Dez 102008
 

Das ehemalige Amtshaus des Klostervogts wurde 1753 vom später zum Moorkommissar ernannten Jürgen Christian Findorff (1720-1792) erweitert und diente ihm als Amtssitz. Seit 1960 ist hier das Kreisheimatmuseum beheimatet, heute gehört das Gebäude zur Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck und beherbergt neben dem Norddeutschen Vogelmuseum Schauräume, welche die bürgerliche Wohnkultur und die Industriegeschichte der Region widerspiegeln. Vorgestellt werden

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Okt 282007
 

Nach dem Konkurs der Frerichswerke während der Weltwirtschaftskrise 1931 standen die Werkshallen am Bahnhof Osterholz-Scharmbeck (auch als “alte FAUN-Werke” bekannt) leer. Grundstück und die Fabrikgebäude waren zunächst im Besitz der Stadt und wurden dann von den Drettmann-Werken übenommen. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden auf Hochtouren Drehkreuze für die 8.8-cm-Flakgeschütze der Wehrmacht hergestellt, während des

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Sep 122007
 

Der ehemalige „Philippis Hof“ wurde 1835 erbaut und 2002 durch die Volksbank umfangreich restauriert. Die Hausfassade steht unter Denkmalschutz. Die vor dem Gebäude stehende Eiche (Philippis Eiche) ist etwa 350 Jahre alt und zum Naturdenkmal erklärt worden. Auf dem Osterholzer Friedhof findet sich das Grab von Margarethe Elisabeth Philippi (geb. Suhr, * 1777, † 1864).

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Sep 012007
 

1961 erwarben die Braunschweiger LKW-Bauer Büssing die ehemaligen Frerichs-Werke aus der Konkursmasse der Borgward-Werke und wurden damit der größte LKW-Produzent in Europa. Quelle: Die Büssing Automobilwerke in Braunschweig 1962-68 erwarb die Salzgitter AG die Aktien der Büssing AG. Mit dem Ende des “Wirtschaftswunders” erlebt Fa. Büssing ab 1963 einen kontinuierlichen Umsatzrückgang. 1965-69 wurde mit der

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Sep 012007
 

Das ehemalige Fabrikgelände südlich des Bahnhofs, auf dem heute u. a. die Stadthalle steht, hat eine wechselvolle und interessante Geschichte hinter sich. 1864 oder 1865 baute die aus Rönnebeck zugezogene Firma Frerichs & Co unmittelbar am damals neu entstandenen Bahnhof eine Eisengießerei und Maschinenfabrik. 1904 wurde das Werk für den Bau größerer Schiffe erheblich vergrößert.

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Aug 292007
 

Die bewegte Geschichte der nur noch in Teilen erhaltenen “alten Faun-Werke” am Bahnhof wirft viele Lichter auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Die Geschichte der hier ansässigen Firmen ist in den Firmenartikeln nachzulesen: Frerichs & Co (1864 oder 1865 bis 1931) Fahrzeugwerke Fritz Drettmann (1931-1959) Borgward-Werke (1959-1961) Büssing (1961-1969) Fahrzeugwerken Ansbach und Nürnberg AG (FAUN)

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Aug 272007
 

1927 erwarb Friedrich Walter Reuter in der Rübhofstr. das Kaufhaus Schmonsees und verlegte es im gleichen Jahr in die Bahnhofstr. 26-28. Als Kaufhaus Reuter prägte es fast 80 Jahre das Wirtschaftsleben der Stadt. 1962 wurden eine Lebensmittel- und eine Haushaltswarenabteilung eröffnet. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009) Im September 2002 feierte das

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Aug 252007
 

Unter dem Namen Windhorsts Gasthaus eröffnete der Bahnhofswirt Hinrich Windhorst 1864 direkt am Klosterholz (Hohetor 57, später Nr. 2) einen Saal mit Sommergarten, um die zunehmende Zahl an Ausflüglern zu bewirten. An den Wochenenden waren nach Anschluss an das Reichsbahnnetz immer mehr Gäste insbesondere aus Bremen gekommen. Ein Jahr später entstanden direkt gegenüber die Lokale

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Aug 172007
 
Mühle am Hafen

1769 baute Lüer Steffens am Osterholzer Hafen einen Galerieholländer. 1864 wurde die Mühle von der Familie Wohltmann gekauft, 1879 war sie an Hr. Hauschild (Vegesack) verpachtet. 1907 verkauften die Wohltmann-Erben die Kornmühle an Albert Puff, der auch als Motorbootkapitän (vom Hafen zu den Hammehütten) tätig war. (Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1) Puff

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