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	<title>Hammewiesen &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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	<description>Osterholz-Scharmbeck - Radfahren - Mac - Fotografie</description>
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		<title>Hochwasser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 10:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hamme]]></category>
		<category><![CDATA[Hammewiesen]]></category>
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					<description><![CDATA[Hochwasser in der Hammeniederung (mehr Fotos &#8230;) war vor der Inbetriebnahme der Ritterhuder Schleuse 1875 ein fast alljährlich wiederkehrendes Phänomen. Heutzutage ist es zu einem seltenen Naturschauspiel geworden. Erstmals seit vielen Jahren hat uns der regenreiche Dezember im Januar 2012 wieder ein sehr anschauliches Bild von den Lebensbedingungen der Moorbevölkerung im Winter und auch von &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/hamme/hochwasser/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Hochwasser“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="Hochwasser1" aria-describedby="caption-Hochwasser1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/X6OtuXuf1P5ld8eZW0sKd9MTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/-MG4JgSNhIWA/TxHQwcxoYJI/AAAAAAAAW9I/a4scdh-0A-4/s400/20120114Hamme13.jpg" height="267" width="400" alt="Hamme-Hochwasser bei Tietjenshütte"/></a><figcaption id="caption-Hochwasser1" class="wp-caption-text">Hamme bei Tietjenshütte im Januar 2012</figcaption></figure><strong>Hochwasser in der Hammeniederung</strong> <small>(<a href="http://www.teufelsmoor.eu/fotokram/galerien/fotoshochwasser">mehr Fotos &#8230;</a>)</small> war vor der Inbetriebnahme der <a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/hamme/ritterhuder-schleuse">Ritterhuder Schleuse</a> 1875 ein fast alljährlich wiederkehrendes Phänomen. Heutzutage ist es zu einem seltenen Naturschauspiel geworden. Erstmals seit vielen Jahren hat uns der regenreiche Dezember im Januar 2012 wieder ein sehr anschauliches Bild von den Lebensbedingungen der Moorbevölkerung im Winter und auch von der Entstehung der Hoch- und Niedermoore der Region vermittelt.<br />
<span id="more-5904"></span></p>
<h5>Geschichte</h5>
<p>Schmelzwasser der Gletscher hat gegen Ende der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saale-Komplex">Saale-Kaltzeit</a> vor etwa 130.000 Jahren eine dreiecksförmige Schlucht in die Geestplatte gespült, als es gen Süden in das Wesertal abfloss. Dieses Dreieck wird im Westen durch die Osterholzer, im Osten durch die Tarmstedter Geest begrenzt, mitten darin blieb -vermutlich wegen seines Kernes aus Ton &#8211; der heutige Weyerberg stehen. Der Boden dieser Schlucht lag mit 1-2 m über Normalnull nur wenig über dem Meeresspiegel, so dass die in den Wintermonaten häufigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sturmflut#Geschichte_der_Sturmfluten_der_Nordseek.C3.BCste">Nordsee-Sturmfluten</a> und der in Region herrschende Niederschlagsüberschuss von ca. 30 cm jährlich zu regelmäßigen Überschwemmungen zwischen November und Februar führten. Damit war auch eine der Voraussetzungen für die Entstehung der Moore vor etwa 8.500 Jahren gegeben. Erst durch die 1875 eingeweihte Ritterhuder Schleuse konnten die fast alljährlichen Überschwemmungen verhindert werden. </p>
<h5>Hochwasser Januar 2012</h5>
<p><em>&#8222;Größer als das Steinhuder Meer&#8220;</em> titelte Lutz Rode Mitte Januar 2012 für das Osterholzer Kreisblatt. Er beschrieb damit eine Fläche von 3.650 ha, auf der das Hochwasser die Hammeniederung quasi in einen Binnensee verwandelt hatte. Die starken Regenfälle im Dezember hatten laut <a href="http://www.biologische-station-osterholz.de/">BioS</a>-Fachmann Karsten Schröder mit 220 l/m<sup>2</sup> dreimal so viel Niederschlag gebracht wie in einem durchschnittlichen Dezember. Hinzu kamen weitere knapp 100 l/m<sup>2</sup> in den ersten zehn Januartagen. Wümme, Wörpe und Oste seien großflächig überschwemmt, man &#8222;könnte vorübergehend von einer Norddeutschen Seenplatte sprechen&#8220;. Der Wasserstand lag in der Hammeniederung 1,25 m über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Normalnull">NN</a>, die <a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/hamme/retentionsraum">Retentionsräume</a> seien auf natürliche Weise geflutet worden. Lt. BioS seien deren Siele so eingestellt, dass erst bei 1,10 m über NN Wasser zurückgehalten werde. Für bis zu 15.000 Wasservögel sei die Hammeniederung derzeit ein Paradies, am 17.12. war mit 8.500 Blässgänsen die höchste Zahl seit 50 Jahren gezählt worden. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 14.1.2012)</small></p>
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		<title>Retentionsraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 11:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hamme]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Hammewiesen]]></category>
		<category><![CDATA[Überflutung]]></category>
		<category><![CDATA[Überschwemmung]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Hilfe künstlich angelegter Dämme und zusätzlicher Sielbauwerke sind in der Hammeniederung sog. Retentionsräume angelegt worden. Während und nach dem alljährlichen Winterhochwasser soll ein um 20-60 cm erhöhter Wasserstand diese Areale in “wiedervernässte Feuchtwiesen” verwandeln, um einerseits die landwirtschaftliche Nutzung der Hammewiesen zu erleichtern und andererseits der Vogelwelt natürlichere Lebensbedingungen zu schaffen. Im Rahmen des &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/region/hamme/retentionsraum/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Retentionsraum“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="retentionsraum1" aria-describedby="caption-retentionsraum1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/Xy6gToDnUeIYMt_xt85L3NMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh4.googleusercontent.com/-HcWcRlKNKX0/Twf0jUc7J_I/AAAAAAAAW4U/yoypDBzzs6o/s400/20111226Ahrensfelde09.jpg" height="267" width="400" alt="Retentionsraum Westlich Beek in Ahrensfelde"/></a><figcaption id="caption-retentionsraum1" class="wp-caption-text">Retentionsraum 'Westlich Beek' im Dezember 2011</figcaption></figure>Mit Hilfe künstlich angelegter Dämme und zusätzlicher Sielbauwerke sind in der Hammeniederung sog. <strong>Retentionsräume</strong> angelegt worden. Während und nach dem alljährlichen Winterhochwasser soll ein um 20-60 cm erhöhter Wasserstand diese Areale in “wiedervernässte Feuchtwiesen” verwandeln, um einerseits die landwirtschaftliche Nutzung der Hammewiesen zu erleichtern und andererseits der Vogelwelt natürlichere Lebensbedingungen zu schaffen.<br />
<span id="more-780"></span><br />
Im Rahmen des <a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/gr-projekt-hammeniederung">GR-Projektes Hammeniederung</a> sind zwischen 2007 und 2009 drei Retentionsräume mit einem Fassungsvermögen von 3,5 Millionen Kubikmeter Wasser angelegt worden:</p>
<p><a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/hamme/westlich-beek">Westlich Beek</a> (475 ha, 2.3 Mio m³, fertiggestellt 2007)<br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/?p=176">Fankstaken</a> (165 ha, 690.000 m³, September 2008 &#8211; Januar 2009)<br />
<a href="http://www.teufelsmoor.eu/landschaft/hamme/sootgruppen">Sootgrüppen</a> (92 ha, 497.000 m³, Dezember 2008 &#8211; Februar 2009) </p>
<p>Nach Angaben der BioS besteht der Nutzen der Retentionsräume darin, viele Tier- und Pflanzenarten im Gebiet zu halten. Weiterhin ermöglichen sie einen schnelleren Abfluss des Hochwassers außerhalb der Retentionsräume, so dass dieses Kooperationsprojekt von Naturschutz und Wasserwirtschaft auch der Landwirtschaft in diesem Raum zu Gute komme. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 14.1.2012)</small> </p>
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