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Archiv zum Thema: Kirchenstraße

Teich oder Tümpel?

Starkes Teich in OHZ

Derzeit noch Teich

Die Diskussionen um Starkes Teich und das Bauprojekt Hinter der Kirche in der Innenstadt von Osterholz-Scharmbeck reißen nicht ab. Streckenweise mit recht amüsantem Hin und Her … wenn sie für die Zukunft der Innenstadt nicht so wichtig wären. Man sollte sie deshalb lieber ernst nehmen, oder nicht? Was denken Sie?
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Kirchenstraße 18

Kirchenstrasse 18 in Osterholz-Scharmbeck

Dezember 2013 noch mit Eiscafé Durigon

Das Wohn- und Geschäftshaus in der Kirchenstraße 18 (früher Kirchenstraße 111) liegt in der Fußgängerzone von Osterholz-Scharmbeck. Das viele Jahre dort ansässige Eiscafé Durigon hat Ende 2013 seine Türen geschlossen, die Betreiber haben sich in ihr Eiscafé Dolomiti am Marktplatz (Marktstr. 9) zurückgezogen.
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Kirchenstr. 3

Ab Dezember 2013: menada

Nach langem Leerstand in der Kirchenstr. 3 (früher “Vor der Kirche” und Kirchenstr. 81) hat am 21.12.2013 das menada Bar – Restaurant – Café” (Tel. 04791 8078536) eröffnet.

Das Gebäude hat eine lange Geschichte, die im alten Flecken Scharmbeck Mitte des 19. Jh. beginnt. In Aufzeichnungen taucht bereits 1853 unter dieser Adresse der Name Helmken auf (Quelle: pers. Mitteilung s.u.), 1871 wurde der hier wohnhafte Musikus Georg Christoph Helmken Dirigent der Schützen-Liedertafel, nachdem sein Vorgänger Büggeln mit acht Sängern die Liedertafel verlassen und einen Männergesangsverein gegründet hatte. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck)

Um 1914 lebte die bei Kindern sehr beliebte Sophie Helmken (“Tante Phiechen”) in diesem Haus. (Quelle: Rund um den Scharmbecker Marktplatz – damals)

1982 verkaufte die Witwe Ella Antony die Immobilie an Gerd Schmitz, der das Haus 1982-83 komplett umbauen ließ. 1983 hat dort ein Cafe eröffnet. (Quelle: pers. Mitt. der heutigen Besitzer) 1984 wurde das “Cafe am Markt” (Inh. Ferdinand Mertling) neu eröffnet. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck) 1984 hat dann erstmals das Restaurant Bilbao eröffnet, das seit 1995 von Mohammad Sadat-Razavi geführt wurde. Das Gebäude verkaufte Schmitz 2003 an seine Söhne Christian, Sebastian und Stephan Schmitz. Das Bilbao schloss ca. 2011, im November 2013 wurde dann bekannt, dass die ehemaligen Betreiber des Sardegna in Garlstedt hier das menada eröffnen wollen.

Siehe auch: Übersicht Kirchenstraße

Kirchenstr. 9

Das ehemalige Pfarrhaus am Eichhof wurde zwischen 1730 und 1740 erbaut, 1892 wurde ein Giebelhaus davorgesetzt und ein Nebenhaus mit Wirtschaftsräumen und Konfirmandensaal errichtet. Letzteres wurde 1938 mit Mitteln der Gründelmann-Stiftung umgebaut, um zwei Diakonissinnen-Wohnungen zu ermöglichen. (Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken, 1967)

Heute dient das Haus als Dienstsitz der Superintendentin.

Kirchenstr.

Kirchenstraße (Skizze)

Kirchenstraße vom Marktplatz (unten) bis zur Kreuzung Kattrepel/Poststraße (oben)

Die Kirchenstraße in Osterholz-Scharmbeck ist heute eine beschauliche Geschäftsstraße und ebenso wie Marktplatz, Marktstraße und “untere” Bahnhofstraße Teil des “Innenstadt-Kerngebietes”, das beispielsweise auch Zielgebiet der “WerkStadt Innenstadt” ist.

Seit 1986 ist die Kirchenstraße eine Fußgängerzone, zuvor aber war sie bis zur Eröffnung des südlichen Abschnittes der Umgehungsstraße 1973 mehr als 130 Jahre lang ein stark befahrener Teil der Fernstraße von Bremen nach Stade.
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Kirchenstraße 20

Vor 1934 Kirchenstraße 376

1864 verkaufte Friedrich Wilhelm Isaak Ruete seinen Tuchladen an den Kaufmann J. H. Lidecke, der 1866 zum Bürgervorsteher 1. Klasse gewählt wurde. 1890 eröffnete Uhrmachermeister Johann Schriever ein Uhrenfachgeschäft. Im Jahr darauf erhielt er von der Gemeinde den Auftrag für die große Hausuhr für das im Bau befindliche Armen-Arbeitshaus (später Rathaus). 1921 wurden Schriefer bei einem Einbruch Uhren und Schmuck für ca. 20.000 Mark entwendet, die beiden Täter aus Bremen wurden verhaftet. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)

1963 eröffnete Berthold Fischer einen Elektrohandel. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

2009: AHA fashion

Siehe auch: Übersicht Kirchenstraße

Kirchenstr. 4

Ehemals Hinter der Kirche bzw. Kirchenstr. 85.

Das ehemalige Schulgebäude neben der Willehadi-Kirche mit Lehrerwohnung und zwei Klassenräumen wurde 1753 erbaut. Tische und Bänke reichten für über 200 Kinder. Um 1791 betrug das Schulgeld für Sommer- und Winterschule jeweils 36 Grote zuzüglich vier Eier oder 1 Grote zu Ostern pro Kind, ab dem dritten Kind war das Schulgeld erlassen. In der Heizperiode musste jedes Kind täglich ein Stück Holz, Torf oder anderes Feuermaterial mitbringen.

1823 erwarb der Bäckermeister Sagehorn das Gebäude und eröffnete eine Bäckerei. Die Schule zog zur heutigen Marktstr. 7 um. 1831 bot Sagehorn sein Haus der “Ortscommission gegen die Cholera”, die vorsorglich ein künftiges Krankenhaus suchte, zum Verkauf an. Die Landdrosterei in Stade gab allerdings einer Bürgerinitiative “überhaupt aller Einwohner nahe der Kirche zu Scharmbeck” Recht und ordnete an, die Klinik am Ortsrand zu platzieren. Als Standort wurde dann das Wohnhaus des Tischlers Philipp Pflug auf dem Scharmbecker Winterberg ausgewählt und auch vertraglich fixiert. Ob es allerdings jemals in Betrieb gegangen ist, ist nicht bekannt. Sagehorn aber verkaufte die Bäckerei noch 1831 an seinen Kollegen Johann Diedrich Spilner, der sie bis 1859 betrieb.

1899 wohnte der neue 2. Pastor in Scharmbeck, Rektor Georg Friedrich Fiedler aus Bremervörde, im Haus. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)

1967 war das Haus Dienstwohnung des Superintendenten i.R. Dr. Parpert. (Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken, 1967)

Kirchenplatz

Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens stifteten die Stadtwerke einen Brunnen, der 2000 eingeweiht wurde. Gleichzeitig wurde der neu gestaltete und jetzt gepflasterte Kirchenplatz der Öffentlichkeit vorgestellt.

Kirchenstraße 17

1972 verlegten Hans Ellmers und Frau ihren Damen- und Herrensalon zur Kirchenstraße 17, wo er (in der Nachfolgegeneration) noch heute besteht (siehe Ellmers Frisör).

1999 eröffnete die Ev. Freikirchliche Christuskirche ihre Beratungsstelle “Horizonte” mit den Beratern Johannes Schwarz und Dirk Ludorf (siehe Horizonte-Lebensberatung).

2001 eröffnete Manuela Dornstedt ein Kosmetikstudio. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Sie auch: Übersicht Kirchenstraße

Kirchenstraße 14

“Haus Eckstein”, früher mit dem “Studio Eckstein”.

1927 erweiterte Uhrmacher und Goldschmied Max Zirkler sein Geschäft um eine Porzellan- und Glaswarenabteilung. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)

1956 fertigte Eugen Eckstein eine Amtskette für den Bürgermeister. Der renommierte Goldschmied und Künstler starb 1967 im Alter von 64 Jahren. Er hatte u. a. auch das Linteler Ehrenmal entworfen.

1968 wurde der Textil-Selbstbedienungsladen “Plus-Kauf” eröffnet. 1994 verlegte Renate Addicks ihr Geschäft “Leder-Flathmann” von der Poststr. 7 hierher. Im Oktober 1995 kam es zu einem Brand mit einem Sachschaden von ca. DM 250.000. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Kirchenstraße 13

Ehemals Kirchenstr. 107.

Standort eines der acht Vollhöfe Scharmbecks, dessen Geschichte bis 1534 zurückverfolgt werden kann. Das letzte Bauernhaus stand hier von ca. 1700 bis 1966.

Besitzer: 1534 und 1536 Frerych Wedemanns (oder Wesemanns). 1586 und 1596 Friedrich Wedemann(s). 1629 und 1650 Friedrich Wedemann. 1670 Otto Wedemann. 1686 Otto Arfmann. 1692 Magnus Arnken. 1694 Johann Hermann Bauer, Gerichtsschreiber. 1700 Johann Detmer (Dettmer), Kontributionseinnehmer (=Steuereintreiber). 1712 Drostin von Sternthal. 1725 Johann Detmer als Colonus (=Pächter) eingesetzt. 1737-60 Johann Hinrich Detmer, Kontributionseinnehmer. 1760 Daniel Hinrich Schröder, Schwiegersohn des Vorgängers und ebenfalls Kontributionseinnehmer. Bis 1801 Johann Hilmer, Kontributionseinnehmer. 1801-ca. 1840 Johan Schriefer, Kaufmann und Kornhändler. Ca. 1840 Finke. 1845-75 Hinrich Gloistein. 1875-88 Johann Hinrich Gloistein (im Jahr 1876 ca. 7 ha Ländereien). 1888-1904 Witwe von Johann Hinrich Gloistein. 1904-63 Joh. Gloistein. 1963-1966 oder 1967 Heinrich Brinkmann. (Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken, 1967 und: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Im Haus der Witwe Gloistein machte sich 1898 Sattler und Tapezierer Wilhelm Meyerhoff selbständig. Im Jahr 1900 übernahm Hermann Rohlfs das Rollfuhrwerk der Witwe Cyriaks aus der Poststraße. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)

1966 wurde das alte Bauernhaus abgerissen und ein Jahr später im neuen Gebäude der “Deutsche Supermarkt (DS)” eröffnet. 1992 wurde der bis heute bestehende “Schuh-Karton” aufgemacht. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Kirchenstraße 19

Bis 1934 Kirchenstraße 109.

Johann Dierk Pape gründete 1800 das Gasthaus Pape, das 1837 von seinem Sohn Hinrich Pape übernommen wurde. Als dieser 1881 früh starb, war sein Sohn Johann noch nicht volljährig. Das Lokal wurde nacheinander an Wilhelm Struß, Christian Sievecke und Johann Diedrich Arps verpachtet. Johann Pape übernahm 1902 Gastwirtschaft und Kolonialwarengeschäft wieder von seinem Pächter Christian Sievecke (?), als Letzterer das Haus Winterbergstraße 56 (später 15) gekauft und dort eine Mineralwasserfabrik gegründet hatte. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)

Der Lebensmittelladen Pape war 1939 neben Habekost in der Bahnhofstr. 117 (Bäckerei) und Seedorf in der Koppelstr. 23 (Schlachterwaren) eines von drei Geschäften, in denen die wenigen übrig gebliebenen Juden Osterholz-Scharmbecks in Folge der Rassegesetzgebung der Nationalsozialisten noch einkaufen durften, und dies nur in der Zeit von 12:00 bis 13:00 Uhr. (Quelle: Die Geschichte der Juden in Osterholz-Scharmbeck. hagalil.com)

1964 übergab Grete Erasmi die Fa. Johann Pape an Carl Marx. 1989 Eröffnung des Kosmetikgeschäftes “Spinnrad” (Inh. S. Hirsch). 1994 eröffnete “Die Margerite” (Floristik-Creativ, Inh. Heidi Böttjer). (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Kirchenstraße 11

Bis 1934 Kirchenstraße 106 (11a) bzw. 415 (11).

1706 kaufte die Witwe von Pastor Enckelmann das ehemalige Pfarrwitwenhaus (später Nr 11 a-c), 1808 wurde es auf Anordnung des französischen Militärs zum Hospital für kranke Soldaten umgebaut. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004) Eingerichtet hat es damals das 2. französische Kürassier-Regiment mit erheblichem Kostenaufwand der Gemeinde Scharmbeck (200 Rth.). Das Hospital wurde scheinbar gebraucht, bereits im ersten Jahr wurden 2.712 Essensportionen an Kranke ausgegeben. (Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken)

1881 kaufte Drechslermeister Johann Buschmann (zuvor Ecke Beck-/Poststraße) das Haus. 1902 ließ er von Johann Steeneck neben die bestehende Nr. 106 (später 11a) ein Wohn- und Geschäftshaus (Nr. 415, später 11) bauen. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004) 1934 wurde es abgebrochen. (Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken)

1960 übernahmen Karl und Erika Buschmann (geb. Teichmeier) das Familiengeschäft (Drechslerei, Tabakwaren, Schirme, Spazierstöcke) in vierter Generation. Sie führten es 33 Jahre und übergaben es 1993 an die Fa. M. Niemeyer, Zigarren.

1962 verlegte Ludmilla Bölderl ihr hiesiges Korsettgeschäft zur Kirchenstraße 7. 1988 übergab Buchhändlerin Käthe Postmeyer (Nr. 11c) ihr Geschäft an Susanne Herberg-Czarnik. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Von etwa Ende der 1990er Jahre bis Mitte November 2013 betrieb Elke Wienberg das Naturalis. Anfang Dezember verlegte Christa Dohmeyer ihre Filiale des Reformhaus Rathjen (bislang Bahnhofstr. 119) hier her.

Siehe auch: Übersicht Kirchenstraße

Kirchenstr. 1

Ehemals Kirchenstr. 339.

1867 entstand hier die Zigarrenfabrik Behrenberg & Wilkening. 1901 wurde Tischlermeister Wilhelm Fischer von Magistrat und Bürgervorsteherkollegium zum Hauptmann der Gemeinde-Feuerlöschanstalt ernannt. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004) In dieser Zeit wohnte im oberen Stockwerk Lehrer Bode, der in der Menckeschule unterrichtete und Sonntags die Orgel in der Willehadi-Kirche spielte. (Quelle: Rund um den Scharmbecker Marktplatz – damals. Hans Siewert, 1983)

1967 Möbelhaus Schlüter (Quelle: Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967, J. Segelken, 1967)
1968 Eröffnung von “Radio Janßen” (Rundfunk und Fernsehen).
1977 “Number One” (England-Boutique)
1986 Neueröffnung der Spielhalle “Atlantic-City”. 1993 feierte die Fahrschule Siewert ihr 25-jähriges Bestehen. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Siehe auch: Übersicht Kirchenstraße

Kirchenstraße 16

Anfang des 20. Jahrhunderts waren ein Friseur sowie ein Sattler- und Dekorationsgeschäft ansässig. Die rote Backsteinfassade mit den Treppengiebeln erhielt das Haus Ende der 20er-Jahre. (Quelle: Rund um den Scharmbecker Marktplatz – damals. Hans Siewert, 1983)

1957 übernahmen Hertha und Diedrich Seeger die Fa. Josef Weiser. 1983 Eröffnung des “mini-Ladens”, seit 1990 “Ernsting’s family”. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Seit ca. 2008 Friseur Coco.

Siehe auch: Übersicht Kirchenstraße

Kirchenstr. 5

Vor 1934 Kirchenstraße 82.

1764 wurde das Organistenhaus in Kirchennähe gebaut, der Organist war oft gleichzeitig Lehrer an der Scharmbecker Schule. 1845 wohnte hier Caspar Heinrich Viets. Der neue Organist und Küster der Willehadi-Kirche betrieb in seiner Wohnung zeitweise eine Privatschule. 1913 gründete Organist Carl Benecke einen Kirchenchor. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)

1956 promoviert Walter Ordemann zum Dr. jur.

1982 entstanden im umgebauten Altbau aus der Barockzeit und einem Anbau neue Räumlichkeiten für Mitarbeiter des Ev.-luth. Kirchenkreises, das Diakonische Werk und andere Einrichtungen der Ev. Gemeinde. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Siehe auch: Übersicht Kirchenstraße

Kirchenstraße 22-24

Irgendwann zwischen 1907 und dem Ende der 1920er-Jahre baute sich Bauer Tietjen (“Kielköter”) diese Scheune neben seinen Hof. (Quelle: Rund um den Scharmbecker Marktplatz – damals. Hans Siewert, 1983)Letzterer lag “auf dem spitzen Kiel” zwischen Post- und Teichstraße (Quelle: Osterholz-Scharmbeck in den fünfziger Jahren. Hrsg. S. Hofmann, ca. 2004), wo sich seit ca. 2001 das neue Geschäftshaus mit “Wäsche-Kammann” befindet.

1981 eröffnete Fotografenmeister Paul Mahrt die “Foto-Scheune”, 1982 seine Ehefrau Dr. Ilka Mahrt ihre Praxis für Neurologie und Psychiatrie. 1997 übergab Paul Mahrt die “Foto-Scheune” an seinen Sohn Jörn Mangels. 1998 wurde die in der Kirchenstr. vor Nr. 24 platzierte und mit Spendengeldern in Höhe von DM 60.000 erworbene Skulptur “Altes Paar” der Bremerin Marianne Huhs der Öffentlichkeit übergeben. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Siehe auch: Übersicht Kirchenstraße

Kirchenstr. 6

Vor der Jahrhundertwende 1900 lebte hier der letzte Scharmbecker Zinngießer Menke, Anfang des 20. Jahrhunderts entstand das über Jahrzehnte renommierte Textil- und Bekleidungsgeschäft Niemann & Mailand bzw. Friedrich Mailand. (Quelle: Rund um den Scharmbecker Marktplatz – damals. Hans Siewert, 1983)

1980 feierte das Bekleidungs-, Textil- und Bettenhaus Friedrich Mailand (Inh. Horst Thewes) sein 75-jähriges Bestehen. 1997 zog der Drogeriemarkt “Ihr Platz” von der Bahnhofstr. 117 hierher. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Siehe auch: Übersicht Kirchenstraße

Kirchenstraße 12

1899 erbaute der Kaufmann J. D. Arps das Haus mit eigener Wohnung und zog mit seinem Lebensmittel- und Feinkostladen her. 1924 wurde das Geschäft durch einen Großbrand stark zerstört. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)

1956 zog Rolf Kemmer mit seinem Modegeschäft von der Marktstraße 7 her, 1957 war das Fotohaus Baxmann im Jahr seines 25-jährigen Bestehens hier ebenfalls vertreten. Kemmer zog 1962 in die Kirchenstraße 8 um, 1963 eröffnete Margrit Spleet den “Spleet-Discount” (Lebensmittel, Spirituosen und Textilien).

1970 zog das Schuhhaus Puckhaber her und feierte 1977 75-jähriges Bestehen. 1980 übernahm Joachim Puckhaber das Geschäft. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

siehe auch: Übersicht Kirchenstraße

Kirchenstraße 15

Bis 1934 Kirchenstraße 456.

1918 übernahm Mandatar (Anwalt) und Auktionator Josef Kaufold das Geschäft seines verstorbenen Kollegen Hinrich Meyer. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. I, R. Meenkhoff, 2004)

1946 eröffnete der in Hamburg ausgebombte Uhrmachermeister Ludwig Harms im Haus seiner Schwiegermutter ein Uhren- und Schmuckgeschäft. 1962 modernisierte er den Laden und erweiterte ihn um Räume der ehemaligen Drogerie Bruns. 1966 wurde die Drogerie F. Bruns (Inh. Wilma Finken) zu einer Filiale der “Hansa-Drogerie” (Inh. Wilfried Bruns) umgewandelt, 1967 zog sie in das gegenüberliegende Haus Nr. 18

1973 übernahm Uhrmacher- und Optikermeister Hans-Joachim Kruse die Fa. Harms, 1983 feierte er das 50-jährige Firmenjubiläum. Seit 1995 Uhren-Jakel und Paper-Box. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)