Buch: Lintel – die Geschichte eines Dorfes

Linteler Chronik
Lintel – die Geschichte eines Dorfes

von Eide Bohlen, Erhard Cronjäger, Hans-Fried Jacobs († 2014), Jan-Georg Kluth, Reelf Menkhoff, Helmut Schröder, Georg Steeneck, Clas Wellbrock

Grafische Gestaltung Susanne Stelljes (Stadt Osterholz-Scharmbeck)

195 Seiten, ca. 348 Abbildungen
Hrsg.: Linteler Chronik-Team, September 2017

Erhältlich in der Schatulle (€ 19.50)

Letzten Samstag war ordentlich was los auf Clas Wellbrocks Hof in Lintel. Geschätzte 250 Menschen aus Osterholz-Scharmbeck und umzu waren der Einladung zu einem Sommerfest gefolgt, auf dem die druckfrische Linteler Chronik der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Und ich muss sagen, ich bin beeindruckt!

Autoren der Linteler Chronik
Die zu Recht stolzen Autoren beim Pressetermin
(von li.) Georg Steeneck, Jan-Georg Kluth, Erhard Cronjäger, Eide Bohlen, Helmut Schröder, Clas Wellbrock (es fehlt Reelf Menkhoff)
Sieben Jahre war ein eigens gebildeter Arbeitskreis damit beschäftigt, diese Chronik zu erstellen. Acht gebürtige oder zugezogene Linteler rund um den schon lange als Ortschronist aktiven Jan-Georg Kluth haben historische Dokumente, Fotos und Zeitzeugenberichte zu einer umfangreichen Dokumentation zusammengefügt. Lintel ist heute ein Stadtteil von Osterholz-Scharmbeck, dessen Bedeutung und eigenständige Geschichte den wenigsten bekannt sein dürfte. Was vielen heute nur als „da hinten bei Schmolke“ bekannt ist, war bis 1936 eine selbstständige Gemeinde. 1207 fand sie als „Lyntlo“ erstmals urkundliche Erwähnung.

Wer sich für die Geschichte von Osterholz-Scharmbeck interessiert, kommt an der Linteler Chronik nicht vorbei. Bis zur Fertigstellung der Hammebrücke bei Tietjens Hütte im Jahr 1937 war Lintel viele Jahrhunderte lang quasi das Eingangstor für die Flecken Osterholz und Scharmbeck bzw. ab 1927 für das neue Osterholz-Scharmbeck Scharmbeck auf der einzigen Landverbindung von Bremen. Als die Fernstraße Bremen-Stade 1938 verlegt und durch Scharmbeck geführt wurde, installierte man in Lintel einen Schlagbaum, an dem das Chausseegeld erhoben wurde.

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