Artikel dazu: Hochwasser
Artikel dazu: Norderney
Die Bezeichnung Standardobjektiv verdankt das 50mm der Tatsache, dass sein horizontaler Bildwinkel von 40 ° an Kleinbildkameras (und somit auch Digitalkameras mit Vollformat-Sensor 24 x 36 mm) in etwa dem des menschlichen Auges entspricht.
Weiterlesen »
Ich habe die Diashow als Video bei Youtube geladen. Wer möchte und 14 Minuten Zeit hat, kann sie sich jetzt auch hier mal ansehen:
Diashow (13:40 min)
Der Club hat sich diese Nachtaufnahme des Scharmbecker Marktes mit Weihnachtsbeleuchtung ausgesucht. Gestern hatte ich dann das Vergnügen, eines der ersten Exemplare anschauen und -der Jahreszeit gerecht im Herbstlaub- ablichten zu können.
Artikel dazu: Verlüßmoor
Weiterlesen »

Hamme bei Tietjenshütte
Ausschnittsvergrößerung: Sternschnuppe oben li. - Canon 5D MkII, 24 mm, 1:6.3, 25 s, ISO 640
Gar nicht so einfach, Sternschnuppen zu fotografieren. Gestern war das Maximum des diesjährig besonders ergiebigen Sternschnuppenstroms der Draconiden vorhergesagt, 300 bis 600 Sternschnuppen pro Stunde waren prognostiziert worden. Ihr Radiant, aus dem sie zu entstehen scheinen, ist das Sternbild Drachen (lat. draco).
Wir suchten uns also einen Ort mit guter Sicht nach Westnordwest und einem fotogenen Vordergrund, in diesem Fall die Hammebrücke bei Tietjenshütte. Letztlich war die ganze Aktion zumindest hinsichtlich der Sternschnuppen von nur magerem Erfolg gekrönt, hat mir aber wertvolle Erkenntnisse eingebracht. Die will ich hier mal archivieren:
- Wolken sind natürlich schlecht, ist klar.
- Zu viel Mond (gestern war 4 Tage vor Vollmond) ist auch schlecht, anderweitige Lichtquellen ebenso. Ganz so negativ wie vielerorts diskutiert empfinde ich diese “Lichtverschmutzung” aber nicht, immerhin will man in 10-30 Sek. (Belichtungszeit, dazu später) ja nicht nur den Himmel mit Sternen und (idealerweise auch) Sternschnuppen, sondern auch irgendeinen Vordergrund belichten. Ich jedenfalls, nur Himmel finde ich langweilig. Völlige Dunkelheit würde ich also nicht gerade bevorzugen. Gestern war die Mischung eigentlich gar nicht so schlecht, direkt bei Tietjens aber doch zu hell (und viel zu viele Autos auf der Straße…).
- Sternschnuppen sind ungeheuer schnell, schneller als ich sie in Erinnerung hatte. Dabei sollen die Draconiden sogar zu den eher “langsamen” gehören. Deren 24.000 m/s lassen sie von mir geschätzte 0.5 s am Himmel ihre Spur ziehen. Aussichtslos also, sie gezielt abzulichten. Einzig sinnvolle Technik ist die Aneinanderreihung von Langzeitbelichtungen, wobei die Kometen-Trefferquote dem Zufall überlassen bleibt.
- Je geringer die Brennweite des Objektivs, umso höher die statistische Wahrscheinlichkeit, einen Kometen einzufangen. Umso kleiner andererseits auch die Sterne und Kometenspuren auf den Fotos. Ca. 35 mm (KB-Äquivalent) scheint mir ein guter Kompromiss zu sein.
- Bei dieser Brennweite zeigen Sterne je nach Entfernung zum Horizont etwa ab 15 s Belichtungszeit die typischen durch die Erdrotation bedingten Bewegungsartefakte, die mich zumindest bei diesen Aufnahmen stören. Eine Belichtungszeit von 15-25 s sehe ich als guten Kompromiss zwischen “Kometenwahrscheinlichkeit” und Bewegungsunschärfe der Sterne an. Ich habe im Internet allerdings auch Fotografen gefunden, die diese “Sternschweife” auf ihren Fotos als Sternschnuppen verkaufen, dann sollte man ruhig 5-10 Minuten Belichtungszeit wählen
- Handschuhe nicht vergessen, warmer Kakao wäre auch nicht schlecht gewesen.
Auch wenn ich letztlich nur ein einziges Bild (von 48) mit sichtbarer Sternschnuppe nach Hause gebracht habe und dieses auch noch durch die Wolken etwas beeinträchtigt wirkt, der Sternenhimmel über der Hamme ist schon sehenswert! Auch ohne Sternschnuppe:

Maren Arndt vor einem “ihrer” wunderbaren Bäume. Am Tag der Offenen Ateliers OHZ trafen wir Maren auf Gut Sandbeck, wo sie eine Probe ihrer Fotokunst ausgelegt und ausgehängt hatte und Interessierten einen Einblick in die Verarbeitung digitaler Bilddaten am PC gab.
Über Marens Arbeiten habe ich hier 2007 und 2008 schon einmal berichtet und dabei auf ihre wunderbaren Fotos aus der Teufelsmoorregion hingewiesen. Regelmäßige Leser des Osterholzer Kreisblattes kennen und erkennen ihre Landschaftsaufnahmen seit vielen Jahren, in letzter Zeit insbesondere ihre Insekten und Wildblumen. In unzähligen Ausstellungen und Veröffentlichungen hat sie dazu beigetragen, dem Teufelsmoor die ihm zustehende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Einen sehr guten Einblick erhält man auf ihrer Webseite und in dem Buch “Im Teufelsmoor” mit Marens Bildern und historischen Texten von Johann Georg Kohl.
Ich danke dir, Maren, für’s Mitmachen bei den 999 Gesichtern!

Wie Hermann und ein halbes Hundert anderer Ehrenamtlicher hat sich auch Philipp Kuhnke gestern seinen Sonntag-Vormittag mit einer “Trockenübung” des Ernstfalles um die Ohren geschlagen. Philipp ist Rettungsassistent beim DRK und ehrenamtlicher OrgL in der Örtlichen Einsatzleitung beim Landkreis Osterholz. In dieser Funktion war er gerade dabei, im Versorgungszelt der SEG die im Einsatz zur Verfügung stehenden Materialien zu sondieren. Diese Szene haben wir für das Porträt dann noch einmal “nachgespielt”, danke Philipp!
Das Foto hatte übrigens noch ein angenehmes Nachspiel. Nachdem ich Philipp die Bilder vorhin geschickt hatte, hat er sie als “richtig gute Fotos” bezeichnet. Gefällt mir, zumal ich sein fotografisches Auge (mal DA vorbeischauen!) gut leiden kann!
Artikel dazu: Ostsee-Fernradweg
Weiterlesen »



















































Kommentare