Radweg Berlin-Usedom

Karte Berlin-Usedom
GPS-Track inkl. Hotel-Auswahl (klick öffnet google-mapsengine)
Eine unser schönsten Radtouren soweit: Berlin-Usedom im September 2013. Nichts Sensationelles, aber eine sehr entspannte Mischung aus Großstadt, schöner Landschaft, Ex-DDR-Charme, teils nett restaurierten Kaiserbädern, guten Radwegen und meist sehr angenehmen Unterkünften.

Wir sind mit der Bahn angereist und haben zunächst einen (sehr empfehlenswerten) Berlin-Nachmittag und -Abend vorgeschaltet. 20 km durch und rund um Berlin-Mitte mit einem kleinen Abstecher zur angeblich zweitbesten Currywurst Berlins am Prenzlauer Berg. Abends noch einen Absacker am Gendarmenmarkt und am nächsten Morgen auf dem Radweg Berlin-Usedom langsam raus aus der Stadt.

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Der Radweg (siehe auch Wikipedia, ADFC und private Seite Detelf Kaden) ist insgesamt gut, an den ersten beiden Tagen bis Prenzlau sogar sehr gut. Wir sind auf insgesamt 294 km gekommen, haben aber von Ueckermünde nach Kamminke mit der Fähre über das Stettiner Haff auch abgekürzt, dafür einen kleinen Schlenker nach Polen gemacht. Dieser Abstecher nach Swinemünde/Polen ist interessant, dort allerdings sind ca. 3 km rund um das Fort Aniola an der Ostsee nicht wirklich Fahrrad-geeignet. Die Beschilderung ist innerhalb Berlins ordentlich bis lückenhaft, ohne Navi oder Kartenmaterial sieht man an mindestens drei Stellen etwas alt aus. Der Rest der Strecke ist ordentlich beschildert.

Kirchenklause an der Radlerkirche Glambeck
Die Pausen-Logistik wird in diversen Führern noch als abschnittsweise dürftig beschrieben, hat sich nach unserem Eindruck in den letzten Jahren aber offenbar deutlich gebessert. Selbst in den entlegeneren Gegenden von Schorfheide und Uckermark schien uns eigentlich mindestens alle 10 km Gelegenheit zur Einkehr vorhanden und teilweise ausgesprochen liebevoll und engagiert betrieben zu sein. Nur zwischen Pasewalk und Torgelow geht’s einen gefühlten halben Tag (in Wirklichkeit wohl ca. eine Stunde) ohne Catering ausgesprochen langweilig entlang der Straße und zweier großer Truppenübungsplätze. Hier waren wir froh, in den Taschen das eine oder andere Stück Obst und Bäckerei-Andenken aus Prenzlau verfügbar zu haben.

Alle Hotels unserer Reise waren mit einer Ausnahme gut bis sehr gut. Unsere im Internet recherchierte Vorab-Auswahl mit Web-Adressen, Telefonnummern und Circa-Preisen (Stand 2013) habe ich auf der google-Karte versammelt. Wir haben hier eigene Erfahrungen gesammelt:

Spätsommer-Morgen am Werbelinsee

  • Berlin: Honigmond, wie in den Jahren zuvor ideale Unterbringung für uns und unsere Räder. Grüne Oase mitten in Berlin, auch als Startpunkt Richtung Usedom ideal.
  • Wildau am Werbelinsee: Café Wildau, ca. 78 km von Berlin idyllisch direkt am See mit gutem Abendessen.
  • Prenzlau: Hotel Uckermark, ca. 80 km vom Werbelinsee. Stadt und Hotel haben bei uns keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, war aber ok.
  • Ueckermünde: HafenHotel PommernYacht, ca. 72 km von Prenzlau. Sehr freundlicher Empfang und Super-Abendessen. Schöne Lage am Hafen, praktischerweise direkt am Anleger der Fähre nach Kamminke.
  • Ahlbeck: Villa Auguste Viktoria, nettes Garni-Hotel in zweiter Reihe hinter der Promenade.
  • Zinnowitz: Usedom Palace, wie schon vor zwei Jahren ein feiner Abschluss mit Luxus-Flair.

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