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		<title>Findorff, Jürgen Christian</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2015 07:54:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Jürgen Christian Findorff (1720-1792) hat als &#8222;Moorkolonisator&#8220; große Bedeutung für die Entwicklung der Region. Er hat große Teile des heutigen Landkreises Osterholz vermessen, entwässert und mit Kolonisten bevölkert. Unter seiner Ägide sind ca. 14.000 ha zuvor unwegsamen Moorgebietes kultiviert und 1.116 neue Siedlerstellen für knapp 5.000 Menschen geschaffen worden (1). Dies erklärt seinen Beinamen Vater &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/findorff-jurgen-christian/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Findorff, Jürgen Christian“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="findorfkomm1" aria-describedby="caption-findorfkomm1" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh5.googleusercontent.com/-rV08rjXzxXM/VLIuO2UrAxI/AAAAAAAAhmA/TlZ_fkhvpW0/s400/Findorff.jpg" alt="Porträt Jürgen Christian Findorff"><figcaption id="caption-findorfkomm1" class="wp-caption-text">Porträt, gemalt von Johann Günther Bornemann</figcaption></figure><strong>Jürgen Christian Findorff</strong> (1720-1792) hat als &#8222;Moorkolonisator&#8220; große Bedeutung für die Entwicklung der Region. Er hat große Teile des heutigen Landkreises Osterholz vermessen, entwässert und mit Kolonisten bevölkert. Unter seiner Ägide sind ca. 14.000 ha zuvor unwegsamen Moorgebietes kultiviert und 1.116 neue Siedlerstellen für knapp 5.000 Menschen geschaffen worden <small><a href="http://books.google.de/books?id=JSkkZPGC5dQC&#038;pg=PA33&#038;dq=Teufelsmoor&#038;lr=&#038;as_brr=3&#038;ei=JvpkScWVOYTkygSOpsjvDA#PPA33,M1">(1)</a></small>. Dies erklärt seinen Beinamen <em>Vater aller Moorbauern</em>.<br />
<span id="more-552"></span></p>
<p>Findorff wurde am 22. Februar 1720 in Lauenburg als ältestes von fünf überlebenden Kindern eines Ratstischlers geboren. Er ging bei seinem Vater in die Lehre und übernahm das Geschäft nach dessen Tod vermutlich im Jahr 1739. 1747 übernahm er verschiedene Gewerke bei der Erneuerung der Frauenwerder Schleuse am Zugang zur Strecknitzfahrt, des ältesten Kanals Europas von Bedeutung. Dabei muss er auf den Bauherren, Oberlandbaumeister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Heinrich_von_Bonn">Otto Heinrich von Bonn</a> für das Kurfürstentum Hannover, einen guten Eindruck gemacht haben. In den Folgejahren erhielt er eine Reihe von staatlichen Aufträgen. 1753 erhielt er seinen ersten Auftrag in der Region beim Bau des Amtsschreiberhauses, des heutigen Findorff-Hauses <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 14.10.2014)</small>. 1755 wohnte Findorff in Osterholz und nahm Vermessungen in Hambergen, Hülseberg und im Dorf Teufelsmoor vor. 1759 wurde Findorff Amtsvogt in Neuenkirchen im Amt Rotenburg, gab diese mit 300 Reichstalern jährlich gut dotierte Stelle aber 1764 auf und zog auf die Burg Lesum. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/buch-die-findorffbrueder/">Lilienthaler Kunststiftung (Hrsg.)</a>)</small></p>
<p>Moorvogt Johann Hinrich Kohlmann, der später die Konzession zum Bau der Windmühle in Myhle erhielt, war einer seiner engsten Mitarbeiter. 1764 wurde Findorff mit der Leitung des Hafen- und Kanalbaues in Osterholz beauftragt, der 1766 fertiggestellt wurde. 1771 ernannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_III._(Vereinigtes_K%C3%B6nigreich)">Georg III.</a>, König von England und Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg, Findorff zum <em>Moorcommissar</em>. Dieser schlug 1787 die Errichtung eines neuen Moordorfes <em>Neuenfelde</em> vor, die ersten 8 Siedler wurden von ihm 1788 durch Los bestimmt. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small></p>
<blockquote><p>Es ist besser fleißige, als bloß bemittelte Leute zum Anbau zu nehmen&#8230;. Vor allen Dingen hüte man sich, Säufer und Prozeßgänger aufzunehmen; diese Leute taugen gar nicht im Mohre.<br /><small>Aus Findorffs „Moorkatechismus&#8220;</small></p></blockquote>
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		<title>Witte, Christian Johann Nicolaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 10:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[Christian Johann Nicolaus (&#8222;Claus&#8220;) Witte (1796 &#8211; 1861) war von 1826 bis zu seinem Tod der letzte Moorkommissar und damit indirekter Nachfolger von Jürgen Christian Findorff. Der in Stade geborene Witte kämpfte als Offizier in der Schlacht bei Waterloo. Nach seinem Studium arbeitete der Wasserbaufachmann als Wasserbauinspektor in Achim, bevor er zum Moorcommissar für das &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/witte-christian-johann-nicolaus/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Witte, Christian Johann Nicolaus“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Johann Nicolaus (&#8222;Claus&#8220;) Witte</strong> (1796 &#8211; 1861) war von 1826 bis zu seinem Tod der letzte Moorkommissar und damit indirekter Nachfolger von <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=552">Jürgen Christian Findorff</a>.<br />
<span id="more-630"></span><br />
Der in Stade geborene Witte kämpfte als Offizier in der Schlacht bei Waterloo. Nach seinem Studium arbeitete der Wasserbaufachmann als Wasserbauinspektor in Achim, bevor er zum Moorcommissar für das Teufelsmoor ernannt wurde. In dieser Position sorgte er u.a. für die Gründung Augustendorfs im Jahr 1828 und die Instandsetzung des verlandenden <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=620">Oste-Hamme-Kanals</a> in den 1830er-Jahren. Dabei wurden auch die 1825 von Witte erfundenen Klappstaue verwendet, die er folgendermaßen beschrieb:</p>
<blockquote><p>„Sie bestehen &#8211; in ebenso einfacher wie sinnreicher Konstruktion &#8211; aus dem eichenen Pfahl und Dielenwerk der Seitenwände und des Bodens und den Klappen. Diese sind gelenkartig aufeinandergepaßte, durch Lederstreifen fest verbundene Tannenstäbe von der Länge der Schleusenweite. Sie neigen sich, durch 2 am Pfahlwerk angebrachte Hölzer gehalten, dem abwärtsfließenden Wasser in mäßiger Krümmung entgegen. Kraft ihrer gelenkigen Bauart biegen die Klappen sich nieder, sobald ein Schiff sie berührt, schnellen aber, vom Druck des Wassers abgehoben, sofort wieder hoch, wenn das Schiff hinüber ist. Schiffe, die den Kanal hinab fahren, selbst schwerbeladene, gleiten leicht über sie hinweg und können sogar von Kindern regiert werden. Das gerade Gegenteil ist aber der Fall, wenn die Schiffe den Kanal hinauf befördert werden sollen; dies gilt meistens für den beschwerlichen Teil der Reise.“</p></blockquote>
<p>1856 wurde Witte das Ritterkreuz des Königlichen Guelphenordens und 1860 der Titel Landes-Ökonomierat verliehen. 1861 wurde er auf dem Friedhof am Osterende in Bremervörde beigesetzt, die Stadt pflegt die Grabstätte noch heute. Das Amt des Moorkommissars wurde nicht wieder besetzt.</p>
<p>Aus: „Das Niedersachsenhaus“, Nr. 40, 1928:</p>
<blockquote><p>&#8222;Kanalvogt Müller sagte in einer hinterlassenen Schrift über die Moordörfer, von ihm: Es ist ganz gegen meinen Sinn, in dieser Schrift Personen namhaft zu machen; aber der genannte Herr hat hier im Moordistrict durch seine Geschicklichkeit, Umsicht und unermüdliche Tätigkeit manches Nützliche geschaffen, daß ich mich sehr undankbar erachtet, wenn ich nicht seinen Namen und Stand zum Gedächtnis einschaltete.“</p></blockquote>
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		<title>Oste-Hamme-Kanal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 19:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[1769 wurde unter Leitung des damaligen Amtsvogtes für die Moorkolonisierung Jürgen Christian Findorff (1720-1792) bei Spreckens (südlich von Bremervörde) und gleichzeitig an der Kreuzkuhle mit dem Bau des 16 km langen Kanals begonnen. Zum Ende des 18. Jh. kam es zu einem langsamen Verfall des Kanals. 1828 wurde er auf Betreiben von Moorkommissar Claus Witte &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/oste-hamme-kanal/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Oste-Hamme-Kanal“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1769 wurde unter Leitung des damaligen Amtsvogtes für die Moorkolonisierung <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=552">Jürgen Christian Findorff</a> (1720-1792) bei Spreckens (südlich von Bremervörde) und gleichzeitig an der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=622">Kreuzkuhle</a> mit dem Bau des 16 km langen Kanals begonnen. </p>
<p>Zum Ende des 18. Jh. kam es zu einem langsamen Verfall des Kanals. 1828 wurde er auf Betreiben von Moorkommissar <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=630">Claus Witte</a> wieder schiffbar gemacht und in den 1830er-Jahren gar auf eine Breite von 30 Fuß (ca. 9 m) und eine Tiefe von 3 Fuß (ca. 0.9 m) ausgebaut. Um die Wassertiefe auch im Scheitel bei Gnarrenburg zu gewährleisten, wurden nördlich bis zur Oste 20 Klappstaue mit einem Hub von insgesamt 6 m errichtet, die Witte erfunden hatte. Südlich bis Kollbeck sorgten 9 Doppelschleusen mit einem Gesamthub von 5.40 m für konstante Schiffbarkeit.<br />
<span id="more-620"></span><br />
Bis 1830 mussten die Moorkolonien den Kanal selbst unterhalten. Später wurde eine Kanalkasse eingerichtet, die Benutzungsgebühren erhob der Kreuzkuhlen-Wirt. Die Kanalaufsicht wurde von einem Kanalvogt, zwei Geschworenen und von den Kolonien entsandten Deputierten geführt, die Oberaufsicht lag bei der <em>Königlichen Landdrostei Stade</em>.</p>
<p>Seit 1877 mussten die Gemeinden Zuschüsse zum Unterhalt des Kanals entrichten. Sie taten dies über einen eigens geschaffenen <em>Kanalverband</em>, dessen Verwaltung der <em>Kanalausschuss</em> besorgte. 1935 war auch dieser nicht mehr im Stande, den Kanal zu unterhalten. Diese Aufgabe übernahm der Staat mit Hilfe des damaligen <em>Wasserwirtschaftsamtes Stade</em>. 2002 wurde durch eine Änderung des Wassergesetzes verfügt, dass der <em>Wasser- und Bodenverband Teufelsmoor</em> (Rechtsvorgänger des Gewässer- und Landschaftspflegeverbandes Teufelsmoor) fortan für die Unterhaltung zuständig ist.</p>
<p><small>&#8222;Geschichte des Oste-Hamme-Kanals&#8220; (<a href="http://www.wabo-teufelsmoor.de/index.html">Gewässer- und Landschaftspflegeverband Teufelsmoor</a>)</small></p>
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