Torfabbau

Torfstich bei Niedersandhausen
Privater Torfstich bei Niedersandhausen
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Die Gewinnung von Torf und der Handel damit waren über Jahrhunderte wichtige Erwerbszweige großer Bevölkerungsteile der Teufelsmoor-Region.

Torf wurde bis in die Jahre nach dem 2. Weltkrieg als Brennstoff verwandt, heutzutage findet er noch als Düngezusatz zur verbesserten Bodenbelüftung, bei der Textilproduktion und als äußerlich angewendetes Heilmittel in der Medizin Verwendung.

Der Abbau des Torfs von der Oberfläche erfolgte bis auf wenige Ausnahmen per Handarbeit, was als Torfstechen oder Torfstich bezeichnet wird. Im Bereich des Günnemoores findet der Torabbau bis heute in großem Stil auch maschinell statt.

Filmemacher Karl-Heinz Müller und der ehemalige „Nebenerwerbs-Torfbauer“ Gerhard Böttjer aus dem Günnemoor zeigen die anstrengende Arbeit der Torfbauern vergangener Tage in dem 14-minütigen Video „Torfstechen im Teufelsmoor“, das im Dezember 2008 erschienen und für € 9.95 zu erwerben ist (z.B. beim Stadtmarketing). Quelle: Osterholzer Kreisblatt 11.12.2008

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