Seit 1999 legt ein Teil der “westziehenden” Vögel auf dem Weg nach Frankreich, Spanien oder Nordafrika alljährlich eine mehrwöchige Rast im Teufelsmoor ein, um sich zu sammeln und Fettreserven für den Weiterflug anzufressen. Diese Tendenz wurde durch Waldentwicklung und landwirtschaftliche Extensivierung weiter gefördert. Mittlerweile sind alljährlich im Herbst und auch auf dem Rückflug im Frühjahr einige Tausend der “Glücksvögel” in unserer Region zu Gast.
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Im Januar 2009 wurden erstmals nach 60 Jahren Spuren des Fischotters entdeckt, der in der Region als ausgestorben galt. Unter der Hammebrücke bei Tietjenshütte entdeckten Spurensucher Trittsiegel im gefrorenen Uferschlamm. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 20.1.2009)
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| Graureiher an der Hamme (mehr Fotos …) |
Graureiher, auch Fischreiher genannt (wissenschaftlicher Name Ardea cinerea), gehören wie die Störche -und interessanterweise auch die Neuweltgeier- zur Ordnung der Schreitvögel (Ciconiiformes). Ihr Bestand hat in Europa seit den 1970er-Jahren wieder deutlich zugenommen, selbst in Städten begegnet man ihnen immer öfter. Auch auf Spaziergängen im Teufelsmoor sind sie recht oft zu entdecken, meist schreckt man sie im Vorbeigehen unabsichtlich auf, wenn sie in einem der vielen Gräben versteckt ihrer Mahlzeit auflauern.
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Recht verbreitet in der Region und nicht nur bei Sonnenaufgang nett anzuschauen sind die Charolais-Rinder. Die aus dem Charolais (bei Charolles) in Frankreich stammende Rasse wird hauptsächlich zur Fleischproduktion und zur Kreuzung im Rahmen der Rinderzucht gehalten. Lt. Wikipedia-Eintrag wiegen Charolais-Kühe bei einer Widerristhöhe um 140 cm 800-900 kg und Stiere bei einer Widerristhöhe um 150 cm 1.200–1.300 kg.
Eine (bei schönem Wetter sehr angenehme) Tagestour entfernt liegt die einzige deutsche Hochseeinsel. Mit dem Auto sind es 60 Min. nach Cuxhaven, am Fährhafen legt die “Atlantis” um 10:30 Uhr ab, gegen halb sieben abends ist man wieder zurück. Auf der Insel bleiben einem zwar so nur rund dreieinhalb Stunden, was für einen ersten Eindruck und interessanten Spaziergang zur Langen Anna aber reicht. Ein vielleicht verlängertes Wochenende dort steht auf der to-do-list.
Das Foto wurde digital mit der Canon EOS 400D bei einer Sensorempfindlichkeit von ISO 200 aufgenommen. Die Blende von f/4.5 bei einer Brennweite von 180mm (entspricht etwa 290mm bei Kleinbildkameras) führt zwar zu einer geringen Schärfentiefe. Sie erlaubte aber eine Belichtungszeit von 1/2500 sec, so dass die Teleaufnahme auch bei schneller Objektbewegung “aus der Hand” nicht verwackelt.
Artikel dazu: Störche
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