Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Stade hat in der 2. Auflage ihrer Studie “Kommunen im Wettbewerb” einen Vergleich der Kommunen im Elbe-Weser-Raum für den Zeitraum 2009-2010 aufgestellt. Die Studie kann online als PDF-Datei (3.4 Mb) abgerufen werden.

Dort findet sich u. a.:

Gesamtverschuldung der Gemeinden 2009 (Kreditmarktschulden und Kassenkredite):
Rang 7 Hambergen 202 €/Einw.
Rang 32 Schwanewede 950 €/Einw.
Rang 36 Worpswede 1.191 €/Einw.
Rang 43 Grasberg 1.423 €/Einw.
Rang 47 Osterholz-Scharmbeck 1.772 €/Einw.
Rang 48 Ritterhude 1.775 €/Einw.
Rang 52 Lilienthal 2.269 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 1.489 €/Einw. und Deutschland 1.475 €/Einw.

Personalausgaben der Gemeinden 2008:
Rang 2 Hambergen 211,42 €/Einw.
Rang 8 Worpswede 237,29 €/Einw.
Rang 13 Schwanewede 254,22 €/Einw.
Rang 15 Grasberg 263,54 €/Einw.
Rang 38 Lilienthal 322,00 €/Einw.
Rang 45 Ritterhude 353,21 €/Einw.
Rang 46 Osterholz-Scharmbeck 367,03 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 498,64 und Deutschland 555,37 €/Einw.

Gewerbesteuereinnahmen 2009:
Rang 11 Ritterhude 232,95 €/Einw.
Rang 23 Grasberg 148,48 €/Einw.
Rang 25 Osterholz-Scharmbeck 131,61 €/Einw.
Rang 32 Lilienthal 110,12 €/Einw.
Rang 42 Worpswede 93,94 €/Einw.
Rang 43 Schwanewede 89,90 €/Einw.
Rang 54 Hambergen 41,88 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 273,40 und Deutschland 333,95 €/Einw.

Steuereinnahmekraft 2009:
Rang 9 Ritterhude 771,63 €/Einw.
Rang 17 Lilienthal 624,74 €/Einw.
Rang 20 Grasberg 587,24 €/Einw.
Rang 26 Osterholz-Scharmbeck 578,40 €/Einw.
Rang 28 Worpswede 572,34 €/Einw.
Rang 32 Schwanewede 554,64 €/Einw.
Rang 50 Hambergen 444,96 €/Einw.
zum Vergleich Niedersachsen 719,83 und Deutschland 825,01 €/Einw.

 

Klaus Sass erzielte mit 2.370 Stimmen im Wahlbereich 1 die höchste Stimmenzahl bei der Stadtratswahl

Am 11. September 2011 waren in Niedersachsen Kommunalwahlen. Im Landkreis Osterholz wurden der Kreistag, der Landrat und die Stadt-/Gemeinderäte sowie der Lilienthaler Bürgermeister gewählt.
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Außerhalb der Öffnungszeiten von Arztpraxen ist seit 2008 nachts und am Wochenende sowie Mittwochs und Freitag nachmittags der Ärztliche Bereitschaftsdienst im Landkreis Osterholz eingerichtet. Davon unabhängig ist der Rettungsdienst mit seinen Notärzten (Tel. 112) für “echte” Notfälle wie plötzliche Bewusstlosigkeit, schwere Unfälle oder Herzinfarkte zuständig.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst im Landkreis Osterholz

Durchgehende telefonische Bereitschaft nachts (18 bis 8 Uhr), am Wochenende, an Feiertagen sowie Mittwochs und Freitags ab 13 Uhr:
01805 / 04791 0 für den Westkreis (Osterholz-Scharmbeck, Schwanewede, Ritterhude und Hambergen)
01805 / 28865 0 für den Ostkreis (Lilienthal, Worpswede und Grasberg)

Bereitschaftsdienstzentrale am Krankenhaus

Zusätzliche ärztliche Präsenz in Kernzeiten:

Mi, Fr 16 bis 19 Uhr
Sa, So, Feiertag 10 bis 12 Uhr und 16 bis 19 Uhr

Bereitschaftsdienstzentrale im Kreiskrankenhaus Osterholz
Am Krankenhaus 4
27711 Osterholz-Scharmbeck

Darüber hinaus ist die Bereitschaftsdienstzentrale mittwochs und freitags von 13 bis 20 Uhr und sonnabends, sonn- und feiertags von 8 bis 20 Uhr mit einer Arzthelferin besetzt. Auch in diesen Zeiten können sich Patienten an die Zentrale wenden. Dort wird entschieden, ob der diensthabende Arzt auch außerhalb der Kernzeit alarmiert werden muss.

 

Teufelsmoor

Teufelsmoor

Der Begriff “Teufelsmoor” ist mehrdeutig, meist wird damit eine Landschaft in Niedersachsen bezeichnet, die einen großen Teil der Hammeniederung nördlich von Bremen einnimmt (vgl. den Wikipedia-Artikel Teufelsmoor). Eine verbindliche Grenzdefinition gibt es nicht, Größenangaben schwanken zwischen einer Ausdehnung von max. 20 x 20 km und einer Fläche von 500-600 km². Dieses “Teufelsmoor im erweiterten Sinn” ist als Kulturland Teufelsmoor oder Erlebnis Teufelsmoor zu einem Symbol für die natur- und kulturorientierten Bemühungen um eine Stärkung des Tourismus in der Region geworden. Wohldefiniert hingegen ist Teufelsmoor (damals Düwelsmoor) als der im 14. Jh. erstmals dokumentierte Name einer kleinen Ortschaft, die heute zur Stadt Osterholz-Scharmbeck gehört.
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Der Landkreis Osterholz mit einer Fläche von 650.73 km² und (am 31.12.2008) 112.486 Einwohnern liegt in Niedersachsen unmittelbar nördlich der Hansestadt Bremen. Im Jahr 2010 feierte er seinen 125. Geburtstag.

Nach Annektion des Königreichs Hannover durch Preußen im Jahr 1866 (nach der Schlacht bei Langensalza) entstand bereits am 1. Oktober 1867 -zunächst aber nur hinsichtlich der Steuerverwaltung und des Militärwesens- aus den ehemals hannöverschen Ämtern Osterholz, Blumenthal und Lilienthal der Kreis Osterholz. Eigenständiger Verwaltungsbezirk wurde der Kreis am 1. April 1885 mit Inkrafttreten der preußischen Gebietsreform. Er umfasste die vorherigen Ämter Osterholz und Lilienthal, während Blumenthal mit Teilen des Amtes Hagen den Kreis Blumenthal bildete. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)
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Wenn Sie Informationen über weitere interessante Veranstaltungen in der Teufelsmoorregion haben, hinterlassen Sie diese bitte als Kommentar (möglichst mit einem Internet-Link zur Veranstaltung). Danke!

 

Die Erwähnung von teufelsmoor.eu als weiterführende Informationsquelle in der neuen Broschüre “Bullenstark und einfach mehr …” der Stadt Osterholz-Scharmbeck hat mich sehr gefreut.

Nützlich und sehr ansprechend übrigens, dieses Informationsheft: auf 28 Seiten im handlichen “Flyer-Format” werden die örtlichen Sehenswürdigkeiten und eine Vielzahl von Anregungen zur Freizeitgestaltung vorgestellt. Einladende Fotos, hunderte von nützlichen Telefonnummern und eine Übersichtskarte (u. a. mit markiertem Butenpad) machen das Heft zum idealen Begleiter für Gäste und Zugezogene. Davon sollte man immer ein Exemplar parat haben, denke ich.

Die Broschüre kann auch von den Seiten der Stadt Osterholz-Scharmbeck als PDF-Datei (1.9 Mb) heruntergeladen werden.