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	<title>1875 &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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	<description>Osterholz-Scharmbeck - Radfahren - Mac - Fotografie</description>
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	<title>1875 &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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		<title>Bahnhofstraße 115</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 04:03:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnhofstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Damals & Heute]]></category>
		<category><![CDATA[1875]]></category>
		<category><![CDATA[1910]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufn. ca. 1910(v. F. Lauenstein aus: H. Siewert Rund um den Scharmbecker Marktplatz &#8211; damals.) Aufn. 2007 Früher Bahnhofstraße 326. 1875 eröffnete Friedrich Wilhelm Dreyer auf dem ehemaligen Grundstück des Bergschen Hofes (Ecke Bahnhofstr./Loger Str.) ein Geschäft für Pumpenbau. (Quelle: H. Siewert Rund um den Scharmbecker Marktplatz &#8211; damals. Verl. H. Saade, 1983) 1910 verkaufte &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstrase-115/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Bahnhofstraße 115“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table  class="ohneRand" style="width:auto; float:left">
<tr class="ohneRand">
<td style="text-align:cnter"><a href="http://picasaweb.google.de/moorteufel/HistorischeAufnahmen/photo#5113631008373707490"><img decoding="async" src="http://lh4.google.de/moorteufel/RvdETxaJkuI/AAAAAAAABaM/kBqyxKvB2tE/s400/Bahnhof115ca1910.jpg" vspace="10" hspace="10" align="left" alt="Bahnhofstr. 115"></a></td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td style="font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:center">Aufn. ca. 1910<br />(<small>v. F. Lauenstein aus: H. Siewert Rund um den Scharmbecker Marktplatz &#8211; damals.</small>)</td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/yZlMfzIC7Mke-F61jpkW9w?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh3.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/S1Ch-ftVfzI/AAAAAAAASbg/0qnY-Ts5a0g/s400/Bahnhofstr115_2007.jpg" /></a></td>
</tr>
<tr class="ohneRand">
<td style="font-family:arial,sans-serif; font-size:11px; text-align:center">Aufn. 2007</td>
</tr>
</table>
<p>Früher Bahnhofstraße 326.</p>
<p>1875 eröffnete Friedrich Wilhelm Dreyer auf dem ehemaligen Grundstück des Bergschen Hofes (Ecke Bahnhofstr./Loger Str.) ein Geschäft für Pumpenbau. <small>(Quelle: H. Siewert <em>Rund um den Scharmbecker Marktplatz &#8211; damals</em>. Verl. H. Saade, 1983)</small></p>
<p>1910 verkaufte er das Haus für 28.000 Mark an den Maschinenmeister Fritz Lauenstein <small>(Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1, 2004)</small>, der 1904 aus Halle zu den <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=1057">Osterholzer Reiswerken</a> gekommen war und später eine Einheimische heiratete. Er führte Installations- und Wartungsarbeiten aus und verkaufte Porzellan und Haushaltsgeräte. Wartungsarbeiten an der Gemeinschaftspumpe auf dem Scharmbecker Marktplatz zwangen ihn häufig, in den 14 m tiefen Brunnen hinab zu steigen. <small>(Quelle: H. Siewert <em>Rund um den Scharmbecker Marktplatz &#8211; damals</em>. Verl. H. Saade, 1983)</small></p>
<p>1925 eröffnete hier die Genossenschaftskasse, die 1934 in der Spar- und Leihkasse aufging. <small>(Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1)</small></p>
<p>1946 Arztpraxis Dr. Seiffert.<br />
1960 Erich Nevoigt mit dem &#8222;Wollstübchen&#8220;, Wilhelm Bergmann mit Schlachterei und Schnellimbiss<br />
1968 Übernahme der Schlachterei durch H. F. Jäger.<br />
1976 Schuhgeschäft &#8222;Greif zu&#8220; (Salamander-Gruppe, wechselt 1981 zur <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-79/">Bahnhofstraße 79</a>).<br />
1981 Salamander-Schuhhaus Behrens (1991 dann <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/bahnhofstrase/bahnhofstr-79/">Bahnhofstraße 79</a>).<br />
1986 Bekleidungsgeschäft KARAT.<br />
1990 &#8222;kiek rin&#8220; (Internationales Kunstgewerbe, Inh. Sigrid Groothedde).<br />
<small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)</small></p>
<p>In 115 a war von 1991 bis 2001 die Fa. Schmidtke ansässig (Haushaltsgeräte, jetzt Siemensstr. 1 in Pennigbüttel),  von 2001 bis ca. 2007 ein Copyshop (Inh. Hans Joachim Pschygoda) und von ca. 2007 bis 2009 der &#8222;Palmenprinz&#8220; (Kunstpflanzen), kulturschaffend auch als &#8222;Weser-Elvis&#8220; bekannt. Seit 2010 steht der Laden leer.</p>
<p>In 115 b wurde 2007 der <em>City-Kiosk</em> und ca. 2009 der <em>Kiosk-Shop</em> eröffnet.</p>
<p>2011 kaufte die <a href="http://www.sewtz-bau.de/">Sewtz GmbH</a> die Immobilie und das Nachbarhaus Nr. 117, um dort ein Wohn- und Geschäftshaus zu errichten, das 2012 fertiggestellt werden soll. Im Erdgeschoss soll u. a. die LBS einziehen, die erste Etage (300 qm) wird von der Lebenshilfe Osterholz als Wohnraum für Behinderte genutzt werden. In der zweiten Etage sind drei Eigentumswohnungen geplant. </p>
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		<title>Ritterhuder Schleuse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 10:41:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hamme]]></category>
		<category><![CDATA[Ritterhude]]></category>
		<category><![CDATA[1875]]></category>
		<category><![CDATA[Schleuse]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Ritterhuder Schleuse (Standort &#8226; mehr Fotos) wurde 1875 in Betrieb genommen und steht seit 1985 unter Denkmalschutz. Sie ist vom 1.4. bis zum 15.10. jeweils 9.00-12.00 und 14.00-19.00 Uhr in Betrieb (außerhalb dieser Zeiten 3 Tage vorher telefonisch anmelden), zwischen 16.10. und 31.3. nur nach Voranmeldung (Tel. 0151-15030640). Die Schleusenkammer ist 26 m lang &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/hamme/ritterhuder-schleuse/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ritterhuder Schleuse“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="schleuse01" aria-describedby="caption-schleuse01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/oltcUQsE73tSfGoFjV67PQ?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh5.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/Sfh76XpDjgI/AAAAAAAAK2c/xmfBjq7ESi8/s400/200904Ritterhude_0038.jpg" alt="Ritterhuder Schleuse"/></a><figcaption id="caption-schleuse01" class="wp-caption-text">Ritterhuder Schleuse: Sonnenaufgang mit Graureiher</figcaption></figure> Die <strong>Ritterhuder Schleuse</strong> <small>(<a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&#038;hl=de&#038;t=k&#038;om=1&#038;msa=0&#038;msid=104701110756881066241.000438074a6421ef36de0&#038;ll=53.183716,8.765888&#038;spn=0.023197,0.054073&#038;z=14">Standort</a> &bull; <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=1270">mehr Fotos</a>)</small> wurde 1875 in Betrieb genommen und steht seit 1985 unter Denkmalschutz. Sie ist vom 1.4. bis zum 15.10. jeweils 9.00-12.00 und 14.00-19.00 Uhr in Betrieb (außerhalb dieser Zeiten 3 Tage vorher telefonisch anmelden), zwischen 16.10. und 31.3. nur nach Voranmeldung (Tel. 0151-15030640). Die Schleusenkammer ist 26 m lang und 6.30 m breit, die Durchfahrtshöhe beträgt 4.70 m über NN. Sohle im Unterwasserbereich NN &#8211; 2.50 m, im Oberwasserbereich NN &#8211; 1.60 m (Angaben ohne Gewähr). <small>(Quelle: <a href="http://www.glv-teufelsmoor.de/html/schleusen.html">GLV Teufelsmoor</a>)</small><br />
<span id="more-716"></span><br />
Bis 1875 wurde das 40.000 ha große Einzugsgebiet der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=911">Hamme</a> regelmäßig von Sturmfluten heimgesucht, die zu umfangreichen Schlickablagerungen führten und so wesentlich zur Entstehung der bis zu 15 m mächtigen Moore beitrugen. Dem sollte die Schleuse in den Sommermonaten ein Ende setzen, während die Winterfluten bis in die 1930er-Jahre zwecks Düngung der Hammeniederung ungehindert blieben. Die zum Zwecke des Schleusenbaues gegründete &#8222;Hammeschleusenacht&#8220; beschloss am 11.06.1873, das Bauwerk in Auftrag zu geben. Die Bauzeit betrug nur zwei Jahre, Planung und Bauleitung für das Sielbauwerk mit drei Öffnungen von 7.30 m und einer Schleuse von 6.15 m Breite lagen in den Händen des späteren königlichen Baurates Tolle der Königlich-preußischen Wasserbaudirektion Blumenthal, der später u. a. auch das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=359">Schöpfwerk Höftdeich</a> plante. Da die größten damals auf der Hamme verkehrenden Schiffe (<a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/bockschiff/">Bockschiffe</a>) gut  47 m lang waren, wurde eine Schleusenlänge von 51.72 m gewählt. Gewölbte Eisentore, von der Strömung selbständig zu schließen und zu öffnen, verschlossen die Sielöffnungen und die Kammerschleuse.</p>
<p>So wurde die Schleuse in Ritterhude auf einem der wichtigsten Wirtschaftswege der Region zum &#8222;Tor zum Teufelsmoor&#8220;. Damals verkehrten etwa 1.500 Torfschiffe auf den hiesigen Gewässern, etwa 500 von ihnen passierten in der Hochsaison täglich die Schleuse. Gleichzeitig jedoch setzte der Schleusenbau die zu <a href="http://www.teufelsmoor.eu/geschichte/findorff-jurgen-christian/">Findorffs</a> Zeiten begonnene systematische Entwässerung der Moorgebiete fort. Indem zunächst nur die Sommer-, später aber auch die Winterfluten von ihnen ferngehalten wurden, besiegelte die Schleuse gleichzeitig auch das Ende des eigentlichen Moores.</p>
<p>Die erste (1887-1895), zweite (1913-1916), dritte (1921-1924) und vierte (1925-1929) sogenannte <em>Weserkorrektion</em> führten in ihren Bemühungen, immer tiefergehenden Schiffen Einfahrt in die Bremer Häfen zu ermöglichen, zu einer drastischen Zunahme des Tidenhubes von 1.0 auf 3.9 m. Die Ritterhuder Schleuse musste regelmäßig &#8222;nachgebessert&#8220; werden, um die neuen Pegelstände zu verkraften. Im Januar 1944 wurde die Schleuse durch eine schwere Sturmflut stark beschädigt und funktionsunfähig. Im Zuge des 1953 abgeschlossenen Wiederaufbaus wurde die Schleusenkammer auf 26.50 m verkürzt. Seit 1985 steht die Ritterhuder Schleuse unter Denkmalschutz. <small>(Quelle: Wiezorek H. (2000) <em><a href="http://www.wabo-teufelsmoor.de/SchleuseRitterhude.pdf">125 Jahre Ritterhuder Schleuse</a></em>)</small></p>
<p>Für die Grundüberholung im Rahmen einer alle sechs Jahre durchgeführten &#8222;Hauptuntersuchung&#8220; wurden 2009 Kosten in Höhe von € 200.000 angesetzt. 1989-2009 wurden insgesamt ca. € 2.000.000 aufgewendet, höchster Einzelposten war die Sanierung der Wehrpfeiler mit Erneuerung der Führungsrollen für € 488.000 im Jahr 2000. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 10.10.2009)</small> Gut € 90.000 mussten der Gewässer- und Landschaftspflegeverband (GLV) Teufelsmoor und das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen Anfang 2016 aufbringen, um zwei der jeweils 5 to. schweren Wehrtore (Baujahr 1932) ersetzen zu lassen. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 29.1.2016)</small></p>
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		<title>Torfkahn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 04:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hamme]]></category>
		<category><![CDATA[Teufelsmoor]]></category>
		<category><![CDATA[1875]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Moor]]></category>
		<category><![CDATA[Torf]]></category>
		<category><![CDATA[Torfkahnfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang der 1980er-Jahre wurden in der Teufelsmoor-Region erste Nachbauten historischer Torfkähne (mehr Fotos &#8230;) gefertigt und wenig später für den Tourismus entdeckt. Torfkahnfahrten werden in der Regel von Mai bis September angeboten, das Faltblatt &#8222;Torfkahnfahrten 2014&#8220; der Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V. enthält alle regelmäßigen Torfkahnfahrten und die Kontaktadressen der verschiedenen Anbieter für Chartertouren. Für die Geschichte &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/hamme/torfkahn/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Torfkahn“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="torfkahn01" aria-describedby="caption-torfkahn01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="http://lh6.ggpht.com/moorteufel/SDeVZ8rDk8I/AAAAAAAADWw/QBlD9GLimOI/s400/200804Torfkahn%20010_fc.jpg" alt="Torfkahn auf der Hamme" ><figcaption id="caption-torfkahn01" class="wp-caption-text">Torfkahn 'Anna Lena'</figcaption></figure>Anfang der 1980er-Jahre wurden in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=120">Teufelsmoor</a>-Region erste Nachbauten historischer Torfkähne <small>(<a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=510">mehr Fotos &#8230;</a>)</small> gefertigt und wenig später für den Tourismus entdeckt. Torfkahnfahrten werden in der Regel von Mai bis September angeboten, das Faltblatt <a href="http://www.kulturland-teufelsmoor.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDF/Flyer/flyer_torfkahn_2014_web.pdf">&#8222;Torfkahnfahrten 2014&#8220;</a> der <a href="http://www.kulturland-teufelsmoor.de">Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser e.V.</a> enthält alle regelmäßigen Torfkahnfahrten und die Kontaktadressen der verschiedenen Anbieter für Chartertouren.<br />
<span id="more-116"></span><br />
Für die Geschichte der Moorkolonisierung haben Torfschiffe große Bedeutung, über Jahrhunderte waren sie das einzig brauchbare Transportmittel für den Torf, wichtigstes Wirtschaftsgut der Moorbewohner. Um 1875 verkehrten etwa 1500 Torfkähne auf den Wasserstraßen des Teufelsmoores. Die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=716">Ritterhuder Schleuse</a> wurde in ihrem Eröffnungsjahr von 8994 Torfkähnen, 65 Bockschiffen und 81 Kähnen passiert, im Herbst von bis zu 500 Einheiten täglich.<br />
<!--more--><br />
Der am häufigsten angetroffene Kahn war (und ist auch heute) der etwa 10 m lange und 1.95 m breite <em>½-Hunt-Torfkahn</em> mit einem Fassungsvermögen von 50 Körben Torf. Das Schiffsmaß <em>Hunt</em> war vom Senat der Hansestadt Bremen als Raummaß festgesetzt worden und entspricht 12 m³. ¼-Hunt-Schiffe befuhren die kleinen Gewässer, die ½-, ¾- und 1-Hunt-Kähne die größeren Gewässer. Die bis zu 20 Hunt Torf fassenden Schiffe der Torfhändler wurden Bockschiffe oder <em>Böcke</em> genannt. <small>Quelle: Landschaftsverband Stade.</small></p>
<p>Der Grasberger Tischler Heinz Wrieden baute Anfang der 1980er-Jahre einen Kahn anhand alter Skizzen und Aufmaße nach und gründete mit Gleichgesinnten die Adolphsdorfer Torfschiffer. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 9.7.2010)</small> 2006 wurden bereits knapp 20, im Jahr 2008 dann 25 und 2010 schließlich 29 Torfkahn-Nachbauten gezählt, die auf den Wasserstraßen der Region unterwegs waren. Von Mai bis September werden ca. 800-1.000 Torfkahnfahrten mit etwa 15.000 Gästen durchgeführt. <small>(Quelle: Radio Bremen 2006, <a href="http://www.landkreis-osterholz.de/internet/page.php?site=86&#038;id=901000099&#038;rubrik=901000004">Landkreis Osterholz 14.8.2008</a>, Osterholzer Kreisblatt 22.8.2008 und 2.7.2010)</small>. </p>
<p>Im August 2008 führte der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=146">tragische Torfkahn-Unfall</a> einer Reisegruppe aus Schleswig-Holstein zu einem vorübergehenden Betriebsverbot aller Kähne, das nach 8 Tagen unter verschärften Sicherheitsauflagen wieder aufgehoben wurde. Im Rahmen des darauf folgenden Prozesses vor dem Amtsgericht Bremen wurden von einem Gutachter starke Bedenken hinsichtlich der Eignung von Torfkahn-Nachbauten für die Fahrgastbeförderung geäußert. Die noch von der Bezirksregierung Lüneburg erlassene Hammeverordnung sieht keine Zulassung oder technische Prüfung wie etwa bei den Spreewald-Kähnen vor und die Ende 2009 erlassene <a href="http://www.recht-niedersachsen.de/96000/nbinschvo.htm">Niedersächsische Binnenschiffverordnung</a> gilt ausdrücklich nicht für Torfkähne auf der Hamme und der Wümme. Der Landkreis Osterholz hat nach dem Unfall ein Mindestfreibord von 15 cm angeordnet und Aufbauten verboten und strebt eine verbindliche Regelung der Sicherheitsaspekte im Zuge einer Änderung der Hammeverordnung durch das Land Niedersachsen oder einer Übertragung der Zuständigkeit auf den Landkreis an. <small>(Quelle: Weserkurier 29.6. und 1.7.2010)</small></p>
<p>Der vom Landkreis beauftragte Schiffs-Sachverständige Manfred Heinemeyer hat Tests mit zwei Bootstypen durchgeführt und Sicherheitskriterien entwickelt, auf die sich die Betreiber im Landkreis zunächst freiwillig verpflichten sollen. 23 der Kähne entsprechen mit einer Länge von knapp 10 m und einer Breite von weniger als 1.90 m dem traditionellen ½-Hunt-Maß, sie sollen mit max. 20 Personen besetzt werden können. 6 weitere, mit mehr als 10 m Länge und einer Breite bis 2.13 m etwas größere Kähne dürfen bis zu 24 Menschen aufnehmen. Das minimale <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schiffsmaße#Freibord">Freibord</a> soll 25 cm betragen und dessen Einhaltung durch eine Markierung am Rumpf jederzeit prüfbar sein. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 2.7.2010)</small></p>
<p>Die Veranstalter der Torfkahnfahrten finden Sie auch im Internet:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.kreuzkuhle.de">Gasthof „Zur Kreuzkuhle“</a>
</li>
<li><a href="http://www.viehspecken.de">Landgasthaus Dierks</a>
</li>
<li><a href="http://www.wullgras.de">Torfkahnfahrten Kück</a> (<em>De Wullgras</em>)
</li>
<li><a href="http://www.torfschiffer.de">Jan Torf</a> (<em>Jürgen Christian Findorff</em>)
</li>
<li><a href="http://www.schamaika.de">Gasthaus Schamaika</a>
</li>
<li><a href="http://www.torfschiffe-ev.de/">Adolphsdorfer Torfschiffer</a> (<em>Weyerbarg</em>, <em>Jan vom Moor</em>, <em>Jan Torf</em>, <em>Us Heinz</em> und drei weitere )
</li>
<li><a href="http://www.torfkahnfahrt.de">Heinz Kommerau</a> (<em>Anna Lena</em> und <em>Neu Helgoland</em>)
</li>
<li><a href="http://www.worpswede.de/aktivitaeten/torfkahn">Gästeinformation Worpswede</a>
</li>
<li><a href="http://www.torfkahnschiffer-ohz.de">Torfkahnschiffer Osterholz-Scharmbeck e. V.</a> (<em>Moorhexe</em>, <em>Moorgeist</em>, <em>Moorteufel</em> und <em>Moorfee</em>, die frühere <em>Jan von Findorff</em>), ehemals Stadtmarketing OHZ. Buchung über Osterholzer Reisebüro Tel 04791-985376
</li>
<li><a href="http://www.ritterhuder-veranstaltungen.de/tourismusseiten/torfkahnfahrten.html">Ritterhuder Veranstaltungszentrum</a> (<em>Ritterhude</em>)
</li>
</ul>
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		<title>Osterholzer Reiswerke</title>
		<link>https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholzer-reiswerke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 18:44:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bahnhofstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Osterholz-Scharmbeck]]></category>
		<category><![CDATA[1875]]></category>
		<category><![CDATA[1978]]></category>
		<category><![CDATA[Reiswerke]]></category>
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					<description><![CDATA[Wo heute am Bahnhof das Gebäude mit dem Extra-Markt steht, imponierte 100 Jahre lang eines der bedeutendsten Unternehmen der Orte Osterholz und Scharmbeck bzw. Osterholz-Scharmbeck. 1875 nahmen die Osterholzer Reiswerke ihren Betrieb auf, ihre Blütezeit erlebten sie Anfang der 1880er-Jahre und noch einmal während des Nationalsozialismus und in den Nachkriegsjahren. Später wurde das Werk von &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/osterholz-scharmbeck/osterholzer-reiswerke/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Osterholzer Reiswerke“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="reiswerke01" aria-describedby="caption-reiswerke01" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/y64dCbjbNL4gHA0oP30OJA?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh3.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/RvTopRaJkpI/AAAAAAAABZE/gn9CK1xBBFg/s400/SCAN0127.JPG" alt="Osterholzer Reiswerke"/></a><figcaption id="caption-reiswerke01" class="wp-caption-text">Osterholzer Reiswerke (aus J. Segelken 'Heimatbuch', 1938)</figcaption></figure>Wo heute am Bahnhof das <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=73">Gebäude mit dem Extra-Markt</a> steht, imponierte 100 Jahre lang eines der bedeutendsten Unternehmen der Orte Osterholz und Scharmbeck bzw. Osterholz-Scharmbeck. 1875 nahmen die <strong>Osterholzer Reiswerke</strong> ihren Betrieb auf, ihre Blütezeit erlebten sie Anfang der 1880er-Jahre und noch einmal während des Nationalsozialismus und in den Nachkriegsjahren. Später wurde das Werk von der US-amerikanischen <em>Kellogg Company</em> übernommen und schließlich stillgelegt, 1978-79 die Werksanlagen abgerissen.<br />
<span id="more-1057"></span><br />
Während ihres 100-jährigen Bestehens haben die Reiswerke viele Menschen in mehrerlei Hinsicht beeindruckt:</p>
<ul>
<li>Unmittelbar am Bahnhof gelegen fielen die recht imposanten Fabrikgebäude jedem Neuankömmling und auch jedem Pendler unweigerlich ins Auge.</li>
<li>Zum Leidwesen vieler erinnerten neben den Augen auch Nase und Ohren viel zu häufig an die Existenz der Reiswerke. Vom ersten Jahr an gab es nahezu immerwährende Proteste gegen die sehr intensiven Ausdünstungen der Abwässer, die oftmals im ganzen Ort zu riechen waren. Und viele Anwohner waren wenig begeistert über das allmorgendliche Pfeifkonzert der Dampfmaschine zum Schichtbeginn um 6:00 Uhr.</li>
<li>Tausende von Flüchtlingen und Vertriebenen hingegen, die 1945-46 in überfüllten Zügen den Bahnhof Osterholz-Scharmbeck erreichten, haben die Reiswerke in angenehmer Erinnerung. Ihnen hat die Werksküche zur Begrüßung in der neuen Heimat die oftmals erste warme  Mahlzeit nach Tagen der Entbehrung bereitet. </li>
</ul>
<p><strong>Geschichte:</strong> Der Osterholzer Fabrikant Hermann Hunte und der Bremer Kaufmann Gerhard Lange stellten 1874 beim Amt Osterholz den Bauantrag für eine mit Dampfkraft betriebene Stärkefabrik am Bahnhof. Dort hatten sie vom Rentier Jakob Finken und dem Schiffer Johann Friedrich Schmonsees etwa 7.500 m³ Ackerland zwischen der Bahnhofstr., den Bahngleisen, dem Grundstück des Gastwirtes Müller im Nordosten und dem Schmonseesschen Grundstück im Nordwesten erworben. Am 5. Oktober 1874 erteilte das Amt Osterholz dem Bremer Gerhard Lange die Genehmigung zum Bau einer Reisbearbeitungsfabrik an der Bahnhofstr. 352 (später Nr. 30). Ende 1875 begann mit zunächst 30 Arbeitern die Produktion von 50 Zentnern Stärke täglich. Der Dampfkessel mit 3.25 Atm Überdruck war &#8222;gegenüber&#8220; in der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=38">Fa. Frerichs &#038; Co</a> hergestellt worden. </p>
<p>Das Werk erlebte in den ersten Jahren einen raschen Aufstieg. 1878 wurde die Anlage um eine Reismühle erweitert, entlang der Bahngleise wurde eine zusätzliche Werkshalle von 98 x 13.5 m gebaut. 1879 wurde ein zweiter und 1880 ein dritter Dampfkessel installiert. Bereits im Jahr 1880 beschäftigte das Werk 370 Mitarbeiter, jährlich wurden 750.000 Zentner Reis verarbeitet. Auf dem Werksgelände wurde für Betriebsangehörige die Siedlung Pappstraße gebaut.</p>
<blockquote><p>Das Wohngrundstück &#8218;Pappstraße&#8216; ist mit 19 kleinen Miethäusern, die als Doppelhäuser oder als Reihenhäuser 1880 errichtet wurden, gebaut. Die Gebäude besitzen mehrere kleine Stallanbauten. Bewohnt werden die Wohnungen von Betriebsangehörigen der &#8218;Osterholzer Reiswerke&#8216;. </p>
<div style="align:right"><small>(Beschreibung durch das Katasteramt)</small></div>
</blockquote>
<p>1882 verschlechterte sich die Absatzsituation auf Grund zunehmender Konkurrenz, das Werk reagierte mit zusätzlicher Sirupproduktion und einer Ochsenmast auf dem Betriebsgelände, wo zeitweise annähernd 300 Ochsen in den Ställen standen. Um den anfallenden Dünger nutzbringend zu verwenden, erwarb und kultivierte Lange große Heideflächen in der Nähe der Elm und gründete dort das Gut Elm, das Anfang der 1890er-Jahre von Upmann übernommen wurde. </p>
<p>1893 wurde das Werk zur Aktiengesellschaft umgewandelt. 1901 schlossen sich die <em>Osterholzer Reiswerke</em> mit 8 weiteren Reisfabriken zur Reis- und Handels-Aktiengesellschaft zusammen: </p>
<ul>
<li>aus Bremen <em>Rickmers Reismühlen, Reederei und Schiffbau AG </em>, <em>Gebr. Nielsen Stärkefabrik und Reismühle GmbH</em> und <em>Bremer Reismühle vorm. Anton Nielsen &#038; Co. AG</em>,</li>
<li>aus Hamburg <em>Norddeutsche Reismühle GmbH</em> , <em>Reismühle Reiherstieg</em>, <em>Hammerbrooker Reiswerke</em> und <em>Hansa Reismühle</em> und</li>
<li> aus Flensburg die <em>Flensburger Reismühle</em></li>
</ul>
<p>Im Vergleich mit den Werken in Hamburg und Bremen ließen die höheren Transportkosten die hiesige Reismühle zunehmend unwirtschaftlich werden, so dass diese 1911 geschlossen wurde. 1924 begann man mit der Produktion von Teigwaren, 1933 auch von Puffreis. </p>
<table align="left">
<tr>
<td>
<a href="http://picasaweb.google.de/lh/photo/_I_QtbzwUt-AElKDjgtFdQ?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="http://lh3.ggpht.com/_OV4xvtkBx0M/RvToIRaJkiI/AAAAAAAABYM/-8QgEq_QvOQ/s400/SCAN0128.JPG" alt="Osterholzer Reiswerke"/></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="center">
<small>Auszeichnung &#8222;Nationalsozialister Musterbetrieb (aus J. Segelken &#8222;Heimatbuch&#8220;, 1938)</small>
</td>
</tr>
</table>
<p>In der Zeit des Nationalsozialismus vollzog sich ein starker Aufschwung von Produktion und scheinbar auch öffentlichem Ansehen. Die Belegschaftsstärke stieg von 137 im Jahr 1933 auf über 400 im Jahr 1938. Auftragsvergaben der öffentlichen Hand, Auszeichnungen wie &#8222;Gau-Diplom für hervorragende Leistungen&#8220; und &#8222;Nationalsozialistischer Musterbetrieb&#8220; (1938) sowie die über den Betriebsleiter Karl Henke euphorisch vorgetragenden Lobeshymnen im 1938 erschienenen &#8222;Heimatbuch&#8220; von Johann Segelken, damals bekennendem Anhänger der NSDAP, lassen als Ursache des Aufschwungs auch die politische Gesinnung der Geschäftsleitung erahnen.</p>
<p>Von allen Stärkefabriken blieben im 2. Weltkrieg nur die Fabrikanlagen in Osterholz-Scharmbeck unbeschädigt, was die hiesige Produktion sowohl in den Kriegsjahren als auch in der Nachkriegszeit zusätzlich erheblich beflügelte. Im Dezember 1950 erreichte die Mitarbeiterzahl mit 512 ihren absoluten Höhepunkt.</p>
<p>1954 kam es zum ersten Streik seit 1918: nach 14 Streiktagen wurde eine Lohnerhöhung um 7 Pfennige vereinbart. 1960 stürzte der Fabrikschornstein zusammen, wurde aber neu aufgebaut. <small>(Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)</small></p>
<p>1962 erwarb die US-amerikanische <a href="http://www.kelloggs.de/unternehmen/geschichte/konzern_geschichte.html">Kellogg Company</a> Aktienanteile der seit 1901 in Bremen und Hamburg börsennotierten Reis- und Handels AG, die den Vertrieb der Kellog&#8217;s-Produkte in Deutschland übernahm.</p>
<p>Nach ihrer Gründung im Jahr 1963 stellte die Kellogg GmbH 1964 den ersten Bauabschnitt ihres Werkes in Bremen fertig und nahm die Produktion in Deutschland auf. 1972 fusionierte sie mit der 1965 zur GmbH umgewandelte Reis- und Handels GmbH, die 1968 erstmals einen Umsatz von mehr als 100 Mio DM erzielt hatte. In den folgenden Jahren wurde das Bremer Werk erweitert (1977 Fertigstellung einer bedeutenden Erweiterung), während die Produktionsstätte in Osterholz-Scharmbeck zunehmend verfiel. Die Anlagen wurden dann 1975 von der Stadt aufgekauft und die Gebäude 1978-79 abgerissen. Der Fabrikschornstein, über Jahrzehnte eines der Wahrzeichen von OHZ, wurde am 17.3.1979 gesprengt.</p>
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