Mecklenburger Seenradweg (2)

GPS-Track bei google-maps mit ausgewählten Hotels
Nachdem wir im vergangenen Jahr knapp die westliche Hälfte des Mecklenburgischen Seen Radwegs abgefahren hatten, wollten wir die Tour jetzt im Mai 2015 vollenden. Ganz geschafft haben wir es nicht, krankheitsbedingt mussten wir nach 5 Tagen und 312 km abbrechen und die Heimreise per Großraumtaxi antreten.

Logo Mecklenburger Seenradweg
Der Radweg verläuft über insgesamt 620-640 km von Lüneburg nach Wolgast. Die Wegbeschaffenheit war in diesem Jahr unglaublich gut, die Beschilderung ziemlich unterirdisch. Das Piktogramm des Radweges braucht man sich nicht lange einzuprägen, weil es an vielen entscheidenden Wegabzweigungen eh nicht auffindbar ist. Ohne Karte oder GPS-Navi ist man ziemlich aufgeschmissen. Wer möchte, kann gerne meinen Track bei google-maps (siehe unten) oder naviki (hier) verwenden. Er ist gut zu gebrauchen, die wenigen kleinen Streckenänderungen unterwegs erklären sich alle von selbst.

Die Wegbeschaffenheit zwischen Parchim und Neu-Brandenburg gefiel uns Vieren in diesem Jahr ausgesprochen gut. Während wir 2014 besonders zwischen Elbe und Parchim noch mehrere Stunden auf zwar wenig befahrenen, teils aber engen öffentlichen (Auto-)Straßen unterwegs waren, hatten wir in diesem Jahr auf geschätzt 97 % des Weges angenehme Radwege unter den Rädern. Dabei wechselten sich naturbelassene Wald- und Feldwege mit teilweise nagelneu asphaltierten Wegen ab, alles (nach allerdings wenig Regen in den letzten Wochen) sehr gut befahrbar.

Tag 1: Anreise und 40 km von Schwerin nach Neustadt-Glewe
Per Bahn für € 127.- (3 Pers. & 3 Räder) nach Schwerin, vom Bahnhof per Rad vorbei am Schweriner Schloss nach Südost über Plate und Banzkow nach Friedrichsmoor. Im dortigen Jagdschloss wollten wir eigentlich wie im vergangenen Jahr gerne nächtigen, hatten aber für das Pfingstwochenende schon Tage zuvor keine Zimmer bekommen können. So blieb es bei einer kurzen Pause mit leckerem Kuchen, etwa 12 km weiter in Neusatdt-Glewe warteten unsere Zimmer im Mercure Hotel Schloss Neustadt-Glewe (DZ € 127.- inkl. Frühst. und Sauna). Übernachtung im Schloss und Abendessen in der benachbarten Burg beendeten einen schönen ersten Urlaubstag.

Tag 2 (Pfingstsonntag): 72 km von Neustadt-Glewe nach Plau am See
Nach dem Frühstück fädelten wir in den durch Neustadt-Glewe führenden Seenradweg ein und folgten ihm über Parchim und Lübz nach Plau am See. Dort hatten wir wegen Pfingsten und letztjährigem Wohlgefallen ausnahmsweise einen Tisch im zentral an der Hubbrücke gelegenen Fackelgarten reserviert, wo sich der Abend einmal mehr als ausgesprochen köstlich erwies. Im angeschlossenen Hotel hatten wir anders als im Vorjahr kein Zimmer mehr bekommen, was sich aber angesichts der keinen Steinwurf entfernten sehr schönen Alternative im Hotel Haus Sajons (DZ € 70.- inkl. Frühst.) nicht als Nachteil herausstellte.

Tag 3: 63 km von Plau am See nach Waren
Dieser Abschnitt war im Vorjahr unsere letzter, bevor uns Regen zur Heimreise zwang. Er führt auf teilweise etwas holprigen, aber sehr idyllischen Wald- und Wiesenwegen zunächst zum südlichen Ende des Plauer Sees. Den Zipfel nach Röbel haben wir dieses Jahr Gesäß-bedingt abgekürzt, das hat gute 10 km gespart. Die letzten Stunden ging es auf auf überwiegend guten Radwegen am Westufer der Müritz an vorbei an Schloss Klink. In Waren gefiel uns die Übernachtung im Kapitänshaus am Hafen (DZ € 89.- inkl. Frühst.) sehr gut, ebenso wie das Abendessen beim Italiener.

Tag 4: 47 km von Waren nach Mirow
Alte Schlossbrauerei (DZ € 75.- inkl. Frühstück)

Tag 5: 91 km von Mirow bis
Hotel Schloss Rattey (DZ € 90.- inkl. Frühstück)

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