Anfang der 1980er-Jahre wurden in der Teufelsmoor-Region erste Nachbauten historischer Torfkähne (mehr Fotos …) gefertigt und wenig später für den Tourismus entdeckt. Für die Geschichte der Moorkolonisierung haben Torfschiffe große Bedeutung, über Jahrhunderte waren sie das einzig brauchbare Transportmittel für den Torf, wichtigstes Wirtschaftsgut der Moorbewohner. Um 1875 verkehrten etwa 1500 Torfkähne auf den Wasserstraßen
weiterlesen ...Die Beek (Standort • mehr Fotos …) mündet zwischen den Hammehütten Neu Helgoland und Melchers Hütte als rechter Nebenfluss in die Hamme. Früher war sie der hauptsächliche Abfluss der Hochmoore westlich der Hamme und zusammen mit dem bei Bargschütt abzweigenden Torfkanal zum Günnemoor Haupttransportweg für den Torfabbau. Heute ist die Beek als “Naturidylle” im Randbereich
weiterlesen ...Mit Entkusseln oder Entkusselung wird in der Landschaftspflege die Beseitigung junger Gehölze von Heideflächen, Feuchtwiesen und entwässerten Moorheiden bezeichnet. Dabei werden sog. Pionierbaumarten wie Kiefer oder Birke mit Spaten oder Motorsägen entfernt, um in nährstoffarmen, offenen Biotopen die Entwicklung von Wäldern zu verhindern. Auf diese Weise sollen die für das Biotop typischen Pflanzengesellschaften wie Torfmoos,
weiterlesen ...Die Gewinnung von Torf und der Handel damit waren über Jahrhunderte wichtige Erwerbszweige großer Bevölkerungsteile der Teufelsmoor-Region. Torf wurde bis in die Jahre nach dem 2. Weltkrieg als Brennstoff verwandt, heutzutage findet er noch als Düngezusatz zur verbesserten Bodenbelüftung, bei der Textilproduktion und als äußerlich angewendetes Heilmittel in der Medizin Verwendung.
weiterlesen ...Das Tief “Irmela” hat uns 2008 einen ungewöhnlich frühen Wintereinbruch beschert. Am Abend des 21. November 2008 setzte ergiebiger Schneefall ein, der das Teufelsmoor über Nacht in eine Weihnachts-Märchenlandschaft verwandelte.
weiterlesen ...Im engeren Sinne ist Niedersandhausen heutzutage eine schmale und fast unwegsame Straße im ehemaligen Moor, die nördlich von Pennigbüttel den Niedersandhausener Damm mit dem Peishamm verbindet. Anlieger sind 4 ehemalige Gehöfte, von denen mindestens zwei zu privaten Wohnhäusern umgebaut wurden. In den Kirchenbüchern des 19. Jh. finden sich die Niedersandhausener Familien Brünjes, Flathmann und Tietjen.
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