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Archiv zum Stichwort: 2009

Freie Schule Lindenstraße

Nachdem die Oberschule in Osterholz-Scharmbeck im Mai 2014 ihr Übergangsquartier in der Lindenstraße 55 in Richtung des neuen Campus verlassen hatte, wurde die Übernahme des Gebäudes gegenüber des Wasserturmes durch die Freie Schule Lübberstedt bekannt. Die seit 2009 in Eigeninitiative betriebene Schule mit (Stand 2014) 46 Kindern wächst stetig und hat jetzt auch die Zulassung als weiterführende Schule erhalten. Sie wird in Osterholz-Scharmbeck dann als Freie Schule Lindenstraße firmieren.
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Störche

Storch auf dem Dammgut in Ritterhude

Dammgut in Ritterhude (2009)

Der Weißstorch scheint sich seit 2004 im Landkreis Osterholz wieder wohler zu fühlen. 2004 und 2007 wurden erstmals seit 1967 wieder mehr als 15 Jungtiere gezählt, nach jahrzehntelanger “Storchenflaute” pendelt die Zahl der Nestpaare seither zwischen 7 und 10 (Details siehe BIOS-Seite).

2007 wurden im Kreisgebiet nach Angaben von Ortwin Vogel 16 Jungtiere gezählt. Jeweils zwei Junge wurden auf dem Dammgut (Ritterhude), in Tierpark-Nähe, bei Fam. Kolke (OHZ) und bei Fam. Swoboda (Rade) aufgezogen, den Rekord hielt der Tierpark Ludwigslust selbst mit vier Jungtieren. Quelle: Osterholzer Kreisblatt 21.8.2007

2008 gab es 11 flügge Jungtiere, 2 davon am Ortseingang Osterholz-Scharmbeck beim Flugplatz (Kolkes Nest), zwei Paare mit 5 Jungstörchen in Bargten beim Tierpark Ludwigslust, ein Jungtier beim Campingplatz in Teufelsmoor, 2 am Hammelwarder Sand, eines in Rade (nach Nestwurf aufgezogen in der Storchenstation Berne). Eine Reihe zunächst ausgebrüteter Jungstörche überlebte den trockenen Sommeranfang nicht.

2009 begann die Storchensaison im Landkreis Osterholz vielversprechend. Bis zum 5. Mai verzeichnete Ortwin Vogel zehn Storchenpaare. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 6.5.2009) Nachdem die Beziehung des Paares am Möbelhaus Meyerhoff gescheitert war, blieben neun Paare. Die Jungen auf dem Dammgut in Ritterhude (mehr Fotos …) ertranken, erfolgreich bei der Aufzucht waren die Paare bei Kolkes in Osterholz, in Seebergen und beim Campingplatz Teufelsmoor (je 3 Jungtiere), in Rade (2 Junge) sowie am Tierpark Ludwigslust, im Viehland und auf Hammelwarder Sand (je 1 Jungtier). Letztlich wurden im Landkreis 15 Jungvögel aufgezogen. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 6.8.2009)

2010 war ein Rekordjahr: Nach Angaben des Storchenbeauftragten des Landkreises zogen 10 Paare insgesamt 30 Jungtiere auf, die höchste Zahl seit 45 Jahren. Wieder wurde der erste Storch bereits Ende Februar gesichtet, am 1. März war das Paar bei Kolkes in Osterholz vollständig, es zog drei Junge groß. Ebenfalls drei Jungtiere wurden beim Tierpark Ludwigslust, bei der Campinggemeinschaft im Teufelsmoor, auf der Domäne Hammelwarder Sand, in Seebergen und in Rade sowie (erstmals) auf dem Baumnest bei Meyerhoff gezählt. Ein Junges wurde in Moorhausen groß, jeweils vier im Tierpark Ludwigslust und bei Melloh in Viehland. Verwaist blieben die Nester auf dem Dammgut Ritterhude sowie in Worpswede und Lilienthal. (Quellen: Hammereport 28.2. und Osterholzer Kreisblatt 2.3., 23.4. und 8.6.2010)

2011 fiel mit 23 Jungen von 12 Paaren auf weiterhin hohem Niveau etwas bescheidener aus als das Rekordjahr 2010 (30 Jungstörchen von 10 Brutpaaren). Zwei Jungtiere fielen dem starken Regen im Juli zum Opfer. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 27.8.2011)

2012 setzte sich der Aufwärtstrend mit einem weiteren Rekord fort: 15 Brutpaare zogen letztlich 30 Jungstörche groß. (Quelle: BioS Osterholz, 3.11.2012)

2013 zählte der Storchenbeauftragte 25 ausgeflogene Jungstörche von 17 Brutpaaren, einigen weiteren war der sehr verregnete Juni zum Verhängnis geworden. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 16.8.2013)

Sootgrüppen

Eislaufen auf den Hammewiesen

Winterliches Eislaufvergnügen

Der Retentionsraum Sootgrüppen ist ein 165 ha großes Wiesenareal südwestlich der Kreisstraße 9 unweit Tietjenshütte (Standort). Seit 2009 kann es in den Wintermonaten gezielt überflutet werden, was einerseits dem Naturschutz, in Frostperioden andererseits auch den Eislauf-Fans zugute kommt.
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Himmelstreppe

Aussichtsturm im Teufelsmoor bei Neuenfelde

Aussichtsturm an den Postwiesen

Die “Himmelstreppe” (Standortmehr Fotos …) schwebt in 9.40 m Höhe über den Postwiesen am Rande des Ahrensfelder Moores südlich von Neuenfelde. Sie gehört zum ersten von zunächst drei geplanten Aussichtstürmen im Rahmen des GR-Projektes “Hammeniederung” und wurde am 23. Januar 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Als Bestandteil eines “naturverträglichen Wegenetzes” soll der Turm der Öffentlichkeitsarbeit und Besucherlenkung dienen.
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Buch: Chronik von OHZ

  • Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band I
    Von den Anfängen bis 1929
    Erarbeitet von Reelf Menkhoff
    Herausgeber Stadt Osterholz-Scharmbeck 2004 (1.75 kg)
  • Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band II
    Von 1930 bis 2001
    Erarbeitet von Reelf Menkhoff
    Herausgeber Stadt Osterholz-Scharmbeck 2009 (2.4 kg)

Die in zwei Bänden vorliegende und 2004 bzw. 2009 veröffentlichte Chronik von Osterholz-Scharmbeck wurde von Reelf Menkhoff erarbeitet und von der Stadt Osterholz-Scharmbeck herausgegeben.

Reelf Menkhoff wurde 1931 als Sohn eines Mittelschullehrers in Lintel geboren und kehrte nach beruflicher Tätigkeit in Frankfurt 1995 nach OHZ zurück. Er leitet seit Jahren die VHS–Geschichtswerkstatt Osterholz–Scharmbeck (gebührenfrei, Auskunft unter Tel. 04791/59869) und hat hunderte von Stunden intensiven Quellenstudiums investiert, um die Geschichte unserer Stadt von den Anfängen bis 2001 aufschreiben zu können.
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Marktstr. 4

Marktstr. 4 in Osterholz-Scharmbeck

'Baudenkmal' von 2007 bis 2009

Das Grundstück Marktstr. 4 (Standort, früher Auf der Wurth 97) war für den Ort Scharmbeck und die spätere Stadt Osterholz-Scharmbeck über mehr als zwei Jahrhunderte von besonderer Bedeutung. Als Bollendonksches Gasthaus oder Markthalle war es beliebter Treffpunkt für viele Scharmbecker und ihre Vereine sowie Tausende von Besuchern des Scharmbecker Herbstmarktes. Nach dem Abriss des traditionsreichen Gebäudes in exponierter Lage direkt am Markt musste der folgende Neubau im August 2007 in Folge eines in der Stadt und der Lokalpresse vielfach diskutierten “Nachbarschaftsstreites” gestoppt werden.

1819 wurde dem “Königlich Großbrittanisch-Hannoverschen Untertan” Johann Hinrich Bollendonk der Meisterbrief für die verwaiste Brinkkathe des verstorbenen Wirtes Hinrich Duhme am Scharmbecker Markt zuerkannt. 1840 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Scharmbecker Schützengemeinschaft. (Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1, 2004)

1843 ließ Bollendonk ein neues Gasthaus mit Saal bauen, im gleichen Jahr wurde er Scharmbecker Schützenkönig. (Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1) Erbaut wurde das Bollendonksche Gasthaus von Hinrich Segelken, dem Adoptivsohn des ältesten Scharmbecker Bauunternehmers Friedrich Gevers am Winterberg. Seither war der Saal des Gasthauses über Jahrzehnte Treffpunkt des Scharmbecker Schützenvereins von 1840, der sich dort am zweiten Festtag sammelte. Seit 1848 versammelte sich auch der neu gegründete “Scharmbeck-Osterholzer Turnverein” bei Bollendonk, auf der Loge wurde eine Weide als Turnplatz gemietet und in Eigenarbeit mit Reck, Barren, Rundlauf und Klettergerüst ausgestattet. 1866 übernahm Johann Heinrich Bollendonk die Wirtschaft, 1915 August Bollendonk und 1935 Herbert Bollendonk. Nach dessen Tod war sie seit 1958 im Besitz seiner Witwe. (Quelle: J. Segelken Osterholz-Scharmbecker Heimatbuch 1967. Verl. H. Saade, 1967.)

1984 Neueröffnung “Wäsche aus Seide” (Inh. Jutta Bünger). 1996 “Susan’s Mode”. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009) Ca. 1999-2002 Schallplattenladen “Meet the Beat”.

Am 21. Juni 2005 stimmte der städtische Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung für eine Änderung des Bebauungsplanes, die den Abriss des Bollendonk’schen Hauses und den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses ermöglichte. Nachbarn (Volksbank und Eigentümergesellschaft Stehnke) protestierten im November gegen die Ablöse-Summe für nicht eingeplante Stellplätze. Am 26. Juli 2006 stellte die Fam. Bollendonk einen Antrag auf Baugenehmigung, dem der Landkreis am 5. September entsprach. Gut 14 Tage später legte die Eigentümergesellschaft Stehnke dagegen Widerspruch ein, im März 2007 reichte sie beim Verwaltungsgericht Klage ein. Nachdem im Mai das alte Haus abgerissen und die aufschiebende Wirkung der Klage abgelehnt worden war, verfügte das Oberverwaltungsgericht im August dann doch einen Baustopp, als der Rohbau bereits bis zur ersten Etage fertiggestellt war. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 25. September 2007.)

Fast zwei Jahre “schmückte” der unfertige Bau den Scharmbecker Markt, bis die Bauarbeiten im April 2009 wieder aufgenommen wurden. Nachdem sich Bauherren und Nachbarn 2008 außergerichtlich geeinigt hatten und die Klage zurückgezogen worden war, genehmigte der Landkreis Anfang September 2008 den geänderten Bauplan. Dieser sieht einen Rückbau um 2.80 m ab der 1. Etage vor. Die Bauarbeiten wurden von der Fa. Helmut Kück fortgeführt, die auch den “1. Bauabschnitt” als Generalunternehmen ausgeführt hatte.(Quelle: Osterholzer Kreisblatt 6. April 2009.)

Nach anfänglichem Leerstand eröffnete 2010 im Erdgeschoss Lisanne, eine Filiale von Schuhhaus Steffens. Im ersten Stock ist das Büro der Rheumaliga-Arbeitsgemeinschaft untergebracht.

Fischotter

Im Januar 2009 wurden erstmals nach 60 Jahren Spuren des Fischotters entdeckt, der in der Region als ausgestorben galt. Unter der Hammebrücke bei Tietjenshütte entdeckten Spurensucher Trittsiegel im gefrorenen Uferschlamm. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 20.1.2009)

Retentionsraum

Retentionsraum Westlich Beek in Ahrensfelde

Retentionsraum 'Westlich Beek' im Dezember 2011

Mit Hilfe künstlich angelegter Dämme und zusätzlicher Sielbauwerke sind in der Hammeniederung sog. Retentionsräume angelegt worden. Während und nach dem alljährlichen Winterhochwasser soll ein um 20-60 cm erhöhter Wasserstand diese Areale in “wiedervernässte Feuchtwiesen” verwandeln, um einerseits die landwirtschaftliche Nutzung der Hammewiesen zu erleichtern und andererseits der Vogelwelt natürlichere Lebensbedingungen zu schaffen.
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Neues Webdesign

Januar 2009: Teufelsmoor.eu erscheint in einem neuen Gewand. Das neue Design (genannt BranfordMagazine von Michael Oeser) bietet eine sehr interessant und trotzdem übersichtlich gestaltete Titelseite. Der featured article und die verschiedenen teaser laden zum Stöbern in den Artikeln ein und die “Registerseiten” verbessern die Übersichtlichkeit trotz vielfältiger Information.
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Fankstaken

Fankstaken (gelegentlich auch als Fangstaken bezeichnet) ist ein künstlich angelegter Graben in der Osterholzer Hammeniederung, der vom Ahrensfelder Damm über Kirchdamm und Kuhdamm zur Hamme verläuft und dort zwischen Melchers- und Tietjenshütte mündet (Standort, siehe auch NiedersachsenNavigator).

Eislaufen auf den Hammewiesen

Winterliches Eislaufvergnügen

Als Retentionsraum Fankstaken wird ein 165 ha großes Wiesenareal nordöstlich der Kreisstraße 9 (“An der Hamme”) zwischen Tietjenshütte und Ortseingang OHZ (Standort) bezeichnet, das seit 2009 mit Hilfe künstlicher Dämme saisonal überflutet gehalten werden kann. Diese Maßnahme dient einerseits dem Naturschutz und andererseits den Schlittschuhbegeisterten, die sich in der Frostperiode des Februars 2012 in großer Zahl hier einfanden.
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Blänken

Blänken sind Flachwassersenken in Niedermoorgebieten, ähnlich den Toteislöchern (Sölle) in einer Moränenlandschaft oder den Ausblasungssenken (Schlatts) in der Heide. Die Kleingewässer mit stark wechselndem Wasserstand können gelegentlich ganz austrocknen und gelten als wertvolle Lebensräume für zahlreiche, oft gefährdete Vogelarten wie die Uferschnepfe, Amphibien und andere Wasserlebewesen.
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