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	<title>1910 &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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	<description>Osterholz-Scharmbeck - Radfahren - Mac - Fotografie</description>
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		<title>Moorexpress</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2015 16:01:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausflüge]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit historischen Triebwagen durch die Natur: Die Strecke der romantischen Kleinbahn Bremen-Stade führt mitten durch das Teufelsmoor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Moorexpress01" aria-describedby="caption-Moorexpress01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/ZqH2lUDY_E_7wjVDF2QivQ?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="https://lh6.googleusercontent.com/-YqVtsaqHYdI/TloaE8p0qdI/AAAAAAAAWCg/LON_YY3IHfU/s400/20110828Moorexpress15.jpg" height="267" width="400" alt="Moorexpress in Osterholz"/></a><figcaption id="caption-Moorexpress01" class="wp-caption-text">Moorexpress in Osterholz  (<a href='http://www.teufelsmoor.eu/?p=493'>mehr Fotos ...</a>)</figcaption></figure>Seit Anfang Oktober ist Winterpause für den <strong>Moorexpress</strong>. Wie in den Vorjahren gibt es Sonderfahrten (<a href="http://www.evb-elbe-weser.de/fileadmin/user/reise_u_freizeit/PDF/moorex_winter-2016-17_web.pdf">Info-Flyer</a>) zu den Weihnachtsmärkten in der Region.</p>
<p>Ab Mai 2017 verkehrt der Moorexpress dann wieder gemäß Sommerfahrplan und zuckelt an Wochenenden und Feiertagen gemächlich zwischen Bremen und Stade durch das Elbe-Weser-Dreieck. Die vor über 100 Jahren erbaute und zur EXPO 2000 reaktivierte Traditionsbahn dient heute ausschließlich touristischen Zwecken, ihre Zukunft ist seit einigen Jahren <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/teufelsmoor/zukunft-des-moorexpress/">leider ungewiss</a>.<br />
<span id="more-123"></span><br />
2009 feierte der Moorexpress seinen 100sten Geburtstag für die am 23. Juni 1909 offiziell eröffnete Teilstrecke Gnarrenburg-Bremervörde. Er verkehrt hauptsächlich auf der Trasse der früheren <em>Kleinbahn Bremervörde-Osterholz</em>, die 1942 in <em>Bremervörde-Osterholzer-Eisenbahn (BOE)</em> umbenannt wurde. Abgebildet sind Dieseltriebwagen vom Typ VT 168 (Baujahr 1962, Hersteller MAN, Betriebsnummer 168, Gewicht 20,7 t, Motorleistung 221 kW, Höchstgeschwindigkeit 90 km/h, Länge über Puffer 13,95 m), weitere Typen siehe <a href="http://www.evb-elbe-weser.de/Historische-Fahrzeuge.98.0.html">Historische Fahrzeuge</a> auf den Seiten der EVB &#8211; Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH.</p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>Erste Planungen einiger Moorgemeinden für eine Eisenbahnverbindung Bremen-Stade datieren aus den 1890er-Jahren. Insbesondere bei der in Gnarrenburg ansässigen Glas- und Ziegelindustrie bestand ein vitales Interesse an einer solchen Verbindung, um die benötigten Rohstoffe (statt mit Pferdefuhrwerken von Oldenbüttel) heranzuschaffen und die gefertigen Waren (statt mit Lastkähnen in Richtung Elbe) abzutransportieren. Hermann Lamprecht, Besitzer der Gnarrenburger “Marienhütte”, vermachte seiner Gemeinde 50.000 Mark, um deren Anteil am Bahnbau zu finanzieren. Im 19. Jh. blieb dieser Plan aber unrealisierbar, weil die königliche Eisenbahnverwaltung in Hannover ihre Zustimmung auf Grund eines Eigeninteresses der Staatsbahn verweigerte. Erst im Juni 1903 wurde der Bau einer privaten Bahnstrecke Bremervörde-Gnarrenburg-Osterholz zugelassen.</p>
<p><figure id="Moorexpress02" aria-describedby="caption-Moorexpress02" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/PvKEtZsmDl1xGOw3rekuag?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://lh5.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/SuSSINVArzI/AAAAAAAAORM/ae_Z4iTHBRs/s400/200910Moornebel_0036kb.jpg" height="207" width="400" alt="Moorexpress im Teufelsmoor"/></a><figcaption id="caption-Moorexpress02" class="wp-caption-text">Im Teufelsmoor am Kirchdammgraben</figcaption></figure>Um auch das mitten im Teufelsmoor gelegene Worpswede mit der damals gerade aufstrebenden Künstlerkolonie anzubinden, entschloss man sich für die ingenieurtechnisch wesentlich anspruchsvollere und teurere von zwei erwogenen Streckenführungen, die über die Hamme und mitten durch das Moor führen musste. Preußischer Staat, Provinz Hannover, die Landkreise Bremervörde und Zeven sowie die Gemeinde Gnarrenburg und 22 Gemeinden des Landkreises Osterholz als Gesellschafter gründeten im Oktober 1907 die <em>Kleinbahn Bremervörde-Osterholz GmbH</em>. Die Königliche Staatsregierung bewilligte 867.000 Mark als Anteil des preußischen Staates. </p>
<p>1908 wurde in Ahrensfelde mit den Erdarbeiten begonnen. 1909 streikten die Bauarbeiter für eine Erhöhung des Stundenlohnes auf 40 Pfennige. Ebenfalls 1909 entstand in Ahrensfelde eine Bahnhofsgaststätte mit Saal. Die Teilstrecke Gnarrenburg-Bremervörde konnte bereits am 23. Juni 1909 eröffnet werden. 1910 wurden die Arbeiten für das Stationsgebäude in Osterholz-Scharmbeck vergeben (Stationgebäude: Maurermeister Wilhelm Torbohm aus Osterholz, Maschinenschuppen: Zimmermeister Heinrich Volger aus Osterholz, Geräteschuppen: Maurermeister Gottfried Stehnke aus Scharmbeck). Am 23.12.1910 wurde auch die Strecke zwischen Osterholz und Worpswede offiziell in Betrieb genommen und am 10.2.1911 schließlich die gesamte Verbindung zwischen Osterholz-Scharmbeck und Bremervörde vor 300 Ehrengästen offiziell dem Verkehr übergeben. <small>(Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1)</small></p>
<p><figure id="Moorexpress00" aria-describedby="caption-Moorexpress00" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/G0IuZX4LVsidDmisYx9CDQ?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-ebtXnm2m3kE/TrTlGpjOMBI/AAAAAAAAWmY/mU-_E_N12Lo/s400/20101204_Winter_0022o1.jpg" height="267" width="400" alt="Moorexpress im Winter"/></a><figcaption id="caption-Moorexpress00" class="wp-caption-text">Moorexpress im Winter</figcaption></figure>Nach dem 2. Weltkrieg mussten zunächst gesprengte Brücken wiederhergestellt werden, bevor der durchgehende Betrieb OHZ-Bremervörde 1946 wieder aufgenommen werden konnte. Das Jahr 1949 brachte der BOE mit täglich durchschnittlich über 2.600 und im Jahr fast 1 Mio. Passagieren die höchste Fahrgastzahl ihres Bestehens. Viele Menschen nutzten den Moorexpress in den Nachkriegsjahren für “Hamsterfahrten” auf das Land.</p>
<p>Am 18.3.1978 wurde der Personenverkehr eingestellt, in den folgenden 22 Jahren verkehrten lediglich Güterzüge und gelegentliche Sonderfahrten zu touristischen Zwecken. </p>
<h5>Der Neubeginn</h5>
<p>Ende 1997 stellten Jens Tiedemann vom <a href="http://www.vcd.org/">Verkehrsclub Deutschland (VCD)</a> und Dr. Wolfgang Konukiewitz, damals Pastor in Bremen-Findorff, mit Thorsten Groß dessen Studienarbeit &#8222;Die neue Moorbahn &#8211; Chance für die Region&#8220; vor. 1998 entstand die Moorbahn AG, die 1999 mit Hilfe Ehrenamtlicher und unterstützt durch Ausfallbürgschaften vom Landkreis Osterholz sowie Bremervörde, Gnarrenburg und Worpswede einen fahrplanmäßigen Verkehr organisierte.</p>
<p>Zur EXPO 2000 fand dann im Rahmen eines Sonderprogrammes vom 1. Juni bis zum 31. Oktober regelmäßiger Personenverkehr an den Wochenenden statt. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-die-findorff-siedlungen">Konukiewitz W, Weiser D (Hrsg.): Die Findorff-Siedlungen im Teufelsmoor bei Worpswede</a></small></p>
<p>Das Land, die Landkreise und anliegende Gemeinden teilen sich seit 2004 zunächst für 5 Jahre die erforderlichen Investitionen. Seit dem 29.4.2006 werden durchgehende Fahrten zwischen Stade und Bremen als Tourismus-Projekt durchgeführt. Diese &#8222;Durchbindung&#8220; nach Bremen hat die Fahrgastzahlen noch einmal nahezu verdoppelt.</p>
<p>Anfang 2009 wurden die nötigen Investitionen für den Zeitraum bis 2013 in Höhe von ca. 1 Mio. € erneut in den Kommunen verhandelt. Eine Hälfte trägt das Land Niedersachsen, die andere soll von den Landkreisen Osterholz und Rotenburg (je € 17.000/Jahr), den Städten Bremervörde, Osterholz-Scharmbeck und Stade (je € 8.000/Jahr), den Gemeinden bzw. Samtgemeinden Gnarrenburg, Worpswede, Geestequelle und Fredenbeck (je € 6.000/Jahr) sowie der Gemeinde Ritterhude (€ 1.000/Jahr) aufgebracht werden.</p>
<table style="width:45%; ">
<tr>
<td width="40%" align="right"><strong>Jahr</strong></td>
<td align="right"><strong>Fahrgäste</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">1928</td>
<td align="right">207.121</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">1949</td>
<td align="right">955.775 </td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">1960</td>
<td align="right">605.415 </td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">1970</td>
<td align="right">491.900 </td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">Expo 2000</td>
<td align="right">23.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2001</td>
<td align="right">15.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2002</td>
<td align="right">18.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2003</td>
<td align="right">18.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2004</td>
<td align="right">11.734</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2005</td>
<td align="right">11.000</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2006</td>
<td align="right">22.500</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2007</td>
<td align="right">22.600</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2008</td>
<td align="right">21.058</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2009</td>
<td align="right">21.952</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2010</td>
<td align="right">17.306</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2011</td>
<td align="right">18.775</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2012</td>
<td align="right">18.847</td>
</tr>
<tr>
<td width="40%" align="right">2013</td>
<td align="right">ca. 19.000</td>
</tr>
</table>
<p>Im Jahr 2008 wurde der Moorexpress an jedem Betriebstag von 200 bis 240 Fahrgästen genutzt, etwa jeder siebte von ihnen hat sein Fahrrad mitgenommen (2008: 2.823 Fahrräder; 2011: 2.592;  2012: 2334 Räder)<br />
<br /><strong>Weblinks:</strong> <a href="http://www.moorexpress.net">Moorexpress</a> (Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH), <a href="http://www.boefreun.de/">Bremervörde-Osterholzer Eisenbahnfreunde</a></p>
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		<title>Kirchenstraße 18</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2013 03:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirchenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[1910]]></category>
		<category><![CDATA[2013]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Eiscafé Durigon in der Fußgängerzone Osterholz-Scharmbecks hat Ende 2013 dicht gemacht. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="kirchen18a" aria-describedby="caption-kirchen18a" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/iuW1H-ZJQbPJv9STF1QP09MTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh6.googleusercontent.com/-zZsaxogUd1E/Ur7bh6nYBCI/AAAAAAAAeAo/jpyedJbi8L4/s400/Kirchenstr18.JPG" height="300" width="400" alt="Kirchenstrasse 18 in Osterholz-Scharmbeck"/></a><figcaption id="caption-kirchen18a" class="wp-caption-text">Dezember 2013 noch mit Eiscafé Durigon</figcaption></figure>Das Wohn- und Geschäftshaus in der Kirchenstraße 18 (<a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/hausnummern-in-ohz">früher</a> Kirchenstraße 111) liegt in der Fußgängerzone von Osterholz-Scharmbeck. Das viele Jahre dort ansässige Eiscafé Durigon hat Ende 2013 seine Türen geschlossen, die Betreiber haben sich in ihr Eiscafé Dolomiti am Marktplatz (Marktstr. 9) zurückgezogen.<br />
<span id="more-2063"></span><br />
Das ursprüngliche Gebäude ließ Lothar Schindler 1910 abreißen und dafür das heutige Wohn- und Geschäftshaus mit Türmchen errichten, das etwas weiter zurück und damit in eine Flucht mit den Nachbarhäusern stand. Die Fa. Schindler &#038; Co ist seit 1890 als Hersteller u. a. von Worpsweder Möbeln verzeichnet. 1921 lässt Lothar Schindler als Inhaber die Fa. <em>&#8222;Raumkunstwerkstätte Worpswede Friedrich R. Blau Nachf.&#8220;</em> ins Handelsregister eintragen. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck">Meenkhoff</a>)</small></p>
<p>Bis 1929 hatte der Möbelfabrikant Schindler hier seine Verkaufsräume, wo u. a. die um die Jahrhundertwende sehr beliebten Worpsweder Möbel mit Binsengeflecht erhältlich waren. Danach residierte hier eine Filiale der Hamburger Lebensmittelkette <em>Thams &#038; Garfs</em>. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-rund-um-den">Siewert</a>)</small></p>
<p>Lt. Stadtchronik hatte sich Josef Kaufold im Auftrag der Fa. Schindler &#038; Co bereits 1926 um einen Verkauf der Immobilie samt Einrichtung und Holzlager &#8222;Wegen anderweitigen Unternehmens&#8220; bemüht. In diesem Jahr wurde dann von F. W. Aukamp ein Schuhhaus eröffnet. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck">Meenkhoff</a>)</small></p>
<p>1967 zog die Drogerie Bruns von der gegenüberliegenden <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/kirchenstrase/kirchenstrase-15/">Nr. 15</a> in das Haus Nr. 18. 1999 musste das Gebäude nach einem Brand mit großem Sachschaden vollständig geräumt werden. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck">Meenkhoff</a>)</small></p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/schaufenster/kirchenstr/">Übersicht Kirchenstraße</a></p>
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		<title>Worpsweder Bahnhof</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/kultur/worpsweder-bahnhof/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 06:29:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Worpswede]]></category>
		<category><![CDATA[1910]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Vogeler]]></category>
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					<description><![CDATA[Der von Heinrich Vogeler entworfene Worpsweder Bahnhof (Standort) wurde 1909-10 für die Kleinbahn Bremervörde-Osterholz GmbH erbaut und am 23. Dezember 1910 offiziell eingeweiht. Aufwändig restauriert ist er heute eines der kunsthistorisch bedeutendsten Baudenkmäler Worpswedes und steht unter Denkmalschutz. Neben seiner Funktion als Bahnhof für den seit der Expo 2000 touristisch wieder genutzten Moorexpress beherbergt er &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/kultur/worpsweder-bahnhof/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Worpsweder Bahnhof“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Worpswederbahnhof1" aria-describedby="caption-Worpswederbahnhof1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/ymapHpMfu8qi6BxtwfNnYA?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://lh6.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/SuSSbJQVPbI/AAAAAAAAORg/PiqWq_FIwt0/s400/200910Worpsw_0015.jpg" height="174" width="400" alt="Worpsweder Bahnhof"/></a><figcaption id="caption-Worpswederbahnhof1" class="wp-caption-text">Der Früh-Express im Worpsweder Herbstnebel</figcaption></figure>Der von <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/vogeler-heinrich">Heinrich Vogeler</a> entworfene <strong>Worpsweder Bahnhof</strong> <small>(<a href="http://maps.google.com/maps/ms?source=embed&#038;ie=UTF8&#038;hl=de&#038;om=1&#038;t=h&#038;msa=0&#038;msid=211197586911278586392.000438074a6421ef36de0&#038;ll=53.228119,8.914504&#038;spn=0.009056,0.025277&#038;z=16&#038;iwloc=00049959ee34be7eec254">Standort</a>)</small> wurde 1909-10 für die <em>Kleinbahn Bremervörde-Osterholz GmbH</em> erbaut und am 23. Dezember 1910 offiziell eingeweiht. Aufwändig restauriert ist er heute eines der kunsthistorisch bedeutendsten Baudenkmäler <a href="http://www.teufelsmoor.eu/worpswede/worpswede">Worpswedes</a> und steht unter Denkmalschutz. Neben seiner Funktion als Bahnhof für den seit der Expo 2000 touristisch wieder genutzten <a href="http://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/moorexpress">Moorexpress</a> beherbergt er das <em><a href="http://www.worpsweder-bahnhof.de/">Restaurant Worpsweder Bahnhof</a></em> (Tel. 04792-1012, <strong>derzeit wohl längerfristig geschlossen &#8230; siehe unten</strong>).<br />
<span id="more-4249"></span></p>
<h4>Planung</h4>
<p>Worpswede spielte bereits bei der Planung der Bahnverbindung zwischen Osterholz und Bremervörde Anfang des 20. Jahrhunderts eine besondere Rolle, als es nämlich um deren Streckenführung ging. Anfangs lag die neue Bahnverbindung hauptsächlich im Interesse der prosperierenden Glasindustrie in Gnarrenburg, die ihre umständlichen Rohstoff- und Warentransportwege dringlich zu verbessern suchte. Als kürzeste und wirtschaftlichste Trasse war eine Verbindung von Oldenbütttel nach Gnarrenburg ins Auge gefasst worden. Gerade zur Jahrhundertwende erlangte aber das zuvor verschlafen abseits gelegene Worpswede durch die eben gegründete Künstlerkolonie um Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Hans am Ende und Heinrich Vogeler eine weit über das Bremer Umland hinaus reichende Bekanntheit. Worpswede verzeichnete jährlich mehrere tausend Besucher und der Ort Worpswede ebenso wie der Landkreis Osterholz versprachen sich von der viel aufwändigeren und somit teureren Trasse über Worpswede quer durch die oft überschwemmte Hammeniederung große Vorteile. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/literatur/buch-der-moorexpres">Schütze und Elze</a>)</small> </p>
<p>Die Einstellung der Worpsweder zur Bahn war ambivalent: Einige erwarteten deutliche wirtschaftliche Vorteile, andere befürchteten eine Zerstörung des Landschafts-Charakters und eine &#8222;Industrialisierung&#8220; Worpswedes. Der 1903 von Worpsweder Bürgern und zugezogenen Malern gegründete <em>Verschönerungsverein Worpswede</em>, dem 1904-1912 Heinrich Vogeler vorsaß, und insbesondere die 1905 gegründete Baukommission des Vereins mit ihrem Vorsitzenden Hans am Ende erhielten nach anfänglichen Widerständen bereits während in der Planungsphase großen Einfluss. Die Bahnhofsgebäude in Gnarrenburg und Bremervörde wurden noch vom Kleinbahnamt entworfen und realisiert, vermutlich mit Beratung durch Landesbaurat Sprengell. Zähe Proteste des Vereins gegen die Verunstaltung der Landschaft durch ungeeignete Architektur, immer wieder auch in Hannover vorgetragen, führten schließlich dazu, dass &#8222;die Bearbeitung der Stationsgebäude den Architekten des Vereins&#8220; übertragen worden sei.  <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/literatur/buch-der-moorexpres">Schütze und Elze</a>)</small> </p>
<h4>Bau und Einweihung</h4>
<p>Heinrich Vogeler und sein Mitarbeiter Walter Schulze waren sicher an der Planung beteiligt. Vogeler erhielt mindestens einmalig 500 Mark Künstlerhonorar bewilligt, weitere 40 Mark für den Entwurf der Gartenanlagen, die der Verschönerungsverein übernommen hatte. Dass Vogeler aber tatsächlich die Bauausführung leitete, ist den noch vorhandenen Unterlagen nicht zu entnehmen. Vielmehr musste er in Fragen der Innenausstattung oftmals mit anderen, oft billigeren Angeboten konkurrieren. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/literatur/buch-der-moorexpres">Schütze und Elze</a>)</small> </p>
<p>Offizieller Einweihungstermin war dann der 23.12.1910, als ein mit Ehrengästen besetzter Zug den Dienst von Worpswede nach Osterholz-Scharmbeck aufnahm. <small>Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a></small> Andere Quellen nennen zwar den Heiligabend als &#8222;Geburtstag&#8220; des Bahnhofes, vielleicht weil die <em>Worpsweder Zeitung</em> vom 24.12.1910 unter der Schlagzeile &#8222;Neue Zeit!&#8220; einen Leitartikel zur Eröffnung der Bahnstrecke druckte.</p>
<h4>Blütezeit und Stilllegung</h4>
<p>Anfangs verkehrten von sechs Uhr morgens bis sechs Uhr abends fünf fahrplanmäßige Personenzüge nach Osterholz-Scharmbeck, vier nach Bremervörde. Bereits in den &#8222;Goldenen Zwanzigern&#8220; wurden wegen der großen Nachfrage in den Sommermonaten durchgehende Kurswagen von Bremen nach Worpswede angeboten. Zusätzlich bestand reger Güterverkehr, im Rekordjahr 1920 wurden 130.000 t transportiert. Im 2. Weltkrieg wurden die Mehrzahl der Schienenfahrzeuge und fast alle Brücken zerstört, in den Nachkriegsjahren allerdings auch wieder rasch aufgebaut. Bis 1970 bestand eine durchgehende Eilzugverbindung Bremen-Stade, im März 1978 aber wurde die Strecke endgültig stillgelegt.</p>
<p>Um einer &#8222;ungeeigneten Fremdnutzung&#8220; des Gebäudes vorzubeugen, pachteten die <a href="http://freunde-worpswedes.de/Unsere_Baudenkmale/Der_Worpsweder_Bahnhof">Freunde Worpswedes e.V.</a>, die Nachfolgeorganisation des Verschönerungsvereins, das Gebäude von der 1942 in <em>Bremervörde-Osterholzer Eisenbahn (BOE)</em> umbenannten Bahngesellschaft und restaurierten es in Absprache und mit Unterstützung der Denkmalpflege umfassend. Spätestens seit Beginn der 1980er-Jahre befindet sich wieder ein Restaurant im Bahnhofsgebäude.</p>
<h4>Aktuell</h4>
<p><figure id="Worpswederbahnhof2" aria-describedby="caption-Worpswederbahnhof2" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/jLsR-CW17G1Ep5QMGbJq-A?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://lh3.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/TQMwaQJe6yI/AAAAAAAAURM/J9_awyY7zkk/s400/20101209_Worpswede_0010.jpg" height="267" width="400" alt="Worpsweder Bahnhof, illuminiert"/></a><figcaption id="caption-Worpswederbahnhof2" class="wp-caption-text">Illumination zum 100. Geburtstag</figcaption></figure>Seit 2000 wird der Bahnhof an den Wochenenden von Mai bis Oktober wieder vom jetzt ausschließlich touristisch genutzten Moorexpress angefahren. Von Mai bis Dezember 2010 wurden wiederum umfangreiche Sanierungsarbeiten ausgeführt, um zwischenzeitlich entstandene Feuchtigkeitsschäden zu beseitigen und den Energieverbrauch zu senken. Die Eigentümerin <a href="http://www.evb-elbe-weser.de">Eisenbahnen- und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (EVB)</a>, die auch den <a href="http://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/moorexpress">Moorexpress</a> betreibt, investierte ca. 100.000 € Eigenmittel sowie ca. 200.000 € Fördergelder. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 9.12.2010)</small> Anlässlich seines 100sten Geburtstages war der Bahnhof in der Adventszeit 2010 &#8222;erleuchteter&#8220; Schauplatz diverser Feierlichkeiten.</p>
<p>Im Mai 2013 war das Restaurant plötzlich für viele überraschend geschlossen, in der Presse war von einer &#8222;schwierigen Umbruchsituation&#8220; (Susanna Böhme-Netzel, Vorsitzende des Pächters <em>&#8222;Verein Freunde Worpswedes&#8220;</em>) die Rede. Den Unter-Pachtvertrag mit dem bisherigen Wirt Kai Holthoff habe man wegen unterschiedlicher Auffassungen hinsichtlich Finanzen und Betriebsführung zum Ende 2010 gekündigt, Holthoff sei mit seiner Beschwerde gegen die Räumungsklage in zwei Instanzen gescheitert. Aktuell bemühe er sich um ein Revisionsverfahren vor dem Bundesgerichtshof, plane &#8222;belastbaren Indizien&#8220; zur Folge aber bereits die Eröffnung eines neuen Betriebes in Worpswede. <small>(Quelle: <a href="http://www.weser-kurier.de/region/osterholz_artikel,-Ein-Juwel-in-gute-Haende-abzugeben-_arid,571389.html">Weserkurier 16.5.2013</a>)</small> Andere Quellen sprechen davon, dass die Hartmanns (<a href="http://www.hemberg.de">Restaurant Hemberg</a>) 2014 im Bahnhof den Restaurantbetrieb eröffnen werden.</p>
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		<title>Bahnhofstraße 115</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 04:03:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnhofstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Damals & Heute]]></category>
		<category><![CDATA[1875]]></category>
		<category><![CDATA[1910]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufn. ca. 1910(v. F. Lauenstein aus: H. Siewert Rund um den Scharmbecker Marktplatz &#8211; damals.) Aufn. 2007 Früher Bahnhofstraße 326. 1875 eröffnete Friedrich Wilhelm Dreyer auf dem ehemaligen Grundstück des Bergschen Hofes (Ecke Bahnhofstr./Loger Str.) ein Geschäft für Pumpenbau. (Quelle: H. Siewert Rund um den Scharmbecker Marktplatz &#8211; damals. Verl. H. Saade, 1983) 1910 verkaufte &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstrase-115/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bahnhofstraße 115“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table  class="ohneRand" style="width:auto; float:left">
<tr class="ohneRand">
<td style="text-align:cnter"><a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/HistorischeAufnahmen/photo#5113631008373707490"><img decoding="async" src="http://lh4.google.de/moorteufel/RvdETxaJkuI/AAAAAAAABaM/kBqyxKvB2tE/s400/Bahnhof115ca1910.jpg" vspace="10" hspace="10" align="left" alt="Bahnhofstr. 115"></a></td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td style="font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:center">Aufn. ca. 1910<br />(<small>v. F. Lauenstein aus: H. Siewert Rund um den Scharmbecker Marktplatz &#8211; damals.</small>)</td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/yZlMfzIC7Mke-F61jpkW9w?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh3.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/S1Ch-ftVfzI/AAAAAAAASbg/0qnY-Ts5a0g/s400/Bahnhofstr115_2007.jpg" /></a></td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td style="font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:center">Aufn. 2007</td>
</tr>
</table>
<p>Früher Bahnhofstraße 326.</p>
<p>1875 eröffnete Friedrich Wilhelm Dreyer auf dem ehemaligen Grundstück des Bergschen Hofes (Ecke Bahnhofstr./Loger Str.) ein Geschäft für Pumpenbau. <small>(Quelle: H. Siewert <em>Rund um den Scharmbecker Marktplatz &#8211; damals</em>. Verl. H. Saade, 1983)</small></p>
<p>1910 verkaufte er das Haus für 28.000 Mark an den Maschinenmeister Fritz Lauenstein <small>(Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1, 2004)</small>, der 1904 aus Halle zu den <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=1057">Osterholzer Reiswerken</a> gekommen war und später eine Einheimische heiratete. Er führte Installations- und Wartungsarbeiten aus und verkaufte Porzellan und Haushaltsgeräte. Wartungsarbeiten an der Gemeinschaftspumpe auf dem Scharmbecker Marktplatz zwangen ihn häufig, in den 14 m tiefen Brunnen hinab zu steigen. <small>(Quelle: H. Siewert <em>Rund um den Scharmbecker Marktplatz &#8211; damals</em>. Verl. H. Saade, 1983)</small></p>
<p>1925 eröffnete hier die Genossenschaftskasse, die 1934 in der Spar- und Leihkasse aufging. <small>(Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1)</small></p>
<p>1946 Arztpraxis Dr. Seiffert.<br />
1960 Erich Nevoigt mit dem &#8222;Wollstübchen&#8220;, Wilhelm Bergmann mit Schlachterei und Schnellimbiss<br />
1968 Übernahme der Schlachterei durch H. F. Jäger.<br />
1976 Schuhgeschäft &#8222;Greif zu&#8220; (Salamander-Gruppe, wechselt 1981 zur <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-79/">Bahnhofstraße 79</a>).<br />
1981 Salamander-Schuhhaus Behrens (1991 dann <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-79/">Bahnhofstraße 79</a>).<br />
1986 Bekleidungsgeschäft KARAT.<br />
1990 &#8222;kiek rin&#8220; (Internationales Kunstgewerbe, Inh. Sigrid Groothedde).<br />
<small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)</small></p>
<p>In 115 a war von 1991 bis 2001 die Fa. Schmidtke ansässig (Haushaltsgeräte, jetzt Siemensstr. 1 in Pennigbüttel),  von 2001 bis ca. 2007 ein Copyshop (Inh. Hans Joachim Pschygoda) und von ca. 2007 bis 2009 der &#8222;Palmenprinz&#8220; (Kunstpflanzen), kulturschaffend auch als &#8222;Weser-Elvis&#8220; bekannt. Seit 2010 steht der Laden leer.</p>
<p>In 115 b wurde 2007 der <em>City-Kiosk</em> und ca. 2009 der <em>Kiosk-Shop</em> eröffnet.</p>
<p>2011 kaufte die <a href="http://www.sewtz-bau.de/">Sewtz GmbH</a> die Immobilie und das Nachbarhaus Nr. 117, um dort ein Wohn- und Geschäftshaus zu errichten, das 2012 fertiggestellt werden soll. Im Erdgeschoss soll u. a. die LBS einziehen, die erste Etage (300 qm) wird von der Lebenshilfe Osterholz als Wohnraum für Behinderte genutzt werden. In der zweiten Etage sind drei Eigentumswohnungen geplant. </p>
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		<title>Kirchenstraße 10</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 11:36:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kirchenstraße]]></category>
		<category><![CDATA[1880]]></category>
		<category><![CDATA[1910]]></category>
		<category><![CDATA[1992]]></category>
		<category><![CDATA[Fluder]]></category>
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					<description><![CDATA[Bis 1934 Kirchenstraße 115. 1880 übernahm Iwan Gotthelf das Damen-, Herren- und Kinderbekleidungsgeschäft von J. A. Heidemann, später erwarb es der Kaufmann Gerhard Kattenhorn (zuvor seit 1870 Sandbeckerbruch). 1899 fand der neue Lehrer Wilhelm Hengstmann aus Neuenwalde hier bei Kattenhorn Unterkunft. 1910 ließ Kattenhorn das Gebäude abreißen und durch ein Wohn- und Geschäftshaus ersetzen, das &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/kirchenstrase/kirchenstr-10/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Kirchenstraße 10“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 1934 Kirchenstraße 115.</p>
<p>1880 übernahm Iwan Gotthelf das Damen-, Herren- und Kinderbekleidungsgeschäft von J. A. <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/heidemann-2/">Heidemann</a>, später erwarb es der Kaufmann Gerhard Kattenhorn (zuvor seit 1870 Sandbeckerbruch). 1899 fand der neue Lehrer Wilhelm Hengstmann aus Neuenwalde hier bei Kattenhorn Unterkunft. 1910 ließ Kattenhorn das Gebäude abreißen und durch ein Wohn- und Geschäftshaus ersetzen, das sein Manufaktur-und Modehaus beherbergt. <small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)</small></p>
<p>1936 zog Anna Rönner mit ihrem Putzgeschäft von hier zur Poststr. 2 (Haus Müller), während der Zahnarzt Anton Brzenska mit Praxis und Wohnung von der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/bahnhofstr-61/">Bahnhofstr. 61</a> hierher umzog. 1938 eröffnete Tischlermeister Georg Lührsen ein Möbelhaus. </p>
<p>1965 gewannen Anneliese Fangmann und Gerhard Klink vom &#8222;Salon Otten&#8220; die &#8222;Goldene Locke&#8220; der Friseur-Wettkämpfe in Bremerhaven. 1971 wurde Johann Otten zum Obermeister der Friseur-Innung gewählt, in der Kirchenstr. 10 eröffnete das &#8222;house of lords&#8220; (Haus für den modebewussten Herrn). 1974 wurde das &#8222;number ten&#8220; (Internat. Jeans-Mode) von Rita und Günter Grotheer eröffnet. 1989 Rechtsanwaltskanzlei Günter Kieber, ab 1990 in Gemeinschaft mit Anke Bräuler (Nr. 10a). 1998 Übernahme des &#8222;number ten&#8220; durch Walter Fluder, der mit seiner Frau nebenan (<a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/kirchenstrase/kirchenstr-8/">Nr. 8</a>) seit 1992 ein Modegeschäft betreibt. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small></p>
<p>2013 haben <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/gesichter/walter-fluder/">Walter</a> und <a href="http://www.teufelsmoor.eu/menschen/gesichter/brigitte-fluder/">Brigitte Fluder</a> ihre Läden umstrukturiert, seither gibt es <em>&#8222;Fluder Frauensachen&#8220;</em> in der Kirchenstr. 10.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/schaufenster/kirchenstr/">Übersicht Kirchenstraße</a></p>
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