Besuch aus Hannover

Vor den Kameras der Presse (von li.): Jörg Mielke, Boris Pistorius, Christina Jantz und Bernd Lütjen
Gestern abend war Boris Pistorius zu Gast auf Gut Sandbeck, niedersächsischer Minister für Inneres und Sport. Christina Jantz, Kreisvereins-Vorsitzende und Bundestags-Abgeordnete, hatte ihn zum 13. Sommerempfang der Landkreis-SPD eingeladen.

Boris Pistorius
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Unter dem Eindruck der vergangenen Tage mit dem Amoklauf in München und den mutmaßlichen Terroranschlägen in Nizza, Würzburg und Ansbach zeigte sich Pistorius nachhaltig betroffen und ging in seiner knapp 40-minütigen Rede auf die möglichen Reaktionen ein, wie sie aktuell breit diskutiert werden. Er zeigte tiefes Verständnis für die bei vielen verbreiten Sorgen und Ängste, machte aber auch die Grenzen denkbarer Konsequenzen im Bereich der Inneren Sicherheit deutlich.

Er warnte vor marktschreierischem Aktionismus und plädierte für eine besonnene Analyse der Vorfälle, um mögliche Ursachen identifizieren und ggf. sinnvoll bekämpfen zu können. Ein Fokus sieht er beim sog. Darknet, dass u. a. der Münchner Amokschütze zur Beschaffung seiner illegalen Waffe genutzt hatte. Pistorius warnte aber auch davor, Sicherheit höher zu bewerten als Freiheit.

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