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		<title>Flechtwerkscheune in der Museumsanlage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 17:18:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist schon eine ziemlich unheimliche Geschichte aus den Nachkriegstagen 1945, in der die mindestens 200 Jahre alte Flechtwerkscheune in der Museumsanlage eine nicht unerhebliche Nebenrolle spielt. Unmittelbar nach Kriegsende waren viele von den Alliierten entwaffnete Soldaten auf dem Weg in ihre Heimat. Die meisten von ihnen zu Fuß, andere Transportmöglichkeiten standen kaum zur Verfügung. &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/flechtwerkscheune-in-der-museumsanlage/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Flechtwerkscheune in der Museumsanlage“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Flechtwerkscheune" aria-describedby="caption-Flechtwerkscheune" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/WNrszXRBW5kk8lpnUbkhHwDwWmxyueLObE5HM4xKAcngBACJutB2daqEgWXOTnjDd1SK9SJktCl-13wQswemzANJiZsqGfrLr2CIUPv30pDa2zhUUc6hwHozZJN_XwRaYC6CXadODb_xD4GveKMXT-MO8Ebb8xKzutXl3DisURJ_Ks3f0tCSU0u_rEbytARuCna4X8QJtJyRQpIQ0MvBBHWIJhqoTSfJQoa6UI7cN2doOKk5XHdIpmNItROfibLLDq9HMBNJeIwHGHb6T5bBHoIMbCXpyBuTk3JZDKP9dHRX7M6NP7mcjl1DeoBnhQnrbKNsnHGKR6qeHTZTw05vOjtiSw0fNCnO021fKNm29S1Umc7SBmVj537HJB4k_k4kySWjIusCXhpU7RPx5gYeOzgEalqhQHRrcr8XfXRWx0ygr4YLaWwpifmU_ESalV-dwTwFAcGTk1UcrxwUu7_2tKE598OMnJUIwAvrNBTRDkjCFZZVW6dxhMqxu_lfM1a7khzZB41pk14ZnF4FLNMPTFS7in_HdLVWxExefBynD0Alll3XwnMctEBczM3jP3RMvehnl1QBpkLMK0GuFs2uL_cGD1zgtPGZR-4sQP0YNzUOdXixhKe2tSb_Z2bGe38G=w2356-h1766-no?.jpg" alt="Flechtwerkscheune Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-Flechtwerkscheune" class="wp-caption-text">Flechtwerkscheune in der Museumsanlage</figcaption></figure>Das ist schon eine ziemlich unheimliche Geschichte aus den Nachkriegstagen 1945, in der die mindestens 200 Jahre alte <strong>Flechtwerkscheune in der Museumsanlage</strong> eine nicht unerhebliche Nebenrolle spielt.<br />
<span id="more-12024"></span></p>
<p>Unmittelbar nach Kriegsende waren viele von den Alliierten entwaffnete Soldaten auf dem Weg in ihre Heimat. Die meisten von ihnen zu Fuß, andere Transportmöglichkeiten standen kaum zur Verfügung. Hinsichtlich Verpflegung und Übernachtung waren sie unterwegs auf die Hilfe Anderer angewiesen. Einer der half, war Bauer Wohltmann in Pennigbüttel. In eben dieser Scheune, die bis 1965 auf seinem Hof an der Stubbenkuhle 38 stand, gewährte er vielen von ihnen Unterschlupf für die Nacht. Nur einer wollte partout nicht in der Scheune bei den anderen nächtigen und bat um Unterkunft im Haus. Dies wurde ihm nach Zögern gewährt. Am nächsten Morgen stand er früh auf, erkundigte sich nach dem Weg nach Stade und verschwand. Erst einige Wochen später erfuhren die Wohltmanns aus der Zeitung, um wen es sich dabei gehandelt hatte. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Himmler">Heinrich Himmler</a>, einer der größten Kriegsverbrecher des Zweiten Weltkrieges, hatte sich bei ihnen unter falschem Namen Zuflucht erschlichen. <small>(Quelle: <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/">Menkhoff</a>)</small></p>
<p>1965 stiftete Diedrich Wohltmann die Scheune dem Museum, ihre Nebenrolle in Himmlers Fluchtkrimi findet dort heute keine Erwähnung.</p>
<h2>Himmlers Flucht 1945</h2>
<p>Nachdem Hitler ihn am 29. April 1945 wegen eigenmächtiger Verhandlungen mit den Westalliierten seiner Ämter enthoben hatte, machte sich Himmler mit einem Stab von anfangs 150 Personen über die sogenannte <a href="https://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/Als-die-SS-Verbrecher-nach-Flensburg-kamen,kriegsende348.html">Rattenlinie Nord</a> auf den Weg nach Flensburg. Er kam dort am 2. Mai <small>(Quelle: <a href="https://docs.google.com/viewer?a=v&#038;pid=sites&#038;srcid=d2lyLWluLWZsZW5zYnVyZy5kZXx3aXItaW4tZmxlbnNidXJnfGd4Ojc2ZjE5MjNmMTM3ODU3YTE">Paul</a>)</small> oder 3. Mai <small>(Quelle: <a href="https://www.shz.de/nachrichten/meldungen/zivilkleidung-augenklappe-neuer-name-doch-fuer-himmler-gab-es-kein-entrinnen-id9703421.html">Quelle: shz.de</a>)</small> Mai an und zeigte sich nach Berichten des Flensburger Sozialdemokraten und KZ-Häftlings Heinrich Lienau zunächst noch „mit voller Kriegsbemalung“ in den Straßen der Stadt. Die am Vortag gebildete Reichsregierung unter Karl Dönitz bestätigte Himmler am Abend des 3. Mai noch als Führer der Waffen-SS und Chef der deutschen Polizei, enthob ihn jedoch am Nachmittag des 6. Mai endgültig all seiner Ämter. Die Zwischenzeit hatte Himmler aber genutzt, um für sich und mehrere tausend Gesinnungsgenossen im Polizeipräsidium Flensburg falsche Personalpapiere erstellen zu lassen. Die Nächte verbrachte er auf Bauernhöfen in Ellgard, Atzbüll und Kollerup, wo er stets mit mehren Wagen, einem Dutzend Leibwächtern, seinem Adjutanten und zwei Leibärzten auftauchte.</p>
<p><figure id="flechtwerkscheune2" aria-describedby="caption-flechtwerkscheune2" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/jkd96hK0sGNc-X4dsNDjitHcLt3w1VwQ3xo9I87t9XbM9wdh6y8Wr1wZ8-qF0eiMTnwY9pNSZQa2YRT3BifpdxvDN5-tfz7lSHh956XJ_vwWF67OvkSpOwaWl6rygizsC1SJ-mKXm5xdNc9opZ0XPNI4m86lZ3qR2biCERfCqWg8K1UOXDp-1vEVJn4ZYZQQXZdchdO0BHSd-mPUbwq94as42WhNGoOhFEAaq81rReJDgJ4hlmcPkSpE6rX-CzMFfXW_g_4MEoVthYLsZ8TsrYAxY4fGg7losAxSwGHPVH1JZXZ_X8Bi2KiaF_A1A6GZJpG-moyHehim6pNWxuiCQzfienMouZlYPRtoUvsCLmQB40cqsfvlYTZH2e46vAZjMSD06ydzniKVBdHAVnGG7U-g1c9A40G0ZelxfjowH_9HLJGiU6UgBeFP8PFJ8QkywRKGUsupQel0WEc73kurlxc2xD0v5nMJnqs_q0rpvdzwaXQGnvr_b2InB2Kv3Dlafd47hLJJX6XMOux7xEhgWCLgDix1FNKp-66ta-v1s5vxVZ6dzKUnUBnpy7gcRiX1-Kvk9pBCGwq2kwcw1ak1f8m_jAQr9c3pONfQ6l4zwuebF9KJGvKoIGCicIhygSVqwQuAIRT9pnGWG3b6ByrUJlkFKg=w1428-h1438-no?.jpg" alt="Himmlers Fluchtweg 1945"><figcaption id="caption-flechtwerkscheune2" class="wp-caption-text">Himmlers letzte Tage 1945</br><small>Quellen <a href='https://www.shz.de/nachrichten/meldungen/zivilkleidung-augenklappe-neuer-name-doch-fuer-himmler-gab-es-kein-entrinnen-id9703421.html'>shz.de</a> und <a href='http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/chronik-von-osterholz-scharmbeck/'>Menkhoff</a> - Basiskarte <a href='http://www.openstreetmap.org/'>openstreetmap</a></small></figcaption></figure>Nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai verschwanden über Nacht sämtliche SS-Uniformen aus dem Straßenbild Flensburgs. Und aus Heinrich Himmler wurde am 9. Mai der Feldwebel Heinrich Hitzinger, der sich am 11. Mai in der Uniform eines Unterscharführers der Geheimen Feldpolizei auf den Weg nach Süden machte. Zur Tarnung trug er jetzt zeitweise eine Augenklappe statt seiner Brille, übernachtet wurde jetzt in Scheunen, Bahnhöfen und im Freien.</p>
<p>Die Flucht führte nach Dithmarschen zum Adolf-Hitler-Koog (heute Dieksanderkoog), dessen Bewohner ihn jedoch weggeschickt haben sollen. Von Friedrichskoog brachte ihn Fischer Willi Plett am 15. oder 16. Mai mit seinem Kutter über die Elbe nach Neuhaus, pro Person sollen dafür je nach Zeugenaussage 500 bis 1000 Reichsmark gezahlt worden sein. </p>
<p>Zu Fuß ging die Flucht weiter, die Tage zwischen dem 15./16. und dem 21. Mai blieben lange Zeit im Dunkeln. Auch der Aufenthalt in Pennigbüttel ist erst viele Jahre später an die Öffentlichkeit gekommen. Am 21., 22. oder 23. Mai jedenfalls (widersprüchliche Angaben, vgl. <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40952587.html">Spiegel</a>) wurde er mit zwei Begleitern in Meinstedt unweit von Bremervörde festgenommen. Dort war der schmächtige Mann mit Augenklappe und abgerissener Uniform bei einer Personenkontrolle durch befreite russische Kriegsgefangene oder britische Militärpolizisten (unterschiedliche Angaben) wegen seines zu neu erscheinenden Ausweises aufgefallen. Zur Klärung seiner Identität wurde er nach Lüneburg gebracht, wo er am 23. Mai 1945 im Verhörzimmer durch Suizid mit einer in einer Zahnlücke im Unterkiefer versteckten Zyankalikapsel starb. Sein Leichnam wurde sofort danach an einem unbekannten und  nicht gekennzeichneten Platz begraben.</p>
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		<title>Buch: Zwischen Niederweser &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 06:33:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zwischen Niederweser und Niederelbe von Friedrich Kühlken Verl H. Saade, Osterholz-Scharmbeck 2. Aufl. 1965 447 Seiten]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischen Niederweser und Niederelbe</strong><br />
von Friedrich Kühlken<br />
Verl H. Saade, Osterholz-Scharmbeck<br />
2. Aufl. 1965</p>
<p>447 Seiten</p>
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		<title>Gymnasium OHZ</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 19:13:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachdem der Landkreis nicht zu einer Gründung bewegt werden konnte, beschloss der Stadtrat im November 1958 die Eröffnung eines Gymnasiums. Geplant war ein Beginn zu Ostern 1959 mit 5.-7. Klasse. 1959 gab der niedersächsische Finanzminister grünes Licht für einen Unterrichtsbeginn zu Ostern 1960. Am 21. April 1960 nahm das Gymnasium in den Räumen der ehemaligen &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/gymnasium/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Gymnasium OHZ“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Landkreis nicht zu einer Gründung bewegt werden konnte, beschloss der Stadtrat im November 1958 die Eröffnung eines Gymnasiums. Geplant war ein Beginn zu Ostern 1959 mit 5.-7. Klasse. 1959 gab der niedersächsische Finanzminister grünes Licht für einen Unterrichtsbeginn zu Ostern 1960.</p>
<p>Am 21. April 1960 nahm das Gymnasium in den Räumen der ehemaligen Mittelschule (<a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/bahnhofstr-36/">Bahnhofstraße 36</a>, gemeinsam mit der Sonderschule) seinen Betrieb auf. Sieben Lehrkräfte starteten mit 23 Mädchen und 57 Jungen in einer 5. und einer 7. Klasse. 1962 einigten sich Stadt und Landkreis, dass der Landkreis nach erfolgtem Neubau an der Loger Str. die Trägerschaft übernehmen würde, da die Mehrzahl der Schüler von außerhalb des Stadtgebietes kam. 1962 wurde das Gymnasium zweizügig. </p>
<p>Am 5.11.1965 bezog das Gymnasium, das in der Bahnhofstraße nur über 10 Räume für mittlerweile 15 Klassen verfügte, den 1. Abschnitt des Neubaus an der Loger Straße. 1966 haben die ersten zwölf Abiturienten (3 Frauen und 9 Männer) das Gymnasium verlassen. Bereits 1968 reichte der Platz in der Loger Straße für die mittlerweile 31 Klassen nicht mehr, 1969 mussten bei insgesamt über 800 Schülern vier Mobilklassen aufgestellt werden. 1972 wurde der 4. Bauabschnitt eingeweiht, bei jetzt 10 Anfängerklassen besuchten mittlerweile rund 1.400 Schüler das Gymnasium und 56 Schüler bestanden das Abitur. 1976 wurden bereits 98 Abiturientinnen und Abiturienten gezählt, 1978 waren es 146. <small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)</small> 2010 wurden 144 Abiturientinnen und Abiturienten verabschiedet. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 21.6.2010)</small> Im Jahr 2011 legten die ersten Schüler bereits nach 12 Schuljahren ihr Abitur ab, was in Folge des &#8222;Doppeljahrgangs&#8220; zur Rekordzahl von 211 Abiturientinnen und Abiturienten führte. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 27.6.2011)</small></p>
<p>Als das Gymnasium in den 1970er-Jahren aus allen Nähten platzte, wurde 1975 in Lilienthal eine Filiale eingerichtet, die seit 1976 als <em>Gymnasium Lilienthal</em> eigenständig ist. 1976 eröffnete auch in Ritterhude im zwei Jahre zuvor errichteten Schulzentrum eine Außenstelle, die seit August 2005 als <em>Gymnasium Ritterhude</em> eigenständig ist.</p>
<h3>Schulleiter in Osterholz-Scharmbeck</h3>
<p>1960-1970 Reinhard Schirmer<br />
1970-1991 Rudolf Rechtmann<br />
1993-     Robert Just<br />
2007-2014 Gerd Schmidt<br />
2014-2018 Stefan Stamp-Focke</p>
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