Jun 282010
 

Am 13. August 2008 kam es bei einer Torfkahnfahrt in Worpswede bei der Hammehütte Neu Helgoland zu einem tragischen Unfall. Eine 70-jährige Ausflüglerin aus der Region Bad Segeberg ertrank, als der mit einer Gruppe von Landfrauen besetzte Torfkahn “Neu Helgoland” an diesem stürmischen Mittwoch-Nachmittag beim Anlegemanöver kenterte. Ein weiterer Passagier wurde schwer verletzt, viele erlitten

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Apr 112010
 

Die wenigen in Worpswede lebenden Juden zählten bis 1938 zur Synagogengemeinde Scharmeck. Als vermutlich erster Jude erhielt 1804 der Schlachter und Kaufmann Leeser Abraham mit Unterstützung dortiger Anwohner einen Schutzbrief für Worpswede. 1816 betätigte er sich nach Angaben des Amtes Osterholz als Schlachter und Lumpensammler, seine Vermögensverhältnisse wurden als mittelmäßig bezeichnet. Die jüdische Gemeinde wuchs

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Mrz 142010
 

Waakhausen liegt süd-östlich der Hamme zwischen Osterholz-Scharmbeck und Worpswede. Die ursprünglich eigenständige Gemeinde gehört heute zur Einheitsgemeinde Worpswede im Landkreis Osterholz. Das sog. “schwimmende Land von Waakhausen” war im 19. Jh. überregional bekannt als eines der in Deutschland wenigen Flott tegar (»schwimmenden Beete«). Die untersten Torfschichten der durch Gräben unterteilten Moorflächen trockneten im Sommer aus

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Dez 062009
 

Marie Hundt, geb. Griesbach (1896-1984) wurde 1919 von Heinrich Vogeler als Rote Marie gemalt, was ihr einen bleibenden Platz in der deutschen Kunstgeschichte sicherte. Die gebürtige Dresdenerin war eine vielseitige und schillernde Persönlichkeit und lebte bis zu ihrem Tod in Ohlenstedt, das seit 1974 zu Osterholz-Scharmbeck gehört.

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Nov 262009
 

Der Barkenhoff (plattdeutsch für Birkenhof) in Worpswede war vor 110 Jahren der Mittelpunkt der damals neu entstandenen Kunstszene am Weyerberg. Der Bremer Heinrich Vogeler, der sich 1894 als 22-jähriger der Künstlerkolonie um Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende angeschlossen hatte, kaufte die Bauernkate 1895 von seinem Erbe und lebte hier mit Unterbrechungen bis

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Okt 062009
 
Große Kunstschau

Das 1924-27 erbaute Museum ist Teil eines vom Bildhauer Bernhard Hoetger entworfenen Ensembles aus Museum, Kaffee Worpswede (“Cafe Verrückt“), einem Logierhaus für Künstler (heute Geschäftsstelle der Kulturstiftung Landkreis Osterholz) und Skulpturenpark (u. a. mit der ca. 1925 von Hoetger erschaffenen Figur Bonze des Humors, die den buddhistischen Mönch Budai darstellt). Die Anlage (vgl. Planungmodell) ist

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Sep 252009
 
Worpsweder Kunsthalle

Worpsweder KunsthalleStandort • mehr Fotos aus Worpswede … Die Worpsweder Kunsthalle wurde 1919 von Friedrich Netzel als private Galerie errichtet. Bereits sein Vater, Buchbindermeister Friedrich Netzel, hatte den Worpsweder Künstlern seinen Laden als Ausstellungsraum zur Verfügung gestellt. Nach dem Tod des Galeriegründers führten zunächst ab 1945 seine Ehefrau und später ihr Sohn Friedrich (III., 1929-94)

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Sep 162009
 

Am 8. September 2009 erschien Moornächte: Ein Worpswede-Krimi von Helga Beyersdörfer. Das Taschenbuch aus dem Knaur-Verlag (€ 7.95) präsentiert die spannend geschriebene Geschichte des Engländers John Magnus, der als Reaktion auf die schlechten Arbeitsbedingungen für hiesige Ärzte nach vielen Jahren in Deutschland seine Hamburger Praxis aufgibt und nach England übersiedelt. Zum Abschied besucht er das

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Apr 192009
 
Worpswede

Kunsthalle WorpswedeStandort • mehr Fotos … Worpswede ist eine Gemeinde im Landkreis Osterholz in Niedersachsen und liegt an der Hamme mitten im Teufelsmoor. Zur Einheitsgemeinde Worpswede mit knapp 9.500 Einwohnern gehören heute auch die früher eigenständigen Gemeinden Waakhausen, Überhamm, Schlußdorf, Mevenstedt, Neu Sankt Jürgen, Hüttenbusch und Ostersode. Das ehemalige Dorf Worpswede selbst liegt am Weyerberg,

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Feb 152009
 
Schmales Wasser

Das Schmale Wasser (Standort) ist ein künstliches Gewässer links der Hamme, das 2008-2009 im Zuge des GR-Projektes Hammeniederung im Bereich der sog. Worpsweder Pferdeweiden angelegt wurde. Als Pendant zum weiter flussabwärts rechts der Hamme gelegenen Breiten Wasser soll so der ursprüngliche Verlauf der begradigten Hamme als “naturnaher Lebensraum” entwickelt werden.

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