Im 19. Jahrhundert waren Osterholz und Scharmbeck eine Hochburg jüdischer Ansiedlung im Elbe-Weser-Dreieck. Noch zu Beginn des 20. Jh. waren viele jüdische Mitbürger als Kaufleute, Arzt und dekorierter Kriegsteilnehmer oder Heimatforscher respektiert und bei Vielen im Ort beliebt. Die Geschichte ihrer Demütigung, Vertreibung und fast vollständigen Vernichtung in den Jahren 1933-45 ist wegen ihrer “Überschaubarkeit”
weiterlesen ...The Davidsohns were a Jewish family who lived in Osterholz and Scharmbeck for almost 200 years. They were highly respected members of the local community and included merchants as well as local politicians. The J. D. Davidsohn store on Poststraße was one of the town’s landmarks for over 160 years. Initially just selling textiles, the
weiterlesen ...Anna Ratusch (geb. ca. 1893 in Polen, gest. 1938 in Bremen) wohnte mit ihrer Familie in Osterholz-Scharmbeck in der Sandbergstraße. (Quelle: Murken) 1938 besuchten die Kinder Sonja (!), Erika und Jacob nach den Eintragungen der Löwenstein’schen Schulchronik mit drei weiteren Kindern noch die Religionsschule in der Synagoge. (Quelle: Obenaus) Die Familie Ratusch zog 1937 (!)
weiterlesen ...Eintrag im Gedenkbuch beim Bundesarchiv Davidsohn, Toni geb. Goldschmidt * 27. Dezember 1877 in Harpstedt wohnhaft in Osterholz-Scharmbeck Deportation: ab Hamburg 18. November 1941, Minsk, Ghetto Todesdatum: 28. Juli 1942, Minsk, Ghetto
weiterlesen ...Selma und Hugo (“Meyer”) Rosenhoff waren Kaufleute in Osterholz und lebten mit ihren Töchtern Ruth und Cläre in der Bördestraße 20 in Osterholz. Unter nationalsozialistischer Herrschaft wurden sie entrechtet, in Konzentrationslager gesperrt und umgebracht.
weiterlesen ...Iwan Heidemann wurde am 10.11.1938 verhaftet und später in Minsk umgebracht. (Quelle: Bruss: “Bremer Juden”, zitiert nach Murken) Der Sohn von Iwan (“Josef”) und Irma konnte als 16-jähriger nach Palästina auswandern, seine Eltern wurden später ermordet. (Quelle: Murken) Irma und Iwan Heidemann wurden am 18. November 1941 mit 568 jüdischen Leidensgenossen von Bremen über Hamburg
weiterlesen ...Ilse Davidsohn (1906-1942) war die Tochter der alteingesessenen und angesehenen Kaufmannsfamilie Davidsohn in Scharmbeck. Sie wurde am 22. Januar 1906 als Tochter von Sally Davidsohn und dessen Frau Toni (geb. Goldschmidt aus Harpstedt) geboren. Ihr Vater und sein Bruder Eduard hatten 1892 das Bekleidungshaus J. D. Davidsohn in der Poststraße übernommen, Eduard wurde 1893 bis
weiterlesen ...Ernst Davidsohn (1891-1942) war ein Sohn der alteingesessenen und angesehenen Kaufmannsfamilie Davidsohn in Scharmbeck. Im Nationalsozialismus wurde er entrechtet, in ein Konzentrationslager gesperrt und 1942 ermordet. Ernst wurde am 27. Juli 1891 als Sohn von Eduard Davidsohn und dessen Frau Ottilie geboren. Sein Cousin Johan Davidsohn wurde bereits im November 1934 als 30-jähriger Referendar von
weiterlesen ...Henny Cohen (1905-1942) war die die Tochter der in Osterholz-Scharmbeck Anfang des 20. Jh. etablierten Geschäftsleute Alfred und Flora Cohen. Sie wurde im Nationalsozialismus entrechtet, in ein Konzentrationslager gesperrt und 1942 ermordet.
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Alfred Cohen (1864-1942) und seine Frau Flora Cohen (1875-1955, geb. Assenheimer aus Ottersberg) waren Anfang des 20. Jh. etablierte Geschäftsleute in Osterholz-Scharmbeck, die im Nationalsozialismus entrechtet und in Konzentrationslager gesperrt wurden, wo Alfred 1942 verstarb.
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