Greifswald

Wenn ich nochmal studieren müsste (dürfte?), würd‘ ich wohl gerne Greiswald versuchen. Sowas von priviligierter Lage und charmanter Innenstadt!

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Hiddensee

Osteestrand auf Hiddensee
Windstärke 5
Gerhart Hauptmann verbrachte viele Sommer auf Hiddensee, erstmals 1885 als 22-Jähriger. Jahrzehnte später erwarb Haus Seedorn in Kloster, dem nördlichsten der drei kleinen Inseldörfer, wo er die Sommer 1926-43 lebte und arbeitete.

1899 schrieb er:

Hiddensee ist eines der lieblichsten Eilande, nur stille, stille, dass es nicht ein Weltbad werde.

Ich fürchte, dass er Recht hatte. Und hoffe, dass wir ihr jetzt nicht den Rest gegeben haben. Zeitweise geht es nämlich zumindest in Vitte und Kloster ein wenig wie auf Helgoland zu, wenn sich zwischen 10.00 und 17.00 Uhr Fährschiff-Ladungen von Tagesgästen durch die ansonsten wirklich beschaulichen Dörfer quetschen.

Nach der vorangegangenen 97-km-Etappe bis Stralsund waren wir angenehm überrascht, dass auch für Fahrrad-Reisende eine Fährverbindung bereits von Stralsund direkt nach Hiddensee existiert. Auf der Insel ist das Fahrradfahren ein Genuss, wir speisten und nächtigten ausgesprochen angenehm in der Pension Wieseneck in Kloster, DZ inkl. Frühstück für € 92.00.

Stralsund

Auf dem Ostsee-Fernradweg Richtung Osten 97 km hinter Ahrenshoop liegt Stralsund. DZ im Steigenberger 129.- mit sehr lecker Frühstück, Fähre nach Hiddensee 56.- Hin- und Rückfahrt inkl. Fahrräder und Kurkarte für 2 Pers..

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Ahrenshoop

Hotel Strandläufer in Ahrenshoop
Hotel Strandläufer
56 km von Rostock, 45 schöne davon auf dem Ostsee-Fernradweg, liegt Ahrenshoop. Wirkt wie eine gelungene Kreuzung aus Worpswede und Kampen auf Sylt. Im Strandläufer (gegenüber vom Kunstkaten) sehr lecker Heilbutt gegessen und übernachtet (DZ 120.-), kl. Schuppen für die Räder.

Fahrradtouren

Fahrradtour im Teufelsmoor
Beekbrücke im Teufelsmoor
Neu: die Fahrrad-Seiten bei teufelsmoor.eu sind neu organisiert, besuchen Sie das Fahrrad-Portal Teufelsmoor (Touren & Tipps).

Viel Natur, ein dichtes Netz autofreier oder fast autofreier Wege, wenig Steigungen und zahlreichen Gaststätten am Wegesrand machen die Teufelsmoorregion zum Eldorado für den eher bequemen und naturverbundenen Radler. Die Beschaffenheit der Wege hat sich seit 2008 merklich verbessert und ist jetzt bis auf wenige Ausnahmen gut bis sehr gut. Für viele Strecken bleiben stabile Räder mit nicht allzu schmaler Bereifung vorzuziehen, machbar sind aber alle Touren auch mit dem Rennrad.
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Cafe zum Brinkhof

Cafe zum Brinkhof
Das Cafe zum Brinkhof ist ein typisches Hofcafe, gelegen mitten in der Ortschaft Teufelsmoor und damit auch im Herzen des Teufelsmoores im engeren Sinne.

Inh. Gisela Wellbrock
Teufelsmoor 4
27711 Osterholz-Scharmbeck
Tel: 04796-263 und 04796-951095
Fax: 04796-951096
www.cafezumbrinkhof.de

geöffnet
April bis Oktober: Di-So 13-18 Uhr
November bis März: Mi-So 14-18 Uhr

Ohlenstedter Seen

In der Gemeinde Ohlenstedt (Stadt Osterholz-Scharmbeck) sind am ehemals 32.5 m hohen Goldberg nach jahrzehntelangem Sandabbau drei Baggerseen entstanden.

Goldbergsee, Quellsee und „Maritim“ mit einer Fläche von 10.000-50.000 m² sind 6-12 m tief. Sandstrand, Bademöglichkeit, FKK-Abschnitt und Restauration locken an Sommertagen bis zu 10.000 zahlende Besucher an die Seen.

Schöpfwerk Höftdeich

Schöpfwerk Höftdeich
Standortmehr Fotos von der Wümme …

Das Schöpfwerk Höftdeich am Maschinenfleet im St.-Jürgensland wurde Ende des 19. Jh. nach Plänen von Baurat Tolle (Königlich-preußische Wasserbaudirektion Blumenthal) erbaut und 1894 in Betrieb genommen. Die drei Zentrifugalpumpen mit Dampfantrieb brachten es auf eine Förderleistung von 14 m³/s.

Das Überschwemmungswasser der Wümme wurde damals in den Wintermonaten zwischen den Deichen im St. Jürgensland aufgestaut, um den Schlick zur Düngung des Grünlandes zu nutzen. Im April wurde das Wasser dann mehrere Wochen lang in die Wümme zurückgepumt. Die Bewohner des St. Jürgenslandes widmeten sich damals mehr der Jagd auf Wasservögel, dem Sammeln von Vogeleiern und dem Fischfang als der Landwirtschaft.

Ab 1936 wurde die Fläche dann auch im Winter trocken gehalten, was u. a. auch zur „Austrocknung“ des über 100 ha großen Flachwassersees Truper Blänken führte.

1951 wurde das Schöpfwerk auf Elektroantrieb umgestellt, wobei die dekorativen alten Pumpengehäuse belassen wurden.

Elm

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Der Forst Elm in der Gemeinde Garlstedt und damit im Stadtgebiet Osterholz-Scharmbeck ist ein Mischwald (Elm = altdt. für Ulme) im Nordwesten des Stadtkerns zwischen den Gemeinden Garlstedt und Hülseberg. Hier finden sich eine größere Anzahl von Grabhügeln aus der jüngeren Bronzezeit (ca. 1800 – 700 v. Chr.) und in der Nachbarschaft auch der Fundort der Garlstedter Lure. Seit 1995 lädt im bzw. am Elm der Waldlehrpfad „Langes Holz“ zum infomativen Spaziergang ein.

Nachdem über Jahrzehnte eine Monokultur mit Kiefern bestand, wurde 1987 damit begonnen, den Baumbestand gezielt zu Mischwald mit hohem Laubholzanteil zu verändern. 15 Jahre lang wurden im Langen Holz und der Elm mehr als 100.000 Buchen gepflanzt und 20 ha Wald über Jahre mit über 20 Wildgattern geschützt. 2004 war ein Laubholzanteil von ca. 35 % erreicht, angestrebt werden etwa 65 %.