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Archiv zum Stichwort: 2007

Schlauchturm

Nov. 2013: es scheint es voran zu gehen

Update 28. Dezember 2013: Im April soll das Kreta einziehen … stay tuned ;-)
Lichtgrau für das Hauptgebäude des Anbaus war jetzt auf einmal doch wieder schicklich (vgl. Meldung vom April), der Wintergarten hat Lärchenholz-Paneelen erhalten. Wenn’s nach mir ginge, kann es so bleiben.
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Störche

Storch auf dem Dammgut in Ritterhude

Dammgut in Ritterhude (2009)

Der Weißstorch scheint sich seit 2004 im Landkreis Osterholz wieder wohler zu fühlen. 2004 und 2007 wurden erstmals seit 1967 wieder mehr als 15 Jungtiere gezählt, nach jahrzehntelanger “Storchenflaute” pendelt die Zahl der Nestpaare seither zwischen 7 und 10 (Details siehe BIOS-Seite).

2007 wurden im Kreisgebiet nach Angaben von Ortwin Vogel 16 Jungtiere gezählt. Jeweils zwei Junge wurden auf dem Dammgut (Ritterhude), in Tierpark-Nähe, bei Fam. Kolke (OHZ) und bei Fam. Swoboda (Rade) aufgezogen, den Rekord hielt der Tierpark Ludwigslust selbst mit vier Jungtieren. Quelle: Osterholzer Kreisblatt 21.8.2007

2008 gab es 11 flügge Jungtiere, 2 davon am Ortseingang Osterholz-Scharmbeck beim Flugplatz (Kolkes Nest), zwei Paare mit 5 Jungstörchen in Bargten beim Tierpark Ludwigslust, ein Jungtier beim Campingplatz in Teufelsmoor, 2 am Hammelwarder Sand, eines in Rade (nach Nestwurf aufgezogen in der Storchenstation Berne). Eine Reihe zunächst ausgebrüteter Jungstörche überlebte den trockenen Sommeranfang nicht.

2009 begann die Storchensaison im Landkreis Osterholz vielversprechend. Bis zum 5. Mai verzeichnete Ortwin Vogel zehn Storchenpaare. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 6.5.2009) Nachdem die Beziehung des Paares am Möbelhaus Meyerhoff gescheitert war, blieben neun Paare. Die Jungen auf dem Dammgut in Ritterhude (mehr Fotos …) ertranken, erfolgreich bei der Aufzucht waren die Paare bei Kolkes in Osterholz, in Seebergen und beim Campingplatz Teufelsmoor (je 3 Jungtiere), in Rade (2 Junge) sowie am Tierpark Ludwigslust, im Viehland und auf Hammelwarder Sand (je 1 Jungtier). Letztlich wurden im Landkreis 15 Jungvögel aufgezogen. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 6.8.2009)

2010 war ein Rekordjahr: Nach Angaben des Storchenbeauftragten des Landkreises zogen 10 Paare insgesamt 30 Jungtiere auf, die höchste Zahl seit 45 Jahren. Wieder wurde der erste Storch bereits Ende Februar gesichtet, am 1. März war das Paar bei Kolkes in Osterholz vollständig, es zog drei Junge groß. Ebenfalls drei Jungtiere wurden beim Tierpark Ludwigslust, bei der Campinggemeinschaft im Teufelsmoor, auf der Domäne Hammelwarder Sand, in Seebergen und in Rade sowie (erstmals) auf dem Baumnest bei Meyerhoff gezählt. Ein Junges wurde in Moorhausen groß, jeweils vier im Tierpark Ludwigslust und bei Melloh in Viehland. Verwaist blieben die Nester auf dem Dammgut Ritterhude sowie in Worpswede und Lilienthal. (Quellen: Hammereport 28.2. und Osterholzer Kreisblatt 2.3., 23.4. und 8.6.2010)

2011 fiel mit 23 Jungen von 12 Paaren auf weiterhin hohem Niveau etwas bescheidener aus als das Rekordjahr 2010 (30 Jungstörchen von 10 Brutpaaren). Zwei Jungtiere fielen dem starken Regen im Juli zum Opfer. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 27.8.2011)

2012 setzte sich der Aufwärtstrend mit einem weiteren Rekord fort: 15 Brutpaare zogen letztlich 30 Jungstörche groß. (Quelle: BioS Osterholz, 3.11.2012)

2013 zählte der Storchenbeauftragte 25 ausgeflogene Jungstörche von 17 Brutpaaren, einigen weiteren war der sehr verregnete Juni zum Verhängnis geworden. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt 16.8.2013)

Buch: Rotes Band …

Rotes Band am Hammerand
Geschichte der Arbeiterbewegung im Landkreis Osterholz von den Anfängen bis 1933
von Ulrich Schröder
1. Auflage; Donat-Verlag (25. Juni 2007)
ISBN-10: 3938275278

479 Seiten.
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QiN

Innenstadtbeleuchtung Osterholz-Scharmbeck
Der Kirchenplatz “strahlt” in neuer Lampen-Optik
Standortmehr Fotos …

Die Quartiersinitiative Niedersachsen (QiN) ist ein erstmals 2007 vom Land Niedersachsen ausgelobtes Förderprogramm zur Stärkung der Innenstädte. Das Projekt WerkStadt Innenstadt in Osterholz-Scharmbeck war 2007 eine von 18 Initiativen, die ein Expertengremium aus insgesamt 45 eingereichten Vorschlägen für eine Förderung durch das Land Niedersachsen ausgewählt hat. Das Förderprogramm sieht vor, dass 40 % des jeweiligen Etats vom Land, 40 % von der Kommune und 20 % von privaten Investoren (in der Regel lokalen Einzelhändlern, Dienstleistern und Immobilienbesitzern) beigesteuert werden.
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Retentionsraum

Retentionsraum Westlich Beek in Ahrensfelde

Retentionsraum 'Westlich Beek' im Dezember 2011

Mit Hilfe künstlich angelegter Dämme und zusätzlicher Sielbauwerke sind in der Hammeniederung sog. Retentionsräume angelegt worden. Während und nach dem alljährlichen Winterhochwasser soll ein um 20-60 cm erhöhter Wasserstand diese Areale in “wiedervernässte Feuchtwiesen” verwandeln, um einerseits die landwirtschaftliche Nutzung der Hammewiesen zu erleichtern und andererseits der Vogelwelt natürlichere Lebensbedingungen zu schaffen.
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Bahnhofstr. 95

Kreuzung Bahnhofstr./Am weißen Sande
Kreuzung Bahnhofstr./Lange Straße 1930 …
(aus: W. Schubert u.a.: Osterholz-Scharmbeck in alten Ansichten,
rechts im Bild Bahnhofstraße Nr. 95)
Kreuzung Bahnhofstr./Am weißen Sande 2007
… und 2007 (links im Bild Bahnhofstraße Nr. 76)

Vor 1934 Bahnhofstr. 309

1905 richtete Schlossermeister Johann Georg Arfmann hier seine Werkstatt ein. 1921 eröffnete Gotthold Schilling ein Fischgeschäft. 1922 machte sich der Hutmacher J. Klibanow im Haus von G. Schilling mit einer Hutfabrik und Umpresserei “Hansa” selbständig. Arfmann wurde 1927 für die Bürgerliche Einheitsliste zum Wortführer des neuen Magistrats von Osterholz-Scharmbeck gewählt. Im selben Jahr eröffnet Dr. Wilhelm Magerhans seine Anwaltskanzlei in dessen Haus. Quelle: R. Menkhoff: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Band 1, S. 254 …

1938 bezog Zahnarzt Jürgen Schneider seine Praxis im Arfmann’schen Haus. 1947 eröffnete Rechtsanwalt Dr. Heinrich Deyerling seine Kanzlei. 1986 starb der Landwirt Hinrich Schnibbe im Alter von 54 Jahren. (Quelle: Chronik von Osterholz-Scharmbeck Bd. II, R. Meenkhoff, 2009)

Auf der Postkarte von 1935 ist im Vordergrund -damals vor dem Schnibbenschen Hof gelegen- einer der etwa zwölf öffentlichen Brunnen zu erkennen, der erst mit der Fertigstellung der öffentlichen Wasserleitung überflüssig wurde. Der große Baum links auf der Aufnahme von 2007 ist die nach der Baumfällaktion im Jahre 1954 einzig übriggebliebene Linde an der Bahnhofstraße.

1991-heute: Sanitätshaus Tolle (erweitert 1996). Heute außerdem Beratungsstelle der BHW Bausparkasse AG.

Christopherus-Brunnen

Christopherus-Brunnen Osterholz-Scharmbeck

„Kind, du bist so schwer, als hätte ich die Last der ganzen Welt zu tragen!“

Am 9. August 2007 enthüllten Repräsentanten der Hauptsponsoren eine Bronzeplatte am Christopherus-Brunnen, auf der die Namen der 405 “Brunnen-Spender” aufgelistet sind. Seit 2005 ziert der vom Worpsweder Künstler Waldemar Otto geschaffene Brunnen mit der Figur des St. Christophorus den Klosterplatz in Osterholz (Standortmehr Fotos vom Klosterplatz). Er ist der Initiative des Osterholzer Erntefestkomitees zu verdanken, das 2003 sein 150-jähriges Bestehen feierte und mit dem Brunnen einen Ausgleich für die 2001 gefällte Amtslinde schaffen wollte. Neben den fünf Hauptsponsoren Erntefestkomitee, Klosterholz-Tombola, Bürgerverein, Heimatverein und Otto Arnholt haben die 400 weiteren Spender dazu beigetragen, dass der 2,40 m große Christopherus nunmehr schuldenfrei ist. (Quelle: Osterholzer Kreisblatt)