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	Kommentare zu: Ackerrandstreifen	</title>
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	<description>Osterholz-Scharmbeck - Radfahren - Mac - Fotografie</description>
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		Von: JH		</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 17:04:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für den ausführlichen Kommentar. In der Tat würde ich es schon rein optisch sehr schön finden, wenn diese Idee um sich greift! Und gegen ein wenig mehr &quot;einheimischen&quot; Honig hätten wohl auch die Wenigsten etwas einzuwenden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den ausführlichen Kommentar. In der Tat würde ich es schon rein optisch sehr schön finden, wenn diese Idee um sich greift! Und gegen ein wenig mehr &#8222;einheimischen&#8220; Honig hätten wohl auch die Wenigsten etwas einzuwenden &#8230;</p>
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		Von: Maja Langsdorff		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maja Langsdorff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 08:06:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Blühstreifen bestehen in der Regel nicht aus Sonnenblumen allein, zumal diese schmalen Flächen am Rand der Maisfelder ja auch ein attraktives Pollen- und Nektarangebot für Insekten bieten soll. Es gibt nur wenige Sorten Sonnenblumen, die das garantieren - dafür viele andere Pflanzen, die in Blühstreifenmischungen enthalten sind, und die in dieser Hinsicht Sonnenblumen deutlich überlegen sind, zum Beispiel Phacelia, auch als &quot;Bienenfreund&quot; bekannt. Es könnte natürlich sein, dass dieser Ackerstreifen als Blühstreifen gedacht gewesen war und die Saat nicht gut aufgegangen ist. Das ist in diesem Jahr häufiger berichtet worden.

Hier noch ein paar Infos, die ich über Blühstreifen zusammengestellt habe:

Blühstreifen am Rand eines Maisfeldes schaffen zusätzlichen Lebensraum für Bienen und Wildtiere. Maisfelder entlang von Straßen und rund um Siedlungen wirken dann auf Spaziergänger und Autofahrer nicht mehr wie eine unüberschaubare grüne Wand. 
Die Vielfalt der Wildblumen in Blühstreifen bietet Insekten wie Bienen ein reichhaltiges Angebot an Nektar und Pollen. Die Bienen bestäuben ihrerseits die Feldfrüchte und steigern so die Erträge. 80 Prozent unserer Nutzpflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Honigbienen gehören zu den wichtigsten Nutztieren. Ihre Bestäubungsleistung ist viel Geld wert: auf zwei Milliarden Euro wird der volkswirtschaft-liche Nutzen allein in Deutschland geschätzt. Wenn die Bauern mehr Lebensräume für die Bienen schaffen, profitieren davon alle – Bienen, Imker und natürlich auch die Landwirte. 
Vielerorts verzichten Bauern inzwischen freiwillig auf einen kleinen Teil ihres Ackerlandes und sähen am Rande ihrer Äcker so genannte Bienenweiden – Pflanzen wie Phacelia, Buchweizen oder Serradella, die Bienen bevorzugt anfliegen, um Futter für ihre Brut zu holen und Nektar zu tanken, den sie als Flugbenzin benötigen und aus dem sie Honig herstellen. 
Mais wird heute auf immer mehr Flächen angebaut, um ihn für Viehfutter und zur Erzeugung von Energie in Biogasanlagen zu nutzen. Maisfelder halten aber kein wertvolles Nahrungsangebot für Insekten bereit. Deshalb bietet sich gerade bei dieser Kultur die Anlage solcher Blühstreifen für blütenbesuchende Insekten an. 
An Stellen und zu Zeiten, wo Mangel an hochwertiger Nahrung für Biene Maja &#038; Co. herrscht, schaffen Landwirte damit einen kleinen Ausgleich. Wildtiere finden hier Rückzugsmöglichkeiten. Und Blühstreifen sind ein schöner Blickfang am Wegrand. 

Maja Langsdorff
Vorsitzende Imkerverein Teufelsmoor
(www.imkerverein-teufelsmoor.de)
Osterholz-Scharmbeck]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blühstreifen bestehen in der Regel nicht aus Sonnenblumen allein, zumal diese schmalen Flächen am Rand der Maisfelder ja auch ein attraktives Pollen- und Nektarangebot für Insekten bieten soll. Es gibt nur wenige Sorten Sonnenblumen, die das garantieren &#8211; dafür viele andere Pflanzen, die in Blühstreifenmischungen enthalten sind, und die in dieser Hinsicht Sonnenblumen deutlich überlegen sind, zum Beispiel Phacelia, auch als &#8222;Bienenfreund&#8220; bekannt. Es könnte natürlich sein, dass dieser Ackerstreifen als Blühstreifen gedacht gewesen war und die Saat nicht gut aufgegangen ist. Das ist in diesem Jahr häufiger berichtet worden.</p>
<p>Hier noch ein paar Infos, die ich über Blühstreifen zusammengestellt habe:</p>
<p>Blühstreifen am Rand eines Maisfeldes schaffen zusätzlichen Lebensraum für Bienen und Wildtiere. Maisfelder entlang von Straßen und rund um Siedlungen wirken dann auf Spaziergänger und Autofahrer nicht mehr wie eine unüberschaubare grüne Wand. <br />
Die Vielfalt der Wildblumen in Blühstreifen bietet Insekten wie Bienen ein reichhaltiges Angebot an Nektar und Pollen. Die Bienen bestäuben ihrerseits die Feldfrüchte und steigern so die Erträge. 80 Prozent unserer Nutzpflanzen sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Honigbienen gehören zu den wichtigsten Nutztieren. Ihre Bestäubungsleistung ist viel Geld wert: auf zwei Milliarden Euro wird der volkswirtschaft-liche Nutzen allein in Deutschland geschätzt. Wenn die Bauern mehr Lebensräume für die Bienen schaffen, profitieren davon alle – Bienen, Imker und natürlich auch die Landwirte. <br />
Vielerorts verzichten Bauern inzwischen freiwillig auf einen kleinen Teil ihres Ackerlandes und sähen am Rande ihrer Äcker so genannte Bienenweiden – Pflanzen wie Phacelia, Buchweizen oder Serradella, die Bienen bevorzugt anfliegen, um Futter für ihre Brut zu holen und Nektar zu tanken, den sie als Flugbenzin benötigen und aus dem sie Honig herstellen. <br />
Mais wird heute auf immer mehr Flächen angebaut, um ihn für Viehfutter und zur Erzeugung von Energie in Biogasanlagen zu nutzen. Maisfelder halten aber kein wertvolles Nahrungsangebot für Insekten bereit. Deshalb bietet sich gerade bei dieser Kultur die Anlage solcher Blühstreifen für blütenbesuchende Insekten an.<br />
An Stellen und zu Zeiten, wo Mangel an hochwertiger Nahrung für Biene Maja &amp; Co. herrscht, schaffen Landwirte damit einen kleinen Ausgleich. Wildtiere finden hier Rückzugsmöglichkeiten. Und Blühstreifen sind ein schöner Blickfang am Wegrand. </p>
<p>Maja Langsdorff<br />
Vorsitzende Imkerverein Teufelsmoor<br />
(www.imkerverein-teufelsmoor.de)<br />
Osterholz-Scharmbeck</p>
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