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	<title>Torf &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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		<title>Holtstelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 05:34:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hamme]]></category>
		<category><![CDATA[Torf]]></category>
		<category><![CDATA[Torfkahn]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Holtstelle (auch als Haltestelle, Holz Stelle und Holtz Stelle bezeichnet) war eine seenartige Erweiterung der Hamme im Bereich der heutigen Eisenbahnbrücke, die der weitgehend am Ende des 19. Jh. vorgenommenen Hammekorrektur zum Opfer fiel. Ihren Namen verdankt die Holtstelle ihrer jahrhundertlangen Bedeutung als Handels- und Umschlagsplatz für den im Teufelsmoor abgebauten Torf. Von ca. &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/holtstelle/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Holtstelle“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Holtstelle01" aria-describedby="caption-Holtstelle01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2010/06/1764_2008.jpg"><img decoding="async" src="http://www.teufelsmoor.eu/wp-content/uploads/2010/06/1764_2008.jpg" alt="Hamme 1764 und 2008" width="400px"></a><figcaption id="caption-Holtstelle01" class="wp-caption-text">Hammeniederung 1764 (Kurhannoversche Landesaufnahme)<br />Überlagert sind der heutige Verlauf von Hamme (blau), Kreisstraßen (gelb) und Bahnlinien (schwarz) sowie die 5 bekannten Standorte von Hammehütten (rot)</figcaption></figure>Die <strong>Holtstelle</strong> (auch als <strong>Haltestelle</strong>, <strong>Holz Stelle</strong> und <strong>Holtz Stelle</strong> bezeichnet) war eine seenartige Erweiterung der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/hamme/hamme/">Hamme</a> im Bereich der heutigen Eisenbahnbrücke, die der weitgehend am Ende des 19. Jh. vorgenommenen Hammekorrektur zum Opfer fiel. Ihren Namen verdankt die Holtstelle ihrer jahrhundertlangen Bedeutung als Handels- und Umschlagsplatz für den im Teufelsmoor abgebauten Torf. Von ca. 1770 bis zum Ende des 19. Jh. war sie die &#8222;Haltestelle&#8220; der vor Anker liegenden Lastkähne und <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/bockschiff/">Bockschiffe</a> zunächst Bremer und dann auch örtlicher Torfhändler.<br />
<span id="more-3602"></span></p>
<p>Um sich die etwa vier Tage lange Fahrt nach Bremen und zurück zu ersparen, gingen viele Moorbauern auf das Angebot dieser Zwischenhändler ein, deren Kähne auf Grund ihres Tiefganges nur bis zur Holtstelle gelangten. Sie ankerten dort und die Bauern gingen mit ihren Torfkähnen längsseits. Ein Bockschiff konnte bis zu 20 Hunt (1 Hunt = hundert Körbe = ca. 12 Kubikmeter) aufnehmen, was der Ladung von bis zu 40 Torfkähnen entsprach. So entstand ein besonders im Herbst stark frequentierter Handelsplatz. Rund um die Holtstelle entwickelte sich ein reger Verkehr, der rasch den Bedarf an Kramläden und Schankgelegenheiten nach sich zog. Den Bedarf deckten zunächst &#8222;fliegende&#8220; Händler mit kleinen Booten, 1814 beantragte das Amt Osterholz bei der Stader Regierung die erste Schankkonzession an der Hamme. </p>
<p><figure id="Holtstelle02" aria-describedby="caption-Holtstelle02" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/L9oD9cgN8wiEkhvsct_8KtMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh3.googleusercontent.com/-wQ3iKssrzu8/TyU_Me18hCI/AAAAAAAAXFU/uit01iEZ9jM/s400/1878OsterholzWorpswede_Halenbeck.JPG" height="200" width="400" /></a><figcaption id="caption-Holtstelle02" class="wp-caption-text">Halenbecks Karte von 1878</figcaption></figure>Im Laufe der Zeit entstanden im Bereich der Holtstelle drei oder vier Schänken oder <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/hammehutten/">Hammehütten</a>, von denen <a href="http://www.teufelsmoor.eu/ausfluge/melchers-hutte/">Melchers Hütte</a> und zumindest als Gebäude auch die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/hammehutte-kiautschou/">Hütte Kiautschau</a> noch erhalten sind. Daneben gab es mit Sicherheit eine weitere Hütte an der Beekmündung auf dem sog. <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/nadelkissen/">Nadelkissen</a> und vermutlich eine weitere am linken Hammeufer etwa in Höhe der heutigen Eisenbahnbrücke. Eine solche ist zumindest 1878 von Lüder Halenbeck in seiner Karte der Region verzeichnet, wenn diese auch hinsichtlich des Standortes von Melchershütte etwas ungenau ausfiel. Melchers nämlich lag immer schon etwas flussabwärts von Semkenfahrt und Kirchdammgraben (in der Karte als Weyerdamm bezeichnet).</p>
<blockquote><p>Während man den Fluß nun langsam aufwärts fährt, erweitert sich seine dunkelbraune Fluth allmälig und bildet bald ein seeartiges, länglich gestaltetes und reich gegliedertes Becken, welches auf den Specialkarten unserer Gegend als &#8222;Holzstelle&#8220; bezeichnet ist, richtiger aber wohl &#8222;Holtestelle&#8220; d. i. &#8222;Haltestelle&#8220; heißt, weil hier nicht nur ein geringer Zoll (&#8222;Ankergeld&#8220;) von den Schiffen erhoben wurde, sondern auch die bis zu achtzig Last großen Torfschiffe (Böcke und Kähne), die bei gewöhnlichem, etwa 60 cm hohen Wasserstande der oberen Hamme nicht weiter aufwärts gelangen können, zu &#8222;halten&#8220; pflegen, um den Torf aufzunehmen, der von den oberhalb der Holtestelle belegenen Moorkolonien in kleineren Fahrzeugen hierher geführt wird. Wie bedeutend der Schiffsverkehr hier überhaupt ist, geht aus der Thatsache hervor, daß im Jahre 1864 &#8211; und seitdem hat der Verkehr sich noch wesentlich gesteigert &#8211; nicht weniger als 2000 kleinere Moorfahrzeuge mit durchschnittlich je dreißig Jahresreisen die Holtestelle passirten und außerdem noch 11 Böcke von 40-50 Last oder 20 Hunt Torf Tragfähigkeit und 5 Kähne von 15 Last oder 9 Hunt Torf Größe die untere Hamme befuhren, auch jedes dieser größeren Schiffe gleichfalls dreißig Jahresreisen machte.<br />
&#8230;<br />
Am Ufer der Hamme und Haltestelle erblickt man bald drei einzeln stehende Hütten, die &#8222;drei Schenken&#8220;, welche fast nur von den mit Torf nach der Unterweser &#8222;reisenden&#8220; Moorkolonisten besucht werden und diesen im Herbste bei plötzlich hereinbrechendem Sturm und Regen wohl auch als Zufluchtsstätten dienen.</p></blockquote>
<p align="right"><small>(Halenbeck L: Eine Fahrt nach dem Weiherberge, Bremen 1878)</small></p>
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		<title>Torfkahn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 04:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hamme]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsmoor]]></category>
		<category><![CDATA[1875]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Moor]]></category>
		<category><![CDATA[Torf]]></category>
		<category><![CDATA[Torfkahnfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang der 1980er-Jahre wurden in der Teufelsmoor-Region erste Nachbauten historischer Torfkähne (mehr Fotos &#8230;) gefertigt und wenig später für den Tourismus entdeckt. Torfkahnfahrten werden in der Regel von Mai bis September angeboten, das Faltblatt &#8222;Torfkahnfahrten 2014&#8220; der Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V. enthält alle regelmäßigen Torfkahnfahrten und die Kontaktadressen der verschiedenen Anbieter für Chartertouren. Für die Geschichte &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/hamme/torfkahn/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Torfkahn“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="torfkahn01" aria-describedby="caption-torfkahn01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="http://lh6.ggpht.com/moorteufel/SDeVZ8rDk8I/AAAAAAAADWw/QBlD9GLimOI/s400/200804Torfkahn%20010_fc.jpg" alt="Torfkahn auf der Hamme" ><figcaption id="caption-torfkahn01" class="wp-caption-text">Torfkahn 'Anna Lena'</figcaption></figure>Anfang der 1980er-Jahre wurden in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=120">Teufelsmoor</a>-Region erste Nachbauten historischer Torfkähne <small>(<a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=510">mehr Fotos &#8230;</a>)</small> gefertigt und wenig später für den Tourismus entdeckt. Torfkahnfahrten werden in der Regel von Mai bis September angeboten, das Faltblatt <a href="http://www.kulturland-teufelsmoor.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF/Flyer/flyer_torfkahn_2014_web.pdf">&#8222;Torfkahnfahrten 2014&#8220;</a> der <a href="http://www.kulturland-teufelsmoor.de">Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V.</a> enthält alle regelmäßigen Torfkahnfahrten und die Kontaktadressen der verschiedenen Anbieter für Chartertouren.<br />
<span id="more-116"></span><br />
Für die Geschichte der Moorkolonisierung haben Torfschiffe große Bedeutung, über Jahrhunderte waren sie das einzig brauchbare Transportmittel für den Torf, wichtigstes Wirtschaftsgut der Moorbewohner. Um 1875 verkehrten etwa 1500 Torfkähne auf den Wasserstraßen des Teufelsmoores. Die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=716">Ritterhuder Schleuse</a> wurde in ihrem Eröffnungsjahr von 8994 Torfkähnen, 65 Bockschiffen und 81 Kähnen passiert, im Herbst von bis zu 500 Einheiten täglich.<br />
<!--more--><br />
Der am häufigsten angetroffene Kahn war (und ist auch heute) der etwa 10 m lange und 1.95 m breite <em>½-Hunt-Torfkahn</em> mit einem Fassungsvermögen von 50 Körben Torf. Das Schiffsmaß <em>Hunt</em> war vom Senat der Hansestadt Bremen als Raummaß festgesetzt worden und entspricht 12 m³. ¼-Hunt-Schiffe befuhren die kleinen Gewässer, die ½-, ¾- und 1-Hunt-Kähne die größeren Gewässer. Die bis zu 20 Hunt Torf fassenden Schiffe der Torfhändler wurden Bockschiffe oder <em>Böcke</em> genannt. <small>Quelle: Landschaftsverband Stade.</small></p>
<p>Der Grasberger Tischler Heinz Wrieden baute Anfang der 1980er-Jahre einen Kahn anhand alter Skizzen und Aufmaße nach und gründete mit Gleichgesinnten die Adolphsdorfer Torfschiffer. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 9.7.2010)</small> 2006 wurden bereits knapp 20, im Jahr 2008 dann 25 und 2010 schließlich 29 Torfkahn-Nachbauten gezählt, die auf den Wasserstraßen der Region unterwegs waren. Von Mai bis September werden ca. 800-1.000 Torfkahnfahrten mit etwa 15.000 Gästen durchgeführt. <small>(Quelle: Radio Bremen 2006, <a href="http://www.landkreis-osterholz.de/internet/page.php?site=86&#038;id=901000099&#038;rubrik=901000004">Landkreis Osterholz 14.8.2008</a>, Osterholzer Kreisblatt 22.8.2008 und 2.7.2010)</small>. </p>
<p>Im August 2008 führte der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=146">tragische Torfkahn-Unfall</a> einer Reisegruppe aus Schleswig-Holstein zu einem vorübergehenden Betriebsverbot aller Kähne, das nach 8 Tagen unter verschärften Sicherheitsauflagen wieder aufgehoben wurde. Im Rahmen des darauf folgenden Prozesses vor dem Amtsgericht Bremen wurden von einem Gutachter starke Bedenken hinsichtlich der Eignung von Torfkahn-Nachbauten für die Fahrgastbeförderung geäußert. Die noch von der Bezirksregierung Lüneburg erlassene Hammeverordnung sieht keine Zulassung oder technische Prüfung wie etwa bei den Spreewald-Kähnen vor und die Ende 2009 erlassene <a href="http://www.recht-niedersachsen.de/96000/nbinschvo.htm">Niedersächsische Binnenschiffverordnung</a> gilt ausdrücklich nicht für Torfkähne auf der Hamme und der Wümme. Der Landkreis Osterholz hat nach dem Unfall ein Mindestfreibord von 15 cm angeordnet und Aufbauten verboten und strebt eine verbindliche Regelung der Sicherheitsaspekte im Zuge einer Änderung der Hammeverordnung durch das Land Niedersachsen oder einer Übertragung der Zuständigkeit auf den Landkreis an. <small>(Quelle: Weserkurier 29.6. und 1.7.2010)</small></p>
<p>Der vom Landkreis beauftragte Schiffs-Sachverständige Manfred Heinemeyer hat Tests mit zwei Bootstypen durchgeführt und Sicherheitskriterien entwickelt, auf die sich die Betreiber im Landkreis zunächst freiwillig verpflichten sollen. 23 der Kähne entsprechen mit einer Länge von knapp 10 m und einer Breite von weniger als 1.90 m dem traditionellen ½-Hunt-Maß, sie sollen mit max. 20 Personen besetzt werden können. 6 weitere, mit mehr als 10 m Länge und einer Breite bis 2.13 m etwas größere Kähne dürfen bis zu 24 Menschen aufnehmen. Das minimale <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schiffsmaße#Freibord">Freibord</a> soll 25 cm betragen und dessen Einhaltung durch eine Markierung am Rumpf jederzeit prüfbar sein. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 2.7.2010)</small></p>
<p>Die Veranstalter der Torfkahnfahrten finden Sie auch im Internet:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.kreuzkuhle.de">Gasthof „Zur Kreuzkuhle“</a>
</li>
<li><a href="http://www.viehspecken.de">Landgasthaus Dierks</a>
</li>
<li><a href="http://www.wullgras.de">Torfkahnfahrten Kück</a> (<em>De Wullgras</em>)
</li>
<li><a href="http://www.torfschiffer.de">Jan Torf</a> (<em>Jürgen Christian Findorff</em>)
</li>
<li><a href="http://www.schamaika.de">Gasthaus Schamaika</a>
</li>
<li><a href="http://www.torfschiffe-ev.de/">Adolphsdorfer Torfschiffer</a> (<em>Weyerbarg</em>, <em>Jan vom Moor</em>, <em>Jan Torf</em>, <em>Us Heinz</em> und drei weitere )
</li>
<li><a href="http://www.torfkahnfahrt.de">Heinz Kommerau</a> (<em>Anna Lena</em> und <em>Neu Helgoland</em>)
</li>
<li><a href="http://www.worpswede.de/aktivitaeten/torfkahn">Gästeinformation Worpswede</a>
</li>
<li><a href="http://www.torfkahnschiffer-ohz.de">Torfkahnschiffer Osterholz-Scharmbeck e. V.</a> (<em>Moorhexe</em>, <em>Moorgeist</em>, <em>Moorteufel</em> und <em>Moorfee</em>, die frühere <em>Jan von Findorff</em>), ehemals Stadtmarketing OHZ. Buchung über Osterholzer Reisebüro Tel 04791-985376
</li>
<li><a href="http://www.ritterhuder-veranstaltungen.de/tourismusseiten/torfkahnfahrten.html">Ritterhuder Veranstaltungszentrum</a> (<em>Ritterhude</em>)
</li>
</ul>
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		<title>Torfabbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 06:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsmoor]]></category>
		<category><![CDATA[Moor]]></category>
		<category><![CDATA[Torf]]></category>
		<category><![CDATA[Turba]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gewinnung von Torf und der Handel damit waren über Jahrhunderte wichtige Erwerbszweige großer Bevölkerungsteile der Teufelsmoor-Region. Torf wurde bis in die Jahre nach dem 2. Weltkrieg als Brennstoff verwandt, heutzutage findet er noch als Düngezusatz zur verbesserten Bodenbelüftung, bei der Textilproduktion und als äußerlich angewendetes Heilmittel in der Medizin Verwendung. Der Abbau des Torfs &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/torfabbau/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Torfabbau“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/859ZnKQvMzo0-JL2TU6cUA"><img decoding="async" src="http://lh4.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/SQ6ZgB4l6lI/AAAAAAAAGz0/G9ZufuvvsQs/s400/NdSandhaus-2.jpg" hspace="5" alt="Torfstich bei Niedersandhausen"/></a><figcaption class="wp-caption-text">Privater Torfstich bei <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=350">Niedersandhausen</a><br /><a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=348">mehr Fotos ...</a></figcaption></figure>Die Gewinnung von Torf und der Handel damit waren über Jahrhunderte wichtige Erwerbszweige großer Bevölkerungsteile der Teufelsmoor-Region. </p>
<p>Torf wurde bis in die Jahre nach dem 2. Weltkrieg als Brennstoff verwandt, heutzutage findet er noch als Düngezusatz zur verbesserten Bodenbelüftung, bei der Textilproduktion und als äußerlich angewendetes Heilmittel in der Medizin Verwendung.<br />
<span id="more-557"></span><br />
Der Abbau des Torfs von der Oberfläche erfolgte bis auf wenige Ausnahmen per Handarbeit, was als  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Torfstich">Torfstechen oder Torfstich</a> bezeichnet wird. Im Bereich des Günnemoores findet der Torabbau bis heute in großem Stil auch maschinell statt.</p>
<p>Filmemacher Karl-Heinz Müller und der ehemalige &#8222;Nebenerwerbs-Torfbauer&#8220; Gerhard Böttjer aus dem Günnemoor zeigen die anstrengende Arbeit der Torfbauern vergangener Tage in dem 14-minütigen Video &#8222;Torfstechen im Teufelsmoor&#8220;, das im Dezember 2008 erschienen und für € 9.95 zu erwerben ist (z.B. beim <a href="http://www.stadtmarketing-ohz.de/">Stadtmarketing</a>). <small>Quelle: Osterholzer Kreisblatt 11.12.2008</small></p>
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