Muna Lübberstedt

Muna Lübberstedt
Muna Lübberstedt
Muna Lübberstedt ist die umgangssprachliche Kurzform für eine der ehemaligen Lufthauptmunitionsanstalten der deutschen Luftwaffe im 2. Weltkrieg, heute ein ca. 400 ha großes abgesperrtes Waldstück im sog. Bremer Wald zwischen Lübberstedt und Bilohe. Der 1996 gegründete Arbeitskreis MUNA Lübberstedt hat eine umfangreiche Dokumentation über die Geschichte der Muna erstellt und bietet in der Regel 1-mal monatlich Führungen auf dem Gelände an.

Nach Planungen aus dem Jahr 1936 entstanden in Axstedt und Lübberstedt 1939-40 zunächst sieben Barackenlager für Reichsarbeitsdienst (RAD) und Wehrmacht. Ab August 1941 wurden unter der Bezeichnung Lufthauptmunitionsanstalt 2/XI Lübberstedt Seeminen, Fliegerbomben und Flak-Munition produziert und in damals 102 erdbedeckten Betonbunkern gelagert. Etwa 1.600 Zwangsarbeiter und -arbeiterinnen sowie von 1944 bis 1945 als Außenstelle des KZ Neuengamme auch etwa 500 ungarische Jüdinnen aus dem Lager Auschwitz wurden zur Arbeit gezwungen und von überwiegend deutschen dienstverpflichteten Frauen und Gefolgschaftsleuten beaufsichtigt.
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Axstedt

Die Gemeinde Axstedt (Webseite) im Nordwesten des Landkreises Osterholz gehörte vor der Gebietsreform 1974 zum Landkreis Wesermünde. Seither bildet sie mit Hambergen, Holste, Lübberstedt und Vollersode die Samtgemeinde Hambergen und gehört damit zum Landkreis Osterholz.

In Axstedt leben heute (Stand Februar 2009) 1135 Einwohner, bis zum Abzug der Bundeswehr in den 1990er-Jahren waren es bis zu 1500. Mit einer Fläche von 10.7 km² ist Axstedt die flächenmäßig kleinste Gemeinde der Samtgemeinde.
Quelle: Osterholzer Kreisblatt 19.2.2009