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Archiv zum Stichwort: 1974

Friedrichs, Hans-Dieter v.

<<    #041 von 999 Gesichtern    >>

Hans-Dieter v. Friedrichs
Beim Erntefestumzug am vergangenen Sonntag habe ich noch mehr Menschen getroffen, die über Jahrzehnte einen prägenden Einfluss auf die Teufelsmoorregion hatten. Einer von ihnen ist Hans-Dieter v. Friedrichs, dem ich für’s Mitmachen bei den 999 Gesichtern ebenfalls herzlich danke.

Er war über 30 Jahre lang Oberkreisdirektor und damit als Hauptverwaltungsbeamter neben den seinerzeit ehrenamtlich tätigen Landräten der Vorgänger des heutigen Landrates. 1974 übernahm er sein Amt als jüngster OKD Niedersachsens, 2005 übergab er es als dienstältester. Bei seiner Verabschiedung hoben sowohl Niedersachsens Innenminister als auch Bremens Bürgermeister die besonderen Verdienste v. Friedrichs um den Erhalt des Worpsweder Kulturerbes, namentlich des Barkenhoffs, und die Partnerschaft mit dem Nachbarland Bremen hervor.

Landkreis Osterholz

Der Landkreis Osterholz mit einer Fläche von 650.73 km² und (am 31.12.2008) 112.486 Einwohnern liegt in Niedersachsen unmittelbar nördlich der Hansestadt Bremen. Im Jahr 2010 feierte er seinen 125. Geburtstag.

Nach Annektion des Königreichs Hannover durch Preußen im Jahr 1866 (nach der Schlacht bei Langensalza) entstand bereits am 1. Oktober 1867 -zunächst aber nur hinsichtlich der Steuerverwaltung und des Militärwesens- aus den ehemals hannöverschen Ämtern Osterholz, Blumenthal und Lilienthal der Kreis Osterholz. Eigenständiger Verwaltungsbezirk wurde der Kreis am 1. April 1885 mit Inkrafttreten der preußischen Gebietsreform. Er umfasste die vorherigen Ämter Osterholz und Lilienthal, während Blumenthal mit Teilen des Amtes Hagen den Kreis Blumenthal bildete. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)
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Niedersandhausen

Im engeren Sinne ist Niedersandhausen heutzutage eine schmale und fast unwegsame Straße im ehemaligen Moor, die nördlich von Pennigbüttel den Niedersandhausener Damm mit dem Peishamm verbindet. Anlieger sind 4 ehemalige Gehöfte, von denen mindestens zwei zu privaten Wohnhäusern umgebaut wurden. In den Kirchenbüchern des 19. Jh. finden sich die Niedersandhausener Familien Brünjes, Flathmann und Tietjen.

Moor bei Niedersandhausen
Moor bei Niedersandhausen (StandortFotos)

Einige Quellen (u.a. Wikipedia) bezeichnen Niedersandhausen als unselbstständigen Ortsteil von Osterholz-Scharmbeck. Die früher selbstständige kleine Moorkolonie bildete bis zur Gemeindereform 1928 eine eigenständige Gemeinde mit Ströhe. Ab 1928 war Niedersandhausen bei Sandhausen und schließlich seit dem 1. März 1974 zur Stadt Osterholz-Scharmbeck eingemeindet. Bis 1790 gehörte Niedersandhausen zur Kirchengemeinde Scharmbeck, seither ist es in Hambergen eingepfarrt.

Das Naturschutzgebiet “Moor bei Niedersandhausen” bietet dem Spaziergänger einen bemerkenswerten Einblick in die Entstehung und Ausbeutung des Hochmoores. Neben drei idyllisch gelegenen Moorseen (ehemaligen Torfhäfen) finden sich teilweise bzw. ansatzweise renaturierte Hochmoorflächen und kleine “private” Torfstiche, die einen Einblick in die damalige Existenz der Moorbauern erlauben.

Hülseberg

1974 in die Stadt Osterholz-Scharmbeck eingemeindete Ortschaft im Norden, angrenzend an den Ort Ohlenstedt. Mit diesem teilt sich Hülseberg die Ohlenstedter Seen, die Grenze verläuft durch den Quell- und den Goldbergsee. Mit einer Fläche von 6.5 km² ist Hülseberg die kleinste Ortschaft der Stadt. Die Grundschule wurde 1990 geschlossen, in dem 1913 erbauten Schulgebäude ist heute das Dorfgemeinschaftshaus untergebracht. Einwohnerzahl 414 (Stand August 2008, 330 im Jahr 1974). Quelle: Osterholzer Kreisblatt 23.8.2008