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	<title>Objektiv &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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	<description>Osterholz-Scharmbeck - Radfahren - Mac - Fotografie</description>
	<lastBuildDate>Sat, 03 Mar 2012 07:43:16 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Objektiv &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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	<item>
		<title>Canon Standard-Zooms</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 05:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Objektiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Canon EF 24-105mm 1:4L IS USM und das Canon EF 24-70mm 1:2.8L USM sind sogenannte Standard-Zoomobjektive für Spiegelreflexkameras mit Vollformat-Sensor (ca. 24 x 36 mm), mit Einschränkungen auch an sog. Crop-Kameras mit kleinerem Sensor. Die Entscheidung für ein solches Objektiv und bei Canon-Anwendern die Auswahl zwischen Lichtstärke einserseits (EF 24-70 2.8 L) und Brennweite &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/fotokram/hardware/canon-ef-24-105-l-is/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Canon Standard-Zooms“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong><a href="http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/EF_Lenses/Image_Stabilization_Lenses/EF_24-105mm_f4_L_IS_USM/">Canon EF 24-105mm 1:4L IS USM</a></strong> und das <strong><a href="http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/EF_Lenses/Zoom_Lenses/EF_2470mm_f28L_USM/index.asp">Canon EF 24-70mm 1:2.8L USM</a></strong> sind sogenannte <em>Standard-Zoomobjektive</em> für Spiegelreflexkameras mit Vollformat-Sensor (ca. 24 x 36 mm), mit Einschränkungen auch an sog. Crop-Kameras mit kleinerem Sensor. Die Entscheidung für ein solches Objektiv und bei Canon-Anwendern die Auswahl zwischen Lichtstärke einserseits (EF 24-70 2.8 L) und Brennweite plus Bildstabilisator andererseits (EF 24-105 4.0 L IS) beschäftigt viele Fotografen.<br />
<strong>Update 7. Februar 2012:</strong> Canon hat das <a href="http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/EF_Lenses/Standard_Zoom/EF_24-70mm_f2.8L_II_USM/index.aspx">EF 24-70mm 1:2.8L II USM</a> offiziell angekündigt, verfügbar ab April 2012. Das neue 24-70 hat 2 Linsen mehr (dann 18), ist mit 805 vs. 950 g deutlich leichter und hat einen Filterdurchmesser von 82 (statt jetzt 77) mm. Der von einigen erwartete IS (Stabilisator) ist nicht dabei, als Listenpreis sind € 2299.- aufgerufen, somit € 1000.- mehr als beim Vormodell.<br />
<span id="more-3504"></span><br />
Die Frage nach der Notwendigkeit und sachgerechten Auswahl eines solchen &#8222;Immerdraufs&#8220; löst bei vielen Fotografie-Begeisterten hitzige Diskussionen, anhaltende Verzweiflung oder Beides aus. Ich habe mich sechs Monate mit dieser Frage beschäftigt und rückblickend so viel Belangloses und gar Unfug gelesen und gehört, dass ich meine Überlegungen und Erkenntnisse festhalten möchte. Vielleicht helfen sie jemandem, der vor einer ähnlichen Entscheidung steht. </p>
<h3>Zoomobjektiv oder mehrere Festbrennweiten?</h3>
<blockquote><p><strong>Mein Fazit:</strong> Festbrennweiten sind eigentlich in jeder Hinsicht besser, aber ich bin zu bequem. Ich brauche ein Standard-Zoom, wenn ich nur mal schnell irgendwo hin oder stundenlang irgendwo rumlaufen möchte, ganz zu schweigen von Fahrradtouren.</p></blockquote>
<p><strong>Für ein Zoomobjektiv</strong> sprechen nur die Gewichts- und Zeitersparnis gegenüber dem Mitführen und Wechseln von mehreren Objektiven mit fester Brennweite, vielleicht noch die etwas größere Flexibilität bei der Auswahl des Bildausschnittes.<br />
<strong>Für Festbrennweiten</strong> sprechen bessere Bildqualität und höhere Lichtstärke. Qualitäten also, die den meisten Fotografen bei der Objektivauswahl vorrangig am Herzen liegen. Die schärfsten und die lichtstärksten Objektive sind unbestritten Festbrennweiten.</p>
<p>Wer allerdings seine Kamera nicht nur bei geplanten Shootings oder Fotoexkursionen, sondern auch auf Wanderungen, Städtereisen oder Fahrradtouren und &#8222;einfach nur so&#8220; öfter dabei haben und möglichst vielseitig nutzen will, wird sich kurz über lang nach einem Zoom-Objektiv umsehen. Auch ich habe zunächst getestet, ob ich nicht mit festen Brennweiten besser bedient sein könnte. Ich habe die EOS 5D MkII bewusst ohne Objektiv gekauft und sechs Monate lang mit dem 50 mm 1.4 genutzt, selten auch mit dem 70-200 mm 2.8. Um es vorwegzunehmen: War eine interessante Erfahrung, würde ich aber nicht wieder tun. Hätte ich gleich den &#8222;Kit&#8220; (Kamera mit dem 24-105 mm) genommen, wären mir € 60-100.- erspart geblieben. Naja, das wusste ich da ja noch nicht &#8230;</p>
<h3>Schärfentiefe bzw. &#8222;Freistell-Möglichkeiten&#8220;</h3>
<blockquote><p><strong>Mein Fazit:</strong> Das 2.8/24-70 ermöglicht bei offener Blende eine geringere Schärfentiefe, der Unterschied zwischen Blende 2.8 und 4 ist aber in für mich wichtigen Aufnahmesituationen geringer als ich annahm. An der Vollformatkamera beträgt die Differenz 0.8 bis 2.7 cm und rechtfertigt zumindest für mein Standard-Zoom nicht den Verzicht auf Bildstabilisator und zusätzliche Tele-Brennweite. Wenn mir &#8222;Freistellen&#8220; besonders wichtig ist, werde ich besonders bei Crop-Kameras eher auf Blende 1.4 zurückgreifen. </p></blockquote>
<p>Viele Fotografen schätzen es, den Bildhintergrund in Unschärfe verschwimmen zu lassen, um so ihr Hauptmotiv hervorzuheben bzw. &#8222;freizustellen&#8220;. Ich auch! Dieser Effekt ist in beschränktem und ästhetisch umstrittenem Umfang zwar auch bei der Nachbearbeitung am Computer zu erzielen, am besten aber gelingt er durch eine möglichst offene Blende beim Auslösen. Dieses Argument für ein möglichst lichtstarkes Objektiv ist mir am wichtigsten und wird auch in fast allen einschlägigen Diskussionen immer wieder als großer Vorteil des 2.8-Zooms hervorgehoben.</p>
<p>Bei der Auswahl eines &#8222;Standard-Zooms&#8220; sollte man diesen Punkt nicht allzu pauschal berücksichtigen, weil höhere Lichtstärke immer auch höheres Gewicht bedingt. Bei den zur Auswahl stehenden Canon-Objektiven ist die höhere Lichtstärke zudem mit dem Verzicht auf Bildstabilisator und Brennweite im Tele-Bereich verbunden. Es lohnt sich auf jeden Fall, die teilweise sehr subjektiven Urteile über die &#8222;Freistell-Qualitäten&#8220; der Objektive einer objektiven Prüfung zu unterziehen. Dabei sollte jeder anhand &#8222;seiner&#8220; typischen Motive und seiner Kamera (Vollformat oder APS-C) selbst beurteilen, wie wichtig ihm die Blende von 2.8 im Vgl. zu 4 ist. Hilfe bietet ein Schärfentiefe-Rechner (online z. B. <a href="http://www.dofmaster.com/dofjs.html">dofmaster</a>), mit dem ich die folgenden Berechnungen angestellt habe:</p>
<table width="100%">
<tr bgcolor="#C0C0C0" valign="top" align="right">
<td align="left"><strong><small>f (mm)</small></strong></td>
<td align="left"><strong><small>Motiv</small></strong></td>
<td align="left"><strong><small>Sensor</small></strong></td>
<td><strong><small>Entfernung<br />(cm)</small></strong></td>
<td><strong><small>Blende</small></strong></td>
<td><strong><small>Schärfentiefe<br />(cm)</small></strong></td>
<td><strong><small>von<br />(cm)</small></strong></td>
<td><strong><small>bis<br />(cm)</small></strong></td>
</tr>
<tr align="right">
<td align="left">70</td>
<td align="left">Kopf</td>
<td align="left">APS-C (Crop 1.6) &nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td>130</td>
<td>2.8</td>
<td>3.51</td>
<td>128.3</td>
<td>131.8</td>
</tr>
<tr align="right">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>4</td>
<td>4.96</td>
<td>127.6</td>
<td>132.5</td>
</tr>
<tr valign="top" align="right">
<td><strong></strong></td>
<td><strong></strong></td>
<td align="left">KB (Vollformat)</td>
<td>80</td>
<td>2.8</td>
<td>2.02</td>
<td>79.0</td>
<td>81.0</td>
</tr>
<tr valign="top" align="right">
<td><strong></strong></td>
<td><strong></strong></td>
<td></td>
<td></td>
<td>4</td>
<td>2.86</td>
<td>78.6</td>
<td>81.5</td>
</tr>
<tr align="right">
<td></td>
<td align="left">Oberkörper&nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td align="left">APS-C</td>
<td>220</td>
<td>2.8</td>
<td>10.3</td>
<td>215.0</td>
<td>225.3</td>
</tr>
<tr align="right">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>4</td>
<td>14.6</td>
<td>213.0</td>
<td>227.5</td>
</tr>
<tr valign="top" align="right">
<td><strong></strong></td>
<td><strong></strong></td>
<td align="left"> KB</td>
<td>140</td>
<td>2.8</td>
<td>6.45</td>
<td>136.8</td>
<td>143.3</td>
</tr>
<tr valign="top" align="right">
<td><strong></strong></td>
<td><strong></strong></td>
<td></td>
<td></td>
<td>4</td>
<td>9.13</td>
<td>135.6</td>
<td>144.7</td>
</tr>
<tr align="right">
<td align="left">50</td>
<td align="left">Oberkörper</td>
<td align="left">APS-C &nbsp;&nbsp;&nbsp;</td>
<td>160</td>
<td>1.2</td>
<td>4.48</td>
<td>157.8</td>
<td>162.3</td>
</tr>
<tr align="right">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>1.4</td>
<td>5.33</td>
<td>157.4</td>
<td>162.7</td>
</tr>
<tr align="right">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>2.8</td>
<td>10.7</td>
<td>154.8</td>
<td>165.5</td>
</tr>
<tr align="right">
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td>4</td>
<td>15.1</td>
<td>152.8</td>
<td>167.9</td>
</tr>
<tr valign="top" align="right">
<td><strong></strong></td>
<td><strong></strong></td>
<td align="left">KB </td>
<td>100</td>
<td>1.2</td>
<td>2.71</td>
<td>98.7</td>
<td>101.4</td>
</tr>
<tr valign="top" align="right">
<td><strong></strong></td>
<td><strong></strong></td>
<td></td>
<td></td>
<td>1.4</td>
<td>3.23</td>
<td>98.4</td>
<td>101.6</td>
</tr>
<tr valign="top" align="right">
<td><strong></strong></td>
<td><strong></strong></td>
<td></td>
<td></td>
<td>2.8</td>
<td>6.46</td>
<td>96.9</td>
<td>103.3</td>
</tr>
<tr valign="top" align="right">
<td><strong></strong></td>
<td><strong></strong></td>
<td></td>
<td></td>
<td>4</td>
<td>9.14</td>
<td>95.6</td>
<td>104.8</td>
</tr>
</table>
<p><small><strong>Tabelle:</strong> Berechnung der Schärfentiefe für typische Motive bei Blende 2.8 und Blende 4 (bei 50 mm zum Vergleich auch Blende 1.2 und 1.4) für Kameras mit APS-C-Sensor (z. B. Canon EOS 400D) und Vollformat-Sensor (z. B. Canon 5D Mark II)  </small> </p>
<p>Mir haben diese Berechnungen geholfen, weil die Schärfentiefe in für mich entscheidenden Aufnahmesituationen (Motivdistanz 1.0-1.5 m) bei Vollformatkameras und Blende 4 nur knappe drei Zentimeter größer ausfällt als bei Blende 2.8. Noch &#8222;dichter dran&#8220; beträgt der Unterschied an Schärfentiefe gar nur 8 mm.</p>
<p>Eine wichtige Rolle spielt der Kameratyp, an einer Kamera mit APS-C-Sensor fällt der Unterschied an Schärfentiefe schon deutlicher aus. Auch alternativ vorhandene Objektive sind von Bedeutung: ich würde für gezielte Porträt-Sessions immer mein 2.8/70-200 (für Vollformat) oder 1.4/50 (für APS-C) dabei haben wollen.</p>
<h3>Bildqualität</h3>
<blockquote><p><strong>Mein Fazit:</strong> Die Bildqualität der beiden in Frage kommenden Objektive genügt meine  Anforderungen vollauf. </p></blockquote>
<p>Im Grunde kann man sich die Geschichte mit der Bildqualität bei beiden Objektiven leicht machen und wird, von &#8222;Ausreißer-Linsen&#8220; und Benutzerfehlern abgesehen, mit Sicherheit nicht entäuscht werden. Im direkten Vergleich fallen die Test-Urteile auf sehr hohem Niveau gemischt aus. Beide Objektive &#8222;schwächeln&#8220; etwas in den Disziplinen, die dem jeweils anderen sowieso vorenthalten sind. So ist das 2.8/24-70 bei Offenblende 2.8 etwas &#8222;weich&#8220; (man könnte auch unscharf sagen &#8230;), das 4/24-105 zeigt in den Telebrennweiten ab 70 mm eine deutliche Randschwäche (die man ebenfalls Unschärfe nennen kann &#8230;). Für Architekturfotografen mag von Interesse sein, dass das 2.8/24-70 im Weitwinkelbereich (ca. 24-28 mm) deutlich weniger Verzeichnung und Vignettierung aufweist. Für andere ist das vermutlich Geschmacksache, ich persönlich fand sogar den beim 4/24-105 etwas betonteren &#8222;Weitwinkel-Effekt&#8220; der Bilder interessanter.</p>
<h3>Praktikabiltät und Kompatibiltät</h3>
<blockquote><p><strong>Mein Fazit:</strong> Als &#8222;Immer-drauf&#8220; ist das 4/24-105 an der 5D perfekt. Wenn ich Lust hätte, das 2.8/70-200 ständig mit mir rumzutragen, würde ich das 2.8/24-70 bevorzugen. </p></blockquote>
<p>Die <strong>Verarbeitung</strong> ist bei beiden Objektiven sehr hochwertig, besser geht&#8217;s eigentlich nicht.</p>
<p>Das <strong>Gewicht</strong> unterscheidet sich fühlbar, das 4/24-105 ist  mit seinen 670 g (gegenüber 950 g) fast 300 g leichter als das 2.8/24-70, an der EOS 5D MkII (810 g) liegen allerdings beide &#8222;gut in der Hand&#8220; und machen einen ausgewogenen Eindruck.</p>
<p>Der <strong>Brennweitenbereich</strong> des 4/24-105 (4.3-facher Zoombereich) deckt an Vollformat-Kameras der EOS 5D- und 1Ds-Reihe einen sehr interessanten Brennweitenbereich ab. 24 mm ist bereits eine &#8222;spannende&#8220; Weitwinkelperspektive, an einer 1.6-fach Crop-Kamera bräuchte man dafür 15 mm. Am &#8222;oberen Ende&#8220; ist der Bereich von 70 bis 105 mm für Porträt- und Gruppenaufnahmen aus mäßiger Distanz sehr nützlich. Bei einer Crop-Kamera würden dafür 44-66 mm Brennweite benötigt, dieser Bereich fällt beim 2.8/24-70 naturgemäß aus. An Crop-Kameras hingegen entsprechen die 70 mm bereits einer ordentlichen Telebrennweite (man bräuchte dafür 120 mm am Vollformatsensor), hier fehlt beiden Objektiven die &#8222;richtige&#8220; Weitwinkelperspektive. </p>
<p>Der <strong>Bildstabilisator</strong> des 4/24-105 leistet außerordentlich gute Dienste. Mehrere Anwender berichten, damit angeblich bei allen Brennweiten Belichtungszeiten von bis zu 1/8 s ohne Verwacklungsunschärfe erzielen zu können. Dies gelingt mir nicht, aber mit zunehmendem Alter ist die Hand wohl auch nicht mehr so ruhig. Mir ermöglicht der &#8222;Stabi&#8220; bei mehreren Versuchen sehr zuverlässig eine Verlängerung der Belichtungszeit um 2-3 Blendenstufen, damit komme ich in der Regel auf 1/15-1/25 s bei 105 mm und 1/4-1/8 s bei Weitwinkelaufnahmen. </p>
<p>Die <strong>Einsatzgebiete</strong> der beiden Objektive unterscheiden sich aus meiner heutigen Sicht mehr als ich zunächst annahm.<br />
Als <em>Solo-Objektiv an einer Vollformat-Kamera</em> ist das 4/24-105 für vermutlich die meisten Fotografen perfekt. Der damit erzielte Kompromiss hinsichtlich Zoombereich, Gewicht, Lichtstärke und Stabilisator bei durchweg sehr hoher Bildqualität wird auf absehbare Zeit nicht übertroffen werden. Wer eine ruhige Hand hat und den deutlichen Mangel an Tele-Brennweite verschmerzen kann, wird mit dem 2.8/24-70 evtl. glücklicher, insbesondere wenn häufiger sehr bewegliche Motive aus geringer Entfernung (Tiere, Kleinkinder etc.) abgelichtet werden sollen. Gerade dann allerdings lohnt ein Blick auf die interessante Kombination 4/24-105 <strong>plus</strong> 1.4/50, die hinsichtlich Straßenpreis und Gewicht dem Einzelobjektiv 2.8/24-70 sehr nahe kommt. Unter Inkaufnahme gelegentlicher Objektivwechsel gewinnt man damit nochmals deutlich an Lichtstärke, wenn es drauf ankommt.</p>
<p>Als Teil einer hochwertigen <em>Basisausstattung für eine Vollformat-Kamera</em> ist das 2.8/24-70 in Kombination mit dem 2.8/70-200 IS II perfekt, wenn man immer oder fast immer beide Objektive dabei hat und einen Wechsel zwischen beiden nicht scheut. Mit einem Gesamtgewicht von dann 3.2 kg (inkl. EOS 5D MkII) erhält man eine durchgehend hohe Lichtstärke, exzellente Bildqualität und einen Bildstabilisator, wenn man ihn besonders braucht.</p>
<h3>Andere Meinungen</h3>
<p>Folgende Auswahl ist absolut nicht vollständig! Bei meinen Recherchen (überwiegend im 1. Halbjahr 2010) hatte ich den Eindruck, dass die eher &#8222;objektiven&#8220; Tests von Zeitschriften und Foto-Websites ein etwa ausgewogenes Resümee bzgl. der beiden Objektive ziehen. </p>
<ul>
<li>Anwendungsorientierter Direktvergleich durch zwei Landschafts-/Tierfotografen (Bill Caulfeild-Browne und Michael Reichmann) bei <a href="http://www.luminous-landscape.com/reviews/lenses/28-105.shtml">www.luminous-landscape.com</a></li>
<li>Ausführliche Besprechung des 4/24-105 mit viel vergleichenden Betrachtungen bei <a href="http://www.the-digital-picture.com/reviews/canon-ef-24-105mm-f-4-l-is-usm-lens-review.aspx">www.the-digital-picture.com</a></li>
<li>Direkter Vergleich bei <a href="http://www.etest-digitalkamera.de/Testuebersicht.Standardzooms-im-Test.5179.html">Chip Foto-Video August 2009</a> (Platz 1: 4/24-105 mit 91.1/100, Platz 6: 2.8/24-70 mit 81.8/100)</li>
<li>Tests im <a href="http://www.fotomagazin.de/test_technik/tests/index.php?kategorie=39">foto MAGAZIN</a> 7/2006 (EF 24-70) bzw. 5/2007 (EF 24-105) zitiert nach foto MAGAZIN SPEZIAL Februar 2011: hier erreichte das 24-70 durchschnittlich 78 % für die Optik (APS 83 %, Vollformat 66 %, Kleinbild 84 %) und 88 % für die Mechanik. Das 24-105 wurde mit durchschnittlich 74 % für die Optik (APS 86 %, Vollformat 57 %, Kleinbild 79 %) und 87 % für die Mechanik bewertet. Die Resumees für die Abbildungsleistung lauteten: 24-70: Auflösung bei KB ausgewogen, bei VF deutliche Offenblendeinschränkung (mindestens 1 Stufe abblenden). Bei APS 1 Stufe abgeblendet sehr gut bis ausgezeichnet. 24-105: Auflösung erstaunlich konstant und angenehm hoch. Optische Leistungen hervorragend gleichmäßig über Blendenbereiche verteilt.</li>
<li>Technikorientierter Direktvergleich (zusammen mit dem EF 3.5-5.6/28-135 IS) von W. L. Castleman bei <a href="http://www.wlcastleman.com/equip/reviews/24-105/index.htm">www.castleman.com</a></li>
<li>Übersicht über diverse Testberichte bei <a href="http://www.dphotojournal.com/canon-ef-24-105mm-f4l-is-usm/">DPhotoJournal</a></li>
</ul>
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