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	<title>Denkmal &#8211; teufelsmoor.eu</title>
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	<description>Osterholz-Scharmbeck - Radfahren - Mac - Fotografie</description>
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		<title>Schlauchturm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2017 08:26:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Aufnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Schlauchturm genannte ehemalige Steigerturm am Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck wurde 1926 auf Antrag der Feuerwehr nach Beratung im Scharmbecker Magistrat erbaut. Der 17.35 m hohe Klinkerbau am Spritzenhaus sollte eine trockene Aufbewahrung der Schläuche ermöglichen und zudem als Zierde des Marktplatzes dienen. Den damals noch aus Hanf gefertigten Schläuchen drohte andernfalls Schimmelbefall. Nach jahrelangem Leerstand &#8230; <p class="link-more"><a href="https://www.teufelsmoor.eu/geschichte/historische-aufnahmen/schlauchturm/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Schlauchturm“</span> weiterlesen</a></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="schlauchturm4" aria-describedby="caption-schlauchturm4" style="width: 500px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://lh3.googleusercontent.com/FqNvU2MOQxcYJsOIlbYM6SpsfYdp6LbFFSqCuAU07UpUpoz8DVQ7iIcfS-ASYdmGLQQNaBsylmmfbBq2mZt94jm_WXlD9J7-WrrXdcw_lQOcUCW5udCHgKJoq1zAb3zpAVk_s6cMvTc=w1920-h1080" width="500" height="305" alt="Schlauchturm in Osterholz-Scharmbeck"><figcaption id="caption-schlauchturm4" class="wp-caption-text">Schlauchturm in Osterholz-Scharmbeck ca. 1930 - Foto: E. Krohn</figcaption></figure>Der <strong>Schlauchturm</strong> genannte ehemalige Steigerturm am Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck wurde 1926 auf Antrag der Feuerwehr nach Beratung im Scharmbecker Magistrat erbaut. Der 17.35 m hohe Klinkerbau am Spritzenhaus sollte eine trockene Aufbewahrung der Schläuche ermöglichen und zudem als Zierde des Marktplatzes dienen. Den damals noch aus Hanf gefertigten Schläuchen drohte andernfalls Schimmelbefall. Nach jahrelangem Leerstand und einem tristen Bauruinen-Desaster 2012-14 ist im neu errichteten Anbau jetzt das griechische Restaurant <em>Kreta</em> von Theodora Lefteroglou und Vasili Diamantakis untergebracht.<br />
<span id="more-47"></span></p>
<p>Nach Zusammenlegung der Feuerwehren Scharmbeck und Osterholz wurde 1976 in der Heimstraße ein neues Gebäude für die Feuerwehr errichtet, so dass Spritzenhaus und Schlauchturm nicht mehr benötigt wurden. Die Gebäude am Marktplatz beherbergten zunächst eine Zigarrenmacherwerkstatt und von ca. 2000 bis 2006 das Stadtmarketing, bevor es nach Schließung der Kammann-Ablegers &#8222;Ohlala&#8220; in den Eckladen neben der Commerzbank zog. Im Schlauchturm betrieb dann Carsten Ellmers 14 Monate lang ein Kunst-Atelier. Bereits im April 2006 formulierte Stadtbaurat Fanelli-Falcke den Wunsch der Stadt Osterholz-Scharmbeck, dort zusätzliche Gastronomie anzusiedeln.</p>
<p><figure id="schlauchturm3" aria-describedby="caption-schlauchturm3" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh4.googleusercontent.com/-8Dxp0CDSVQw/SfQzHgvFGxI/AAAAAAAAKwE/4xHGti5K_C0/s400/200904Citylight_0045.jpg" height="201" width="400" alt="Schlauchturm Osterholz-Scharmbeck"/><figcaption id="caption-schlauchturm3" class="wp-caption-text">... und 2009</figcaption></figure>Anfang 2007 verkaufte die Stadt den Turm an Horst Kammeier, Helmut Kück und Andreas Schäfer (KKS Grundstücksgesellschaft). Sie hatten auch das Nachbargrundstück erworben, ehemals &#8222;Gaststätte Denker&#8220; und zuletzt &#8222;Storchennest&#8220;, im Januar 2004 Opfer einer Brandstiftung. Trotz bereits erteilter Baugenehmigung begruben sie 2009 ihre Pläne für ein Geschäftshaus. 2010 übernahm Kammeiers <em>H3 Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft mbH</em> die Immobilien. Dessen Pläne für ein Restaurant im Turm und einen neuen Anbau scheiterten zunächst am Veto des Denkmalschutzes, dem der Anbau zu dominant erschien. In der anschließenden Neuplanungsphase verlor die <a href="http://www.nasch.com/3-0-Ueber-uns.html">NASCH Systemgastronomie GmbH</a> ihr Interesse, dort eines ihrer „Fast-Casual-Dining“-Restaurants zu betreiben, weil sie Konkurrenz von der Mensa am Campus befürchteten. Anfang 2012 plante Kammeier dann einen eingeschossigen kleineren Anbau.</p>
<h6>Das Bauruinen-Desaster</h6>
<p><figure id="schlauchturm2" aria-describedby="caption-schlauchturm2" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-IYyQ62PFxsY/UJVi16JMMwI/AAAAAAAAZS0/Ty0KtNMr8hs/s400/20121031verluessmoor002.jpg" height="267" width="400" /><figcaption id="caption-schlauchturm2" class="wp-caption-text">im Dez. 2012 keine Attraktion ...</figcaption></figure>Im Mai 2012 wurde noch frohlockt und eine Fertigstellung zum Herbstmarkt avisiert, im Juni aber kamen die Bauarbeiten überraschend zum Erliegen. Ein Artikel im Kreisblatt am 5. Juli ließ tief blicken: sowohl Bauherr Kammeier als auch der Landkreis Osterholz in Gestalt seines Pressesprechers Thorsten Klabunde bezeichneten den Stillstand als &#8222;planmäßige Pause von unbestimmter Dauer&#8220;. Sie solle der Abstimmung zwischen Denkmalschutz und Bauherren über &#8222;zentrale Details wie die Fassadenmaterialien&#8220; dienen &#8230; und möglicherweise bis Ende 2014 währen. Ich hab&#8217;s nicht fassen können, war es wirklich <em>Absicht</em>, Bewohnern und Besuchern unserer Stadt <a href="http://www.teufelsmoor.eu/osterholz-scharmbeck/marktstrase/marktstr-4">wieder mal</a> an solch&#8216; zentraler Stelle eine unansehnliche Bauruine zuzumuten? </p>
<p>Ende Dezember 2012 war der Lokalpresse zu entnehmen, dass der Baustopp wohl doch nicht ganz so planmäßig war. Entgegen der vorherigen Darstellungen ließ Baudezernent Eckermann verlauten, der Rohbau weiche von der Baugenehmigung ab. Kammeier begründete die Abweichung damit, dass der anvisierte Mieter (erstmals öffentlich als Kreta-Wirt vom Haus am Markt ge-outet) bodentiefe Fenster abgelehnt habe. Gleichzeitig bestätigte Kammeier dem Kreisblatt gegenüber das Interesse der Eigentümergemeinschaft &#8222;Haus am Markt&#8220; am Auszug des Griechen, um dort 800 zusammenhängende Quadratmeter anbieten zu können. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 27.12.2012)</small> </p>
<p>Es ging also um handfeste wirtschaftliche Interessen. Aber nein: &#8222;Wie ein Sechser im Lotto&#8220; sei es für die Stadt (!), wenn das <em>Kreta</em> an den Schlauchturm umziehe. Das würde zu einer Belebung des Marktplatzes beitragen, so am 29. Dezember die <em>Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Osterholz</em>. Nur folgerichtig, wenn diese erst im Oktober reaktivierte CDU-Gliederung von der Stadt Osterholz-Scharmbeck forderte, nicht &#8222;über langwierige abstrakte Diskussionen&#8220; das eigentliche Ziel aus dem Auge zu verlieren. Das war schon ein wenig lustig, Kritik an der offensichtlichen Missachtung einer Baugenehmigung als &#8222;langwierige abstrakte Diskussion&#8220; zu bezeichnen.</p>
<p><figure id="Schlauchturm1" aria-describedby="caption-Schlauchturm1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh4.googleusercontent.com/-f5S68qOh68w/UpsR1C00_qI/AAAAAAAAd8s/0kr2QnzSdJ4/s400/201311Schlauchturm.jpg" height="300" width="400" /><figcaption id="caption-Schlauchturm1" class="wp-caption-text">... im Nov. 2013 schien es voran zu gehen</figcaption></figure>Im April 2013 ging es nach Einbau bodentiefer Fenster und einem Termin mit Stadt und Landkreis mühsam voran. Die Fenster fanden Zustimmung bei den beteiligten Ämtern und hinsichtlich des Daches hatte man sich auf ein &#8222;Karl-Zip-Dach&#8220; (gemeint war vermutlich ein Aluprofil-Dach wie von der Fa. <a href="http://www.kalzip.com">Kalzip</a>) in der Farbe von oxidiertem Kupfer statt auf ein begrüntes Dach geeinigt. Die Fassadenfarben hingegen blieben strittig. Das von Kammeier favorisierte marsrot für das Hauptgebäude gefiel der Stadt, nicht aber dem Landkreis. Das lichtgrau für den Wintergarten lehnten beide ab. Ein neuer Vorschlag mit hellen Grüntönen wurde erarbeitet und Kammeier plante die Fertigstellung für Ende Juni. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 16.4.2013)</small> </p>
<p>Ende November 2013 dann (also fast Juni <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) waren die Fortschritte sogar sichtbar: lichtgrau für das Hauptgebäude des Anbaus war auf einmal doch wieder schicklich und der Wintergarten hatte Lärchenholz-Paneelen erhalten. Im April 2014 sollte das <em>Kreta</em> einziehen.</p>
<h6>Schlauchturm heute</h6>
<p>Seither läuft&#8217;s &#8230; auch am Schlauchturm. Mit dem <em>Kreta</em>, dem <em>Menada</em> und <em>Stagges</em> geht wieder was in der Gastro-Szene am Marktplatz. Und der Schlauchturm hat 2015 mit Monika und Olaf Dostalek neue Besitzer gefunden.Sozusagen als Dreingabe zum eigentlichen Investitionsobjekt, dem Anbau mit der Gastronomie. Für den derzeit ungenutzten Turm suchen sie jetzt nach geeigneter Verwendung. <small>(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 28.12.2016)</small> </p>
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		<title>Dammgut Ritterhude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heuser J]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2014 11:10:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Geschichte des Dammguts in <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/ritterhude/ritterhude">Ritterhude</a> begann 1309, als Martin von der Hude die 1305 von den Bremern zerstörte Burg am Heerweg von Bremen nach Hamburg am heutigen Ort wieder aufbauen ließ.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="dammgut1" aria-describedby="caption-dammgut1" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/J5ROi4SQLJsUZJOc7sQ0uNMTjNZETYmyPJy0liipFm0?feat=embedwebsite"><img decoding="async" loading="lazy" src="https://lh5.googleusercontent.com/-Xtx6NBQ4P7A/Sfh70tvuCtI/AAAAAAAAK14/-C2yQlgFseI/s400/200904Ritterhude_0061.jpg" height="267" width="400" alt="Dammgut Ritterhude"/></a><figcaption id="caption-dammgut1" class="wp-caption-text">Altes Rittergut mit Storchennest</figcaption></figure>Die Geschichte des <strong>Dammguts</strong> in <a href="http://www.teufelsmoor.eu/region/ritterhude/ritterhude">Ritterhude</a> begann 1309, als <em>Martin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hude_(Adelsgeschlecht)">von der Hude</a></em> die 1305 von den Bremern zerstörte Burg am Heerweg von Bremen nach Hamburg am heutigen Ort wieder aufbauen ließ.<br />
<span id="more-8646"></span><br />
Nach dem Tod seines letzten Nachfahren <em>Friedrich August von der Hude</em> 1774 erwarb 1776 der spätere Bremer Bürgermeister <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Gröning"><em>Georg von Gröning</em></a> das Anwesen für 11.000 Reichsthaler. Er und sein Sohn <em>Heinrich v. Gröning</em>, der ihm auch als Bürgermeister Bremens folgte, ließen die Wasserburg für 4.000 Reichsthaler zum Herrenhaus um- und den Nordflügel anbauen. </p>
<p>Das Dammgut (<a href="http://www.dammgut.de">Internetseite</a>) ist noch heute im Besitz der Familie und wird seit 2003 in 7. oder 8. Generation von der Forstwirtin und Diplom-Ingenieurin <em>Dorothea v. Rex-Gröning</em> bewirtschaftet. Seit 1985 steht es unter Denkmalschutz. Der zweigeschossige Bau erstreckt sich über sieben Achsen. Der verputzte Mitteltrakt des Haupthauses mit Walmdach datiert lt. <a href="http://www.denkmalschutz.de">Deutsche Stiftung Denkmalschutz</a> auf das Ende des 16. Jahrhunderts, die an den Giebelseiten auf hohem Sockel angebauten eingeschossigen Seitenflügel mit Walmdach auf das 18. Jahrhundert .</p>
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