicke in das seinerzeit entbehrungsreiche Leben im und vom Moor. Das Heimathaus dient als Vereinstreffpunkt und beherbergt auch kleinere Veranstaltungen. Anfang September werden die “Handwerkertage” ausgerichtet, bei denen historische Werkzeuge und Maschinen sowie traditionelle Handwerksarbeiten demonstriert werden.
Die Museumsanlage kann nach Vereinbarung mit dem Heimatverein Ströhe-Spreddig e.V. (1. Vorsitzender Werner Prigge, Tel. 04793-1201) besichtigt werden, auch in Kombination mit einer Führung in das benachbarte Moor bei Niedersandhausen.
Die Windmühle in Wallhöfen (Vollersode) liegt von Weitem gut sichtbar auf dem Geestrücken im Westen des Teufelsmoores. Der Galerieholländer wurde 1880 von Johann Georg Gercken erbaut und mindestens bis zum 1. Weltkrieg als Windmühle betrieben, später mit Motorkraft.
Heute wird die Mühle als Privatwohnhaus genutzt. Die jetzigen Bewohner haben sie Ende der 1960er-Jahre in nahezu völlig verfallenem Zustand übernommen und vor dem Abriss gerettet. Im Zuge der aufwändigen Sanierung wurde u. a. der verrottete Mühlenkopf entsorgt und durch einen in Felden erworbenen “Ersatzkopf” inkl. viereinhalb Tonnen schwerer Hauptflügelwelle ersetzt.
(Quellen: Osterholzer Kreisblatt 15.8.2009 und Citymap Osterholz)
Hambergen ist nach Osterholz-Scharmbeck die zweitgrößte Kommune im Landkreis Osterholz. Auf den 135 km² der heutigen Samtgemeinde Hambergen leben 11.858 Einwohner (Stand 31.12.2008). Sie entstand bei der niedersächsischen Verwaltungs- und Gebietsreform 1974 aus der einwohnerreichsten Gemeinde Hambergen selbst und den zuvor selbstständigen Gemeinden Axstedt (zuvor Landkreis Wesermünde), Holste, Lübberstedt und Vollersode.
Einwohner Ende 2008:
Hambergen 5.506
Vollersode 3.109
Holste 1.359
Axstedt 1.135
Lübberstedt 749
Quelle: OHZlive 8.2009
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Die Gemeinde Axstedt (Webseite) im Nordwesten des Landkreises Osterholz gehörte vor der Gebietsreform 1974 zum Landkreis Wesermünde. Seither bildet sie mit Hambergen, Holste, Lübberstedt und Vollersode die Samtgemeinde Hambergen und gehört damit zum Landkreis Osterholz.
In Axstedt leben heute (Stand Februar 2009) 1135 Einwohner, bis zum Abzug der Bundeswehr in den 1990er-Jahren waren es bis zu 1500. Mit einer Fläche von 10.7 km² ist Axstedt die flächenmäßig kleinste Gemeinde der Samtgemeinde.
Quelle: Osterholzer Kreisblatt 19.2.2009





